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Radsport

Aktuelle Beiträge

Radsport: Strasser will Australien-Rekord „Perth-Sydney“ brechen

via Sky Sport Austria

Der Extremsportler Christoph Strasser kann es nicht lassen: Der Österreicher hat die Durchquerung Australiens als großes Ziel ausgeschrieben und möchte die 3.950 Kilometer lange Strecke als erster Mensch in unter einer Woche schaffen. Der derzeitige Rekord des Bad Ischlers Gerhard Gulewicz auf dem Rennrad liegt bei sieben Tagen und acht Stunden.  Am 10. Jänner ist für den österreichischen Extremsportler der Startschuss gefallen.

Die Tour startet am Cottesloe-Strand in Perth und führt bis zur weltberühmten Oper in Sydney. Den Österreicher erwarten bei seinem Rekordversuch 16.000 Höhenmeter. Die höchste Erhebung der Tour Perth-Sydney liegt auf 700 Meter. Die Wetterbedingungen dürften Christoph Strasser an seine Grenzen führen.

Beitragsbild: Screenshot Youtube Video

 

Extremsport: Strasser holt mit 886 km WM-Gold im 24-h-Zeitfahren

via Sky Sport Austria

Anaheim (Kalifornien) (APA) – Extremradfahrer Christoph Strasser hat sich bei den 24-Stunden-Weltmeisterschaften im Einzelzeitfahren in den USA überlegen den Titel gesichert. Der Steirer bewältigte in Borrego Springs (Kalifornien) 886 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,18 km/h. Damit fuhr er über 80 km weiter als der zweitplatzierte Titelverteidiger Marko Baloh (SLO).

Der seit Freitag 34-jährige Strasser blieb bei schwierigen Wetterbedingungen mit bis zu 33 Grad nur zehn Kilometer unter seinem im Vorjahr in Berlin aufgestellten Weltrekord.

Beitragsbild: Vic

QUEBEC CITY, QC - SEPTEMBER 9: Peter Sagan of Team Tinkoff celebrates after winning thee Grand Prix Cycliste de Quebec on September 9, 2016 in Quebec City, Quebec, Canada. (Photo by Mathieu Belanger/Getty Images)

Radsport: Slowake Sagan verteidigte WM-Titel

via Sky Sport Austria

Doha (APA) – Peter Sagan hat seinen Weltmeistertitel erfolgreich verteidigt. Der Slowake setzte sich am Sonntag im Radstraßenrennen in Doha im Zielsprint nach 257,3 Kilometern vor dem Briten Mark Cavendish und dem Belgier Tom Boonen durch. Im Rennen bei Temperaturen von fast 40 Grad und einer dem Wind ausgesetzten Wüstenschleife spielten die Österreicher Marco Haller und Bernhard Eisel früh keine Rolle mehr.

Schon mehr als 150 Kilometer vor dem Ziel hatte sich eine Spitzengruppe entscheidend abgesetzt. Haller kämpfte lange in der ersten Verfolgergruppe, entscheidende Akzente nach vorne gab es aus der Gruppe aber nicht. Eisel lag bereits weit zurück.

Beitragsbild: Getty Images

Preidler mit Team Giant bei WM-Teamzeitfahren auf Platz 7 – Team Etixx siegt

via Sky Sport Austria

Doha (APA) – Die belgische Etixx-Mannschaft hat am Sonntag zum dritten Mal nach 2012 und 2013 den WM-Titel im Rad-Teamzeitfahren geholt. Das Sextett um den mehrfachen Einzelweltmeister Tony Martin (GER) gewann zum Auftakt der Titelkämpfe in Doha über 40 Kilometer in 42:32 Minuten vor Titelverteidiger BMC (+ 12 Sek.) und Orica (37).

Das Giant-Team mit dem Steirer Georg Preidler und Tom Doumoulin (NED) landete unter 17 Mannschaften mit rund eineinhalb Minuten Rückstand an der siebenten Stelle. Preidler war am Freitag beim Training in Katar gestürzt und hatte sich Abschürfungen zugezogen. Die CCC-Equipe mit dem Oberösterreicher Felix Großschartner kam nicht über Rang 13 hinaus.

Bei den Damen siegte das niederländische Boels-Team vor Canyon (GER) und Cervelo (GER).

Bild: Twitter / @GiantAlpecin

BISCHOFSHOFEN,AUSTRIA,31.JUL.14 - CYCLING - Radkriterium Bischofshofen. Image shows Matthias Braendle (AUT). Photo: GEPA pictures/ Harald Steiner

Radsport: Brändle sagt mit eitriger Angina WM-Start ab

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Wien (APA) – Ex-Stundenweltrekordler Matthias Brändle hat am Donnerstag seine Teilnahme an der Rad-WM in Katar (9. – 16. Oktober) abgesagt. Grund ist eine eitrige Angina, an der der Vorarlberger seit Montag laboriert. Wie der heimische Verband bekanntgab, wird kein Ersatz nominiert. Brändle hätte sowohl im Einzelzeitfahren (12. Oktober) als auch im abschließenden Straßenrennen starten sollen.

„Die Genesung der Angina braucht noch Zeit, die ich bis zum Zeitfahren nicht mehr habe. Krank oder nicht fit zu starten, macht bei einem Rennen bei großer Hitze und über 40 Kilometer, wo du dich nicht verstecken kannst, keinen Sinn“, sagte der 26-Jährige, der in diesem Jahr beim Zeitfahren beim Giro d’Italia Platz zwei belegt hatte.

Damit sind Österreichs Männer beim Straßenrennen mit dem Duo Marco Haller und Bernhard Eisel vertreten. Im Mannschaftszeitfahren am Eröffnungstag gehen Felix Großschartner und Georg Preidler an den Start. Großschartner hatte nach einer Gürtelrose und einer Verkühlung erst am Mittwoch Entwarnung gegeben.

 

Colombian Nairo Quintana of Movistar Team celebrates on the podium after the twentieth stage of the 71st edition of the Vuelta cycling race, a 193.2 km from Benidorm to Alto Aitana, Spain, Saturday 10 September 2016. YUZURUxSUNADA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY x04927992x

Colombian Nairo Quintana of Movistar team Celebrates ON The Podium After The twentieth Stage of The 71st Edition of The Vuelta Cycling Race A 193 2 km From Benidorm to Alto Aitana Spain Saturday 10 September 2016 YUZURUxSUNADA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY x04927992x

Radsport: Kolumbianer Quintana erstmals Vuelta-Sieger

via Sky Sport Austria

Kolumbiens Radstar Nairo Quintana (Movistar) hat zum ersten Mal die Spanien-Rundfahrt gewonnen. Der 26-Jährige kam auf beim Tagessieg des Dänen Magnus Cort Nielsen (Orica-BikeExchange) auf der letzten Etappe in der Hauptstadt Madrid mit dem Hauptfeld ins Ziel und verteidigte damit das Rote Trikot des Gesamtführenden vor seinem Rivalen Christopher Froome (Großbritannien/Sky). Bester Deutscher beim Finale in Madrid war Nikias Arndt (Buchholz/Giant-Alpecin).

Celebración de 🇨🇴 @NairoQuinCo 🇨🇴 con el @Movistar_Team en la meta. Movistar celebrating. #LV2016 pic.twitter.com/y6xtb3xBSw

— Vuelta a España (@lavuelta) 11. September 2016

Quintana lag in der Endabrechnung 1:23 Minuten vor Tour-Sieger Froome, der damit zum dritten Mal in seiner Karriere die Vuelta als Zweiter beendete. Dritter wurde Quintanas Landsmann Johan Esteban Chaves (Orica Bike-Exchange/+4:08) vor dem spanischen Hoffnungsträger Alberto Contador (Tinkoff) mit 4:08 Minuten Rückstand.

Quintana hatte am Samstag beim Sieg des Franzosen Pierre Latour (AG2R) auf der letzten Bergetappe über 184 Kilometer langen Teilstück von Benidorm zum Alto de Aitana Froome auf Distanz gehalten, der am Tag zuvor durch seinen fulminanten Zeitfahrsieg den Rückstand auf den Kolumbianer mehr als halbiert hatte.

Y @NairoQuinCo levanta el trofeo de #LV2016!!!! EPIC WIN https://t.co/6btSiGdLvf

— Vuelta a España (@lavuelta) 11. September 2016

Die Attacke des Briten am Schlussanstieg wehrte Quintana aber souverän ab und sicherte sich nach dem Giro 2014 zum zweiten Mal den Sieg bei einer der drei großen Landesrundfahrten.

SID cl fk

Artikelbild: Imago

during the Elite Men Time Trial on day five of the UCI Road World Championships on September 23, 2015 in Richmond, Virginia.

Radprofi Matthias Brändle wechselt zu Team Trek

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Der Vorarlberger Radprofi Matthias Brändle wechselt in der kommenden Saison zum Team Trek. Der 26-Jährige erhält bei dem WorldTour-Rennstall einen Zweijahresvertrag. Brändle ist derzeit beim Team IAM unter Vertrag, das sich mit Saisonende auflöst. Das Engagement des ÖRV-Meisters im Straßenrennen und im Zeitfahren gab Trek am Freitag bekannt.

„Für Trek-Segafredo zu fahren, ist eine sehr gute Chance für mich. Das Team ist bekannt dafür, dass es ausgezeichnete Trainer hat, besonders für das Zeitfahren, und ich freue mich schon darauf, mit ihnen zu arbeiten und von ihnen zu lernen“, wurde Brändle in einer Aussendung zitiert.

Der Ex-Stunden-Weltrekordler („Ich möchte mir den Rekord eines Tages zurückholen“) gilt als Zeitfahr-Spezialist und will sich in den kommenden Jahren in dieser Disziplin einen Platz in der Weltelite sichern. Vorerst will sich Brändle aber so rasch als möglich ins Team integrieren.

„Ich möchte ein guter Helfer für unsere Leader sein, möchte über die Jahre aber solche Fortschritte machen, dass ich größere Rennen als bisher gewinnen kann. Wer weiß, vielleicht gewinne ich eines Tages den Prolog der Tour de France. Wenn ich das Gelbe Trikot tragen könnte, und wenn auch nur für einen Tag, wäre ich glücklich wie ein König“, erklärte der Hohenemser.

Der Schweizer Star Fabian Cancellara, mehrfacher Zeitfahr-Weltmeister und Klassiker-Gewinner, lässt seine Karriere heuer ausklingen. Trek hat den Deutschen John Degenkolb als Nachfolger und auch schon weitere Fahrer verpflichtet. Über ein weiteres Engagement von Riccardo Zoidl wurde bisher nichts bekannt.

Luca Guercilena, der General Manager des Trek-Teams, ist überzeugt, dass Brändle ein Gewinn für den Rennstall sein wird. „Einen Stunden-Weltrekord bricht man nicht einfach so. Das zeigt, dass man die physische und mentale Stärke hat, sich weiter zu pushen und seine Limits zu suchen und vielleicht sogar auszudehnen. Als Prolog-Spezialist könne Brändle Führungstrikots tragen, er habe sich als Ausreißer einen Namen gemacht und könne Etappen und Eintagesrennen gewinnen, sagte Guercilena.

Artikelbild: Getty

PODERSDORF,AUSTRIA,12.JUL.14 - CYCLING - 66th International Tour of Austria, Oesterreich Rundfahrt, Celebrity Charity Race. Image shows Christoph Strasser. Photo: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

Christoph Strasser gewinnt Race Around Austria zum dritten Mal

via APA

St. Georgen im Attergau (APA) – Der Steirer Christoph Strasser hat das Extrem-Radrennen Race Around Austria (RAA) zum dritten Mal in Folge als Sieger beendet. Der 33-Jährige spulte die 2.200 Kilometer und rund 30.000 Höhenmeter von und nach St. Georgen im Attergau in 3 Tagen, 12 Stunden und 41 Minuten ab und zog mit Dreifach-Sieger Eduard Fuchs (2010-2012) gleich. Der Tiroler Patric Grüner wurde zum dritten Mal in Serie Zweiter. Artikelbild: GEPA
Bilder des Tages - SPORT Belgian cyclist Laurens De Plus, Belgian cyclist Serge Pauwels, Belgian cyclist Philippe Gilbert, Belgian cyclist Greg Van Avermaet and Belgian cyclist Tim Wellens pictured in action during a Road cycling Rad Radsport Strasse training session ahead of the start of the 2016 Olympic Games Olympische Spiele Olympia OS in Rio, Wednesday 03 August 2016, in Rio, Brazil. ERICxLALMAND PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY x04902509x

Images the Day Sports Belgian cyclist Laurens de Plus Belgian cyclist Serge Pauwels Belgian cyclist Philippe Gilbert Belgian cyclist Greg van Avermaet and Belgian cyclist Tim Wellens Pictured in Action during A Road Cycling Wheel Cycling Road Training Session Ahead of The Start of The 2016 Olympic Games Olympic Games Olympia OS in Rio Wednesday 03 August 2016 in Rio Brazil ERICxLALMAND PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY

Brutales Rennen an der Copacabana: Van Avermaet holt Straßengold

via Sky Sport Austria

Der Belgier Greg van Avermaet hat in einem brutalen, ja chaotischen Rennen als erster Belgier seit 64 Jahren das Straßenrennen bei den Olympischen Spielen gewonnen. Der 31-Jährige aus Lokeren setzte sich nach 237,5 km mit zahlreichen Stürzen auch prominenter Fahrer in 6:10:05 Stunden im Sprint vor vor dem Dänen Jakob Fuglsang durch. Bronze ging an Rafal Majka aus Polen. Letzter und bisher einziger Olympiasieger für das Radsport verrückte Belgien war André Noyelle 1952 in Helsinki.

Van Avermaet profitierte auch von einem Sturz 12 km vor dem Ziel: Auf der Abfahrt von der Vista Chinesa kamen Vincenzo Nibali (Italien), Tour-Sieger von 2014, und Sergio Henao (Kolumbien) zu Fall, die mit Majka vorn gelegen waren. Auch Klassefahrer wie der Brite Geraint Thomas oder Richie Porte aus Australien landeten im Graben, Tour-Sieger Christopher Froome (Großbritannien) spielte keine große Rolle.

Der Berliner Simon Geschke verkaufte sich gut, fuhr sehr offensiv, hatte aber letztlich mit dem Ausgang nichts zu tun. Als letzter deutscher Trumpf blieb Youngster Emanuel Buchmann (Ravensburg), der den Favoriten um Froome aber am Ende nicht mehr folgen konnte. Tony Martin und Bahnsprinter Maximilian Levy stiegen wie erwartet vorzeitig vom Rad.

Das Streckenführung vor malerischer Kulisse vorbei an Urwald, Traumstränden und glitzerndem Meer, aber auch entlang einfacher Häuschen glich einer Bergetappe bei der Tour mit Passagen aus Frühjahrsklassikern. Dazu war sie auch technisch äußerst herausfordernd. Aus diesen Gründen waren Top-Sprinter wie Marcel Kittel oder André Greipel nicht dabei.

Schon beim ersten von zwei knüppelharten Aufstiegen zur Vista Chinesa (max. Steigung: 20 Prozent) weit vor dem Ziel flog das verbliebene Peloton regelrecht auseinander. Um die Ausreißergruppe mit Geschke, die sich bereits nach wenigen Kilometern gebildet hatte, war es da geschehen.

Animiert hatte das Rennen zuerst die deutsche Mannschaft. Zeitfahr-Spezialist Martin zog früh das Tempo im Feld an und bereitete so für Geschke eine Attacke vor. Der Tour-Etappensieger trat bei Kilometer 15 kraftvoll an und initiierte eine starke Ausreißergruppe mit Geschke. Diese erarbeitete einen Maximalvorsprung von etwa sieben Minuten, 70 km vor dem Ziel war aber Schluss.

Im Feld hatte Großbritannien für Froome den Großteil der Nachführarbeit übernommen, doch wie erwartet wurde das Rennen schon weit vor dem Ziel unberechenbar. Hitze und Kurs forderten Tribut. Der kurze Kopfsteinpflasterabschnitt, den BDR-Coach Jan Schaffrath mit denen aus der Flandern-Rundfahrt verglich, führte immer wieder zu Rissen im Peloton.

Dazu kamen die ebenso zehrenden Anstiege auf den vier Runden über den Zeitfahrkurs vom kommenden Mittwoch und reihenweise technische Defekte, die auch Top-Leute wie Froome betrafen.

Martin stieg nach 120 km mit Rücksicht auf seine Paradedisziplin aus. Bahnradsprinter Levy beendete seinen ungewöhnlichen Auftritt nach 33 km. Der Berliner, den der BDR nominierte, um ihm einen Start in den Einzeldisziplinen auf der Bahn zu ermöglichen, genoss sein kleines, „aufregendes“ Abenteuer, wie er im Gespräch mit dem SID nannte.

SID sr mm
Foto: Imago

MEGEVE, FRANCE - JULY 23: Peter Sagan of Slovakia and Tinkoff celebrates recieving the Green Jersey after stage twenty of the 2016 Le Tour de France, from Megeve to Morzine on July 23, 2016 in Megeve, France.  (Photo by Chris Graythen/Getty Images)

Radsport: Weltmeister Sagan fährt ab 2017 für Bora-Hansgrohe

via Sky Sport Austria

Rad-Weltmeister Peter Sagan tritt ab 2017 für das deutsche Team Bora-Hansgrohe in die Pedale. Der 26-jährige Slowake unterzeichnete einen Dreijahresvertrag bei der ab kommendem Jahr der World Tour angehörenden Mannschaft. Über den Wechsel der Nummer eins des World-Tour-Rankings von Tinkoff zu Bora wurde schon seit mehreren Wochen spekuliert.

Sagan gewann in dieser Saison die Flandern-Rundfahrt und Gent-Wevelgem. Bei der Tour de France war er auf drei Etappen der Schnellste. Bei der Tour de Suisse sicherte er sich zwei Tagessiege, womit er mit 13 Etappenerfolgen alleiniger Rekordsieger ist. Bei Bora stehen aktuell mit Patrick Konrad, Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger drei Österreicher unter Vertrag.

Neben Sagan verpflichteten die Deutschen vom Team Tinkoff auch dessen Bruder Juraj, den aktuellen slowakischen Meister, sowie Maciej Bodnar, Michael Kolar und Erik Baska. Die vom russischen Millionär Oleg Tinkoff finanzierte Mannschaft zieht sich per Ende Saison aus dem Radrennsport zurück.

 

 

Radprofi Georg Preidler: Zwischen Tour de France und den Olympischen Spielen

Radprofi Georg Preidler: Zwischen Tour de France und den Olympischen Spielen

via Sky Sport News HD

Radprofi Georg Preidler hat sich nach der Tour de France nicht lange erholen können, denn mit den Olympischen Spielen steht der nächste Höhepunkt unmittelbar bevor. Der Steirer bereitet sich dieser Tage in der Heimat auf das Straßenrennen (5. August) und das Einzelzeitfahren (10. August) in Rio de Janeiro vor.

Dank der Tour, die er im Giant-Team als Helfer für den Franzosen Warren Barguil absolviert hat, fühlt sich der 26-Jährige bestens in Schuss. Er sei trotz der hohen Belastung nach wie vor topmotiviert und freue sich schon sehr auf seine Olympia-Premiere, betonte er. Preidler reist am Freitag mit dem zweiten Österreichischen Rio-Teilnehmer, Stefan Denifl, und den Betreuern nach Brasilien.

 

PARIS, FRANCE - JULY 24:  Chris Froome of Great Britain and Team Sky celebrates victoty with his family as he is surrounded by media during stage twenty one of the 2016 Le Tour de France, from Chantilly to Paris Champs-Elysees on July 24, 2016 in Paris, France.  (Photo by Chris Graythen/Getty Images)

Froome gewinnt Tour de France

via Sky Sport Austria

 

SID – André Greipel freute sich unbändig über einen perfekten Ausklang, Chris Froome gönnte sich auf den letzten Kilometern zu seinem Tour-Triple statt Schampus ein kühles Bierchen: Mit einem deutschen Paukenschlag und dem Triumphzug des britischen Dominators hat die 103. Tour de France am Sonntag ihr großes Finale in Paris zelebriert.

„Ich hatte Höhen und Tiefen bei dieser Tour, aber heute hatten wir einen super Plan“, sagte Greipel überglücklich in der ARD: „Ich musste bis zum Ziel durchziehen und bin stolz, dass ich diesen Willen hatte. Das ist der wichtigste Sprint des Jahres.“

Greipel spurtete auf dem Prachtboulevard Champs-Elysées zum zweiten deutschen Etappensieg der Tour 2016 und sorgte damit für ein versöhnliches Ende der ein wenig vom Pech verfolgten deutschen Fahrer. Froome durfte wenig später im Gelben Trikot in der strahlenden Abendsonne der französischen Hauptstadt seinen dritten Gesamtsieg nach 2013 und 2015 gebührend feiern.

In Abwesenheit von Mark Cavendish hielt die deutsche Sprinter-Serie. Nach 2013, 2014 (jeweils Kittel) und 2015 (Greipel) gab es im vierten Jahr in Folge einen deutschen Triumph im prestigeträchtigsten Sprint der Saison. Greipel hat damit seit seinem Tour-Debüt 2011 bei jeder Teilnahme eine Etappe gewonnen, mit insgesamt elf Tagessiegen hat er nur noch einen weniger als der deutsche Rekordhalter Erik Zabel.

Ein großes Malheur widerfuhr Marcel Kittel gut 35 km vor dem Ziel, es brachte ihn regelrecht zur Weißglut. Nach einem Defekt erhielt er erst im zweiten Anlauf ein taugliches neues Hinterrad. Stinksauer schleuderte Kittel sein defektes Rad auf die Straße, dann schlug er wutentbrannt mehrfach auf seinen Lenker ein. Allein und ohne einen Teamkollegen musste er sich wieder heranarbeiten, was unnötige Kraft kostete, die ihm im Finale fehlte.

Das alles geschah kurz nachdem bekannt geworden war, dass Tony Martin das Rennen wenige Kilometer vor dem Ende aufgegeben hatte. Knieschmerzen zwangen den gebürtigen Cottbuser zum vorzeitigen Aus. „Ich hatte gestern schon Schmerzen“, sagte Martin in der ARD und fügte an: „Ich wollte es unbedingt probieren, habe dann aber schon nach 10, 20 Kilometern gemerkt, dass das Knie nicht mitspielt. Es ist absolut ärgerlich, aber gegen Knieschmerzen anzufahren, hat absolut keinen Sinn.“

Die Sky-Helfer von Froome hatten auf der anfangs gemütlichen „Tour d’Honneur“ das Blau an ihren Trikots durch Gelb ersetzt, der Brite präsentierte sich mit ihnen Arm in Arm in breiter Formation, vor dem traditionellen Nippen am Champagnerglas gönnten sie sich eine paar Schlucke Bier. Nach dem Start des 113 Kilometer langen Defilees wurde erst im Pariser Zentrum auf Renntempo umgeschaltet, die Teams der Sprinter gerieten in den Blickpunkt. „Ich werde mein Bestes geben, mehr kann ich nicht tun“, hatte Greipel zuvor in der ARD gesagt.

Froome hatte seinen heikelsten Moment in der Tour-Schlussphase bereits am Freitag nach seinem Sturz auf der Alpen-Etappe nach Saint-Gervais zu überstehen. Am Samstag ließ er sich im Schutze seines Teams sicher ins Ziel eskortieren. Froome lächelte kurz und pustete erleichtert durch, als er im verregneten Morzine die letzte wirkliche Prüfung beendet hatte. „Es ist genauso unglaublich wie bei meinem ersten Sieg, ich bin sehr dankbar“, sagte Froome.

Froome musste nicht wieder zittern um seinen Triumph. Zum einen, weil er in Situationen wie dem spektakulären Zwischenfall am Mont Ventoux glimpflich davonkam – das Bild des joggenden Froome ist gleichwohl einer der bleibendsten Eindrücke dieser Tour -, zum anderen, weil der Kolumbianer Nairo Quintana nicht die Verfassung von 2015 mitgebracht hatte. Der als größter Herausforderer eingeschätzte Bergfloh aus den Anden musste sich diesmal mit Rang drei (+4:21 Minuten) begnügen, noch hinter dem französischen Hoffnungsträger Romain Bardet (+4:05 Minuten).

Für die deutschen Profis erfüllten sich die Träume nicht in dem Umfang wie in den Vorjahren, eine weitere Siegesserie blieb aus. Den Top-Sprintern Kittel und Greipel standen manchmal Pech und der überragende Cavendish im Weg, Martin blieb im Zeitfahren hinter den Erwartungen, nur der lange verletzte John Degenkolb war richtig zufrieden mit seinen beiden vierten Tagesplätzen.

„Es wäre eine Illusion, zu erwarten, dass die Deutschen jedes Jahr vier oder fünf Etappen gewinnen. Es gibt aber keinen Grund zu verzweifeln, die Qualität ist immer noch da“, sagte Kittel. Und ab dem 1. Juli 2017 beim Grand Départ in Düsseldorf gibt es auf heimischem Boden neue Gelegenheiten.

 

Beitragsbild: GettyImages

MEGEVE, FRANCE - JULY 23:  Chris Froome of Great Britain and Team Sky looks on during the final climb, Col de Joux Plane, during stage twenty of the 2016 Le Tour de France, from Megeve to Morzine on July 23, 2016 in Megeve, France.  (Photo by Chris Graythen/Getty Images)

Tour de France: Bergauf, bergab, zu Fuß – Froome siegt als ganz Großer

via Sky Sport Austria

 

Paris (SID) – Chris Froome war die Tour der Leiden anzusehen. Die rechte Schulter blutete, das Gesicht hatte Schrammen davongetragen, doch der beste Radfahrer der Welt nahm sich nach seinem dritten Sieg bei der Frankreich-Rundfahrt nichts anderes vor, als Geschichte zu schreiben. „Dreimal habe ich jetzt die Tour gewonnen. Und ich werde sicherlich noch sechsmal zurückkommen, um sie weitere Male zu gewinnen“, sagte der Brite.

Nach einer Tour, die er im Stile der großen Patrone wie Eddy Merckx, Bernard Hinault oder Miguel Indurain beherrschte, muss man Froome glauben. Natürlich hat auch der Brite damit kämpfen müssen, dass man ihm den Missbrauch mit Doping-Mitteln vorwarf.

Froome allerdings legte offen, was man nur offenlegen kann: Blutwerte, Kraftdaten, Trainingswerte. Und in seinem Sinne muss man sagen: Froome hat alles getan, was man für die Glaubwürdigkeit des Radsports tun kann. Er wurde mit Urin bespritzt, 2015 war das. Dabei hat er nichts gemacht, was nur irgendwie einen Anlass dazu gab. Froome ist so gut, wie ein sauberer Radfahrer nur sein kann.

Bei der Tour 2016 wusste der gebürtige Kenianer, dass er am Berg womöglich angreifbar ist. Und was machte Froome: Er attackierte auf einer Abfahrt, in atemberaubender Manier auf der neunten Etappe. Er fuhr wenige Tage darauf im Flachen bei starkem Wind bis auf Weltmeister Peter Sagan allen davon. Froome dominierte die Zeitfahren. So holte er sich seinen Vorsprung.

Vor allem aber: Froome blieb menschlich. Nichts von all dem, das er machte, hatte den Hauch des Anrüchrigen. Alles blieb nachvollziehbar. Er veranstaltete am Berg keine Kirmesrennen, sowie es der Däne Michael Rasmussen und der Spanier Alberto Contador 2007 taten. Der große deutsche Radsport-Kommentator Klaus Angermann sagte dereinst: „Wenn eine Leistung zu schön ist, um wahr zu sein, dann ist sie eben auch nicht wahr.“

Froome, so wie er sich in diesem Jahr zeigte, wirkte immer ehrlich. Er stand für das, was die Tour de France so unwiderstehlich erscheinen lässt. Wie er am Mont Ventoux verzweifelt den Berg hinaufrannte, als sein Rad nur noch ein Haufen Schrott war.

Wie er nach seinem Sturz am Freitag, blutend und unter Schmerzen auf dem Rad seines Teamkollegen Geraint Thomas das Ziel erreichte. Dort seinem niederländischen Teamkollegen Wouter Poels um den Arm fiel, ihm diesen Tag widmete, weil er nur durch die Stärke der überragenden Sky-Mannschaft so gut sein kann.

Froome ist ein Dominator. Er hat von seinem großen Teamkapitän Bradley Wiggins gelernt, dem er sich konsequent unterordnen musste. Und wenn Froome sagt, er will nach der Tour auch Olympia-Gold im Straßenrennen und im Zeitfahren gewinnen, dann muss man dies nicht nur ernst nehmen, man muss ihm dies auch wünschen. Froome hat, nicht weniger als das, einen nach so vielen Dopingsünden am Boden liegenden Radsport gesundet.

Und wer diesen Sport liebt, der muss Christopher Froome lieben. Froome ist der Sieger einer Tour de France, die nach vielen Jahren wieder ohne Doping als alles bestimmendes Thema auskam. Das hat dieser Sport verdient. Und er hat einen Champion wie Froome verdient.

Beitragsbild: GettyImages

 

MEGEVE, FRANCE - JULY 23:  Jon Izaguirre of Spain and Movistar Team celebrates as he crosses the line to win stage twenty of the 2016 Le Tour de France, from Megeve to Morzine on July 23, 2016 in Megeve, France.  (Photo by Chris Graythen/Getty Images)

Tour de France: Spanier Izaguirre gewinnt vorletzte Etappe

via APA

Morzine (APA) – Der Spanier Jon Izaguirre gewann die 20. und vorletzte Etappe der 103. Tour de France über 146,5 Kilometer und vier Berge von Megeve nach Morzine. Izaguirre setzte sich mit einer Soloflucht und einer ambitionierten Abfahrt auf den letzten Kilometern aus einer größeren Spitzengruppe durch und gewann die Etappe vor dem Kolumbianer Jarlinson Pantano und dem Italiener Vicenzo Nibali.

Für Izaguirre war es der erste Etappensieg bei der Tour de France überhaupt, 2012 hatte er einen Abschnitt beim Giro d’Italia gewonnen. Im Hauptfeld kontrollierte der Gesamtführende Christopher Froome das Geschehen souverän und wird damit am Sonntag seinem dritten Gesamtsieg bei der Tour entgegenrollen. Froome kam mit etwas mehr als vier Minuten Rückstand auf den Etappensieger ins Ziel und verteidigte seine Gesamtführung locker mit Erfolg.

Artikelbild: Getty

Tour de France: Froome stürzt und verteidigt Gelb

via Sky Sport Austria

Saint-Gervais Mont Blanc (APA) – Radprofi Christopher Froome hat am Freitag bei der letzten Bergankunft der Tour de France beim Tagessieg von Romain Bardet seine Gesamtführung trotz eines Sturzes in der letzten Abfahrt erfolgreich verteidigt. Der Tour-Dominator kam auf der 146 km langen Etappe von Albertville nach Le Bettex trotz seines Malheurs als Neunter ins Ziel. Bardet hat als neuer Gesamtzweiter nun 4:11 Minuten Rückstand.

Retour sur la chute de Froome / Relive the crash of Froome! #TDF2016https://t.co/aGSsRhXNOe

— Le Tour de France (@LeTour) 22. Juli 2016

🇫🇷🇫🇷 BARDET sauve la FRANCE !! 🇫🇷🇫🇷 / First 🇫🇷 victory! #TDF2016 pic.twitter.com/lYwJCnIsBx

— Le Tour de France (@LeTour) 22. Juli 2016

Der Profi von AG2R feierte auf dem 19. Teilstück den ersten Sieg eines französischen Fahrers bei der diesjährigen Tour und den zweiten in seiner Karriere. Die regennasse Straße stellte die Fahrer vor große Herausforderungen. So musste unter anderem der zweifache Etappensieger Tom Dumoulin nach einem Sturz aufgeben.

Der Franzose Pierre Rolland kam ebenfalls zu Fall.

#ICYMI La chute de @PierroooRolland 💥💥💥 @PierroooRolland crashed#TDF2016https://t.co/veWUlwvn6U

— Le Tour de France (@LeTour) 22. Juli 2016

Auch der bisherige Gesamt-Zweite Baukke Mollema und der Australier Richie Porte kamen zu Sturz, sie konnten das Rennen jedoch fortsetzen. Mollema verlor allerdings knapp vier Minuten auf Froome und ist nur noch Gesamt-Zehnter.

La chute de @chrisfroome a laissé des traces / @chrisfroome crashed today pic.twitter.com/F085KXX2sl

— Le Tour de France (@LeTour) 22. Juli 2016

Artikelbild: Screenshot Twitter / Le Tour de France