Zum Inhalt Zum Menü

ÖFB Youngsters

Aktuelle Beiträge

ÖFB U21-Team hofft auf „Wunder“ von Albacete

via Sky Sport Austria

Albacete (APA) – Österreichs U21-Fußball-Nationalteam peilt am Dienstag (18.00 Uhr) im Play-off-Rückspiel der Qualifikation für die EM 2017 in Polen die ganz große Sensation an. Nach dem Heim-1:1 gegen den vierfachen Champion Spanien muss in Albacete unbedingt ein Tor her. Der Weg scheint steinig, aber nicht unüberwindbar, hatte die ÖFB-Auswahl doch am Freitag in St. Pölten dem Favoriten große Probleme bereitet.

„Mit dem 1:1 ist der Gegner noch mehr unter Druck in Albacete“, glaubt ÖFB-U21-Teamchef Werner Gregoritsch, der darauf hofft, dass sein Freund und Ex-Spanien-Legionär Kurt Jara im Stadion zum „Glücksbringer“ avanciert. Den Iberern würde zwar aufgrund der Auswärtstorregel schon ein torloses Unentschieden zum Weiterkommen reichen, das ist bei ihren hohen Ansprüchen aber zu wenig, um die Fans in dem 17.000 Zuschauer fassenden Estadio Carlos Belmonte zufriedenzustellen.

„Die Spanier wollen von ihrer Philosophie her immer Tore machen und gewinnen. Sie können nicht nur hinten herumspielen, auch weil sie 17.000 Fans ununterbrochen antreiben. Da kriegt man dann Chancen für Torabschlüsse, darin sehe ich schon eine Chance“, sagte Gregoritsch.

Nützen sollen diese mit seinem Sohn Michael, Alessandro Schöpf und Louis Schaub auch drei aktuelle A-Teamspieler, die als Verstärkung für das Quali-Finale „nach unten“ beordert wurden. Gregoritsch Junior war mit neun Treffern in sechs Spielen hauptverantwortlich für den Einzug ins Play-off und könnte in der vom Niederländer Serdar Gözübüyük geleiteten Partie neuerlich zum Trumpf werden.

An Spanien hat der HSV-Legionär gute Erinnerungen, erzielte er doch am 9. September 2014 beim jüngsten U21-Gastspiel in der 95. Minute den Ausgleich zum 1:1-Endstand. Es war der einzige U21-ÖFB-Punktgewinn in Spanien, davor hatte es drei Niederlagen ohne Torerfolg gegeben.

Gregoritsch Senior war schon damals in Puertollano Trainer – genauso wie sein Gegenüber Albert Celades – und hat gute Erinnerungen. „Drei Jahre lang hat damals die spanische Mannschaft keinen Punkt abgegeben und wir haben 1:1 gespielt. Wir sind nach dem Spiel die Runde im Stadion gegangen und es war beeindruckend. Die Zuschauer haben mit den weißen Taschentüchern Respekt gezeigt. Das möchte ich gerne wieder erleben mit meiner Mannschaft, egal ob wir es schaffen oder nicht“, sagte der 58-Jährige. Neben seinem Sohn waren auch Schöpf und Schaub damals im Einsatz.

Am Freitag fehlte das Trio, durch die bittere 0:1-Pleite mit dem A-Team gegen Irland musste es ohne Erfolgserlebnis den Spanien-Trip antreten. Vom Rest des Kaders kann man das nicht behaupten. In der NV Arena präsentierte sich die U21 trotz zahlreicher Ausfälle vor allem nach der Pause von ihrer besten Seite und hielt mit dem 1:1 gerechtfertigt die Aufstiegschance am Leben.

„Wir haben gezeigt, was wir können. Wenn wir das wieder umsetzen und noch einmal eine Schippe drauflegen, ist alles möglich“, gab sich Mittelfeldspieler Konrad Laimer optimistisch. Das sah auch Innenverteidiger Christian Schoissengeyr so: „Wir haben gesehen, dass vieles möglich ist, Chancen da sind.“

Die Vorfreude im ÖFB-Lager vor einer möglicherweise historischen Partie, zumal man noch nie bei einer U21-EM dabei war, ist riesengroß. „Wir haben ein Finale in Spanien und wissen, dass es richtig schwierig wird. Wir werden aber alles dafür geben, dass es bestmöglich für uns ausgeht. Es wird ein richtig geiles Spiel“, meinte Laimer. Einen Sieg gegen Spanien gab es in neun Duellen bisher nur am 10. Oktober 2000 in Eggenburg (2:1). Drei Partien endeten Remis, fünf Spiele gingen verloren. Eines davon unter Gregoritsch am 5. September 2013 mit 2:6.

Das soll diesmal vermieden werden, dafür hat der Coach seinen Matchplan im Kopf. „Wir wollen aus einer kontrollierten Defensive wieder unsere Nadelstiche setzen. Umso mehr wir mit taktischer Disziplin und Fußballintelligenz spielen, Räume zumachen, Passwege schließen, umso größer werden unsere Chancen“, sagte der Steirer. Im Hinspiel wurde deutlich, dass der große Favorit anfällig ist. „Die Spanier sind in der Rückwärtsbewegung nachlässig, das wollen sie nicht. Sie laufen nicht gerne dem Ball nach“, weiß Gregoritsch.

Nicht zwingend notwendig ist ein Sieg. Jedes Remis ab 2:2 würde der ÖFB-Truppe das EM-Ticket sichern, bei einem 1:1 würde die Entscheidung in einer Verlängerung oder einem Elfmeterschießen fallen. Da zuletzt zweimal gegen die Spanier ein 1:1 gelang, scheint das nicht unmöglich. „Es ist sicher möglich, dass wir Ähnliches schaffen wie Schweden“, betonte Gregoritsch. Die spielten in der Gruppenphase zweimal 1:1 gegen Spanien und behielten im Kampf um Rang eins die Oberhand.

Bild: GEPA

Österreich in U21-EM-Playoff gegen Spanien

via Sky Sport Austria

Nyon (APA) – Österreichs Fußball-U21-Nationalteam war am Freitag kein Losglück vergönnt. Die Mannschaft von Werner Gregoritsch erhielt in Nyon Spanien als Gegner im Play-off für die EM 2017 in Polen zugeschanzt. Weitere mögliche Kontrahenten wären Serbien und Norwegen gewesen.

Das Hinspiel steigt am 11. November in St. Pölten, vier Tage später steht das Retourmatch auf dem Programm. Für Österreich geht es um die erste Teilnahme an einer U21-EM überhaupt.

Am nächsten kam man einem Start bei der wichtigsten Junioren-Europameisterschaft im Jahr 2008, als die von Manfred Zsak betreute Truppe im Play-off gegen Finnland im Elfmeterschießen scheiterte. Diesmal wartet ein deutlich prominenterer Gegner – Spanien wurde bisher viermal U21-Europameister und hat auf europäischer Nachwuchsebene gemeinsam mit Deutschland in den vergangenen Jahren die größten Erfolge vorzuweisen.

In der abgelaufenen Gruppenphase landeten die Iberer in Pool 6 etwas überraschend nur auf Platz zwei hinter Schweden. Die Österreicher mussten in Gruppe 7 Deutschland den Vortritt lassen.

Ein nicht unwesentlicher Faktor im Play-off-Duell wird sein, ob Coach Gregoritsch auf einige A-Team-Kicker zurückgreifen kann. Im jüngsten Kader standen in Marcel Sabitzer, Alessandro Schöpf, Louis Schaub, Michael Gregoritsch und Valentino Lazaro fünf U21-einsatzberechtigte Spieler. Entschieden wird darüber erst in diversen ÖFB-Trainersitzungen in den kommenden Wochen.

Die A-Auswahl bestreitet am 12. November in Wien das WM-Qualifikationsmatch gegen Irland und drei Tage später wieder im Happel-Stadion ein Testspiel gegen die Slowakei.

U21-Teamchef Werner Gregoritsch konnte seine Enttäuschung über die Auslosung nicht verbergen. „Das war nicht unser Wunschlos. Spanien ist ein Top-Team und – so realistisch muss man sein – haushoher Favorit. Ein Aufstieg wäre eine Sensation, und auf diese werden wir hinarbeiten“, sagte der Steirer.

Außerdem wies Gregoritsch darauf hin, dass er mit dem vorigen U21-Jahrgang in Spanien ein Unentschieden holte. „Ich glaube an meine Mannschaft und ihre Qualität und traue ihr viel zu. Wir werden alles daransetzen, um gegen Spanien bestehen zu können“, beteuerte der Coach.

Bild: GEPA

Österreichs U21 kann gegen Deutschland für Ernstfall proben

via Sky Sport Austria

St. Pölten (APA) – Österreichs U21-Fußballteam probt gegen die laut Papierform stärkste europäische Mannschaft für den Ernstfall. Nachdem in der Gruppe 7 der Qualifikation zur EM-Endrunde 2017 bereits alle wichtigen Entscheidungen gefallen sind, wird das abschließende Heimspiel gegen Deutschland zum Probelauf für das anstehende Play-off. Am Dienstag (18.00 Uhr) wird in St. Pölten gespielt.

„Deutschland ist im U21-Bereich derzeit das stärkste Team Europas. Auch im Play-off kann es nicht härter kommen, es ist die ideale Generalprobe für uns“, sagte ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch vor der Partie. Der Steirer erinnerte an die Qualität der jungen Deutschen, deren Akteure bereits Erfahrungen in der Champions League oder Olympia (Silber in Rio) sammeln konnten.

Vor allem die rot-weiß-rote Abwehr wird gegen Profis wie Davie Selke (Leipzig), Leroy Sane (Manchester City) oder Serge Gnabry (Bremen) gefordert sein. Selbst will man aber ebenfalls Nadelstiche setzen. „Wir wollen mit einem guten Plan dagegenhalten. Wenn wir taktisch diszipliniert auftreten, muss uns erst einmal jemand schlagen“, meinte Gregoritsch. Im Hinspiel der Qualifikation im November 2015 in Fürth hatten sich die Deutschen mit 4:2 durchgesetzt.

Die seit kurzem von Stefan Kuntz betreuten Deutschen halten auch dank neun Siegen in den bisherigen neun Quali-Spielen bei einer Rekordserie. Insgesamt elf Erfolge en suite stehen für die bis Sommer noch von Horst Hrubesch angeführte DFB-Auswahl zu Buche. Zuletzt gab es ein 4:3 gegen Russland und die damit verbundene Absicherung von Platz eins der Gruppe.

Österreich hat mit sieben Siegen, einem Remis und einer Niederlage den zweiten Rang sicher. Um die Teilnahme bei der kommenden EM in Polen geht es für Kapitän Dominik Wydra und Co. nun im Play-off mit Hin- und Rückspiel (Termine 7./14. November). Die Auslosung dafür erfolgt am Freitag in Nyon. Bereits fix ist, dass das Heimspiel ebenfalls in St. Pöltens NV-Arena bestritten wird.

Personell kann Gregoritsch wieder auf den zuletzt gesperrten Wydra zurückgreifen. Konrad Laimer ist nach seinen muskulären Problemen wieder ins Teamcamp in Bad Erlach eingerückt. Nikola Dovedan, Marc Andre Schmerböck und Florian Grillitsch waren nach dem 1:0-Auswärtssieg gegen die Färöer am vergangenen Freitag angeschlagen.

Bild: GEPA

Österreichs U19-Team steigt nach Sieg gegen Litauen in nächste EM-Quali-Phase auf

via Sky Sport Austria

Alytus (APA) – Österreichs U19-Fußballteam hat den Aufstieg in die entscheidende Phase der EM-Qualifikation vorzeitig geschafft. Im zweiten Spiel des Vier-Nationen-Turniers in Litauen setzte sich die Elf von Trainer Manfred Zsak am Donnerstag gegen den Gastgeber mit 3:2 (2:1) durch. Die letzte Gruppenpartie gegen die ebenfalls bereits aufgestiegenen Bosnier am Sonntag wird damit zum Schaulaufen.

3:2-Sieeeg gegen Litauen. Das U19-Team fixiert nach 2 Siegen in der 1. Runde der EM-Quali den Aufstieg in die EM-Eliterunde! Bravo!

— ÖFB – oefb.at (@oefb1904) October 6, 2016

Die ÖFB-Auswahl schaffte in Alytus einen Blitzstart. Florian Hainka in der 9. und Arnel Jakupovic per Freistoß in der 13. Minute brachten die Österreicher früh mit 2:0 voran. Die Litauer hielten sich aber im Spiel, nach 20 Minuten trafen sie nach einem hohen Ball. Nach der Pause hatten Kapitän Sandi Lovric und Co. das Spiel unter Kontrolle, Kelvin Arase (67.) erzielte das vorentscheidende 3:1. Der erneut starke Jakupovic verletzte sich jedoch in dieser Aktion und musste vom Feld. Erst in der Nachspielzeit gelang Litauen nach einem Freistoß der zweite Treffer.

Österreich steht damit in der Eliterunde der Qualifikation. Diese wird Mitte Dezember ausgelost und im kommenden Frühjahr in sieben Gruppen ausgespielt. Die Endrunde mit acht Nationen wird im Juli 2017 in Georgien ausgetragen.

„Wir haben sehr gut begonnen und schnell 2:0 geführt. Beim Gegentreffer haben wir nicht aufgepasst. Meine Mannschaft hat das Spiel gegen einen sehr defensiv eingestellten Gegner klar dominiert und verdient gewonnen“, meinte Teamchef Manfred Zsak nach der Partie. Jakupovic erlitt eine Verletzung im Knöchel. Eine MR-Untersuchung soll Klarheit bringen.

Ergebnisse des Vier-Nationen-Turniers in Litauen zur U19-EM-Qualifikation am Donnerstag:

Litauen – Österreich 2:3 (1:2)
Alytus, Tore: Medelinskas (21., 93.) bzw. Hainka (9.), Jakupovic (13.), Arase (67.)

Österreich: Ehmann – Thurnwald, Augustin, Wöber, Friedl – Danso, Hainka (88. Ortner) – Tüccar, Lovric, Arase (93. Cerny) – Jakupovic (70. Goic)

Weiteres Gruppenspiel: Bosnien-Herzegowina – Aserbaidschan 2:1

Tabelle:

1. Österreich 2 2 0 0 7:3 6 * 2. Bosnien-Herzegowina 2 2 0 0 5:1 6 * 3. Litauen 2 0 0 2 2:6 0 4. Aserbaidschan 2 0 0 2 2:6 0

* = in Eliterunde

Bild: GEPA

ÖFB U19 startet mit Turnier in Litauen in EM-Quali

via Sky Sport Austria

Marijampole (APA) – Österreichs U19-Nationalteam startet im Rahmen eines Vier-Nationen-Turniers in Litauen in die Qualifikation für die EM-Endrunde 2017. Zum Auftakt geht es für die ÖFB-Auswahl am Dienstag in Marijampole gegen Aserbaidschan. Teamchef Manfred Zsak erwartete „eine schwere Auftaktpartie, die sich zu einem Geduldsspiel entwickeln könnte“.

Donnerstag geht es gegen den Gastgeber, am Sonntag zum Abschluss gegen Bosnien-Herzegowina. Die zwei besten Mannschaften sowie der beste Drittplatzierte der insgesamt 13 Mini-Turniere steigen in die Eliterunde auf. Diese wird Mitte Dezember ausgelost und im Frühjahr 2017 gespielt. Die Endrunde mit in Summe acht Nationen wird in Georgien ausgetragen. Internationale Erfahrung haben die ÖFB-Youngsters schon in den Beinen. 2015 erreichte der Jahrgang 1998 um Kapitän Sandi Lovric die U17-EM in Bulgarien.

Bild: GEPA

ÖFB-U21 holt in Russland dank Jakupovic-Traumtor ein Remis

via Sky Sport Austria

Chimki bei Moskau (APA) – Im Kampf um die direkte Qualifikation für die U21-EM haben Österreichs Nachwuchsfußballer einen Rückschlag hinnehmen müssen, bleiben aber auf Quali-Kurs. Das Team von Werner Gregoritsch holte am Dienstag in Russland ein 1:1 (0:1) und verlor als Gruppenzweiter weiter Boden auf Leader Deutschland, in Finnland mit 1:0 gewinnen konnte. Nur der Gruppensieger ist fix weiter.

Der 18-jährige U21-Debütant Arnel Jakupovic brachte Österreich nach Rückstand (33.) in Chimki bei Moskau mit einem Traumtor aus 25 Metern (55.) zwar zurück, trotz Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte blieb es nach sechs Siegen und einer Niederlage aber bei der Punkteteilung und dem ersten Remis der ÖFB-Auswahl in der laufenden Quali. Im Kampf um Platz zwei hat man durchaus gute Karten. Die vier Besten Zweiten der neun Gruppen erreichen das Play-off für die Endrunde 2017 in Polen. Österreich trifft noch auf Schlusslicht Färöer (7. Oktober, auswärts) und Deutschland (11. Oktober in St. Pölten).

 

Vier Tage nach dem 1:0-Erfolg in Finnland musste Österreich vor fast leeren Rängen in der Arena Chimki nicht nur auf die zum A-Team hochgezogenen Michael Gregoritsch, Louis Schaub oder Alessandro Schöpf verzichten, sondern auch die angeschlagenen Tarkan Serbest (Adduktoren), Ylli Sallahi (Oberschenkel) und Thomas Murg (Knie) vorgeben.

Rot-Weiß-Rot fand gegen die in der Quali bereits chancenlosen Russen schwer ins Spiel, agierte in der ersten halben Stunde zu passiv und kam in der Defensive immer wieder in heikle Situationen – auch wenn Goalie Daniel Bachmann in der ersten halben Stunde bis auf einen Schuss von Lok Moskau-Akteur Dmitri Barinow (20.) kaum zu echten Paraden gezwungen war.

In der 33. Minute war der Schlussmann in Diensten von Stoke City dann machtlos: Nach einer Ecke ging der Kopfball von Kapitän Ilja Suew via Innenlatte und Rücken von Verteidiger Philipp Mwene ins Tor. Der Gegentreffer hatte freilich aufrüttelnde Wirkung, Österreich setzte sich nun besser in Szene. Bis auf einen geblockten Schuss des Salzburgers Konrad Laimer (34.), der schon zehn Minuten zuvor fast spiegelgleich in Aktion getreten war, schaute vor der Pause aber nichts Zählbares mehr heraus.

Gregoritsch reagierte in der Halbzeit mit zwei Wechseln, brachte u.a. mit Kevin Friesenbichler für Laimer einen zweiten Stürmer. Prompt legte der Austria-Wien-Akteur zehn Minuten nach Wiederbeginn den Ausgleich auf, Middlesbrough-Legionär Jakupovic ließ mit einem herrlichen Weitschuss aus 25 Metern Russlands Schlussmann keine Chance. Für einen zweiten Treffer reichte es aber nicht mehr.

Gregoritsch: „Können gut damit leben“

Trainer Werner Gregoritsch wertete das Remis als Erfolg. „Wir können mit diesem Punkt sehr gut leben, damit sind wir mit einer hohen Wahrscheinlichkeit im Play-off um ein EM-Ticket“, meinte der Steirer, dessen Truppe nach dem 1:0-Sieg von Leader Deutschland über den Gruppendritten Finnland Platz zwei sicher hat, sich für den Einzug ins Play-off als einer von vier besten Zweiten klassieren muss.

In seiner Einschätzung der Russen sah sich Gregoritsch bestätigt: „Vor allem in der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass Russland eine weitaus bessere Mannschaft ist, als es der Tabellenstand zeigt. Sie hätten auch höher führen können.“ Gregoritsch lobte zudem die Leistungssteigerung seiner Truppe in der zweiten Hälfte. „Nach der Pause haben wir dann sehr gut gespielt und sind viel aggressiver in die Zweikämpfe gegangen. Wir haben uns das Ergebnis erkämpft. Man hat natürlich gemerkt, dass die Mannschaft durch die vielen Veränderungen im Kader noch nicht so eingespielt ist“, erklärte der 58-Jährige.

Torschütze Arnel Jakupovic durfte über ein höchst gelungenes Debüt jubeln. „Ich habe einfach draufgeschossen. Es war eines meiner wichtigsten Tore“, sagte der Middlesbrough-Legionär, der als Jahrgang 1998 vier Jahre jünger ist als viele seiner Teamkollegen.

Ergebnisse und Tabelle

Russland – Österreich 1:1 (1:0). Chimki.
Tore: Suew (33.) bzw. Jakupovic (55.).

Österreich mit: Bachmann – Mwene, Schoissengeyr, Lienhart, Martschinko – Laimer (46. Jäger), Wydra – Dovedan, Rasner (46. Friesenbichler), Horvath – Jakupovic (86. Kvasina)

Aserbaidschan – Färöer 1:1 (0:1)
Finnland – Deutschland 0:1 (0:1) – Tor: Gnabry (41.).

Tabelle:

1. Deutschland 8 8 0 0 27:4 24 2. Österreich 8 6 1 1 20:8 19 3. Finnland 8 4 0 4 12:9 12 4. Aserbaidschan 9 2 2 5 8:19 8 5. Russland 8 2 2 4 11:14 8 6. Färöer 9 0 1 6 3:27 1

Gruppensieger fix für Endrunde 2017 in Polen qualifiziert, beste vier Zweite der neun Gruppen im Play-off

Weitere ÖFB-Spiele: Färöer – Österreich (7. Oktober), Österreich – Deutschland (11. Oktober in St. Pölten)

Bild: GEPA

U19-EM: ÖFB-Youngsters verlieren gegen Deutschland und scheiden aus

via Sky Sport Austria

Reutlingen (APA) – Österreichs U19-Fußballteam ist bei der EM-Endrunde in Deutschland ausgeschieden. Im letzen Gruppenspiel setzte es am Sonntagabend gegen Gastgeber Deutschland eine 0:3-Niederlage. Ein Unentschieden hätte Österreich zum Play-off-Spiel um einen Platz bei der U20-WM gereicht, ein Sieg den Halbfinaleinzug bedeutet. Mit dem Sieg sicherte sich Deutschland den Play-off-Platz.

Ins Halbfinale zogen Italien und Portugal ein, die sich im Parallelspiel mit 1:1 trennten. Österreich begann vor 13.328 Zuschauern in Reutlingen sehr vorsichtig, legte Wert auf die Defensive und versuchte mit schnellen Gegenstößen zum Erfolg zu kommen. Offensiv gelang aber wenig, ein Kopfball von Innenverteidiger Stefan Posch nach einer Ecke war die einzige Ausbeute (14.). Deutschland bestimmte zwar das Spiel, kam aber ebenfalls kaum zu zwingenden Chancen.

Nach der Pause gab es etwas mehr Torszenen. Zunächst köpfelte Verteidiger Maximilian Wöber nach einer Ecke knapp am Tor der Deutschen vorbei (47.), wenig später waren die Hoffungen des ÖFB-Nachwuchses auf das EM-Halbfinale aber so gut wie begraben. In der 50. Minute brachte Verteidiger Phil Neumann von Schalke 04 die Deutschen nach einer Freistoß-Flanke aus kurzer Distanz in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Stürmer Cedric Teuchert von Nürnberg per Kopf auf 2:0.

Österreich musste nun offensiver werden, die besseren Chancen hatte aber Deutschland. Die DFB-Elf setzte mit dem 3:0 durch Gökhan Gül (87.) per Kopf auch den Schlusspunkt. In der 89. Minute vergab Philipp Malicsek aus kurzer Distanz noch die beste Chance des Spiels auf ein Tor von Österreich.

 

Ergebnisse U19-EM - Gruppe A: Österreich - Deutschland 0:3 (0:0). Reutlingen, 13.328 Zuschauer. Tore: Neumann (50.), Teuchert (52.), Gül (87.). Aufstellung Österreich: Gartler - Kaufmann, Maranda, Posch, Wöber - Vorsager (46. Lovric), Krainz - Malicsek, Schlager, Pirkl (62. Gmeiner) - Jakupovic Gelbe Karte Österreich: Pirkl Italien - Portugal 1:1 (1:0) Tabelle: 1. Portugal 3 1 2 0 +1 6:5 5 2. Italien 3 1 2 0 +1 3:2 5 3. Deutschland 3 1 0 2 +1 6:5 3 4. Österreich 3 0 0 3 -3 2:5 2 Top-2 für das Halbfinale qualifiziert. Dritter im Play-off um die U20-WM-Teilnahme. Bisherige Spiele: Österreich - Portugal 1:1, Italien - Österreich 1:1.

Bild: Getty Images

Österreichs U19 bei EM mit 1:1-Remis gegen Italien

via Sky Sport Austria

Reutlingen (APA) – Österreichs U19-Fußballteam darf bei der EM-Endrunde in Deutschland weiter auf den Semifinaleinzug hoffen. Drei Tage nach dem Auftakt-1:1 gegen Portugal trennte sich die ÖFB-Auswahl am Donnerstag in einer spannenden Partie in Reutlingen auch von Italien 1:1 (1:1) und hat den Aufstieg aus der Gruppe im abschließenden Spiel gegen den Gastgeber (Sonntag, 19.30 Uhr) in eigener Hand.

 

Der stark spielende Xaver Schlager brachte Österreich mit der ersten echten Chance in Führung (21.), allerdings schlugen die Italiener durch Manuel Locatelli schon wenig später zurück (23.). Die Partie vor 5.279 Zuschauern blieb ebenso ausgeglichen wie spannend, alleine Salzburg-Crack Schlager hatte bis zum Abpfiff noch mehrere Einschussmöglichkeiten (63., 69., 80., 93.).

Am Sonntag muss die Truppe von Rupert Marko neuerlich in Reutlingen gegen Gastgeber Deutschland antreten, Innenverteidiger Stefan Peric, der wie schon gegen Portugal Gelb sah, fehlt dabei gesperrt. Die DFB-Elf, die ihren Auftakt mit einem 0:1 gegen Leader Italien verpatzte, traf am (heutigen) Donnerstag erst ab 19.30 Uhr auf Portugal.

Ergebnisse U19-EM – Gruppe A:
Italien – Österreich 1:1 (1:1).
Reutlingen, 5.279 Zuschauer.

Tore: Locatelli (24.) bzw. Schlager (21.).
Aufstellung Österreich: Gartler – Kaufmann, Posch,
Peric, Wöber – Krainz, Schlager – Malicsek, Lovric (46. Pirkl), Gashi (64. Gmeiner)
– Jakupovic (87. Hasenhüttl)
Gelbe Karten Österreich: Kaufmann, Peric, Wöber

19.30 Uhr: Deutschland – Portugal

Tabelle: 1. Italien 2 1 1 0 +1 2:1 4 2. Österreich 2 0 2 0 0 2:2 2 3. Portugal 1 0 1 0 0 1:1 1 4. Deutschland 1 0 0 1 -1 0:1 0

Top-2 für das Halbfinale qualifiziert.

Bisherige Spiele:
Österreich – Portugal 1:1,

Nächste Spiele:
Sonntag: Österreich – Deutschland (Reutlingen, 19.30), Italien – Portugal (Großaspach, 19.30)
Bild: GEPA

U19-Nationalteam bei EM gegen Italien gefordert

via Sky Sport Austria

Nach dem 1:1-Auftaktremis gegen Portugal trifft das U19-Nationalteam heute (14. Juli) im zweiten Spiel der EM-Endrunde auf Tabellenführer Italien. Gespielt wird bereits um 12.00 Uhr im Stadion an der Kreuzeiche in Reutlingen, wo rund 5.000 Zuschauer erwartet werden.

Die Italiener konnten ihr erstes Match gegen Turnier-Gastgeber Deutschland vor der Rekordkulisse von 55.000 Zuschauern in Stuttgart mit 1:0 für sich entscheiden. Deutschland war gegen die „Azzurri“ 90 Minuten lang am Drücker. In der Schlussphase bekamen die Italiener jedoch einen Hands-Elfmeter zugesprochen, den Federico Dimarco souverän zum 1:0-Endstand verwandelte.

ÖFB-U19-Teamchef Rupert Marko erwartet einen taktisch geschickt eingestellten, defensiven Gegner. „Es wird ein ganz anderes Spiel als gegen Portugal. Deutschland hat die Qualitäten Italiens schmerzlich zu spüren bekommen. Die Mannschaft agiert taktisch sehr flexibel und klug. Die Spieler sind sehr körperbetont und kennen alle Mätzchen. Wir werden versuchen, die beste Lösung zu finden, um diesen Gegner zu bespielen.“ Das letzte freundschaftliche Aufeinandertreffen zwischen den beiden Teams des Jahrgangs 1997 vor eineinhalb Jahren endete 1:0 für Österreich.

In der Tabelle der Gruppe A führt Italien nach dem ersten Spieltag mit 3 Punkten vor Österreich und Portugal (je 1), Deutschland liegt noch punktelos auf Rang vier.

Die beiden besten Teams jeder Gruppe ziehen ins Halbfinale ein. Ein Platz im Halbfinale ist gleichbedeutend mit der Qualifikation für die FIFA U20-WM 2017 in Südkorea. Der Sieger des Play-offs zwischen den beiden Gruppendritten sichert sich ebenfalls ein WM-Ticket.

ÖFB-Spielplan:

Do., 14. Juli 12.00 Uhr, Reutlingen (GER): Italien – Österreich
So., 17. Juli, 19.30 Uhr, Reutlingen (GER): Österreich – Deutschland (live auf ORF Sport +)

Do., 21. Juli: Halbfinale und FIFA U20-WM Play-off
So., 24. Juli, Sinsheim (GER): Finale

Quelle: ÖFB-Presseaussendung
Bild: GEPA

LUSTENAU,AUSTRIA,23.AUG.15 - SOCCER - OEFB international match, Under 17, TOTO Cup, Austria vs Switzerland. Image shows head coach Andreas Heraf (AUT). Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch

ÖFB-U17-Teamchef Heraf nominiert vorläufigen EM-Kader

via APA

Österreichs U17-Teamchef Andreas Heraf hat am Dienstag seinen vorläufigen Kader für die Fußball-U17-EM in Aserbaidschan (5.-21. Mai) bekanntgegeben. Im 20-köpfigen Aufgebot befinden sich mit Verteidiger Leonardo Zottele (Nürnberg) sowie den Offensivspielern Anthony Schmid (Freiburg) und Maurice Mathis (1860 München) drei Spieler, die bei deutschen Clubs im Nachwuchs tätig sind.

Heraf muss das Aufgebot bis zur Abreise am 2. Mai auf 18 Spieler reduzieren. Kapitän des Teams ist Mittelfeldspieler Valentino Müller von SCR Altach. Als vielversprechendes Talent gilt auch der erst 16-jährige Romano Schmid von Sturm Graz. Österreich trifft in Aserbaidschan in der Gruppenphase auf Bosnien (5. Mai), die Ukraine (8. Mai) und Deutschland (11. Mai). Die zwei besten Teams jeder Gruppe steigen ins Viertelfinale auf.

Vorläufiger ÖFB-Kader für die U17-EM in Aserbaidschan (5.-21. Mai, Aufgebot wird noch von 20 auf 18 Spieler reduziert):

Tor: Semir Karalic (Admira Wacker Mödling), Benjamin Ozegovic (Austria Wien)

Abwehr: Alexandar Borkovic (Austria Wien), Alexander Burgstaller (Red Bull Salzburg), Lukas Malicsek (Admira Wacker Mödling), Luca Meisl (Red Bull Salzburg), Christian Müller (AKA St. Pölten NÖ), Leonardo Zottele (1. FC Nürnberg/GER)

Mittelfeld: Christoph Baumgartner (AKA St. Pölten NÖ), Dario Maresic (Sturm Graz), Valentino Müller (SCR Altach), Dominik Stumberger (Red Bull Salzburg), Jörg Wagnes (AKA Steiermark-Sturm Graz)

Angriff: Kelvin Arase (Rapid Wien), Dominik Fitz (Austria Wien), Maurice Mathis (1860 München/GER), Nicolas Meister (Red Bull Salzburg), Anthony Schmid (SC Freiburg/GER), Romano Schmid (Sturm Graz), Philipp Sittsam (AKA Steiermark-Sturm Graz)

Titelbild: GEPA

LUSTENAU,AUSTRIA,23.AUG.15 - SOCCER - OEFB international match, Under 17, TOTO Cup, Austria vs Switzerland, award ceremony. Image shows the rejoicing of the team from austria. Photo: GEPA pictures/ Oliver Lerch

Österreich U17 trifft bei der EM in Aserbaidschan auf Deutschland

via Sky Sport Austria

Baku (APA) – Österreichs Fußball-U17-Nationalteam bekommt es bei der EM vom 5. bis 21. Mai in Aserbaidschan mit den Gruppengegnern Deutschland, Ukraine und Bosnien-Herzegowina zu tun. Das hat die Auslosung am Freitag in Baku ergeben. Die besten zwei Mannschaften des Pools steigen ins Viertelfinale auf. Teamchef Heraf: „Nehmen das Los an“

ÖFB-U17-Teamchef Andreas Heraf, der vor seiner fünften Endrunden-Teilnahme als Nachwuchs-Coach steht, meinte zur Auslosung: „Wir nehmen das Los so an, wie es ist. Meine Erfahrung aus vier Endrunden hat mich gelehrt, dass es oft anders kommt, als man nach der Auslosung denkt. Wir werden uns wie immer gut auf jeden Gegner vorbereiten.“

Nach eigenen Angaben „sehr zufrieden“ zeigte sich ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner. „Ich wünsche mir, bei jeder Endrunde gegen Deutschland zu spielen. Das ist etwas ganz Besonderes. Die Ukraine und Bosnien-Herzegowina sind gute Teams und Gegner auf Augenhöhe. Gruppenfavorit ist Deutschland, man hat aber beim 2:1-Sieg unseres U17-Nationalteams in der Eliterunde gegen Frankreich gesehen, was gegen große Nationen möglich ist.“

Zum Auftakt trifft Österreich am 5. Mai auf Bosnien-Herzegowina, das zum ersten Mal an einer U17-EM-Endrunde teilnimmt. Am 8. Mai folgt das Spiel gegen die Ukraine, bevor es am 11. Mai zum Abschluss der Gruppenphase zum Aufeinandertreffen mit Deutschland kommt.

KOETSCHACH MAUTHEN,AUSTRIA,29.APR.15 - SOCCER - OEFB Under-16 international match, Turnier der Nationen, semifinal, Austria vs Slovenia. Image shows head coach Andreas Heraf (AUT). Photo: GEPA pictures/ Mathias Mandl

ÖFB-U17 startet mit 0:0 gegen Island in EM-Quali-Eliterunde

via APA

Österreichs U17-Fußball-Nationalteam ist zum Auftakt der Eliterunde der EM-Qualifikation über ein 1:1 gegen Island nicht hinausgekommen. „Wir haben 80 Minuten auf ein Tor gespielt und hatten drei hundertprozentige Torchancen. Der Ball wollte einfach nicht hinein, dazu wurde ein Hands-Elfmeter nicht gegeben. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte ÖFB-Teamchef Andreas Heraf.

Am Donnerstag geht es für die ÖFB-Auswahl in Anglet gegen Griechenland weiter. Die Griechen unterlagen zum Auftakt Miniturnier-Gastgeber Frankreich 0:1. Die acht Gruppensieger und sieben besten Gruppenzweiten nehmen zusammen mit Gastgeber Aserbaidschan an der Endrunde teil, die vom 5. bis 21. Mai ausgetragen wird.

Ergebnisse U17-Fußball-EM-Qualifikation – Gruppe 6: In Saint Jean de Luz: Österreich – Island 0:0. In Anglet: Frankreich – Griechenland 1:0. Tabelle: 1. Frankreich 3 Punkte/1 Spiel – 2. Österreich und Island je 1/1 – 4. Griechenland 0/3

GLEISDORF,AUSTRIA,29.MAR.16 - SOCCER - UEFA Under-19 European Championship, qualification, Elite round, OEFB international match, Austria vs Czech Republic. Image shows the rejoicing of AUT. Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

ÖFB-U19-Team löst mit Sieg gegen Tschechien EM-Ticket

via APA

Österreichs Fußball-Nachwuchs wird heuer das dritte Jahr in Folge an einer U19-EM teilnehmen. Die Auswahl von Teamchef Rupert Marko setzte sich am Dienstag in ihrem abschließenden Spiel in der Quali-Eliterunde gegen Tschechien in Gleisdorf 3:1 (1:0) durch und blieb damit auch im dritten Spiel in der Gruppe 3 ohne Punktverlust. Damit holten sich die Österreicher klar den Gruppensieg.

Da die Slowakei Rumänien im Parallelspiel 3:1 bezwang, hätte der ÖFB-Elf allerdings auch eine Niederlage mit einem Tor Differenz zur besten Bilanz in der Gruppe und damit dem Aufstieg gereicht. In der Endtabelle liegt Österreich mit neun Punkten vor der Slowakei (6), Tschechien (3) und Rumänien (0).

Die U19 ging dank eines Treffers von Austria-Talent Dominik Prokop in der 34. Minute mit einer 1:0-Führung in die Pause. In der zweiten Hälfte gelang zunächst Matej Pulkrab (55.) der zwischenzeitliche Ausgleich, dann schwächten sich die Gäste durch zwei Gelb-Rote Karten allerdings selbst. In der 65. Minute wurde zunächst Verteidiger Matej Chalus ausgeschlossen, zwei Minuten später folgte ihm Torschütze Pulkrab in die Kabine.

Danach waren die Österreicher feldüberlegen. Der in der 65. Minute eingewechselte Lorenz Grabovac (78.) und Stefan Posch (84.) brachten die ÖFB-Junioren auf die Siegerstraße. In der 89. Minute sah auch noch Tschechien-Kapitän Ondrej Mihalik die Rote Karte.

Für den ÖFB ist es die insgesamt siebente U19-EM-Teilnahme. Das diesjährige Turnier findet von 11. bis 24. Juli in Deutschland statt. Gespielt wird in zehn Stadien im Bundesland Baden-Würtemberg, darunter die Mercedes-Benz Arena des VfB Stuttgart und die Rhein-Neckar-Arena, in der die TSG Hoffenheim ihre Heimspiele austrägt.

Ergebnisse Fußball-U19-EM-Qualifikation – Eliterunde, Gruppe 3 (3. und letzter Spieltag):

Österreich – Tschechien 3:1 (1:0). Gleisdorf, Tore: Prokop (34.), Grabovac (78.), Posch (84.) bzw. Pulkrab (55.).

Slowakei – Rumänien 3:1 (2:1). Rohrbach an der Lafnitz

Abschlusstabelle: 1. Österreich 9/3 – 2. Slowakei 6/3 – 3. Tschechien 3/3 – 4. Rumänien 0/3

Titelbild: GEPA

Österreichs U21-Kader für Spiele gegen Ukraine und Färöer

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Österreichs Fußball-U21-Teamchef Werner Gregoritsch hat am Dienstag folgenden 23-Mann-Kader für das freundschaftliche Länderspiel gegen die Ukraine (24. März, 15.00 Uhr, Bad Erlach) sowie das EM-Qualifikationsspiel gegen die Färöer (29. März, 18.00 Uhr, Generali Arena Wien) bekanntgegeben.

Während Schalke-Legionär Alessandro Schöpf in den A-Kader von Marcel Koller aufgestiegen ist, geben Sinan Bytyqi, Christian Gartner und Louis Schaub nach Verletzungspausen ihr Comeback im U21-Team. Erstmals mit dabei ist Grödig-Verteidiger Dominik Baumgartner.

Tor: Daniel Bachmann (Stoke City/ENG), Markus Kuster (SV Mattersburg), Ivan Lucic (Bayern München/GER)

Abwehr: Dominik Baumgartner (SV Grödig), Lukas Gugganig (FSV Frankfurt/GER), Lukas Jäger (SCR Altach), Philipp Lienhart (Real Madrid/ESP), Christoph Martschinko (Austria Wien), Phillipp Mwene (VfB Stuttgart/GER), Ylli Sallahi (Karlsruher SC/GER), Christian Schoissengeyr (Sturm Graz)

Mittelfeld: Sinan Bytyqi (Manchester City/ENG), Christian Gartner (Fortuna Düsseldorf/GER), Florian Grillitsch (Werder Bremen/GER), Sascha Horvath (Sturm Graz), Valentino Lazaro (RB Salzburg), Martin Rasner (SV Grödig), Louis Schaub (Rapid Wien), Tarkan Serbest (Austria Wien), Dominik Wydra (SC Paderborn/GER)

Angriff: Kevin Friesenbichler (Austria Wien), Michael Gregoritsch (Hamburger SV/GER), Marko Kvasina (Austria Wien)

 

Bild: GEPA

U21-Nationalteam besiegt Finnland

via Sky Sport Austria

Das österreichische U21-Nationalteam hat in der EM-Qualifikation einen wichtigen 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen die Altersgenossen aus Finnland gefeiert. Die Elf von Trainer Werner Gregoritsch tat sich gegen die Skandinavier lange Zeit schwer. Joker Michael Gregoritsch sorgte in der 77. Spielminute für das 1:0. In der Nachspielzeit machte Austria Wien-Spieler Kevin Friesenbichler mit dem 2:0 den Deckel drauf (90.+1). Die Finnen waren zu diesem Zeitpunnkt, nach der Gelb-Roten Karte für Yaghoubi (57.), bereits in Unterzahl.

Im Komplementärspiel der Qualifikationsgruppe 7 besiegte Deutschland die U21 aus Aserbaidschan mit 3:1 (2:1). Damit liegen die Österreicher vor dem direkten Duell in Deutschland (Dienstag, 18 Uhr) punktegleich mit Tabellenführer Deutschland auf Platz 2.

Werner schießt Deutschlands U21 zum Sieg

brightcove.createExperiences();

Bild: GEPA