Zum Inhalt Zum Menü
Erste Bank Eishockey Liga

Aktuelle Beiträge

GRAZ,AUSTRIA,08.NOV.16 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, Graz 99ers vs EHC Black Wings Linz. Image shows Rene Swette (Black Wings). Photo: GEPA pictures/ David Rodriguez Anchuelo

VSV verpflichtet Goalie Rene Swette

via Sky Sport Austria

Villach (APA) – Der VSV hat auf die Verletzung von Tormann Olivier Roy reagiert und am Montag die Verpflichtung von Rene Swette bis zum Saisonende bekanntgegeben. Roy hatte sich im ersten Spiel der Qualifikationsrunde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) am vergangenen Freitag gegen Olimpija Ljubljana (8:2) im Leistenbereich verletzt.

Die Villacher befürchten, dass der 25-jährige Kanadier für den Rest der Saison ausfallen könnte, am Montag sollte eine MR-Untersuchung Gewissheit bringen. Der 28-jährige Vorarlberger Swette fungierte in dieser Saison bereits als Ersatzgoalie in Linz und spielte zehn Spiele für Dresden in der zweiten deutschen Liga.

Villach unterliegt Fehervar in 2. Qualifikationsrunde

Artikelbild: GEPA

 

99ers siegen knapp in Dornbirn

via Sky Sport Austria

Die Moser Medical Graz99ers feierten am Sonntag in der Qualifikationsrunde einen harten erkämpften 3:2-Erfolg in Dornbirn. Matchwinner war Kyle Beach mit einem Doppelpack. Mit diesem Sieg in einem spannenden Spiel bleiben die Steirer auf Play-Off-Kurs.

Mit dem Rücken zur Wand standen die Vorarlberger nach der Niederlage in Znojmo gegen die Moser Medical Graz99ers. Beide Teams agierten zu Beginn vorsichtig, wollten nicht in Rückstand geraten. Die Steirer nützten dann ein Powerplay zur Führung: Curtis McLean traf unhaltbar ins Kreuzeck. Die Bulldogs ließen aber nicht lange auf die Antwort waren, Chris D’Alvise (12.) schob ein perfektes Zuspiel von Martin Grabher Meier zum 1:1 in die Maschen. Den Fans wurde in der Folge eine flotte, abwechslungsreiche Partie geboten. Im zweiten Überzahlspiel trafen die Gäste nur Metall. Mit zunehmender Spieldauer erzeugte der DEC mehr Druck, hatte deutlich mehr vom Spiel. Die Überlegenheit in dieser Phase konnte aber nicht in einen Torerfolg umgemünzt werden.

Doppelschlag von Beach
Die 99ers zeigten sich fast nur in Überzahl gefährlich. Das nächste nützte Kyle Beach (34./pp1) zur neuerlichen Gästeführung. Wiederum Beach (35.) hatte anschließend genügend Zeit, die Scheibe mit der Hand zu fangen und zum 3:1 einzuschießen. Dornbirn warf noch einmal alles nach vorne, stürmte mit dem Mute der Verzweiflung. Doch die DEC-Stürmer hatten ihr Visier an diesem Abend schlecht eingestellt, vergaben die allerbesten Torchancen en masse. Die Torschussstatistik sprach Bände. 11:23 Minuten vor Schluss brachte James Livingston (49.) die Bulldogs doch noch auf 2:3 heran. Dramatik pur folgte in den Schlussminuten – Hockey im typischen Play-Off-Stil. Die DEC-Cracks versuchten alles, doch der Ausgleich gelang nicht mehr.

 

Erste Bank Eishockey Liga, 2. Qualifikationsrunde:
So, 20.01.2017: Dornbirner Eishockey Club – Moser Medical Graz 99ers 2:3 (1:1, 0:2, 1:0)
Referees: KELLNER/PIRAGIC; Zuseher: 1.820
Tore DEC: 1:1 D‘Alvise (12.), 2:3 Livingston (49.)
Tore G99: 0:1 McLean (7./pp1), 1:2 Beach (34./pp1) 1:3 Beach (35.)

 

Quelle: erstebankliga.at

Artikelbild: GEPA

Znojmo gewinnt auch in Ljubljana

via Sky Sport Austria

Der HC Orli Znojmo siegte am Sonntag in Ljubljana 2:1 und gewann damit auch das zweite Spiel der Qualifikationsrunde.

Je länger das Spiel dauerte, umso mehr übernahm der HC Orli Znojmo in Ljubljana das Kommando. Die Verteidigung und Goalie Jeff Frazee verhinderten jedoch mit großem Einsatz einen Treffer der Gäste. Das erste Tor schossen dann die Slowenen: Bostjan Groznik war mit einem Distanzschuss erfolgreich (20.). Nach Wiederbeginn verabsäumten es die Hausherren in zwei Überzahlspielen ihre Führung auszubauen. Dies bestrafte der Vizemeister zur Halbzeit: Nach Zuspiel von Jan Lattner traf Antonin Boruta zum 1:1.

Chancen auf weitere Treffer gab es in Drittel 2 auf beiden Seiten,  Jeff Frazee bzw. Marek Schwarz agierten allerdings in Bestform und ließen keine weiteren Treffer mehr zu. Zu Beginn des Schlussdrittels achteten beide Teams zunächst auf die Defensive. Als sich das Spiel dem Ende näherte, nahmen die Gäste mehr Risiko und wurden in Minute 56 mit dem Game Winner durch Martin Podesva belohnt. Ljubljana  versuchte nochmals zu antworten, Marek Schwarz und Co. brachten den knappen Sieg aber über die Zeit.

Erste Bank Eishockey Liga, 2. Qualifikationsrunde:
So, 22.01.2017: HDD Olimpija Ljubljana – HC Orli Znojmo 1:2 (1:0,0:1,0:1)
Referees: BABIC/LEMELIN; Zuseher: 711
Tore OLL: Groznik (20.)
Tore ZNO: Boruta (30.), Biro (56.)

Quelle: erstebankliga.at

Artikelbild: GEPA

 

INNSBRUCK,AUSTRIA,22.JAN.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, pick round, HC Innsbruck vs EV Vienna Capitals. Image shows the rejoicing of Kelsey Tessier (Capitals), MacGregor Sharp (Capitals) and Aaron Brocklehurst (Capitals). Photo: GEPA pictures/ Amir Beganovic

Caps erobern erste Punkte in der Pickround

via Sky Sport Austria

Wie aus der Pistole geschossen, starteten die UPC Vienna Capitals in die Begegnung. Nach zwei Minuten führte der überlegende Tabellenführer aus dem Grunddurchgang bereits mit 2:0. Macgregor Sharp und Sascha Bauer überraschten die Haie mit Gegenangriffen. Erst ein Timeout von Coach Rob Pallin weckte die Innsbrucker dann auf. Ab diesem Zeitpunkt drückten die Haie schnell auf das Tempo. Austin Smith klopfte mit einer Doppelchance an. Nur wenige Augenblicke später ließ John Lammers eine tolle Möglichkeit liegen. In der 9. Minute jubelten die Gastgeber dann aber über den hochverdienten 1:2-Anschlusstreffer. Hunter Bishop staubte im Powerplay ab. Nun entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, die Wiener hatten in der eigenen Zone alle Hände voll zu tun. Austin Smith (Stange) und Lamoureux scheiterten in diesem Drittel nur knapp am fälligen Ausgleich.

Auch im zweiten Drittel änderte sich wenig am Spielgeschehen, wenngleich die Capitals nun wieder auf Augenhöhe agierten. Die beste Möglichkeit auf den Ausgleich vergab Youngstar Mario Huber alleinstehend vor dem Wiener Goalie. So blieb das Spiel auch in diesem Abschnitt lange auf Messersschneide, mit Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor Ende ereilte die Tiroler dann die kalte Dusche, Ferland erhöhte auf 3:1.

Dafür starteten die Haie mit dem Messer zwischen den Zähnen in den Schlussabschnitt. Benedikt Schennach ließ den ersten Hochkaräter liegen. In der 43. Minute jubelten die Haie dann aber umso mehr: Tyler Spurgeon setzte einen Penaltyschuss in die Maschen und machte die Sache in der Tiroler Wasserkraftarena wieder spannend. Doch statt dem Ausgleich war in Minute 48 der Deckel auf dieser Partie. Wieder jubelten die Gäste nach einem Kontertor. Es sollte auch der Schlusspunkt sein, die Vienna Capitals gewannen mit 4:2.

Erste Bank Eishockey Liga, Pickround:

HC TWK Innsbruck – Vienna Capitals 2:4 (1:2, 0:1, 1:1)
Tore HCI: Bishop (9./pp), Spurgeon (43.)
Tore VIC: Sharp (2., 48./pp.), Bauer (3.), Ferland (40.).

Fehervar schreibt in der Qualifikationsrunde an

via Sky Sport Austria

Fehervar AV19 besiegte in der 2. Qualifikationsrunde den EC VSV zu Hause klar mit 6:2 und holte damit die ersten drei Punkte.

Der EC VSV drückte in Szekesfehervar zu Beginn in Überzahl auf die Führung: Goalie Miklos Rajna bewahrte sein Team aber bei Schüssen von Kevin Wehrs und Stefan Bacher von der blauen Linie vor einem frühen Rückstand. Auch Christof Kromp fand im Goalie der Ungarn seinen Meister. Die Magyaren kamen dann auch zu einem Powerplay, wurden aber nur einmal über Istvan Sofron gefährlich. Allerdings nahm das Spiel der Hausherren nun Fahrt auf und man machte bei 5-gegen-5 weiter Druck. Nach Zuspiel von Maylan traf Istvan Sofron zum 1:0. Eine Kombination über Bodo und Erdely schloss Sarauer mit einem Schuss von außen zum 2:0 ab. 53 Sekunden später erhöhte Koger mit einer Kopie des zweiten Treffers auf 3:0.

Der EC VSV nützte kurz vor der Pause ein Powerplay durch Verlic zum 1:3. Drittel 2 brachte Chancen auf beiden Seite, Bacher bzw. Beauregard in Überzahl trafen jeweils nur die Stange. Das Match wurde nun härter. Wie in Abschnitt 1 kam Villach kurz vor der Pause wieder zurück: Verlic fälschte den Puck nach Urbas-Schuss zum 2:3 ab. Drittel 3 begann perfekt für die Ungarn: Csanad Erdely traf rasch zum 4:2. Die Adler versuchten zu antworten, fanden aber kein wirkliches Rezept gegen die heimische Abwehr. Auf der anderen Seite verwertete Erdely ein Zuspiel vors Tor von Bodo zum 5:2. Danach hatten die Ungarn das Spiel im Griff. In Überzahl traf Schiestl bei seinem Comeback zum 6:2, der Sieg hätte noch höher ausfallen können.

 

 

Erste Bank Eishockey Liga, 2. Qualification Round:
So, 22.01.2017: Fehervar AV19 – EC VSV 6:2 (3:1,0:1,3:0)

Referees: SMETANA/SIEGEL; Zuseher: 2817
Tore AVS: Sofron (15.), Sarauer (17.), Koger (18.), Erdely (42., 51.), Schiestel  (56./pp)
Tore VSV: Verlic (10./pp, 40./pp)

 

Quelle: erstebankliga.at

Artikelbild: GEPA

SALZBURG,AUSTRIA,15.JAN.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, EC Red Bull Salzburg vs Dornbirner EC. Image shows the rejoicing of EC RBS. Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Salzburg startet mit Sieg in die Pickround

via Sky Sport Austria

Die Hausherren standen nach der Niederlage gegen Linz – obwohl sie ein gutes Match gespielt hatten – bereits unter Zugzwang. Coach Tom Pokel möchte unbedingt mindestens den vierten Tabellenplatz erreichen, um nicht „gepickt“ zu werden. Die Foxes hatten gleich zu Beginn des Spieles die Möglichkeit, in Überzahl zu spielen. Das Powerplay – wie auch zwei weitere im ersten Spielabschnitt – funktionierte aber alles andere als gut. Die ersten fünf Spielminuten gehörten eindeutig den Red Bulls, welche gut kombinierten und großen Druck ausübten. Die Folge war das eher glückliche Führungstor durch einen Schuss von der blauen Linie von Rauchenwald. Den Rest des Drittels kontrollierten die Hausherren das Spiel deutlich. Doch einzig Metropolit gelang ein Treffer im ersten Abschnitt für die Foxes. Daniel Frank leistete die sehenswerte Vorarbeit.

Auch im zweiten Spielabschnitt „verschliefen“ die Foxes die Anfangsminuten und kassierten nach zwei Minuten ein vermeidbares Tor durch Kristler, welcher völlig frei vor Melichercik zum Schuss kam, das Zuspiel gab Daniel Welser. Bozen rannte nun wieder gegen den Kasten von Gracnar an. Nach sechs Minuten spielte sich wiederum Frank herrlich frei und versuchte es diesmal direkt, scheiterte aber am Salzburger Tormann, Vallerand wurde vor dem gegnerischen Tor unsanft von den Beinen geholt, Glira versuchte es mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Es dauerte bis vier Minuten vor Schluss, als Luca Frigo einen schnellen Konter startete und wunderschön auf Bomber Brodie Reid passte, dieser ließ sich diese Chance natürlich nicht entgehen und der verdiente Ausgleich war wieder hergestellt.

Ein Schuss von Vallerand zu Beginn des letzten Abschnitts „tanzte“ nur an der Latte und auch weitere Bozen Chancen fanden den Weg nicht ins Tor. In der fünften Minute die spielentscheidende Szene, als Metropolit nach einem Check gegen den Kopf eines Gegners eine Fünfminutenstrafe kassierte und zusätzlich weitere zwanzig Minuten. In den fünf Minuten Überzahl entschieden die Red Bulls das Spiel mit zwei Toren durch Raffl und Kristler, das fünfte Tor durch Hughes ins leere Tor war dann nur mehr reine Zugabe.

Erste Bank Eishockey Liga, Pickround – 2. Runde:

HCB Südtirol Alperia – RB Salzburg 2:5 (1:1, 1:1, 0:3)
Schiedsrichter: GAMPER,NIKOLIC, Pardatscher, Sparer Zuschauer: 3326
Goals HCB: Metropolit (16.), Reid (35.),
Goals RBS: Rauchenwald (5.), Kristler (23., 59./pp.), Raffl (47./pp), Hughes (59./en)

 

SALZBURG,AUSTRIA,15.JAN.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, EC Red Bull Salzburg vs Dornbirner EC. Image shows the rejoicing of EC RBS. Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Caps, Salzburg und KAC siegen

via Sky Sport Austria

(APA) Die Vienna Capitals haben sich in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) vom 0:5-Heimdebakel gegen den KAC erholt. Die Wiener feierten in Innsbruck einen 4:2-Sieg und verteidigten mit dem ersten Sieg nach zuletzt drei Niederlagen die Tabellenführung in der Pick Round. Red Bull Salzburg (5:2 in Bozen) und der KAC dank eines 4:1 gegen die Black Wings Linz folgen mit zwei bzw. drei Punkten Rückstand.

In der Qualifikationsrunde scheint es auf einen Dreikampf um die letzten zwei Viertelfinal-Plätze hinauszulaufen. Die Graz 99ers übernahmen dank eines 3:2-Siegs in Dornbirn mit 10 Punkten die Führung vor dem VSV (9), der sich bei Fehervar mit 2:6 geschlagen geben musste. Vizemeister Znojmo (8) ist nach einem 2:1 bei Olimpija Ljubljana auch noch voll im Rennen.

Nach dem Debakel gegen den KAC hatte Trainer Serge Aubin eine Reaktion gefordert – die bekam er auch gleich in den Anfangsminuten. MacGregor Sharp nach 74 Sekunden und Sascha Bauer (3.) brachten die Wiener schnell mit 2:0 in Führung. Nach einem Timeout fanden danach aber auch die Innsbrucker Haie ins Spiel. Die Tiroler machten viel Druck und kamen zweimal bis auf ein Tor heran, konnten die Partie aber nicht drehen.

„Der Doppelschlag gleich zu Beginn war auch gut für unser Selbstvertrauen“, erklärte Caps-Coach Aubin. „Die Niederlage gegen den KAC hat natürlich ein paar Spuren hinterlassen. Aber ich wollte eine Reaktion meiner Mannschaft sehen und sie ist gekommen. Innsbruck hat uns immer wieder unter Druck gesetzt. Aber meine Jungs haben gekämpft. Es waren heute viele positive Aspekte dabei“, meinte der Kanadier.

Der KAC entschied das Duell der beiden Sieger der ersten Runde hochverdient für sich. Die Klagenfurter nahmen die gute Form aus Wien mit und nominierten auch die Partie gegen die Black Wings. Die Linzer hatten es in erster Linie ihrem starken Torhüter Michael Ouzas zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Der KAC kletterte mit den zwei Siegen von Rang sechs auf Platz drei und wurde erstmals in dieser Saison in der Stadthalle mit Standing Ovations verabschiedet

Meister Salzburg, dessen Auftaktpartie verschoben worden war, stieg mit einem Sieg in Bozen in die Zwischenrunde ein. Die Entscheidung in einem über weite Strecken ausgeglichenen Match fiel im Überzahlspiel im Schlussdrittel, als Thomas Raffl (47.) und Andreas Kristler mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend (50.) jeweils im Powerplay die Roten Bullen mit 4:2 in Führung brachten.

In der Qualifikationsrunde hat sich bereits nach zwei Runden ein Trio abgesetzt, für die Dornbirn Bulldogs ist das Viertelfinale mit acht Punkten Rückstand schon weit weg. Die Vorarlberger fighteten gegen die Grazer glücklos und mussten sich trotz 35:17-Torschüssen geschlagen geben. Matchwinner für die 99ers war Kyle Beach, der sein Team im Mitteldrittel mit einem Doppelschlag innerhalb von 92 Sekunden (34./35.) auf 3:1 voran brachte.

Der VSV, der verletzungsbedingt auf Torhüter Olivier Roy verzichten musste, geriet in Fehervar bis zur 18. Minute mit 0:3 in Rückstand. Miha Verlic mit zwei Powerplay-Treffern jeweils kurz vor der Pause verkürzte auf 2:3, doch Csanad Erdely machte im Schlussdrittel mit zwei Treffern für Fehervar alles klar.

KAC – Black Wings Linz 4:1 (1:0,2:1,1:0). Klagenfurt, 3.460. Tore: Lundmark (17.), Ganahl (22.), Kreuzer (36.), Harand (53.) bzw. Piche (30.). Strafminuten: 6 bzw. 6.

HCB Südtirol – Red Bull Salzburg 2:5 (1:1,1:1,0:3). Bozen, 3.326. Tore: Metropolit (16.), Reid (35.) bzw. Rauchenwald (5.), Kristler (23., 50./PP), Raffl (47./PP), Hughes (59./empty net). Strafminuten: 9 plus Spieldauerdisziplinar Metropolit bzw. 14.

HC Innsbruck – Vienna Capitals 2:4 (1:2,0:1,1:1). Innsbruck, 2.000. Tore: Bishop (9./PP), Spurgeon (43./Penalty) bzw. Sharp (2., 48./PP), Bauer (3.), Ferland (40.). Strafminuten: 4 bzw. 14.

Eishockey-Ergebnisse Erste Bank Liga mit Tabelle – Platzierungsrunde – 2. Runde:

Sonntag, 22.01.2017 HC Innsbruck – Vienna Capitals 2:4 (1:2,0:1,1:1) HCB Südtirol – Red Bull Salzburg 2:5 (1:1,1:1,0:3) KAC – Black Wings Linz 4:1 (1:0,2:1,1:0)

Tabelle:

1. Vienna Capitals 2 1 0 0 1 4:7 -3 9 2. Red Bull Salzburg 1 1 0 0 0 5:2 3 7 3. KAC 2 2 0 0 0 9:1 8 6 4. Black Wings Linz 2 1 0 0 1 5:6 -1 5 5. HCB Südtirol 2 0 0 0 2 4:9 -5 1 6. HC Innsbruck 1 0 0 0 1 2:4 -2 0

Qualifikationsrunde (2. Runde):

Dornbirner EC – Graz 99ers 2:3 (1:1,0:2,1:0). Dornbirn, 1.820. Tore: D’Alvise (12.), Livingston (49.) bzw. McLean (7./PP), Beach (34./PP, 35.). Strafminuten: 6 bzw. 8.

Fehervar – VSV 6:2 (3:1,0:1,3:0). Szekesfehervar, 2.817. Tore: Sofron (15.), Sarauer (17.), Koger (18.), Erdely (42., 51.), Schiestel (56./PP) bzw. Verlic (20./PP, 40./PP). Strafminuten: 8 bzw. 10.

Nächste Spiele:

Dienstag, 24.01.2017 Red Bull Salzburg – HC Innsbruck 19.15 Freitag, 27.01.2017 Vienna Capitals – HCB Südtirol 19.15 HC Innsbruck – KAC 19.15 Red Bull Salzburg – Black Wings Linz 19.15
VIENNA,AUSTRIA,20.JAN.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, Pick-Round, EV Vienna Capitals vs KAC Klagenfurt. Image shows the rejicing of KAC. Photo: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

KAC lässt Black Wings keine Chance

via Sky Sport Austria

Die ersten Akzente in dieser Begegnung setzten die Rotjacken. Die erste große Möglichkeit hatte Kevin Kapstad, der in der neutralen Zone den Puck bekam und zum Alleingang ansetzte. Mike Ouzas im Tor der Black Wings stand sicher und verhinderte einen frühen Rückstand. Das Geschehen fand vornehmlich im Drittel der Linzer statt. Mike Ouzas verhinderte einige Male einen Treffer der Klagenfurter. Nach einem Tumult vor dem Linzer Tor forderte der KAC einen Videobeweis. Die Schiedsrichter entschieden „kein Tor“. Drei Minuten vorm Drittelende durften die Rotjacken sicher jubeln: Jamie Lundmark kam an der blauen Linie der Linzer an den Puck, machte drei, vier Schritte und zog erfolgreich ab – 1:0 für den KAC.

Die Klagenfurter nahmen ein Powerplay mit ins zweite Drittel. Dieses überstanden die Linzer, mussten knapp danach aber den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Jamie Lundmark stand hinter dem Tor von Ouzas, spielte vor das Tor, wo der heranfahrende Ganahl direkt übernahm und Ouzas bezwang. Ähnlichkeiten zum zweiten Tor der Klagenfurter hatte der Anschlusstreffer der Black Wings. Rob Hisey fuhr hinter das Tor und spielte von dort auf Sebastien Piche, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und traf. Gegen Ende des Abschnitts musste Thomas Koch auf die Strafbank. Die Rotjacken überstanden die Unterzahl und erhöhten im Gegenzug, dank des Premierentreffers von Philipp Kreuzer in der Kampfmannschaft, das 3:1.

Patrick Harand erhöhte im letzten Abschnitt auf 4:1. Der gebürtige Wiener kam mittig vor Ouzas, nach einem Aufbauversuch der Linzer, an den Puck und nahm die Einladung dankend an. Der KAC war über die weitere Spielzeit bestimmend. Die Rotjacken gewannen verdient mit 4:1.

Erste Bank Eishockey Liga, 2. Pick Round:
So, 22.01.2017: EC-KAC – EHC Liwest Black Wings Linz 4:1 (1:0/2:1/1:0)
Referees: STOLC, TRILAR, Kaspar, Rakovic; Zuschauer: 3.460
Tore KAC: Lundmark (17.), Ganahl (22.), Kreuzer (36.), Harand (53.)
Tor EHL: Piche (30.)

 

 

VIENNA,AUSTRIA,20.JAN.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, Pick-Round, EV Vienna Capitals vs KAC Klagenfurt. Image shows Collin Bowman (Capitals) and Manuel Geier (KAC). Photo: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

Capitals gehen zum Pick-Round-Auftakt gegen KAC 0:5 unter

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Für die Vienna Capitals hat es am Freitag in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) zum Pick-Round-Auftakt ein böses Erwachen gegeben. (Artikel) Nachdem der Grunddurchgangssieger schon seine vergangenen zwei Partien verloren hatte, setzte es daheim ein 0:5-Debakel gegen den KAC. Linz gewann in der Pick Round daheim gegen Südtirol 4:2. (Artikel) Zu Beginn der Qualifikationsrunde siegten der VSV, Graz und Znojmo.

Alle davor bestrittenen vier Saison-Duelle im Klassiker Wien gegen Klagenfurt hatten knappe Ausgänge, drei davon gingen an die Capitals. Diesmal aber kamen sie ordentlich unter die Räder. Dabei verlief das erste Drittel ausgeglichen, das einzige Tor verbuchte Thomas Hundertpfund für die Gäste mit einem abgefälschten Schuss (8.). Doch im Mitteldrittel nahm das Unheil für die Caps binnen 33 Sekunden seinen Lauf.

Kevin Kapstad (21.) und Matthew Neal (22.) sorgten für einen Doppelschlag, von dem sich die in Folge klar leistungsmäßig abfallenden Gastgeber nicht mehr erholten. Daran änderte auch ein Goalie-Wechsel direkt nach dem 0:3 nichts, statt Jean Philippe Lamoureux kam David Kickert. Doch der machte sowohl beim 0:4 von Mark Hurtubise (35.) als auch beim von Mitja Robar fixierten Schlusspunkt (42.) keine glückliche Figur.

In den übrigen Spielen gab es Heimsiege bei je zwei Toren für die Gäste. Die auch in dieser Höhe verdiente Capitals-Niederlage nutzte Linz, um den Abstand von vier auf einen Punkt zu verkürzen. Die Entscheidung fiel im Finish, in dem Ryan Potulny (50./PP, 59./EN) und Joel Broda (56.) mit späten Toren die Entscheidung erzwangen. EBEL-Toptorschütze Dan DaSilva musste Ende des Mitteldrittels mit einer Handblessur vom Eis.

Die Villacher verteidigten ihre durch die sechs Bonuspunkte erhaltene Führung in der Qualifikationsrunde mit einem 8:2-Kantersieg gegen Olimpija Ljubljana. (Artikel) Die Slowenen agierten inferior, ihre zwei Tore fielen nach einem 0:8-Zwischenstand erst in den Minuten 52 und 53. Fünf der VSV-Treffer erzielten gegen ihre Landsleute Slowenen. Jan Urbas schlug viermal zu (3./PP, 12., 29., 32.), Miha Verlic steuerte das 4:0 bei (16.).

Großer Wermutstropfen beim zweiten überzeugenden Kärntner Sieg des Tages war der Ausfall von Goalie Olivier Roy für den Rest der Saison. Der Schlussmann musste bereits nach 6:36 Minuten vom Eis direkt ins Krankenhaus, wo links ein Adduktorenriss festgestellt wurde. Lukas Herzog übernahm Roys Platz. Es ist aber anzunehmen, dass die Villacher für den restlichen Saisonverlauf noch nachrüsten.

Die Grazer blicken nach einem 5:2-Sieg gegen Fehervar auf ein starkes, mit 3:1 gewonnenes Mitteldrittel zurück, in dem sie von 1:1 auf 4:2 stellten. (Artikel) Damit sicherten sie Platz zwei ab. Dornbirn musste in Znojmo ein 2:6 akzeptieren. (Artikel) Zur Hälfte des Spiels waren die Gäste 2:1 vorangelegen, neun Minuten vor Ende stand es 2:2. Dann allerdings scorten die Tschechen innerhalb von 6:14 Minuten viermal zum noch deutlichen Sieg.

Schon am Sonntag geht es in die 2. Runde, erst da steigt Meister Salzburg mit seinem Gastspiel in Bozen in die Pick Round ein. Ihr Erstrundenspiel daheim gegen Innsbruck bestreiten die Salzburger erst am Dienstag. Nach Verlustpunkten liegen sie jedenfalls derzeit einen Zähler vor den Capitals. Die haben am Sonntag in Innsbruck die Möglichkeit, sich zu rehabilitieren. Der KAC empfängt die Black Wings Linz.

Während es in der Qualifikationsrunde um zwei noch zu vergebende Viertelfinalplätze geht, spielen die Top sechs in ebenso zehn Runden um das Heimrecht für das Viertelfinale. Die Top drei dürfen sich zudem den Viertelfinalgegner aussuchen.

 

Tom Pokel: „Wir haben uns sehr gut präsentiert“

via Sky Sport Austria

Rob Daum: „Ich bin sehr zufrieden, aber wir können noch besser spielen“ Christian Perthaler: „Natürlich wollen wir ins Finale“ Rick Nasheim: „Bozen ist eine Mannschaft, auf die man aufpassen muss“

Der EC Black Wings Linz gewinnt 4:2 gegen den HCB Südtirol Alperia. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

 

Philipp Lukas (EC Liwest Black Wings Linz):

…über seinen Gesundheitszustand: „Mir geht es den Umständen entsprechend ganz gut. Das ist jetzt der zehnte Tag heute, ich sollte heute eigentlich die Fäden rausbekommen nach der Op. Ich bin eigentlich schon wieder recht beweglich und hoffe, dass ich bald auch schon wieder belasten kann. Aber es ist noch ein bisschen Zeit, bis ich in einen Schuh reinkomme.“

 

Ryan Potulny (EC Liwest Black Wings Linz):

…über das Spiel: „Ich freue mich, dass wir heute einen guten Start hingelegt haben in die Zwischenrunde, das bedeutet schon sehr viel.“

…über die Power Plays: „Unser Penaltykilling war heute sehr gut und in Überzahl haben wir dann unsere Chancen auch genutzt.“

 

Fabio Hofer (EC Liwest Black Wings Linz):

…über das Spiel: „Das erste Drittel war nicht schlecht von uns, wir hätten nur mehr Tore schießen müssen. Aber wir haben nur 1:0 geführt und haben Bozen so noch am Leben gelassen. Im zweiten Drittel waren sie dann stärker, dann haben wir uns wieder zusammengerissen im letzten Drittel und konnten das Spiel noch an uns reißen.“

…über die Duelle gegen den HCB: „Wir spielen gern gegen Bozen, es sind tolle, schnelle, harte Spiele. Vielleicht wird es wieder ein Duell in den Playoffs geben, umso besser ist es zu wissen, dass wir gegen sie gewinnen können.“

 

Rob Daum (Trainer EC Liwest Black Wings Linz):

…über das Spiel: „Ich bin sehr zufrieden, aber wir können sicher noch besser spielen. Im ersten und zweiten Drittel hätten wir noch besser spielen können, aber im letzten Drittel haben wir wirklich gut gespielt und das Spiel in die Hand genommen.“

…über den Sieg: „Das war sehr wichtig heute mit einem Sieg zu starten. Die nächsten Spiele werden nicht einfacher werden.“

 

Christian Perthaler (Manager EC Liwest Black Wings Linz):

…über das Saisonziel: „Wir sind die letzten sechs Jahre im Halbfinale ausgeschieden und irgendwann wird das für die Fans und für uns zu wenig. Natürlich wollen wir ins Finale, wie jede andere Mannschaft auch in der Liga, wir geben alles und mal schauen, wie weit wir kommen.“

 

Jesse Root (HCB Südtirol Alperia):

…über das Spiel: „Wir konnten im dritten Drittel einfach nicht mehr den selben Druck machen wie im zweiten, Linz war dann einfach stärker und deswegen hat es heute am Ende keine Punkte für uns gegeben.“

 

Tom Pokel (Trainer HCB Südtirol Alperia):

…über die Bedeutung der Pick Round: „Natürlich ist es immer ein Vorteil, wenn man eine Pickposition hat. Vor drei Jahren, als wir Meister waren, war die Pickposition der Schlüssel, das hat uns zum Meistertitel geleitet. In den letzten Jahren, seitdem die Pickpositionen eingeführt wurden, ist immer ein Team Meister geworden, das eine Pickposition hatte. Das ist sehr wichtig und Heimvorteil für das Halbfinale und im Finale ist auch sehr wichtig.“

…über das Spiel: „Wir haben uns sehr gut präsentiert, wir haben Linz mit dem Hals in der Schlinge gehabt, aber wir haben es irgendwie erlaubt, dass sie da wieder herausgekommen sind. Aber es war ein hervorragendes Spiel, aber natürlich ist es ärgerlich, dass wir verloren haben. Wir waren die tonangebende Mannschaft im zweiten Drittel, aber Linz hat das sehr gut ausgebügelt und war in den ersten sieben Minuten im dritten Drittel sehr stark. Wir mussten uns neuformieren, aber ein paar Situationen waren spielentscheidend. Wir hatten einige super Torchancen, aber haben sie nicht ausgenutzt und dann gab es einen No-Call von den Schiris, als ein klarer hoher Stock im Gesicht von Root nicht gepfiffen wurde. Das waren für mich die entscheidenden Situationen heute Abend.“

…über die nicht gegebene Strafe wegen hohem Stock: „Das war sicherlich spielentscheidend. Das war eine Fehlentscheidung, die die Schiedsrichter total verpasst haben. Da gibt es keine Ausrede, uns wird immer gesagt, was alles gepfiffen wird und dann machen sie es nicht. Dafür habe ich kein Verständnis, aber wir müssen mental stärker sein, wir müssen wissen, dass das auswärts in Linz nicht immer neutral ist. Wir waren fast dran und müssen diese Situationen überwinden.“

 

Rick Nasheim (Sky Experte):

…über das Spiel: „Die ersten beiden Drittel waren ausgeglichen, im dritten Drittel hat Linz sehr gut gespielt. Aber Bozen hat nie aufgegeben, sie sind eine Mannschaft, auf die man aufpassen muss.“

…über das nicht gegebene Tor für Linz: „Ich habe den Pfiff der Schiedsrichter gehört, bevor die Scheibe über die Linie gegangen ist. Das ist klar kein reguläres Tor.“

…über den HCB: „Das ist eine talentierte Mannschaft, sie haben viel Skill in den ersten beiden Reihen.“

…über die von Pokel kritisierte Schiedsrichterentscheidung: „Es gab heute öfter hohen Stock und die Schiedsrichter haben es nicht gesehen oder es war nicht so schlimm und sie haben es nicht gepfiffen. Er ist sicher ein bisschen frustriert, aber heute hat Linz verdient gewonnen.“

Znojmo überrollt Bulldogs im Schlussdrittel

via Sky Sport Austria

Hochspannung war angesagt am Freitagabend in Znojmo. Die Hausherren starteten mit viel Schwung in die Partie. Die sichtlich mit viel Selbstvertrauen agierenden Gäste aus dem Ländle ließen sich aber nicht sonderlich beeindrucken und entschieden das Startdrittel nach einem sehenswerten Konter für sich. Cody Sylvester (10.), der damit im siebten Spiel in Folge anschreiben konnte, verwertete ein perfektes Zuspiel zur Führung. Auch im Mittelabschnitt sorgten die Tschechen für viel Druck auf das Gehäuse des starken Florian Hardy. Den Gewaltschuss von Libor Sulak (28.) zum Ausgleich konnte aber auch er nicht verhindern. Die Bulldogs hatten aber postwendend eine Antwort parat. Kevin Macierzynski (31.) wurden schön freigespielt und sorgte für die neuerliche Führung der Vorarlberger. Die „Roten Adler“ antworteten mit wütenden Angriffen, allein ein weiterer Torerfolg wollte sich vorerst nicht einstellen.

Doppelschlag bringt Entscheidung Im Schlussdrittel war es dann soweit – Colton Yellow Horn (47./pp1) musste im Powerplay nur noch zum 2:2 abstauben. Nach dem Ausgleich zeigte sich ein anderes Bild. Nun war plötzlich Dornbirn am Drücker, stürmte aber ohne Absicherung nach Vorne und musste prompt einen Doppelschlag hinnehmen. Bartos (52.) und erneute Yellow Horn (52.) trafen innerhalb von 33 Sekunden zum 4:2. Damit war die Entscheidung gefallen – die Tore von McMonagle (57./pp1) und Sulak (58./sh1) waren nur noch für die Statistik. Erste Bank Eishockey Liga, Qualification Round: Fr, 20.01.2017: HC Orli Znojmo – Dornbirner Eishockey Club 6:2 (0:1,1:1,5:0) Referees; NIKOLIC/TRILAR; 2.268 Zuschauer Tore: ZNO: 1:1 Sulak (28.), 2:2 Yellow Horn (47./pp1), 3:2 Bartos (52.), 4:2 Yellow Horn (52.),  5:2 McMonagle (57./pp1), 6:2 Sulak (58./sh1) Tore DEC: 0:1 Cody Sylvester (10.), 1:2 Macierzynski (31.)

99ers legen perfekten Start in die Zwischenrunde hin

via Sky Sport Austria

Die Fans bekamen in Drittel 1 eine intensive Partie mit Chancen auf beiden Seiten zu tun. Fehervar AV19 startete praktisch in Überzahl, die beste Chance hatten jedoch die Moser Medical Graz99ers durch Oliver Setzinger, der nach einem Alleingang aber mit einem Hackentrick scheiterte. Der erste Treffer lag aber ständig in der Luft und gelang schließlich den Ungarn in Minute 9: Andrew Sarauer überraschte mit einem Schuss vom linken Bullykreis Goalie Sebastian Dahm – 1:0. Die Steirer blieben davon unbeeindruckt und schafften Augenblicke später den Ausgleich: Mike Boivin überraschte mit einem Schlenzer von der blauen Linie Goalie Miklos Rajna und schaffte damit für ein perfektes Debüt im 99ers-Dress.

Nach Wiederbeginn hatten die 99ers mehr Offensivpower: Einen Schuss von der Blauen von Mike Boivin fälschte Daniel Woger zum 2:1 ab. Wenig später luchste Oliver Setzinger einen Verteidiger den Puck ab und traf zum 3:1 ins lange Eck (30.). Die Gäste wurden daraufhin wieder aktiver und schafften durch Attila Orban auch den Anschlusstreffer. Die Partie kippte jedoch nicht, denn noch vor der zweiten Pause schoss Zintis Nauris Zusevics eine Traumkombination zum 4:2 ab. Im Schlussdrittel drängten die 99ers auf die Entscheidung, die Kurtis McLean per Abpraller im Powerplay besorgte. Der Sieg war nie mehr gefährdet. Erste Bank Eishockey Liga, 1. Qualifikationsrunde:
Fr, 20.01.2017: Moser Medical Graz99ers – Fehervar AV19 5:2 (1:1,3:1,1:0)
Referees: KINCSES/SMETANA; Zuseher: 1519
Tore G99: Boivin (11.), Woger (22.), Setzinger (30.), Zusevics (39.), McLean (55.)
Tore AVS: Sarauer (8.), Orban (36.)

Villach: Urbas-Torgala gegen Ljubljana

via Sky Sport Austria

Die Hausherren spielten von Beginn an voll auf Druck. Nach drei Minuten lag der EC VSV schon 1:0 in Führung. Den Treffer erzielte Jan Urbas, nach Auflage von Corey Locke im Powerplay. In der siebten Minute machte Olivier Roy unfreiwillig für Lukas Herzog im Tor der Adler Platz. Der Kanadier fuhr mit schmerzverzehrter Miene vom Eis und in die Kabine. Doch die Blau-Weißen ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Sie dominierten weiter das Spielgeschehen und so besorgte Markus Schlacher nach Assist von Dustin Johner das 2:0. Zwei Minuten später bewies Locke wieder einmal sein gutes Auge und fand Urbas zwischen mehreren Gäste-Spielern vorm Gehäuse. Urbas netzte dann ganz cool zum Doppelpack ein. Mit dem Abstauber eines Blain-Schusses fixierte Miha Verlic den Zwischenstand von 4:0.

Die Villacher schalteten dann zwar vom spielerischen her einen Gang zurück, blieben aber in Torlaune. Von der 29. bis zur 32 Minute erzielte Urbas zwei weitere Tore und blieb so das Maß aller Dinge an diesem Abend. Noch in der gleichen Minute netzte Evan McGrath zum 7:0 ein. Die Slowenen sahen das Tor des VSV nur von weitem und Herzog hatte fast keine Arbeit. Mit dem 8:0 setzte Daniel Nageler den Schlussakzent des Mittelabschnitts.Holsts Mannen spielten das Schlussdrittel cool herunter und schränkten die Offensive etwas ein. Diese Tatsache nutzten die Slowenen und in Minute 52 machte Sacha Guimond nach Vorarbeit von Ales Music den Ehrentreffer für Ljubljana. Das 8:2 durch Aljaz Chvatal war dann nur mehr Ergebniskosmetik und der Sieg der Adler hoch verdient. Erste Bank Eishockey Liga, 1. Qualifikationsrunde:
Fr, 20.01.2016: EC VSV – HDD Olimpija Ljubljana 8:2 (4:0,4:0,0:2)
Schiedsrichter: LEMELIN/STOLC, 2687 Zuschauer
Tore VSV: Urbas (3.PP, 12., 29., 32.), Schlacher (10.), Verlic (16.), McGrath (32.), Nageler (37.);
Tore OLL: Guimond (52.pp), Chvatal (53.);
VIENNA,AUSTRIA,20.JAN.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, Pick-Round, EV Vienna Capitals vs KAC Klagenfurt. Image shows the scoreboard. Photo: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

KAC fügt Capitals höchste Saisonniederlage zu

via Sky Sport Austria

Gegen einen ambitioniert auftretenden KAC, der in der sechsten Minute durch Manuel Geier erstmals gefährlich vor JP Lamoureux auftauchten, gerieten die Capitals nach acht Minuten ins Hintertreffen. Thomas Hundertpfund drückte einen mustergültigen Querpass von Johannes Bischofberger über die Linie. Während die Klagenfurter Defensive rund um Goalie David Madlener alles im Griff hatte, musste Lamoureux kurz vor der ersten Pause nochmals bei einem Strong-Schuss zupacken. Die Gäste-Führung nach 20 Minuten war nicht unverdient. Ein Doppelschlag zum Start des Mitteldrittels sorgte bereits für die Vorentscheidung. Kevin Kapstad zündete in der 21. Minute den Turbo und schloss nach kraftvollem Sololauf lässig ab, 33 Sekunden später legte Matt Neal aus kurzer zum 3:0 für die Gäste nach, was den Arbeitstag von Lamoureux frühzeitig beendete. Und auch David Kickert musste noch im zweiten Abschnitt hinter sich greifen. Spätestens mit dem 4:0 von Mark Hurtubise (35.) war das Spiel entschieden. Nach Wiederbeginn erwischten die Kärntner erneut einen Start nach Maß, Mitja Robar traf aus der Distanz zum 5:0. Auf der Gegenseite vergaben die Hausherren an diesem Abend gute Chancen, oft fehlte auch das nötige Glück. Und sobald die Klagenfurter in der Offensive auftauchten, wurde es wieder gefährlich. Neal kam zu einer weiteren Chance, sein Versuch aus kurzer Distanz landete aber im Fanghandschuh von Kickert. Nachdem die Wiener auch ein Powerplay ungenützt ließen, feierte Madlener beim Auftakt-Erfolg in Wien sein zweiten Saison-Shutout. Erste Bank Eishockey Liga, Pickround, 1. Runde: Fr, 20.01.2017: UPC Vienna Capitals – EC KAC 0:5 (0:1, 0:3, 0:1) Referees: GRUBER, M. NIKOLIC; Zuseher: 4.150 Tore KAC: Hundertpfund (8.), Kapstad (21.), Neal (22.), Hurtubise (35.), Robar (42.)

 

INNSBRUCK,AUSTRIA,30.DEC.16 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, HC Innsbruck vs EHC Black Wings Linz. Image shows the rejoicing of Joel Broda (Black Wings). Photo: GEPA pictures/ Amir Beganovic

Linz hat gegen Bozen den längeren Atem

via Sky Sport Austria

Die Linzer starteten mit viel Druck in die Anfangsphase und sorgten früh mit einigen Distanzschüssen für Gefahr. Der HCB konzentrierte sich zu Beginn auf die Defensiv-Arbeit und kam mit schnell vorgetragenen Kontern immer wieder gefährlich vor das Tor von Michael Ouzas. Nach acht Spielminuten mussten die Black Wings erstmals eine brenzlige Phase überstehen. Fabio Hofer musste wegen Stockschlagens für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Hausherren spielten die Unterzahl sehr routiniert und ließen keinen einzigen Torschuss der Gäste zu. Nach der Strafe kam auch Bozen immer besser ins Spiel und beide Mannschaften lieferten sich einen fairen Kampf mit wenigen Unterbrechungen. In der elften Spielminute hatte Ryan Potulny die erste Großchance des Spieles. Er kam völlig freistehend vor Marcel Melichercik an den Puck, scheiterte mit seinem Schuss jedoch am Bozen-Keeper. In den letzten fünf Spielminuten kreierten die Gastgeber immer wieder gefährliche Chancen, bei den Schüssen von Broda, D’Aversa und Co. fehlte jedoch noch die nötige Präzision. Zwei Minuten vor Drittelende bekamen die Black Wings nach einer Strafe gegen Michele Marchetti die Möglichkeit zu beweisen, wieso man das beste Überzahl-Team der Liga ist. Und es dauerte nur 23 Sekunden, bis die Hausherren diesen Beweis lieferten. Rückkehrer Brett McLean bediente Sebastien Piche vor dem Tor und der traf mit einem Schuss in das rechte Kreuzeck zum 1:0.

Im zweiten Drittel bekamen die Fans beider Mannschaften weiterhin ein schnelles Spiel mit wenigen Unterbrechungen zu sehen. Im Gegensatz zum ersten Abschnitt spielten sich die Gäste aus Bozen mehr Chancen heraus, die Schüsse waren aber meist zu zentral und stellten für den Linzer Schlussmann Ouzas fast kein Problem dar. Auch die Black Wings kamen immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor, beim Abschluss fehlte dann aber das nötige Glück. Die Fans mussten sich bis zur 39. Minute auf den nächsten Treffer gedulden – und dieses Mal trafen die Südtiroler. Brodie Reid musste nach einem haarsträubenden Fehlpass von Jonathan D’Aversa nur noch querlegen und Jesse Root ließ Ouzas mit einem platzierten Schuss keine Chance. 40 Sekunden vor Drittelende hatte Luca Frigo nach einer schönen Kombination noch die große Chance auf die Führung, Ouzas wartete aber lange und konnte den Schuss mit seinem Schoner parieren. Die Black Wings wollten schon früh im Schlussabschnitt wieder ihre Führung herstellen und erzeugten viel Druck im Drittel von Bozen. Sie schnürten ihren Gegner regelrecht ein und kamen innerhalb kürzester Zeit zu mehreren guten Möglichkeiten. Vor allem die Linie rund um Brian Lebler bekamen die Gäste aus Südtirol nicht in den Griff. In der 48. Spielminute jubelte Daniel Oberkofler nach einem Getümmel vor dem Tor von Melichercik. Die Schiedsrichter gaben den Treffer nach kurzem Videobeweis nicht. Die Hausherren blieben weiterhin brandgefährlich und ließen dem HCB keine Zeit zum Atmen. Nach einer Strafe gegen Alexander Egger waren die Linzer in der 50. Spielminute zum zweiten Mal in diesem Spiel in Überzahl erfolgreich. Nach Doppelpass mit Broda hämmerte Potulny den Puck mit einem wuchtigen Schlagschuss ins lange Eck und stellte somit auf 2:1. Die Füchse gaben aber nicht auf und glichen in Minute 54 mit dem erst zweiten Torschuss im letzten Drittel aus. Nach Zuspiel von Travis Oleksuk überraschte Brodie Reid Linz-Keeper Ouzas mit einem verdeckten Schuss ins lange Eck. Die Antwort der Linzer ließ aber nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich erhöhte Broda nach einer schönen Kombination über Hofer und Potulny auf 3:2. HCB-Coach Tom Pokel ersetzte 1:19 vor Schluss Melichercik für einen zusätzlichen Feldspieler. Nur 11 Sekunden später sorgte Potulny mit einem Empty-Net-Tor für den 4:2-Endstand und den zweiten Heimsieg gegen Bozen innerhalb einer Woche. Erste Bank Eishockey Liga, 1. Zwischenrunde: Fr, 20.1.2017: EHC LIWEST Black Wings Linz – HCB Südtirol Alperia 4:2 (1:0, 0:1, 3:1) Tore Linz: Piche (19./pp), Potulny (50./pp, 59.), Broda (56.) Tore Bozen: Root (39./pp), Reid (54.)

 

Aktuelle Beiträge

GRAZ,AUSTRIA,08.NOV.16 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, Graz 99ers vs EHC Black Wings Linz. Image shows Rene Swette (Black Wings). Photo: GEPA pictures/ David Rodriguez Anchuelo

VSV verpflichtet Goalie Rene Swette

via Sky Sport Austria

Villach (APA) – Der VSV hat auf die Verletzung von Tormann Olivier Roy reagiert und am Montag die Verpflichtung von Rene Swette bis zum Saisonende bekanntgegeben. Roy hatte sich im ersten Spiel der Qualifikationsrunde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) am vergangenen Freitag gegen Olimpija Ljubljana (8:2) im Leistenbereich verletzt.

Die Villacher befürchten, dass der 25-jährige Kanadier für den Rest der Saison ausfallen könnte, am Montag sollte eine MR-Untersuchung Gewissheit bringen. Der 28-jährige Vorarlberger Swette fungierte in dieser Saison bereits als Ersatzgoalie in Linz und spielte zehn Spiele für Dresden in der zweiten deutschen Liga.

Villach unterliegt Fehervar in 2. Qualifikationsrunde

Artikelbild: GEPA

 

99ers siegen knapp in Dornbirn

via Sky Sport Austria

Die Moser Medical Graz99ers feierten am Sonntag in der Qualifikationsrunde einen harten erkämpften 3:2-Erfolg in Dornbirn. Matchwinner war Kyle Beach mit einem Doppelpack. Mit diesem Sieg in einem spannenden Spiel bleiben die Steirer auf Play-Off-Kurs.

Mit dem Rücken zur Wand standen die Vorarlberger nach der Niederlage in Znojmo gegen die Moser Medical Graz99ers. Beide Teams agierten zu Beginn vorsichtig, wollten nicht in Rückstand geraten. Die Steirer nützten dann ein Powerplay zur Führung: Curtis McLean traf unhaltbar ins Kreuzeck. Die Bulldogs ließen aber nicht lange auf die Antwort waren, Chris D’Alvise (12.) schob ein perfektes Zuspiel von Martin Grabher Meier zum 1:1 in die Maschen. Den Fans wurde in der Folge eine flotte, abwechslungsreiche Partie geboten. Im zweiten Überzahlspiel trafen die Gäste nur Metall. Mit zunehmender Spieldauer erzeugte der DEC mehr Druck, hatte deutlich mehr vom Spiel. Die Überlegenheit in dieser Phase konnte aber nicht in einen Torerfolg umgemünzt werden.

Doppelschlag von Beach
Die 99ers zeigten sich fast nur in Überzahl gefährlich. Das nächste nützte Kyle Beach (34./pp1) zur neuerlichen Gästeführung. Wiederum Beach (35.) hatte anschließend genügend Zeit, die Scheibe mit der Hand zu fangen und zum 3:1 einzuschießen. Dornbirn warf noch einmal alles nach vorne, stürmte mit dem Mute der Verzweiflung. Doch die DEC-Stürmer hatten ihr Visier an diesem Abend schlecht eingestellt, vergaben die allerbesten Torchancen en masse. Die Torschussstatistik sprach Bände. 11:23 Minuten vor Schluss brachte James Livingston (49.) die Bulldogs doch noch auf 2:3 heran. Dramatik pur folgte in den Schlussminuten – Hockey im typischen Play-Off-Stil. Die DEC-Cracks versuchten alles, doch der Ausgleich gelang nicht mehr.

 

Erste Bank Eishockey Liga, 2. Qualifikationsrunde:
So, 20.01.2017: Dornbirner Eishockey Club – Moser Medical Graz 99ers 2:3 (1:1, 0:2, 1:0)
Referees: KELLNER/PIRAGIC; Zuseher: 1.820
Tore DEC: 1:1 D‘Alvise (12.), 2:3 Livingston (49.)
Tore G99: 0:1 McLean (7./pp1), 1:2 Beach (34./pp1) 1:3 Beach (35.)

 

Quelle: erstebankliga.at

Artikelbild: GEPA

Znojmo gewinnt auch in Ljubljana

via Sky Sport Austria

Der HC Orli Znojmo siegte am Sonntag in Ljubljana 2:1 und gewann damit auch das zweite Spiel der Qualifikationsrunde.

Je länger das Spiel dauerte, umso mehr übernahm der HC Orli Znojmo in Ljubljana das Kommando. Die Verteidigung und Goalie Jeff Frazee verhinderten jedoch mit großem Einsatz einen Treffer der Gäste. Das erste Tor schossen dann die Slowenen: Bostjan Groznik war mit einem Distanzschuss erfolgreich (20.). Nach Wiederbeginn verabsäumten es die Hausherren in zwei Überzahlspielen ihre Führung auszubauen. Dies bestrafte der Vizemeister zur Halbzeit: Nach Zuspiel von Jan Lattner traf Antonin Boruta zum 1:1.

Chancen auf weitere Treffer gab es in Drittel 2 auf beiden Seiten,  Jeff Frazee bzw. Marek Schwarz agierten allerdings in Bestform und ließen keine weiteren Treffer mehr zu. Zu Beginn des Schlussdrittels achteten beide Teams zunächst auf die Defensive. Als sich das Spiel dem Ende näherte, nahmen die Gäste mehr Risiko und wurden in Minute 56 mit dem Game Winner durch Martin Podesva belohnt. Ljubljana  versuchte nochmals zu antworten, Marek Schwarz und Co. brachten den knappen Sieg aber über die Zeit.

Erste Bank Eishockey Liga, 2. Qualifikationsrunde:
So, 22.01.2017: HDD Olimpija Ljubljana – HC Orli Znojmo 1:2 (1:0,0:1,0:1)
Referees: BABIC/LEMELIN; Zuseher: 711
Tore OLL: Groznik (20.)
Tore ZNO: Boruta (30.), Biro (56.)

Quelle: erstebankliga.at

Artikelbild: GEPA

 

INNSBRUCK,AUSTRIA,22.JAN.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, pick round, HC Innsbruck vs EV Vienna Capitals. Image shows the rejoicing of Kelsey Tessier (Capitals), MacGregor Sharp (Capitals) and Aaron Brocklehurst (Capitals). Photo: GEPA pictures/ Amir Beganovic

Caps erobern erste Punkte in der Pickround

via Sky Sport Austria

Wie aus der Pistole geschossen, starteten die UPC Vienna Capitals in die Begegnung. Nach zwei Minuten führte der überlegende Tabellenführer aus dem Grunddurchgang bereits mit 2:0. Macgregor Sharp und Sascha Bauer überraschten die Haie mit Gegenangriffen. Erst ein Timeout von Coach Rob Pallin weckte die Innsbrucker dann auf. Ab diesem Zeitpunkt drückten die Haie schnell auf das Tempo. Austin Smith klopfte mit einer Doppelchance an. Nur wenige Augenblicke später ließ John Lammers eine tolle Möglichkeit liegen. In der 9. Minute jubelten die Gastgeber dann aber über den hochverdienten 1:2-Anschlusstreffer. Hunter Bishop staubte im Powerplay ab. Nun entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, die Wiener hatten in der eigenen Zone alle Hände voll zu tun. Austin Smith (Stange) und Lamoureux scheiterten in diesem Drittel nur knapp am fälligen Ausgleich.

Auch im zweiten Drittel änderte sich wenig am Spielgeschehen, wenngleich die Capitals nun wieder auf Augenhöhe agierten. Die beste Möglichkeit auf den Ausgleich vergab Youngstar Mario Huber alleinstehend vor dem Wiener Goalie. So blieb das Spiel auch in diesem Abschnitt lange auf Messersschneide, mit Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor Ende ereilte die Tiroler dann die kalte Dusche, Ferland erhöhte auf 3:1.

Dafür starteten die Haie mit dem Messer zwischen den Zähnen in den Schlussabschnitt. Benedikt Schennach ließ den ersten Hochkaräter liegen. In der 43. Minute jubelten die Haie dann aber umso mehr: Tyler Spurgeon setzte einen Penaltyschuss in die Maschen und machte die Sache in der Tiroler Wasserkraftarena wieder spannend. Doch statt dem Ausgleich war in Minute 48 der Deckel auf dieser Partie. Wieder jubelten die Gäste nach einem Kontertor. Es sollte auch der Schlusspunkt sein, die Vienna Capitals gewannen mit 4:2.

Erste Bank Eishockey Liga, Pickround:

HC TWK Innsbruck – Vienna Capitals 2:4 (1:2, 0:1, 1:1)
Tore HCI: Bishop (9./pp), Spurgeon (43.)
Tore VIC: Sharp (2., 48./pp.), Bauer (3.), Ferland (40.).

Fehervar schreibt in der Qualifikationsrunde an

via Sky Sport Austria

Fehervar AV19 besiegte in der 2. Qualifikationsrunde den EC VSV zu Hause klar mit 6:2 und holte damit die ersten drei Punkte.

Der EC VSV drückte in Szekesfehervar zu Beginn in Überzahl auf die Führung: Goalie Miklos Rajna bewahrte sein Team aber bei Schüssen von Kevin Wehrs und Stefan Bacher von der blauen Linie vor einem frühen Rückstand. Auch Christof Kromp fand im Goalie der Ungarn seinen Meister. Die Magyaren kamen dann auch zu einem Powerplay, wurden aber nur einmal über Istvan Sofron gefährlich. Allerdings nahm das Spiel der Hausherren nun Fahrt auf und man machte bei 5-gegen-5 weiter Druck. Nach Zuspiel von Maylan traf Istvan Sofron zum 1:0. Eine Kombination über Bodo und Erdely schloss Sarauer mit einem Schuss von außen zum 2:0 ab. 53 Sekunden später erhöhte Koger mit einer Kopie des zweiten Treffers auf 3:0.

Der EC VSV nützte kurz vor der Pause ein Powerplay durch Verlic zum 1:3. Drittel 2 brachte Chancen auf beiden Seite, Bacher bzw. Beauregard in Überzahl trafen jeweils nur die Stange. Das Match wurde nun härter. Wie in Abschnitt 1 kam Villach kurz vor der Pause wieder zurück: Verlic fälschte den Puck nach Urbas-Schuss zum 2:3 ab. Drittel 3 begann perfekt für die Ungarn: Csanad Erdely traf rasch zum 4:2. Die Adler versuchten zu antworten, fanden aber kein wirkliches Rezept gegen die heimische Abwehr. Auf der anderen Seite verwertete Erdely ein Zuspiel vors Tor von Bodo zum 5:2. Danach hatten die Ungarn das Spiel im Griff. In Überzahl traf Schiestl bei seinem Comeback zum 6:2, der Sieg hätte noch höher ausfallen können.

 

 

Erste Bank Eishockey Liga, 2. Qualification Round:
So, 22.01.2017: Fehervar AV19 – EC VSV 6:2 (3:1,0:1,3:0)

Referees: SMETANA/SIEGEL; Zuseher: 2817
Tore AVS: Sofron (15.), Sarauer (17.), Koger (18.), Erdely (42., 51.), Schiestel  (56./pp)
Tore VSV: Verlic (10./pp, 40./pp)

 

Quelle: erstebankliga.at

Artikelbild: GEPA

SALZBURG,AUSTRIA,15.JAN.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, EC Red Bull Salzburg vs Dornbirner EC. Image shows the rejoicing of EC RBS. Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Salzburg startet mit Sieg in die Pickround

via Sky Sport Austria

Die Hausherren standen nach der Niederlage gegen Linz – obwohl sie ein gutes Match gespielt hatten – bereits unter Zugzwang. Coach Tom Pokel möchte unbedingt mindestens den vierten Tabellenplatz erreichen, um nicht „gepickt“ zu werden. Die Foxes hatten gleich zu Beginn des Spieles die Möglichkeit, in Überzahl zu spielen. Das Powerplay – wie auch zwei weitere im ersten Spielabschnitt – funktionierte aber alles andere als gut. Die ersten fünf Spielminuten gehörten eindeutig den Red Bulls, welche gut kombinierten und großen Druck ausübten. Die Folge war das eher glückliche Führungstor durch einen Schuss von der blauen Linie von Rauchenwald. Den Rest des Drittels kontrollierten die Hausherren das Spiel deutlich. Doch einzig Metropolit gelang ein Treffer im ersten Abschnitt für die Foxes. Daniel Frank leistete die sehenswerte Vorarbeit.

Auch im zweiten Spielabschnitt „verschliefen“ die Foxes die Anfangsminuten und kassierten nach zwei Minuten ein vermeidbares Tor durch Kristler, welcher völlig frei vor Melichercik zum Schuss kam, das Zuspiel gab Daniel Welser. Bozen rannte nun wieder gegen den Kasten von Gracnar an. Nach sechs Minuten spielte sich wiederum Frank herrlich frei und versuchte es diesmal direkt, scheiterte aber am Salzburger Tormann, Vallerand wurde vor dem gegnerischen Tor unsanft von den Beinen geholt, Glira versuchte es mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Es dauerte bis vier Minuten vor Schluss, als Luca Frigo einen schnellen Konter startete und wunderschön auf Bomber Brodie Reid passte, dieser ließ sich diese Chance natürlich nicht entgehen und der verdiente Ausgleich war wieder hergestellt.

Ein Schuss von Vallerand zu Beginn des letzten Abschnitts „tanzte“ nur an der Latte und auch weitere Bozen Chancen fanden den Weg nicht ins Tor. In der fünften Minute die spielentscheidende Szene, als Metropolit nach einem Check gegen den Kopf eines Gegners eine Fünfminutenstrafe kassierte und zusätzlich weitere zwanzig Minuten. In den fünf Minuten Überzahl entschieden die Red Bulls das Spiel mit zwei Toren durch Raffl und Kristler, das fünfte Tor durch Hughes ins leere Tor war dann nur mehr reine Zugabe.

Erste Bank Eishockey Liga, Pickround – 2. Runde:

HCB Südtirol Alperia – RB Salzburg 2:5 (1:1, 1:1, 0:3)
Schiedsrichter: GAMPER,NIKOLIC, Pardatscher, Sparer Zuschauer: 3326
Goals HCB: Metropolit (16.), Reid (35.),
Goals RBS: Rauchenwald (5.), Kristler (23., 59./pp.), Raffl (47./pp), Hughes (59./en)

 

SALZBURG,AUSTRIA,15.JAN.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, EC Red Bull Salzburg vs Dornbirner EC. Image shows the rejoicing of EC RBS. Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Caps, Salzburg und KAC siegen

via Sky Sport Austria

(APA) Die Vienna Capitals haben sich in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) vom 0:5-Heimdebakel gegen den KAC erholt. Die Wiener feierten in Innsbruck einen 4:2-Sieg und verteidigten mit dem ersten Sieg nach zuletzt drei Niederlagen die Tabellenführung in der Pick Round. Red Bull Salzburg (5:2 in Bozen) und der KAC dank eines 4:1 gegen die Black Wings Linz folgen mit zwei bzw. drei Punkten Rückstand.

In der Qualifikationsrunde scheint es auf einen Dreikampf um die letzten zwei Viertelfinal-Plätze hinauszulaufen. Die Graz 99ers übernahmen dank eines 3:2-Siegs in Dornbirn mit 10 Punkten die Führung vor dem VSV (9), der sich bei Fehervar mit 2:6 geschlagen geben musste. Vizemeister Znojmo (8) ist nach einem 2:1 bei Olimpija Ljubljana auch noch voll im Rennen.

Nach dem Debakel gegen den KAC hatte Trainer Serge Aubin eine Reaktion gefordert – die bekam er auch gleich in den Anfangsminuten. MacGregor Sharp nach 74 Sekunden und Sascha Bauer (3.) brachten die Wiener schnell mit 2:0 in Führung. Nach einem Timeout fanden danach aber auch die Innsbrucker Haie ins Spiel. Die Tiroler machten viel Druck und kamen zweimal bis auf ein Tor heran, konnten die Partie aber nicht drehen.

„Der Doppelschlag gleich zu Beginn war auch gut für unser Selbstvertrauen“, erklärte Caps-Coach Aubin. „Die Niederlage gegen den KAC hat natürlich ein paar Spuren hinterlassen. Aber ich wollte eine Reaktion meiner Mannschaft sehen und sie ist gekommen. Innsbruck hat uns immer wieder unter Druck gesetzt. Aber meine Jungs haben gekämpft. Es waren heute viele positive Aspekte dabei“, meinte der Kanadier.

Der KAC entschied das Duell der beiden Sieger der ersten Runde hochverdient für sich. Die Klagenfurter nahmen die gute Form aus Wien mit und nominierten auch die Partie gegen die Black Wings. Die Linzer hatten es in erster Linie ihrem starken Torhüter Michael Ouzas zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Der KAC kletterte mit den zwei Siegen von Rang sechs auf Platz drei und wurde erstmals in dieser Saison in der Stadthalle mit Standing Ovations verabschiedet

Meister Salzburg, dessen Auftaktpartie verschoben worden war, stieg mit einem Sieg in Bozen in die Zwischenrunde ein. Die Entscheidung in einem über weite Strecken ausgeglichenen Match fiel im Überzahlspiel im Schlussdrittel, als Thomas Raffl (47.) und Andreas Kristler mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend (50.) jeweils im Powerplay die Roten Bullen mit 4:2 in Führung brachten.

In der Qualifikationsrunde hat sich bereits nach zwei Runden ein Trio abgesetzt, für die Dornbirn Bulldogs ist das Viertelfinale mit acht Punkten Rückstand schon weit weg. Die Vorarlberger fighteten gegen die Grazer glücklos und mussten sich trotz 35:17-Torschüssen geschlagen geben. Matchwinner für die 99ers war Kyle Beach, der sein Team im Mitteldrittel mit einem Doppelschlag innerhalb von 92 Sekunden (34./35.) auf 3:1 voran brachte.

Der VSV, der verletzungsbedingt auf Torhüter Olivier Roy verzichten musste, geriet in Fehervar bis zur 18. Minute mit 0:3 in Rückstand. Miha Verlic mit zwei Powerplay-Treffern jeweils kurz vor der Pause verkürzte auf 2:3, doch Csanad Erdely machte im Schlussdrittel mit zwei Treffern für Fehervar alles klar.

KAC – Black Wings Linz 4:1 (1:0,2:1,1:0). Klagenfurt, 3.460. Tore: Lundmark (17.), Ganahl (22.), Kreuzer (36.), Harand (53.) bzw. Piche (30.). Strafminuten: 6 bzw. 6.

HCB Südtirol – Red Bull Salzburg 2:5 (1:1,1:1,0:3). Bozen, 3.326. Tore: Metropolit (16.), Reid (35.) bzw. Rauchenwald (5.), Kristler (23., 50./PP), Raffl (47./PP), Hughes (59./empty net). Strafminuten: 9 plus Spieldauerdisziplinar Metropolit bzw. 14.

HC Innsbruck – Vienna Capitals 2:4 (1:2,0:1,1:1). Innsbruck, 2.000. Tore: Bishop (9./PP), Spurgeon (43./Penalty) bzw. Sharp (2., 48./PP), Bauer (3.), Ferland (40.). Strafminuten: 4 bzw. 14.

Eishockey-Ergebnisse Erste Bank Liga mit Tabelle – Platzierungsrunde – 2. Runde:

Sonntag, 22.01.2017 HC Innsbruck – Vienna Capitals 2:4 (1:2,0:1,1:1) HCB Südtirol – Red Bull Salzburg 2:5 (1:1,1:1,0:3) KAC – Black Wings Linz 4:1 (1:0,2:1,1:0)

Tabelle:

1. Vienna Capitals 2 1 0 0 1 4:7 -3 9 2. Red Bull Salzburg 1 1 0 0 0 5:2 3 7 3. KAC 2 2 0 0 0 9:1 8 6 4. Black Wings Linz 2 1 0 0 1 5:6 -1 5 5. HCB Südtirol 2 0 0 0 2 4:9 -5 1 6. HC Innsbruck 1 0 0 0 1 2:4 -2 0

Qualifikationsrunde (2. Runde):

Dornbirner EC – Graz 99ers 2:3 (1:1,0:2,1:0). Dornbirn, 1.820. Tore: D’Alvise (12.), Livingston (49.) bzw. McLean (7./PP), Beach (34./PP, 35.). Strafminuten: 6 bzw. 8.

Fehervar – VSV 6:2 (3:1,0:1,3:0). Szekesfehervar, 2.817. Tore: Sofron (15.), Sarauer (17.), Koger (18.), Erdely (42., 51.), Schiestel (56./PP) bzw. Verlic (20./PP, 40./PP). Strafminuten: 8 bzw. 10.

Nächste Spiele:

Dienstag, 24.01.2017 Red Bull Salzburg – HC Innsbruck 19.15 Freitag, 27.01.2017 Vienna Capitals – HCB Südtirol 19.15 HC Innsbruck – KAC 19.15 Red Bull Salzburg – Black Wings Linz 19.15
VIENNA,AUSTRIA,20.JAN.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, Pick-Round, EV Vienna Capitals vs KAC Klagenfurt. Image shows the rejicing of KAC. Photo: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

KAC lässt Black Wings keine Chance

via Sky Sport Austria

Die ersten Akzente in dieser Begegnung setzten die Rotjacken. Die erste große Möglichkeit hatte Kevin Kapstad, der in der neutralen Zone den Puck bekam und zum Alleingang ansetzte. Mike Ouzas im Tor der Black Wings stand sicher und verhinderte einen frühen Rückstand. Das Geschehen fand vornehmlich im Drittel der Linzer statt. Mike Ouzas verhinderte einige Male einen Treffer der Klagenfurter. Nach einem Tumult vor dem Linzer Tor forderte der KAC einen Videobeweis. Die Schiedsrichter entschieden „kein Tor“. Drei Minuten vorm Drittelende durften die Rotjacken sicher jubeln: Jamie Lundmark kam an der blauen Linie der Linzer an den Puck, machte drei, vier Schritte und zog erfolgreich ab – 1:0 für den KAC.

Die Klagenfurter nahmen ein Powerplay mit ins zweite Drittel. Dieses überstanden die Linzer, mussten knapp danach aber den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Jamie Lundmark stand hinter dem Tor von Ouzas, spielte vor das Tor, wo der heranfahrende Ganahl direkt übernahm und Ouzas bezwang. Ähnlichkeiten zum zweiten Tor der Klagenfurter hatte der Anschlusstreffer der Black Wings. Rob Hisey fuhr hinter das Tor und spielte von dort auf Sebastien Piche, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und traf. Gegen Ende des Abschnitts musste Thomas Koch auf die Strafbank. Die Rotjacken überstanden die Unterzahl und erhöhten im Gegenzug, dank des Premierentreffers von Philipp Kreuzer in der Kampfmannschaft, das 3:1.

Patrick Harand erhöhte im letzten Abschnitt auf 4:1. Der gebürtige Wiener kam mittig vor Ouzas, nach einem Aufbauversuch der Linzer, an den Puck und nahm die Einladung dankend an. Der KAC war über die weitere Spielzeit bestimmend. Die Rotjacken gewannen verdient mit 4:1.

Erste Bank Eishockey Liga, 2. Pick Round:
So, 22.01.2017: EC-KAC – EHC Liwest Black Wings Linz 4:1 (1:0/2:1/1:0)
Referees: STOLC, TRILAR, Kaspar, Rakovic; Zuschauer: 3.460
Tore KAC: Lundmark (17.), Ganahl (22.), Kreuzer (36.), Harand (53.)
Tor EHL: Piche (30.)

 

 

VIENNA,AUSTRIA,20.JAN.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, Pick-Round, EV Vienna Capitals vs KAC Klagenfurt. Image shows Collin Bowman (Capitals) and Manuel Geier (KAC). Photo: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

Capitals gehen zum Pick-Round-Auftakt gegen KAC 0:5 unter

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Für die Vienna Capitals hat es am Freitag in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) zum Pick-Round-Auftakt ein böses Erwachen gegeben. (Artikel) Nachdem der Grunddurchgangssieger schon seine vergangenen zwei Partien verloren hatte, setzte es daheim ein 0:5-Debakel gegen den KAC. Linz gewann in der Pick Round daheim gegen Südtirol 4:2. (Artikel) Zu Beginn der Qualifikationsrunde siegten der VSV, Graz und Znojmo.

Alle davor bestrittenen vier Saison-Duelle im Klassiker Wien gegen Klagenfurt hatten knappe Ausgänge, drei davon gingen an die Capitals. Diesmal aber kamen sie ordentlich unter die Räder. Dabei verlief das erste Drittel ausgeglichen, das einzige Tor verbuchte Thomas Hundertpfund für die Gäste mit einem abgefälschten Schuss (8.). Doch im Mitteldrittel nahm das Unheil für die Caps binnen 33 Sekunden seinen Lauf.

Kevin Kapstad (21.) und Matthew Neal (22.) sorgten für einen Doppelschlag, von dem sich die in Folge klar leistungsmäßig abfallenden Gastgeber nicht mehr erholten. Daran änderte auch ein Goalie-Wechsel direkt nach dem 0:3 nichts, statt Jean Philippe Lamoureux kam David Kickert. Doch der machte sowohl beim 0:4 von Mark Hurtubise (35.) als auch beim von Mitja Robar fixierten Schlusspunkt (42.) keine glückliche Figur.

In den übrigen Spielen gab es Heimsiege bei je zwei Toren für die Gäste. Die auch in dieser Höhe verdiente Capitals-Niederlage nutzte Linz, um den Abstand von vier auf einen Punkt zu verkürzen. Die Entscheidung fiel im Finish, in dem Ryan Potulny (50./PP, 59./EN) und Joel Broda (56.) mit späten Toren die Entscheidung erzwangen. EBEL-Toptorschütze Dan DaSilva musste Ende des Mitteldrittels mit einer Handblessur vom Eis.

Die Villacher verteidigten ihre durch die sechs Bonuspunkte erhaltene Führung in der Qualifikationsrunde mit einem 8:2-Kantersieg gegen Olimpija Ljubljana. (Artikel) Die Slowenen agierten inferior, ihre zwei Tore fielen nach einem 0:8-Zwischenstand erst in den Minuten 52 und 53. Fünf der VSV-Treffer erzielten gegen ihre Landsleute Slowenen. Jan Urbas schlug viermal zu (3./PP, 12., 29., 32.), Miha Verlic steuerte das 4:0 bei (16.).

Großer Wermutstropfen beim zweiten überzeugenden Kärntner Sieg des Tages war der Ausfall von Goalie Olivier Roy für den Rest der Saison. Der Schlussmann musste bereits nach 6:36 Minuten vom Eis direkt ins Krankenhaus, wo links ein Adduktorenriss festgestellt wurde. Lukas Herzog übernahm Roys Platz. Es ist aber anzunehmen, dass die Villacher für den restlichen Saisonverlauf noch nachrüsten.

Die Grazer blicken nach einem 5:2-Sieg gegen Fehervar auf ein starkes, mit 3:1 gewonnenes Mitteldrittel zurück, in dem sie von 1:1 auf 4:2 stellten. (Artikel) Damit sicherten sie Platz zwei ab. Dornbirn musste in Znojmo ein 2:6 akzeptieren. (Artikel) Zur Hälfte des Spiels waren die Gäste 2:1 vorangelegen, neun Minuten vor Ende stand es 2:2. Dann allerdings scorten die Tschechen innerhalb von 6:14 Minuten viermal zum noch deutlichen Sieg.

Schon am Sonntag geht es in die 2. Runde, erst da steigt Meister Salzburg mit seinem Gastspiel in Bozen in die Pick Round ein. Ihr Erstrundenspiel daheim gegen Innsbruck bestreiten die Salzburger erst am Dienstag. Nach Verlustpunkten liegen sie jedenfalls derzeit einen Zähler vor den Capitals. Die haben am Sonntag in Innsbruck die Möglichkeit, sich zu rehabilitieren. Der KAC empfängt die Black Wings Linz.

Während es in der Qualifikationsrunde um zwei noch zu vergebende Viertelfinalplätze geht, spielen die Top sechs in ebenso zehn Runden um das Heimrecht für das Viertelfinale. Die Top drei dürfen sich zudem den Viertelfinalgegner aussuchen.

 

Tom Pokel: „Wir haben uns sehr gut präsentiert“

via Sky Sport Austria

Rob Daum: „Ich bin sehr zufrieden, aber wir können noch besser spielen“ Christian Perthaler: „Natürlich wollen wir ins Finale“ Rick Nasheim: „Bozen ist eine Mannschaft, auf die man aufpassen muss“

Der EC Black Wings Linz gewinnt 4:2 gegen den HCB Südtirol Alperia. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

 

Philipp Lukas (EC Liwest Black Wings Linz):

…über seinen Gesundheitszustand: „Mir geht es den Umständen entsprechend ganz gut. Das ist jetzt der zehnte Tag heute, ich sollte heute eigentlich die Fäden rausbekommen nach der Op. Ich bin eigentlich schon wieder recht beweglich und hoffe, dass ich bald auch schon wieder belasten kann. Aber es ist noch ein bisschen Zeit, bis ich in einen Schuh reinkomme.“

 

Ryan Potulny (EC Liwest Black Wings Linz):

…über das Spiel: „Ich freue mich, dass wir heute einen guten Start hingelegt haben in die Zwischenrunde, das bedeutet schon sehr viel.“

…über die Power Plays: „Unser Penaltykilling war heute sehr gut und in Überzahl haben wir dann unsere Chancen auch genutzt.“

 

Fabio Hofer (EC Liwest Black Wings Linz):

…über das Spiel: „Das erste Drittel war nicht schlecht von uns, wir hätten nur mehr Tore schießen müssen. Aber wir haben nur 1:0 geführt und haben Bozen so noch am Leben gelassen. Im zweiten Drittel waren sie dann stärker, dann haben wir uns wieder zusammengerissen im letzten Drittel und konnten das Spiel noch an uns reißen.“

…über die Duelle gegen den HCB: „Wir spielen gern gegen Bozen, es sind tolle, schnelle, harte Spiele. Vielleicht wird es wieder ein Duell in den Playoffs geben, umso besser ist es zu wissen, dass wir gegen sie gewinnen können.“

 

Rob Daum (Trainer EC Liwest Black Wings Linz):

…über das Spiel: „Ich bin sehr zufrieden, aber wir können sicher noch besser spielen. Im ersten und zweiten Drittel hätten wir noch besser spielen können, aber im letzten Drittel haben wir wirklich gut gespielt und das Spiel in die Hand genommen.“

…über den Sieg: „Das war sehr wichtig heute mit einem Sieg zu starten. Die nächsten Spiele werden nicht einfacher werden.“

 

Christian Perthaler (Manager EC Liwest Black Wings Linz):

…über das Saisonziel: „Wir sind die letzten sechs Jahre im Halbfinale ausgeschieden und irgendwann wird das für die Fans und für uns zu wenig. Natürlich wollen wir ins Finale, wie jede andere Mannschaft auch in der Liga, wir geben alles und mal schauen, wie weit wir kommen.“

 

Jesse Root (HCB Südtirol Alperia):

…über das Spiel: „Wir konnten im dritten Drittel einfach nicht mehr den selben Druck machen wie im zweiten, Linz war dann einfach stärker und deswegen hat es heute am Ende keine Punkte für uns gegeben.“

 

Tom Pokel (Trainer HCB Südtirol Alperia):

…über die Bedeutung der Pick Round: „Natürlich ist es immer ein Vorteil, wenn man eine Pickposition hat. Vor drei Jahren, als wir Meister waren, war die Pickposition der Schlüssel, das hat uns zum Meistertitel geleitet. In den letzten Jahren, seitdem die Pickpositionen eingeführt wurden, ist immer ein Team Meister geworden, das eine Pickposition hatte. Das ist sehr wichtig und Heimvorteil für das Halbfinale und im Finale ist auch sehr wichtig.“

…über das Spiel: „Wir haben uns sehr gut präsentiert, wir haben Linz mit dem Hals in der Schlinge gehabt, aber wir haben es irgendwie erlaubt, dass sie da wieder herausgekommen sind. Aber es war ein hervorragendes Spiel, aber natürlich ist es ärgerlich, dass wir verloren haben. Wir waren die tonangebende Mannschaft im zweiten Drittel, aber Linz hat das sehr gut ausgebügelt und war in den ersten sieben Minuten im dritten Drittel sehr stark. Wir mussten uns neuformieren, aber ein paar Situationen waren spielentscheidend. Wir hatten einige super Torchancen, aber haben sie nicht ausgenutzt und dann gab es einen No-Call von den Schiris, als ein klarer hoher Stock im Gesicht von Root nicht gepfiffen wurde. Das waren für mich die entscheidenden Situationen heute Abend.“

…über die nicht gegebene Strafe wegen hohem Stock: „Das war sicherlich spielentscheidend. Das war eine Fehlentscheidung, die die Schiedsrichter total verpasst haben. Da gibt es keine Ausrede, uns wird immer gesagt, was alles gepfiffen wird und dann machen sie es nicht. Dafür habe ich kein Verständnis, aber wir müssen mental stärker sein, wir müssen wissen, dass das auswärts in Linz nicht immer neutral ist. Wir waren fast dran und müssen diese Situationen überwinden.“

 

Rick Nasheim (Sky Experte):

…über das Spiel: „Die ersten beiden Drittel waren ausgeglichen, im dritten Drittel hat Linz sehr gut gespielt. Aber Bozen hat nie aufgegeben, sie sind eine Mannschaft, auf die man aufpassen muss.“

…über das nicht gegebene Tor für Linz: „Ich habe den Pfiff der Schiedsrichter gehört, bevor die Scheibe über die Linie gegangen ist. Das ist klar kein reguläres Tor.“

…über den HCB: „Das ist eine talentierte Mannschaft, sie haben viel Skill in den ersten beiden Reihen.“

…über die von Pokel kritisierte Schiedsrichterentscheidung: „Es gab heute öfter hohen Stock und die Schiedsrichter haben es nicht gesehen oder es war nicht so schlimm und sie haben es nicht gepfiffen. Er ist sicher ein bisschen frustriert, aber heute hat Linz verdient gewonnen.“

Znojmo überrollt Bulldogs im Schlussdrittel

via Sky Sport Austria

Hochspannung war angesagt am Freitagabend in Znojmo. Die Hausherren starteten mit viel Schwung in die Partie. Die sichtlich mit viel Selbstvertrauen agierenden Gäste aus dem Ländle ließen sich aber nicht sonderlich beeindrucken und entschieden das Startdrittel nach einem sehenswerten Konter für sich. Cody Sylvester (10.), der damit im siebten Spiel in Folge anschreiben konnte, verwertete ein perfektes Zuspiel zur Führung. Auch im Mittelabschnitt sorgten die Tschechen für viel Druck auf das Gehäuse des starken Florian Hardy. Den Gewaltschuss von Libor Sulak (28.) zum Ausgleich konnte aber auch er nicht verhindern. Die Bulldogs hatten aber postwendend eine Antwort parat. Kevin Macierzynski (31.) wurden schön freigespielt und sorgte für die neuerliche Führung der Vorarlberger. Die „Roten Adler“ antworteten mit wütenden Angriffen, allein ein weiterer Torerfolg wollte sich vorerst nicht einstellen.

Doppelschlag bringt Entscheidung Im Schlussdrittel war es dann soweit – Colton Yellow Horn (47./pp1) musste im Powerplay nur noch zum 2:2 abstauben. Nach dem Ausgleich zeigte sich ein anderes Bild. Nun war plötzlich Dornbirn am Drücker, stürmte aber ohne Absicherung nach Vorne und musste prompt einen Doppelschlag hinnehmen. Bartos (52.) und erneute Yellow Horn (52.) trafen innerhalb von 33 Sekunden zum 4:2. Damit war die Entscheidung gefallen – die Tore von McMonagle (57./pp1) und Sulak (58./sh1) waren nur noch für die Statistik. Erste Bank Eishockey Liga, Qualification Round: Fr, 20.01.2017: HC Orli Znojmo – Dornbirner Eishockey Club 6:2 (0:1,1:1,5:0) Referees; NIKOLIC/TRILAR; 2.268 Zuschauer Tore: ZNO: 1:1 Sulak (28.), 2:2 Yellow Horn (47./pp1), 3:2 Bartos (52.), 4:2 Yellow Horn (52.),  5:2 McMonagle (57./pp1), 6:2 Sulak (58./sh1) Tore DEC: 0:1 Cody Sylvester (10.), 1:2 Macierzynski (31.)

99ers legen perfekten Start in die Zwischenrunde hin

via Sky Sport Austria

Die Fans bekamen in Drittel 1 eine intensive Partie mit Chancen auf beiden Seiten zu tun. Fehervar AV19 startete praktisch in Überzahl, die beste Chance hatten jedoch die Moser Medical Graz99ers durch Oliver Setzinger, der nach einem Alleingang aber mit einem Hackentrick scheiterte. Der erste Treffer lag aber ständig in der Luft und gelang schließlich den Ungarn in Minute 9: Andrew Sarauer überraschte mit einem Schuss vom linken Bullykreis Goalie Sebastian Dahm – 1:0. Die Steirer blieben davon unbeeindruckt und schafften Augenblicke später den Ausgleich: Mike Boivin überraschte mit einem Schlenzer von der blauen Linie Goalie Miklos Rajna und schaffte damit für ein perfektes Debüt im 99ers-Dress.

Nach Wiederbeginn hatten die 99ers mehr Offensivpower: Einen Schuss von der Blauen von Mike Boivin fälschte Daniel Woger zum 2:1 ab. Wenig später luchste Oliver Setzinger einen Verteidiger den Puck ab und traf zum 3:1 ins lange Eck (30.). Die Gäste wurden daraufhin wieder aktiver und schafften durch Attila Orban auch den Anschlusstreffer. Die Partie kippte jedoch nicht, denn noch vor der zweiten Pause schoss Zintis Nauris Zusevics eine Traumkombination zum 4:2 ab. Im Schlussdrittel drängten die 99ers auf die Entscheidung, die Kurtis McLean per Abpraller im Powerplay besorgte. Der Sieg war nie mehr gefährdet. Erste Bank Eishockey Liga, 1. Qualifikationsrunde:
Fr, 20.01.2017: Moser Medical Graz99ers – Fehervar AV19 5:2 (1:1,3:1,1:0)
Referees: KINCSES/SMETANA; Zuseher: 1519
Tore G99: Boivin (11.), Woger (22.), Setzinger (30.), Zusevics (39.), McLean (55.)
Tore AVS: Sarauer (8.), Orban (36.)

Villach: Urbas-Torgala gegen Ljubljana

via Sky Sport Austria

Die Hausherren spielten von Beginn an voll auf Druck. Nach drei Minuten lag der EC VSV schon 1:0 in Führung. Den Treffer erzielte Jan Urbas, nach Auflage von Corey Locke im Powerplay. In der siebten Minute machte Olivier Roy unfreiwillig für Lukas Herzog im Tor der Adler Platz. Der Kanadier fuhr mit schmerzverzehrter Miene vom Eis und in die Kabine. Doch die Blau-Weißen ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Sie dominierten weiter das Spielgeschehen und so besorgte Markus Schlacher nach Assist von Dustin Johner das 2:0. Zwei Minuten später bewies Locke wieder einmal sein gutes Auge und fand Urbas zwischen mehreren Gäste-Spielern vorm Gehäuse. Urbas netzte dann ganz cool zum Doppelpack ein. Mit dem Abstauber eines Blain-Schusses fixierte Miha Verlic den Zwischenstand von 4:0.

Die Villacher schalteten dann zwar vom spielerischen her einen Gang zurück, blieben aber in Torlaune. Von der 29. bis zur 32 Minute erzielte Urbas zwei weitere Tore und blieb so das Maß aller Dinge an diesem Abend. Noch in der gleichen Minute netzte Evan McGrath zum 7:0 ein. Die Slowenen sahen das Tor des VSV nur von weitem und Herzog hatte fast keine Arbeit. Mit dem 8:0 setzte Daniel Nageler den Schlussakzent des Mittelabschnitts.Holsts Mannen spielten das Schlussdrittel cool herunter und schränkten die Offensive etwas ein. Diese Tatsache nutzten die Slowenen und in Minute 52 machte Sacha Guimond nach Vorarbeit von Ales Music den Ehrentreffer für Ljubljana. Das 8:2 durch Aljaz Chvatal war dann nur mehr Ergebniskosmetik und der Sieg der Adler hoch verdient. Erste Bank Eishockey Liga, 1. Qualifikationsrunde:
Fr, 20.01.2016: EC VSV – HDD Olimpija Ljubljana 8:2 (4:0,4:0,0:2)
Schiedsrichter: LEMELIN/STOLC, 2687 Zuschauer
Tore VSV: Urbas (3.PP, 12., 29., 32.), Schlacher (10.), Verlic (16.), McGrath (32.), Nageler (37.);
Tore OLL: Guimond (52.pp), Chvatal (53.);
VIENNA,AUSTRIA,20.JAN.17 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, Pick-Round, EV Vienna Capitals vs KAC Klagenfurt. Image shows the scoreboard. Photo: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

KAC fügt Capitals höchste Saisonniederlage zu

via Sky Sport Austria

Gegen einen ambitioniert auftretenden KAC, der in der sechsten Minute durch Manuel Geier erstmals gefährlich vor JP Lamoureux auftauchten, gerieten die Capitals nach acht Minuten ins Hintertreffen. Thomas Hundertpfund drückte einen mustergültigen Querpass von Johannes Bischofberger über die Linie. Während die Klagenfurter Defensive rund um Goalie David Madlener alles im Griff hatte, musste Lamoureux kurz vor der ersten Pause nochmals bei einem Strong-Schuss zupacken. Die Gäste-Führung nach 20 Minuten war nicht unverdient. Ein Doppelschlag zum Start des Mitteldrittels sorgte bereits für die Vorentscheidung. Kevin Kapstad zündete in der 21. Minute den Turbo und schloss nach kraftvollem Sololauf lässig ab, 33 Sekunden später legte Matt Neal aus kurzer zum 3:0 für die Gäste nach, was den Arbeitstag von Lamoureux frühzeitig beendete. Und auch David Kickert musste noch im zweiten Abschnitt hinter sich greifen. Spätestens mit dem 4:0 von Mark Hurtubise (35.) war das Spiel entschieden. Nach Wiederbeginn erwischten die Kärntner erneut einen Start nach Maß, Mitja Robar traf aus der Distanz zum 5:0. Auf der Gegenseite vergaben die Hausherren an diesem Abend gute Chancen, oft fehlte auch das nötige Glück. Und sobald die Klagenfurter in der Offensive auftauchten, wurde es wieder gefährlich. Neal kam zu einer weiteren Chance, sein Versuch aus kurzer Distanz landete aber im Fanghandschuh von Kickert. Nachdem die Wiener auch ein Powerplay ungenützt ließen, feierte Madlener beim Auftakt-Erfolg in Wien sein zweiten Saison-Shutout. Erste Bank Eishockey Liga, Pickround, 1. Runde: Fr, 20.01.2017: UPC Vienna Capitals – EC KAC 0:5 (0:1, 0:3, 0:1) Referees: GRUBER, M. NIKOLIC; Zuseher: 4.150 Tore KAC: Hundertpfund (8.), Kapstad (21.), Neal (22.), Hurtubise (35.), Robar (42.)

 

INNSBRUCK,AUSTRIA,30.DEC.16 - ICE HOCKEY - EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, HC Innsbruck vs EHC Black Wings Linz. Image shows the rejoicing of Joel Broda (Black Wings). Photo: GEPA pictures/ Amir Beganovic

Linz hat gegen Bozen den längeren Atem

via Sky Sport Austria

Die Linzer starteten mit viel Druck in die Anfangsphase und sorgten früh mit einigen Distanzschüssen für Gefahr. Der HCB konzentrierte sich zu Beginn auf die Defensiv-Arbeit und kam mit schnell vorgetragenen Kontern immer wieder gefährlich vor das Tor von Michael Ouzas. Nach acht Spielminuten mussten die Black Wings erstmals eine brenzlige Phase überstehen. Fabio Hofer musste wegen Stockschlagens für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Hausherren spielten die Unterzahl sehr routiniert und ließen keinen einzigen Torschuss der Gäste zu. Nach der Strafe kam auch Bozen immer besser ins Spiel und beide Mannschaften lieferten sich einen fairen Kampf mit wenigen Unterbrechungen. In der elften Spielminute hatte Ryan Potulny die erste Großchance des Spieles. Er kam völlig freistehend vor Marcel Melichercik an den Puck, scheiterte mit seinem Schuss jedoch am Bozen-Keeper. In den letzten fünf Spielminuten kreierten die Gastgeber immer wieder gefährliche Chancen, bei den Schüssen von Broda, D’Aversa und Co. fehlte jedoch noch die nötige Präzision. Zwei Minuten vor Drittelende bekamen die Black Wings nach einer Strafe gegen Michele Marchetti die Möglichkeit zu beweisen, wieso man das beste Überzahl-Team der Liga ist. Und es dauerte nur 23 Sekunden, bis die Hausherren diesen Beweis lieferten. Rückkehrer Brett McLean bediente Sebastien Piche vor dem Tor und der traf mit einem Schuss in das rechte Kreuzeck zum 1:0.

Im zweiten Drittel bekamen die Fans beider Mannschaften weiterhin ein schnelles Spiel mit wenigen Unterbrechungen zu sehen. Im Gegensatz zum ersten Abschnitt spielten sich die Gäste aus Bozen mehr Chancen heraus, die Schüsse waren aber meist zu zentral und stellten für den Linzer Schlussmann Ouzas fast kein Problem dar. Auch die Black Wings kamen immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor, beim Abschluss fehlte dann aber das nötige Glück. Die Fans mussten sich bis zur 39. Minute auf den nächsten Treffer gedulden – und dieses Mal trafen die Südtiroler. Brodie Reid musste nach einem haarsträubenden Fehlpass von Jonathan D’Aversa nur noch querlegen und Jesse Root ließ Ouzas mit einem platzierten Schuss keine Chance. 40 Sekunden vor Drittelende hatte Luca Frigo nach einer schönen Kombination noch die große Chance auf die Führung, Ouzas wartete aber lange und konnte den Schuss mit seinem Schoner parieren. Die Black Wings wollten schon früh im Schlussabschnitt wieder ihre Führung herstellen und erzeugten viel Druck im Drittel von Bozen. Sie schnürten ihren Gegner regelrecht ein und kamen innerhalb kürzester Zeit zu mehreren guten Möglichkeiten. Vor allem die Linie rund um Brian Lebler bekamen die Gäste aus Südtirol nicht in den Griff. In der 48. Spielminute jubelte Daniel Oberkofler nach einem Getümmel vor dem Tor von Melichercik. Die Schiedsrichter gaben den Treffer nach kurzem Videobeweis nicht. Die Hausherren blieben weiterhin brandgefährlich und ließen dem HCB keine Zeit zum Atmen. Nach einer Strafe gegen Alexander Egger waren die Linzer in der 50. Spielminute zum zweiten Mal in diesem Spiel in Überzahl erfolgreich. Nach Doppelpass mit Broda hämmerte Potulny den Puck mit einem wuchtigen Schlagschuss ins lange Eck und stellte somit auf 2:1. Die Füchse gaben aber nicht auf und glichen in Minute 54 mit dem erst zweiten Torschuss im letzten Drittel aus. Nach Zuspiel von Travis Oleksuk überraschte Brodie Reid Linz-Keeper Ouzas mit einem verdeckten Schuss ins lange Eck. Die Antwort der Linzer ließ aber nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich erhöhte Broda nach einer schönen Kombination über Hofer und Potulny auf 3:2. HCB-Coach Tom Pokel ersetzte 1:19 vor Schluss Melichercik für einen zusätzlichen Feldspieler. Nur 11 Sekunden später sorgte Potulny mit einem Empty-Net-Tor für den 4:2-Endstand und den zweiten Heimsieg gegen Bozen innerhalb einer Woche. Erste Bank Eishockey Liga, 1. Zwischenrunde: Fr, 20.1.2017: EHC LIWEST Black Wings Linz – HCB Südtirol Alperia 4:2 (1:0, 0:1, 3:1) Tore Linz: Piche (19./pp), Potulny (50./pp, 59.), Broda (56.) Tore Bozen: Root (39./pp), Reid (54.)

 

Erste Bank Eishockey Liga Social Wall