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DFB Pokal

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BERLIN,GERMANY,21.MAY.16 - SOCCER - DFB Pokal, final, FC Bayern Muenchen vs Borussia Dortmund. Image shows Natalie Geisenberger (GER) with the trophy. Photo: GEPA pictures/ Witters/ Tim Groothuis - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY

Mini-Revolution: Vierte Einwechslung im DFB-Pokal gestattet

via Sky Sport Austria

 

SID – Aus drei mach vier: Die Zahl der möglichen Auswechslungen im DFB-Pokal erhöht sich für alle Vereine – aber nur, wenn es Verlängerung gibt.

Frankfurt (SID) Mini-Revolution im deutschen Fußball: Ab sofort dürfen die Mannschaften im DFB-Pokal einen vierten Spieler einwechseln – wenn das Spiel in die Verlängerung geht. Einem entsprechenden Pilot-Antrag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stimmte am Freitag das für Regeln zuständige Football Association Board IFAB des Weltverbandes FIFA zu.

„Wir haben die Belastung der Spieler im Blick. Die Trainer haben nun eine Möglichkeit mehr, diese zu steuern“, sagte der für den Spielbetrieb zuständige DFB-Vizepräsident Peter Frymuth: „Die Teilnahme an dem Pilotprojekt ermöglicht die praxisnahe Bewertung der vierten Einwechslung mit Blick auf die Vorteile. Aber es ist auch möglich, etwaige negative Auswirkungen im Hinblick auf den Wettbewerb festzustellen.“

Die Regelung gilt zunächst für den laufenden und den kommenden Pokal-Wettbewerb sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern. Zuvor hatten auch sämtliche noch in beiden Wettbewerben befindlichen Vereine dem DFB-Antrag zustimmen müssen. Im laufenden Männer-Pokal hätten beispielsweise in den ersten beiden Runden 24 Mannschaften diese Regelung nutzen können.

Trainer Niko Kovac von Eintracht Frankfurt begrüßte die neue Regel. „Ich finde das gut, 120 Minuten sind nicht leicht zu spielen. Wenn noch eine vierte Kraft reinkommt, bedeutet das, dass das Spieltempo auch höher sein kann“, sagte Kovac.

Bereits bei der WM 2014 in Brasilien hatten Experten intensiv über die feste Installierung einer neuen Regel diskutiert, die den Mannschaften zusätzlichen Spielraum bei den Auswechslungen ermöglichen sollte. „Das Spiel ist unglaublich schnell geworden“, hatte der ehemalige französische Nationaltrainer Gérard Houllier damals als Teil einer Expertengruppe gesagt: „Wir hätten weniger Spieler mit Krämpfen.“

Den besseren gesundheitlichen Schutz für Profis bei erheblicher Belastung verdeutlichte auch der Belgier Michel d’Hooghe, beim Weltverband FIFA Vorsitzender der medizinischen Kommission, als er der Welt am Sonntag sagte: „Ich persönlich bin der Meinung, dass ein vierter Spielerwechsel diesbezüglich im Falle einer Verlängerung erlaubt werden sollte.“

Erstmals in der Fußball-Geschichte hatte es vier Wechsel in Deutschland gegeben – am 21. Juli dieses Jahres in Sandhausen. Bei der U19-EM wurden im Spiel um Platz fünf zwischen Deutschland und der Niederlande der DFB-Spieler Emmanuel Iyoha sowie der Niederländer Michael Vlap in der Verlängerung eingewechselt. „Als Trainer begrüße ich diese Maßnahme“, hatte DFB-Coach Guido Streichsbier gesagt.

Mit der vierten Einwechslung setzt sich letztlich eine stetige Entwicklung fort. 1967 durfte im Fußball erstmals ein verletzter Spieler pro Mannschaft ersetzt werden. Seit 1968 durften zwei Akteure ausgewechselt werden, seit 1995 dann drei Spieler.

 

Beitragsbild: GEPA Pictures

Risse und Skrzybski ballern um die Wette

via Sky Sport Austria

Sky präsentiert die Top-Tore der 2. Runde des DFB-Pokals.

 

Bilder des Tages - Sport xuhx, Koeln, Rheinenergiestadion, 26.10.16, DFB-Pokal - 2.Runde: 1.FC Koeln - TSG 1899 Hoffenheim Bild: Anthony Modeste (Koeln) macht das Tor zum 2:1 und zeigt Trikot des Verletzten Mitspielers Leonardo Bittencourt (Koeln) Koeln

Images the Day Sports xuhx Cologne RheinEnergie Stadium 26 10 16 DFB Cup 2 Round 1 FC Cologne TSG 1899 Hoffenheim Picture Anthony Modeste Cologne makes the goal to 2 1 and shows Jersey the injured Opponent Leonardo Bittencourt Court Cologne Cologne

Modeste schießt Peter Stöger und den 1.FC Köln in nächste Runde

via Sky Sport Austria

1.FC Köln – Hoffenheim 2:1 brightcove.createExperiences();

Anthony Modeste hat den 1. FC Köln im ersten Pokal-Heimspiel seit fast sechs Jahren ins Achtelfinale geführt. Der französische Top-Torjäger entschied das Zweitrundenduell der Bundesliga-Überraschungsteams gegen 1899 Hoffenheim mit seinem Tor zum 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung. Zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren stehen die Kölner damit in der Runde der besten 16, wo sie beim Hamburger SV antreten werden.

FC Heidenheim – Wolfsburg 0:1 brightcove.createExperiences();

Nach seinem Rechtsschuss ins Glück fiel Mario Gomez ein Stein vom Herzen. „Endlich! Endlich dreckig“, jubelte der Nationalspieler nach seinem Siegtor für den arg gebeutelten VfL Wolfsburg zum 1:0 (0:0) beim 1. FC Heidenheim. „Das war sehr wichtig, die letzten Wochen waren sehr schwierig. Am Ende hat man gesehen, wie es um unsere Gefühlswelt bestellt ist“, sagte der Matchwinner weiter.

FCA Walldorf – Darmstadt 1:0 brightcove.createExperiences();

Die Feierabend-Kicker hüpften herum wie kleine Kinder, die Lustlos-Profis von Darmstadt 98 schlichen mit hängenden Köpfen vom Feld. Nach der peinlichen 0:1 (0:1)-Blamage beim Viertligisten Astoria Walldorf war der DFB–Pokal für die Lilien sensationell bereits nach der zweiten Runde beendet. Der Außenseiter empfängt im Achtelfinale den Zweitligisten Arminia Bielefeld.

Greuther Fürth – Mainz05 2:1 brightcove.createExperiences();

Martin Schmidt tobte an der Linie, wild warf er die Arme in die Luft, der Trainer scheuchte seine Spieler nach vorne – doch mit dem Abpfiff kam die Ernüchterung. Der FSV Mainz 05 hat sich im DFB–Pokal in letzter Minute überrumpeln lassen und sein erstes Saisonziel verfehlt. Die Mainzer verloren in der zweiten Runde beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth mit 1:2 (0:0).

Hannover96 – Fortuna Düsseldorf 6:1 brightcove.createExperiences();

16 Minuten, vier Tore – der schnellste Blitzstart in einem DFB–Pokal-Spiel seit acht Jahren hat Hannover 96 den souveränen Einzug ins Achtelfinale beschert. Der Bundesliga-Absteiger schoss Fortuna Düsseldorf im Zweitrundenspiel mit 6:1 (5:1) ab, so schnell hatte zuletzt Borussia Mönchengladbach 2008 beim Siebtligisten Fichte Bielefeld mit 4:0 geführt (Endstand 8:1).

Bayern München – Augsburg 3:1 brightcove.createExperiences();

Spaziergang statt Schwerstarbeit: Der FC Bayern hat ohne Mühe das Achtelfinale im DFB–Pokal erreicht und Teil eins seiner Augsburg-Woche erfolgreich absolviert. Die klar überlegenen Münchner gewannen das bayerische Derby gegen einen harmlosen FCA knapp, aber verdient mit 3:1 (2:0), sie taten dabei nur das Nötigste. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) kommt es in der Bundesliga in Augsburg zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Konkurrenten, Gegner im Pokal-Achtelfinale ist der Ligarivale VfL Wolfsburg.

Nürnberng – Schalke04 2:3 brightcove.createExperiences();

Schalke 04 hat seinen jüngsten Aufschwung auch im DFB–Pokal fortgesetzt. Allerdings zitterten sich die Königsblauen nach einer klaren Führung gegen den 1. FC Nürnberg ins Achtelfinale beim Zweitligisten SV Sandhausen. Nach einer tadellosen ersten Halbzeit hatte der Bundesligist bereits mit 3:0 in Führung gelegen und dabei teilweise Katz und Maus mit dem Club gespielt. Am Ende stand es 3:2 (3:0) für die Gäste, die sich in der zweiten Halbzeit durch zwei ungeschickte Aktionen selbst in Schwierigkeiten brachten

Borussia Dortmund – Union Berlin 1:1 (3:0 n.E.) brightcove.createExperiences();

Dank des „unbezwingbaren“ Roman Weidenfeller hat Borussia Dortmund in einem Elfmeter-Krimi den Höhenflug von Union Berlin gestoppt und zum sechsten Mal in Folge das Pokal-Achtelfinale erreicht. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel kam gegen den Tabellenzweiten der 2. Liga vom Punkt zu einem äußerst mühevollen 3:0, nach 120 höchst intensiven Minuten hatte es 1:1 gestanden. Der BVB träumt weiter von der vierten Finalteilnahme in Serie, nächste Hürde ist Hertha BSC

Beitragsbild: Imago

Dortmund, Germany 26.10.2016, DFB-Pokal 2. Runde, BV Borussia Dortmund - 1.FC Union Berlin, die mannschaft vom bvb jubelt ( DeFodi001

Dortmund Germany 26 10 2016 DFB Cup 2 Round BV Borussia Dortmund 1 FC Union Berlin The Team of Borussia cheering DeFodi001

Sieg im Elfmeter-Krimi: BVB mit Mühe im Achtelfinale – Hosiner als Pechvogel

via Sky Sport Austria

Dank des „unbezwingbaren“ Roman Weidenfeller hat Borussia Dortmund in einem Elfmeter-Krimi den Höhenflug von Union Berlin gestoppt und zum sechsten Mal in Folge das Pokal-Achtelfinale erreicht. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel kam gegen den Tabellenzweiten der 2. Liga vom Punkt zu einem äußerst mühevollen 3:0, nach 120 höchst intensiven Minuten hatte es 1:1 gestanden. Der BVB träumt weiter von der vierten Finalteilnahme in Serie.

Für seine Pausenführung benötigte der dreimalige Pokalsieger ein Eigentor des früheren Dortmunders Michael Parensen (44.). Mit einem sehenswerten Distanzschuss glich der eingewechselte Steven Skrzybski (81.) aus. Im Elfmeterschießen hatte der BVB die besseren Nerven, Roman Weidenfeller parierte gegen Felix Kroos und Stephan Fürstner, Unions Philipp Hosiner schoss an die Latte. Dadurch gelang der Borussia zudem die Generalprobe für das Revierderby gegen Schalke 04 am Samstag (18.30 Uhr/Sky).

Tuchel rotierte für das Duell mit den Eisernen kräftig – teils aufgrund der großen Verletzungsprobleme, teils aber auch freiwillig. Nuri Sahin, der in dieser Saison in 13 Pflichtspielen zuvor noch keine Minute gespielt hatte, stand ebenso überraschend in der Startelf wie der erst 18-jährige Däne Jacob Bruun Larsen.

Angetrieben von Ballverteiler Sahin und dem spielfreudigen Mario Götze kontrollierte Dortmund im 4-1-4-1-System zwar von Beginn an die Begegnung, doch die von rund 10.000 Fans begleiteten Gäste versteckten sich keineswegs und setzten bei ihren schnell vorgetragenen Kontern immer wieder Nadelstiche. Der BVB zog das Spiel gegen die zwei Viererketten der Berliner in die Breite und suchte nach Lücken.

Götzes Schuss (18.) lenkte Defensivspieler Toni Leistner über das eigene Tor, ein Versuch von Adrian Ramos (21.), der den an der Wade verletzten Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang ersetzte, wurde gerade noch geblockt. Union-Keeper Daniel Mesenhöler parierte zudem gegen Götze (38.) und Sahin (42.) stark. Als sich Gäste-Coach Jens Keller schon über eine torlose erste Halbzeit freute, schlug der Favorit doch noch zu. Eine scharfe Hereingabe von Larsen lenkte Parensen unglücklich ins eigene Tor.

Der BVB suchte nach dem Wechsel vor 79.037 Zuschauern die Entscheidung. Emre Mor (52.) verzog aber aus guter Position, später traf er den Pfosten (86.). Insgesamt machten sich die Schwarz-Gelben das Leben mit vielen Fehlpässen selbst schwer. Ramos gewann in der Spitze kaum einen Zweikampf, zudem wurde öfters der besser postierte Mitspieler übersehen.

Unschöne Szenen gab es vor der Partie. Vier Polizisten wurden verletzt, nachdem unbekannte Berliner Gewalttäter am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs einen sogenannten Polenböller auf die Beamten geworfen hatte. Rund 50 Minuten vor Spielbeginn kam es nach einem Eingangssturm am Gästeblock zu einem Polizeieinsatz. Daraufhin wurde der Einlass der Zuschauer zunächst gestoppt. Da rund um das Stadion zudem ein Verkehrschaos herrschte, wurde die Begegnung mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen.

Beitragsbild: Imago

Fußball DFB-Pokal 2. Runde 1. FC Köln - 1899 Hoffenheim am 26.10.2016 im RheinEnergieStadion in Köln Torjubel zum 2:1 - Anthony Modeste ( Köln ) hält ein Ersatztrikot hoch xRx

Football DFB Cup 2 Round 1 FC Cologne 1899 Hoffenheim at 26 10 2016 in RheinEnergie Stadium in Cologne goal celebration to 2 1 Anthony Modeste Cologne holds a Replacement jersey vertical xRx

Peter Stöger und der 1.FC Köln dank Modeste im Achtelfinale

via Sky Sport Austria

Anthony Modeste hat den 1. FC Köln im ersten Pokal-Heimspiel seit fast sechs Jahren ins Achtelfinale geführt. Der französische Top-Torjäger entschied das Zweitrundenduell der Bundesliga-Überraschungsteams gegen 1899 Hoffenheim mit seinem Tor zum 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung. Zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren stehen die Kölner damit in der Runde der besten 16.

Benjamin Hübner (8.) hatte im Anschluss an einen Eckball per Kopf für die frühe Hoffenheimer Führung gesorgt, der FC konterte durch einen sehenswerten Freistoßtreffer von Marcel Risse (36.). In der Verlängerung avancierte Modeste (91.) zum Helden des Abends.

Kölns Trainer Peter Stöger musste beim ersten Pokal-Heimspiel seit 2135 Tagen auf das verletzte Offensiv-Duo Yuya Osako und Leonardo Bittencourt verzichten. Er brachte dafür Artjoms Rudnevs im Sturmzentrum und Simon Zoller auf der linken Seite. Die beiden hatten aber zunächst ebenso wenig Bindung zum Spiel wie Torjäger Modeste, da Hoffenheim mit dem Ex-Kölner Kevin Vogt in der Abwehrzentrale hervorragend verteidigte und kaum Lücken anbot.

Bei eigenem Ballbesitz wartete 1899 geduldig auf Räume und schaltete dann immer wieder schnell um. So wirkte das Team von Trainer Julian Nagelsmann gerade in der Anfangsphase ballsicherer und abgezockter. Hübner nutzte gleich die erste Chance der Partie zum 1:0, das den Gästen in die Karten spielte.

Der FC, bei dem Nationalspieler Jonas Hector wieder ins Mittelfeldzentrum gerückt war, hatte anfangs große Mühe, strukturiert nach vorne zu spielen. Immer wieder schlichen sich Abspielfehler ein – zu Torchancen wie durch Konstantin Rausch (27.), Modeste und Kapitän Matthias Lehmann (beide 31.) kam der FC meist nach Einzelaktionen. Der aufmerksame TSG-Keeper Oliver Baumann war bei den Distanzschüssen aber zur Stelle.

Köln kämpfte sich aber nun immer besser in die Partie, und wenig später war auch Baumann geschlagen: Risse schoss einen Freistoß aus knapp 30 Metern unhaltbar in den Winkel, und Modeste (42.) hätte fast das 2:1 besorgt.

In der zweiten Halbzeit erhöhte der FC den Druck immer mehr, während Hoffenheim das große Risiko scheute. Immer wieder brachte der starke Risse den Ball scharf vors Tor, Modeste (56.), Pawel Olkowski (61.) und Risse (76.) hatten weitere Chancen. Auf der Gegenseite war Timo Horn bei Nadiem Amiris Schuss (66.) zur Stelle.

Daran änderte sich auch im weiteren Verlauf der Partie nichts – der FC investierte viel und hatte mehr Ballbesitz. Hoffenheim verteidigte geschickt und lauerte auf die eine entscheidende Aktion.

Fast folgerichtig ging es mit dem 1:1 in die Verlängerung. Kaum hatten die zusätzlichen 30 Minuten begonnen, stand Modeste goldrichtig und drückte den Ball aus wenigen Metern über die Linie.

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NUREMBERG, GERMANY - OCTOBER 26:  Yevhen Konoplyanka of Schalke celebrates his team's third goal with his team mates during the DFB Cup match between 1. FC Nuernberg and FC Schalke 04 at Stadion Nuernberg on October 26, 2016 in Nuremberg, Germany.  (Photo by Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images)

Schalker feiert Zittersieg nach klarer Führung

via Sky Sport Austria

Schalke 04 hat seinen jüngsten Aufschwung auch im DFB–Pokal fortgesetzt. Allerdings zitterten sich die Königsblauen nach einer klaren Führung gegen den 1. FC Nürnberg ins Achtelfinale. Nach einer tadellosen ersten Halbzeit hatte der Bundesligist bereits mit 3:0 in Führung gelegen und dabei teilweise Katz und Maus mit dem Club gespielt. Am Ende stand es 3:2 (3:0) für die Gäste, die sich in der zweiten Halbzeit durch zwei ungeschickte Aktionen selbst in Schwierigkeiten brachten.

Nürnberg haderte anschließend. „In der ersten Halbzeit sind wir nur hinterhergelaufen und haben zugesehen, wie die Fußball spielen. Die zweite Halbzeit hat ganz gut ausgesehen, es war eng bis zum Schluss. Schade, dass das 3:3 nicht mehr gefallen ist“, sagte Stürmer Guido Burgstaller.

Ein Eigentor von Abdul Rahman Baba brachte die bis dahin unterlegenen und phasenweise überforderten Nürnberger vor 28.281 Zuschauern wieder zurück ins Spiel (59.), Thomas Kempe traf kurz darauf nach einem Foul von Caicara an Hanno Behrens im Strafraum per Elfmeter (68.). Danach drängte Nürnberg mit Leidenschaft auf den Ausgleich, ohne aber noch große Chancen herauszuarbeiten – dabei wackelten die Gäste doch bedenklich.

Nach dem Eigentor von Baba war nichts mehr zu sehen von der Souveränität, mit der die Schalker vor der Pause aufgetreten waren. Der starke Jewgeni Konopljanka (20. und 45.) nach Eckbällen sowie Klaas-Jan Huntelaar (31.) nach herausragender Vorarbeit von Caicara hatten die konzentriert und konsequent spielenden Gäste in Führung gebracht. Nur Nürnbergs Torhüter Thorsten Kirschbaum verhinderte einen noch höheren Rückstand.

Der Club hatte nach einem miserablen Saisonstart und ersten Diskussionen um Trainer Alois Schwartz zuletzt vier Spiele in Serie gewonnen – und dabei nur einen Gegentreffer kassiert. „Wenn wir wie zuletzt die Laufbereitschaft, Kompaktheit und unser schnelles Umschaltspiel zeigen,  hat es jeder Gegner schwer“, hatte Schwartz prophezeit – musste aber mitansehen, wie groß der Unterschied zwischen 1. und 2. Bundesliga sein kann.

Die Schalker waren mit gewachsenem Selbstbewusstsein nach Nürnberg gefahren, hinzu kam der erkennbare Wille, den Club nicht zu unterschätzen. Der Bundesligist war von Beginn an überlegen und fand nach ein paar Anlaufschwierigkeiten auch bald die Lücken in der Abwehr der Franken, die vor allem die Standards schlecht verteidigten. Umso erstaunlicher, dass die Schalker nach dem Anschlusstreffer des Clubs plötzlich den Faden verloren.

Beitragsbild: Getty

 

MUNICH, GERMANY - OCTOBER 26:  David Alaba (R) of Muenchen celebrate with team mate Philipp Lahm after he scores the third goal during the DFB Cup second round match between Bayern Muenchen and FC Augsburg at Allianz Arena on October 26, 2016 in Munich, Germany.  (Photo by Adam Pretty/Bongarts/Getty Images)

Alaba Treffer bei glanzlosem Bayern-Sieg gegen Augsburg

via Sky Sport Austria

Spaziergang statt Schwerstarbeit: Der FC Bayern hat ohne Mühe das Achtelfinale im DFB–Pokal erreicht und Teil eins seiner Augsburg-Woche erfolgreich absolviert. Die klar überlegenen Münchner gewannen das bayerische Derby gegen einen harmlosen FCA knapp, aber verdient mit 3:1 (2:0), sie taten dabei nur das Nötigste. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) kommt es in der Bundesliga in Augsburg zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Konkurrenten.

Bereits in der zweiten Minute brachte Kapitän Philipp Lahm den Rekordmeister, der sich in den letzten Jahren gegen den FCA meist sehr schwer getan hatte, auf Siegkurs. Julian Green gelang in der 41. Minute das 2:0. Dong Won Ji verkürzte noch auf 1:2 (68.). Zuvor war Ja-Cheol Koo mit einem Foulelfmeter an Bayern-Keeper Manuel Neuer gescheitert (48.). Auf der anderen Seite schoss Thomas Müller einen Handelfmeter (57.) über das Tor. David Alaba (90.+3) setzte den Schlusspunkt.

„Wir haben nach dem 2:0 etwas nachgelassen, das darf uns so nicht passieren. Denn ein Tor kann man immer kriegen, da müssen wir in Zukunft besser agieren“, sagte Lahm bei Sky kritisch.

Emotionaler Höhepunkt einer einseitigen und langweiligen Partie war die Einwechslung von Holger Badstuber (81.). Der 27-Jährige, der seit Jahren mit diversen Verletzungen zu kämpfen hat, absolvierte sein erstes Pflichtspiel seit knapp neun Monaten.

Der FCA schied damit im Pokal zum dritten Mal seit 2012 frühzeitig gegen den FC Bayern aus und kann sich ab sofort auf den Kampf um den Klassenerhalt konzentrieren. Die Münchner, seit 2000 immer mindestens im Achtelfinale vertreten, dürfen indes weiter vom Triple träumen.

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti änderte seine Startelf nach dem 2:0 gegen Gladbach auf sechs Positionen. So saßen Robert Lewandowski, Arjen Robben, Xabi Alonso, Arturo Vidal und Alaba zunächst nur auf der Bank. Douglas Costa war gar nicht im Kader.

Von der Tribüne aus erlebte der Brasilianer einen Blitzstart seiner Mannschaft. Nach Ballverlust von Christoph Jancker und Pass von Thomas Müller zeigte Rechtsverteidiger Lahm, dass er auch über Offensivqualitäten verfügt. Mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel ließ er Marwin Hitz im FCA-Tor keine Chance.

Mit der frühen Führung im Rücken agierten die Münchner dominant, allerdings ohne das nötige Tempo, um die äußerst defensiv agierenden Gäste noch stärker in Bedrängnis zu bringen. Erst kurz vor der Pause war Green nach Flanke von Müller mit dem Kopf zur Stelle.

Nach dem Wechsel änderte sich das Spiel kaum. Der FC Bayern spulte sein Pensum ohne großen Aufwand herunter. Augsburg unternahm wenig Anstrengungen, nach vorne zu spielen. Ausnahme war der Anschlusstreffer von Ji, der Weltmeister Jerome Boateng schlecht aussehen ließ.

Beitragsbild: Getty

HEIDENHEIM, GERMANY - OCTOBER 26:  Mario Gomez (L) of Wolfsburg celebrate with his team mates after he scores the opening goal during the DFB Cup second round match between 1. FC Heidenheim and VfL Wolfsburg at Voith-Arena on October 26, 2016 in Heidenheim, Germany.  (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Erster Sieg seit August: Gomez lässt Wolfsburg wieder jubeln

via Sky Sport Austria

Torjäger Mario Gomez hat den arg gebeutelten VfL Wolfsburg endlich wieder jubeln lassen. Der Nationalspieler schoss die Mannschaft von Trainer Valérien Ismael mit seinem Treffer (49.) nach sieben Spielen ohne Sieg zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg beim 1. FC Heidenheim – und damit ins Achtelfinale des DFB-Pokals.

Für Gomez war es nach dem Ende seiner anfänglichen Durststrecke das zweite Tor im zweiten Spiel nacheinander. Sein Rechtsschuss ins Glück war gleichbedeutend mit dem ersten Sieg für die Wölfe seit Ende August (2:0 beim FC Augsburg).

Bei der „Generalprobe für die Relegation“, wie die Wolfsburger Nachrichten das Duell zwischen dem Dritten der 2. Liga und dem Bundesliga-16. spöttisch genannt hatten, war allerdings kaum ein Klassenunterschied zu erkennen. 9200 Zuschauer sahen in der Voith-Arena über weite Strecken behäbige Wolfsburger, die ihre individuelle Klasse abermals viel zu selten zeigten. Gomez‘ Killerinstinkt und eine gute Defensivleistung reichten zum dritten Erfolg im dritten Pokalduell mit tapferen Heidenheimern.

Und das, obwohl die personell ohnehin nicht bestens aufgestellten Wölfe in der ersten halben Stunde gleich zwei weitere Spieler verloren: Vieirinha musste ebenso verletzt raus (19.) wie der für ihn gekommene Bruno Henrique (30.). Dafür gab der 19-Jährige Justin Möbius sein Profidebüt. Zuvor hatten Weltmeister Julian Draxler (Knöchel) und der erkrankte Christian Träsch passen müssen.

Auch deshalb hatte Ismael seine Elf auf vier Positionen geändert. Wichtiger als die Aufstellung war ihm aber die Einstellung. Den „Kampfanzug“ sollten seine Spieler an der Brenz anziehen; an Einsatzbereitschaft fehlte es dann auch nicht. Allerdings blieb der Gast spielerisch blass, die Standards brachten kaum Gefahr, und auch Gomez bekam viel zu wenige Bälle.

Die beste Gelegenheit hatte zunächst der FCH, als Denis Thomalla per Freistoß an Torhüter Diego Benaglio scheiterte (40.). Heidenheims Keeper Kevin Müller parierte kurz darauf stark gegen Maxi Arnold (43.) Beim Rechtsschuss von Gomez zum 0:1 war Müller chancenlos. Nach einem Fehler von Thomalla hatte Paul Seguin von der Grundlinie auf Gomez zurückgepasst, der aus fünf Metern eiskalt vollstreckte. Nach der Führung beschränkte sich Wolfsburg gegen verbissen kämpfende Heidenheimer auf Konter, Arnold hatte das 0:2 auf dem Fuß (78.).

 

Beitragsbild: Getty

GER, DFB-Pokal, 2. Runde, FC Astoria Walldorf vs SV Darmstadt 98 26.10.2016, FC-Astoria Stadion, Walldorf, GER, DFB-Pokal, 2. Runde, FC Astoria Walldorf vs SV Darmstadt 98, im Bild: Jubel ueber das Tor zum 1:0 durch Nico Hillenbrand ( 27, FC Astoria Walldorf) Foto © nordphoto / Fabisch nordphotox/xFabisch

ger DFB Cup 2 Round FC Astoria Walldorf vs SV Darmstadt 98 26 10 2016 FC Astoria Stadium Walldorf ger DFB Cup 2 Round FC Astoria Walldorf vs SV Darmstadt 98 in Picture cheering ueber the goal to 1 0 through Nico Hillenbrand 27 FC Astoria Walldorf Photo © nordphoto Fabisch nordphotox xFabisch

Darmstadt blamiert sich bei Viertligisten

via Sky Sport Austria

Moderate Rotation, minimale Leistung, maximale Blamage: Die Lustlos-Profis von Darmstadt 98 sind in der zweiten Runde des DFB-Pokals nach einer indiskutablen Vorstellung bei den Feierabend-Kickern des klassentiefsten Klubs gescheitert. Der Bundesligist unterlag 0:1 (0:1) bei Astoria Walldorf – dem einzig verbliebenen Viertligisten im Wettbewerb.

„Wir haben am Anfang aus zwei hundertprozentigen Chancen kein Tor gemacht und dann den Gegner aufgebaut“, sagte Darmstadts Mittelfeldspieler Jérôme Gondorf: „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Das war ein bitterer Abend für uns.“

Nico Hillenbrand (32.) erzielte den entscheidenden Treffer für den 13. der Regionalliga Südwest. Damit haben die finanziell nicht eben auf Rosen gebetteten Lilien auch die DFB-Prämie für den Achtelfinal-Einzug in Höhe von rund 500.000 Euro verspielt. Trainer Norbert Meier trifft dafür nur eine Teilschuld. Der Coach hatte sein Team gegenüber dem zurückliegenden Punktspiel gegen den VfL Wolfsburg (3:1) „nur“ auf fünf Positionen verändert.

Vor 4000 Zuschauern im ausverkauften Dietmar-Hopp-Sportpark hätten die Gäste gleich zu Beginn des Südwest-Duells – zwischen Walldorf und Darmstadt liegen lediglich 70 Kilometer – in Führung gehen müssen. Marcel Heller (5.) und Mirko Colak (6.) vergaben innerhalb weniger Sekunden zwei Großchancen.

Auch im Anschluss bestimmten die Lilien das Geschehen. Hochkarätige Möglichkeiten konnte sich die Mannschaft Meiers zunächst aber nicht mehr erarbeiten. Nach knapp 20 Minuten wurde der Viertligist stärker. Die Konzentration der Darmstädter ließ nach, Meier war sichtbar unzufrieden.

Zudem leisteten sich die Gäste immer wieder unnötige Fouls im Mittelfeld. Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus (Langenhagen), die zuletzt aufgrund ihrer Liaison mit dem früheren englischen Top-Referee Howard Webb für Schlagzeilen sorgte, musste zahlreiche Freistöße gegen Darmstadt verhängen. Das brachte den Bundesligisten aus dem Rhythmus.

Mitte der ersten Hälfte hatte sich der Regionalligist endgültig eine optische Überlegenheit erarbeitet. Von Darmstadt kam in dieser Phase offensiv so gut wie nichts. Die Führung der Walldorfer durch Hillenbrand nach Vorarbeit von Pascal Pellowski fiel nicht überraschend. Lilien-Torwart Michael Esser sah beim Gegentor nicht gut aus. Die Gäste waren mit dem knappen Rückstand zur Pause noch gut bedient.

Nach dem Seitenwechsel wurde es aus Sicht des Erstligisten zunächst nicht besser. Die Südhessen agierten weiter vollkommen ideenlos im Spiel nach vorne, hinten brannte es mehrmals lichterloh. In dieser Phase waren die Walldorfer dem zweiten Tor nahe, die Darmstädter schienen sich in ihr Schicksal zu fügen.

Erst nach einer knappen Stunde erhöhten die Gäste die Schlagzahl. Trotz des gestiegenen Drucks wurde es vor dem Walldorfer Tor dennoch nicht richtig gefährlich. Auf der Gegenseite hatten die Gastgeber bei ihren Kontern mehrmals die Chance auf den zweiten Treffer. Erst in der 66. Minute vergab Colak die große Gelegenheit zum Ausgleich.

Beste Spieler aufseiten der Walldorfer waren Tabe Nyenty und Marcus Meyer. Bei Darmstadt konnte lediglich Heller überzeugen.

 

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26.10.2016 - Fussball - Saison 2016 2017 - DFB Pokal Vereinspokal - 02. Runde: SpVgg Greuther Fürth Fuerth - FSV Mainz 05 - / MaWi - Jubel nach Tor zum 1:1 - Torschütze Sercan Sararer ( 23, SpVgg Greuther Fürth) Jubel Freude Einzelbild

26 10 2016 Football Season 2016 2017 DFB Cup Association Cup 02 Round Spvgg Greuther Fuerth fuerth FSV Mainz 05 MaWi cheering After goal to 1 1 Scorer Sercan Sararer 23 Spvgg Greuther Fuerth cheering happiness Single

Knockout in letzter Minute: Mainz scheitert in Fürth

via Sky Sport Austria

Der FSV Mainz 05 hat sich im DFB–Pokal in letzter Minute überrumpeln lassen und sein erstes Saisonziel verfehlt. Die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt verlor in der zweiten Runde beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth am Mittwochabend mit 1:2 (0:0).

Dabei sah es gut aus, als der vier Minuten zuvor eingwewechselte Jhon Cordoba (68.) den Europa-League-Teilnehmer Mainzer in Führung schoss. Die Fürther kamen jedoch durch Sercan Sararer zurück (79.), Veton Berisha (90) versetzte dem Favoriten den Knockout.

Unter Schmidt waren die Mainzer schon einmal im Pokal an einem Zweitligisten gescheitert: in der vergangenen Saison gegen 1860 München (1:2). Das sollte sich auf keinen Fall wiederholen. Der Coach warnte vor den spielstarken Gastgebern – letztlich vergeblich.

Die Fürther, Tabellen-13. der 2. Liga, gaben alles. Obwohl sich Mainz meist in der gegnerischen Hälfte tummelte und spielbestimmend war, merkten die Franken schnell, dass sie den höherklassigen Gegner ärgern konnten. In der 17. Spielminute hatten die Gastgeber die erste Torchance: Sebastian Freis schoss den Ball von der linken Strafraumseite knapp rechts am Tor von Jonas Lössl vorbei. Mainz konnte sich auf der anderen Seite kaum gegen die Fürther Abwehr behaupten. Die zunächst einzig nennenswerte Chance gab es in der 28. Minute: Yunus Malli schoss genau auf Fürths Schlussmann Sascha Burchert.

Auch in der zweiten Halbzeit kämpften beide Mannschaften um jeden Meter. Sararer versuchte es in der 47. Spielminute mit einem Schuss, zwei Minuten später vergab Malli die bis dahin beste Mainzer Chance.

In der 68. Minute schien Cordoba die Mainzer erlöst zu haben. Frisch eingewechselt, stand er nach einem Eckball von Malli goldrichtig. Der Ball ging an den linken Innenpfosten und ins Tor. Doch das Spiel kippte, obwohl Cordoba nach dem 1:1 weitere gute Gelegenheiten hatte.

Beitragsbild: Imago

Martin Harnik (Hannover 96, 14) am Ball, Fussball, DFB-Pokal, Hannover 96 - Fortuna Düsseldorf, xobx

Martin Harnik Hanover 96 14 at Ball Football DFB Cup Hanover 96 Fortuna Dusseldorf xobx

Blitzstart ins Achtelfinale: Hannover 96 schießt Fortuna ab

via Sky Sport Austria

16 Minuten, vier Tore – der schnellste Blitzstart in einem DFB-Pokal-Spiel seit acht Jahren hat Hannover 96 den souveränen Einzug ins Achtelfinale beschert. Der Bundesliga-Absteiger schoss Fortuna Düsseldorf im Zweitrundenspiel mit 6:1 (5:1) ab, so schnell hatte zuletzt Borussia Mönchengladbach 2008 beim Siebtligisten Fichte Bielefeld mit 4:0 geführt (Endstand 8:1).

Das Spiel in Hannover lief nur in eine Richtung. Harnik, der nach seiner Verletzungspause wegen einer Wadenblessur erstmal wieder von Beginn an spielte, netzte in der 15. sowie in der 16. Minute ein. Der zweite Treffer bedeutete in dem Zweitliga-Duell die 4:0-Führung für seine Mannschaft und damit die Entscheidung. Später leistete der Österreicher die Vorarbeit zum 5:1 durch Felix Klaus. In der 67. Minute wurde Harnik, der erst am Sonntag ein 45-Minuten-Comeback gegeben hatte, ausgewechselt.

Zur Belohnung gab es den Man of the Match Award.

 

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Fußball DFB-Pokal 2016/17, 2. Hauptrunde: Eintracht Frankfurt - FC Ingolstadt am 25.10.2016 in der Commerzbank Arena Frankfurt/Main, xmdx, Tobias LEVELS (28, FC Ingolstadt) Eintracht Frankfurt - FC Ingolstadt

Football DFB Cup 2016 17 2 Main round Eintracht Frankfurt FC Ingolstadt at 25 10 2016 in the Commerzbank Arena Frankfurt Main xmdx Tobias Levels 28 FC Ingolstadt Eintracht Frankfurt FC Ingolstadt

Hasebe schießt Frankfurt ins Achtelfinale

via Sky Sport Austria

Trotz Geisterkulisse hat Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt seinen erfolgreichen Lauf auch im DFB-Pokal fortgesetzt und steht erstmals seit drei Jahren wieder im Achtelfinale. Die Hessen besiegten den Ligarivalen FC Ingolstadt nach torlosen 120 Minuten mit 4:1 im Elfmeterschießen. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Makoto Hasebe, nachdem zuvor die Ingolstädter Romain Bregerie und Moritz Hartmann verschossen hatten.

Einziger Wermutstropfen in die Frankfurter Freude: Spielmacher Marco Fabian sah nur 25 Minuten nach seiner Einwechslung wegen wiederholten Foulspiels die gelb-rote Karte (88.).

Für Ingolstadt bleibt der Pokal kein gutes Pflaster. Die in der Bundesliga-Saison noch sieglosen Schanzer schieden nach zwei Erstrundenpleiten in den vergangenen beiden Jahren jetzt in der zweiten Runde aus.

 

Der Rahmen der Begegnung war ungewöhnlich: Wegen der Randale von Eintracht-Fans im Spiel der 1. Runde beim 1. FC Magdeburg wurden nur 15.000 Tickets zum Verkauf angeboten – es kamen dann sogar nur 6127 Zuschauer in die Arena, die 51.500 Besucher fasst.

Und die verloren wirkenden Besucher sahen eine allenfalls mittelmäßige Partie, in der die Gastgeber zwar überlegen, aber zunächst wenig zwingend agierten. Besonders die zündenden Ideen des zuletzt überragenden Spielmachers Marco Fabian fehlten. Der Mexikaner saß zunächst nur auf der Bank, Kapitän Alexander Meier (Gesäßmuskel-Zerrung) stand nicht im Kader.

Mijat Gacinovic (6.) und Haris Seferovic (10.) kamen auf Seiten der Eintracht schon früh zu Chancen. Doch während der Serbe knapp am langen Eck vorbeischoss, scheiterte der Schweizer an FCI-Keeper Martin Hansen. Ingolstadt suchte sein Heil meist in Kontern. So auch in der 25. Minute, als der Australier Mathew Leckie (25.) nur knapp über den Eintracht-Kasten köpfte.

Frankfurt drängte seinen Gegner zwar auch in der Folge weit in die eigene Hälfte, doch der Pass in die Tiefe blieb lange Zeit aus.

Ingolstadts Coach Markus Kauczinski hatte seine Mannschaft kräftig durcheinandergewirbelt und im Vergleich zum 3:3 gegen Borussia Dortmund am vergangenen Spieltag auf sieben Positionen umgestellt. Sein Team startete dann auch äußerst couragiert in die zweite Hälfte. Pascal Groß prüfte mit einem Flachschuss Eintracht-Torhüter Lukas Hradecky (49.). Die Hessen wurden in Gestalt von Shani Tarashaj (54./58.) gefährlich.

Nach gut einer Stunde wurde dann Hoffnungsträger Fabian eingewechselt, um für die spielerische Linie zu sorgen. Doch der Mexikaner erwies seinem Team einen Bärendienst, als er nach wiederholtem Foulspiel an Anthony Jung (88.) vom Platz musste.

In der Verlängerung riskierten beide Teams endlich mehr. Die Highlights: Leckie verfehlte das leere Eintracht-Gehäuse (110.) und Frankfurts Seferovic hämmerte einen wuchtigen Kopfball kurz später nur an die Latte (112.).

SID ul ma

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Wood verhindert HSV-Blamage – erster Sieg für Gisdol

via Sky Sport Austria

Das kriselnde Bundesliga-Schlusslicht Hamburger SV hat dank eines Doppelpacks von Bobby Wood souverän eine Blamage im DFB-Pokal verhindert. Das Team von Markus Gisdol gewann in der zweiten Runde beim Drittligisten Hallescher FC dank ungewohnter Effizienz 4:0 (2:0) und bescherte seinem Trainer den ersten Sieg als HSV-Coach.

Stürmer Bobby Wood beendete mit seinen Treffern (8., 43.) auch die Torflaute der Hamburger. Vor dessen erstem Tor waren die Norddeutschen 580 Minuten ohne Treffer gewesen. Das dritte Tor erzielte Pierre-Michel Lasogga (58.), zudem traf der kurz zuvor eingewechselte Luca Waldschmidt (82.).

 

Die Gastgeber, die in der ersten Runde den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern mit 4:3 nach Verlängerung bezwungen hatten, verpassten dagegen trotz einer engagierten Leistung eine weitere Sensation und den Einzug ins Achtelfinale klar.

Die 15.057 Zuschauer im ausverkauften Haller Sportpark sahen von Beginn an eine umkämpfte Begegnung. Spielerisch überzeugte der HSV zwar auch gegen den Drittligisten nicht – er zeigte dafür aber eine bisher unbekannte Qualität: Effizienz. Die Treffer von Wood, der auch in der Liga die bisher einzigen beiden Tore für den HSV erzielt hatte, waren die ersten Chancen der Gäste.

Gisdol nahm im Vergleich zum 0:3 gegen Eintracht Frankfurt vier Änderungen vor. Der in der Liga gesperrte Cleber sowie Gotoku Sakai, Matthias Ostrzolek und Wood kamen in die Startelf. Und das zahlte sich gleich aus. Obwohl die Gastgeber in den Anfangsminuten gut mitspielten, trafen die Gäste nach einem Konter.

Über Lasogga kam der Ball zum durchgestarteten Wood, der HFC-Torhüter Fabian Bredlow keine Chance ließ. Es war die Torpremiere für Gisdol als HSV-Coach. Wood, der kurz vor der Pause noch mit einem satten Schuss traf, hatte bisher auch in der Liga die einzigen beiden Saisontreffer für den HSV erzielt.

Der HFC, der in der ersten Runde den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern aus dem Pokal geworfen hatte, ließ sich dadurch aber nicht verunsichern. Das Team von Rico Schmitt stellte die Abwehr des HSV durchaus vor Probleme, klare Torchancen blieben aber zunächst aus – bis Selim Aydemir (40.) mit einem starken Schuss knapp scheiterte.

Der HSV nahm den Kampf an, spielerisch war es wieder keine Glanzleistung. Die Hamburger dominierten nicht, aber sie erzielten die Tore. Torhüter René Adler hatte Glück: Als er aus seinem Tor stürmte und außerhalb des Strafraums nur Gegenspieler Marvin Ajani traf, entschied sich Schiedsrichter Christian Dingert für eine Gelbe Karte.

SID nt

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Fussball, Herren, 2016/2017, DFB-Pokal (2. Hauptrunde), FC St. Pauli - Hertha BSC, Valentin Stocker (l., Hertha BSC) erzielt das Tor zum 2:0 gegen Torwart Robin Himmelmann (FC St. Pauli) und Bernd Nehrig (FC St. Pauli), 25.10. 2016,

Football men 2016 2017 DFB Cup 2 Main round FC St Pauli Hertha BSC Valentin Stocker l Hertha BSC reached the goal to 2 0 against Goalkeeper Robin Himmelmann FC St Pauli and Bernd Nehrig FC St Pauli 25 10 2016

Abgezockte Herthaner siegen auf dem Kiez: 2:0 gegen St. Pauli

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Das Bundesliga-Überraschungsteam Hertha BSC hat sich auf dem Hamburger Kiez keine Blöße gegeben und seine Erfolgsstory auch im DFB-Pokal fortgeschrieben. Die Mannschaft von Trainer Pal Dardai zogen beim Zweitliga-Schlusslicht FC St. Pauli durch ein 2:0 (1:0) ins Achtelfinale ein und können weiter von einer Finalteilnahme im heimischen Olympiastadion träumen.

Mitchell Weiser brachte die Hertha mit einem trockenen Linksschuss in Führung (42.) und versetzte den immer aufmüpfiger werdenden Hanseaten kurz vor dem Halbzeitpfiff einen herben Dämpfer. Nach dem Wechsel traf Valentin Stocker nach exakter Flanke von Weiser zum 2:0 (54.). Es war vor allem die höhere Effizienz, die den Unterschied zugunsten der Gäste ausmachte.

 

St. Paulis Trainer-Routinier Ewald Lienen hatte mit einer Wutrede im Vorfeld der Partie für Aufsehen gesorgt und von seinem Team gefordert, endlich füreinander einzustehen und zu „kämpfen, bis der Arzt kommt“. Die Hanseaten warfen sich von Beginn an mit großer Vehemenz in die Zweikämpfe.

Herthas Erfolgscoach Dardai hatte einen leidenschaftlichen Gegner erwartet, aber mit dem Selbstvertrauen der jüngsten Erfolgsserie ganz klar ein Weiterkommen seines Teams eingefordert. „Wir wollen wieder ins Finale“, hatte der Ungar vor der Reise nach Hamburg gesagt.

Hertha ließ es aber zunächst ziemlich gemächlich angehen und wartete auf Fehler der nervösen Gastgeber im Aufbauspiel. Die erste Gelegenheit nach schnellem Umschaltspiel bot sich Stocker, dessen Versuch per Hacke aus fünf Metern Keeper Robin Himmelmann allerdings entschärfte (13.).

Sobald die Berliner das Tempo anzogen, wackelte die Defensive der Kiezkicker um den Debütanten Brian Koglin, der den verletzten Lasse Sobiech ersetzte. Doch das Spiel des Bundesligisten war zeitweise zu statisch.

Lienen, der wild gestikulierend auf seine Mannschaft einwirkte, notierte die erste Chance des zweiten Durchgangs für sein Team. Ein Kopfball von Marc Hornschuh segelte knapp am Hertha-Tor vorbei (49.). Im Gegenzug zeigte dann Salomon Kalou seine Klasse, doch Himmelmann lenkte den Schuss des Ivorers noch an den Pfosten (50.).

Nach dem zweiten Treffer hatten die Berliner das Geschehen endgültig im Griff und konnten mit Blick auf das Bundesliga-Spitzenspiel bei 1899 Hoffenheim am Sonntag mit den Kräften haushalten.

Bei St. Pauli überzeugten der emsige Daniel Buballa und Verteidiger Christopher Avevor, Hertha hatte in Weiser und John Brooks gute Akteure.

SID pl nt

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Torwart Mitchell Langerak (VfB Stuttgart 1) mit einer Parade gegen Andre Hahn (Borussia Moenchengladbach 28) beim DFB-Pokal Spiel zwischen Borussia Moenchengladbach und dem VfB Stuttgart am 25.10.2016 Moenchengladbach Copyright: xSchuelerx/xEibnerx-xPressefotox

Goalkeeper Mitchell Langerak VfB Stuttgart 1 with a Parade against André Cock Borussia Moenchengladbach 28 the DFB Cup Game between Borussia Moenchengladbach and the VfB Stuttgart at 25 10 2016 Moenchengladbach Copyright  xEibnerx xPressefotox

Gladbach glanzlos ins Achtelfinale

via Sky Sport Austria

Borussia Mönchengladbach hat sich mit einem Arbeitssieg ins Achtelfinale des DFB-Pokals gequält. Der Champions-League-Teilnehmer bezwang den Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart trotz mäßiger Leistung mit 2:0 (1:0) und steht zum dritten Mal in Folge in der Runde der letzten 16.

Fabian Johnson (31.) und Lars Stindl (84.) trafen für die Fohlenelf, der nach den Partien bei Celtic Glasgow (2:0) und Bayern München (0:2) die fehlende Frische deutlich anzumerken war. Der Zweitliga-Vierte aus Schwaben blieb bei den wenigen Chancen zu harmlos und kann sich wieder ganz auf die Mission Aufstieg konzentrieren.

 

Vor 40.452 Zuschauern diktierte die Borussia von Beginn an das Geschehen, ließ den Ball teilweise nach Belieben laufen, entwickelte jedoch kaum Durchschlagskraft. Der VfB zog sich weit zurück und lauerte aus einer kompakten Defensive heraus auf Konter, die wenigen Gelegenheiten verpufften aber meist frühzeitig.

Der Borussia, in der Bundesliga zuletzt mit 0:6 Toren aus drei Spielen, war einmal mehr das Fehlen von Spielmacher Raffael und Torjäger Thorgan Hazard anzumerken. Fehlpässe wechselten sich mit überhasteten Aktionen ab, ein Patzer von Patrick Herrmann vor dem eigenen Strafraum blieb mit viel Glück ungestraft (19.).

Mit zunehmender Spieldauer wurde der VfB sogar mutiger, dennoch blieb die Begegnung nichts für Feinschmecker. Bei Gladbach brachte auch der in die Startelf zurückgekehrte Mahmoud Dahoud nicht die erhofften Impulse.

Wie aus dem Nichts fiel dann die Führung: André Hahn leitete den Ball per Hacke an Johnson weiter, der Amerikaner blieb vor dem Tor eiskalt und schob flach zum 1:0 ein. Wenig später hatten Tony Jantschke (37.) und Hahn (40.) das zweite Tor auf dem Fuß.

Nach der Pause hatte die Borussia die Begegnung weitgehend im Griff und hätte das zweite Tor nachlegen müssen. Alleine der emsige Hahn vergab zweimal aus bester Position vor Schlussmann Mitch Langerak (49./53.). Stuttgart steckte zwar weiter nicht auf und hielt die Spannung noch, Gladbachs Defensive um Jannik Vestergaard war jedoch aufmerksam. Alexandru Maxims Versuch aus der Distanz (78.) landete in den Armen von Yann Sommer. Stindl sorgte dann für die Entscheidung.

Beste Gladbacher waren Hahn und Johnson, beim VfB überzeugten Takuma Asano und Timo Baumgartl.

SID er om

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