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VIENNA,AUSTRIA,11.NOV.16 - SOCCER - FIFA World Cup 2018, european qualifiers, OEFB international match, Austria vs Ireland, preview, press conference team AUT. Image shows Julian Baumgartlinger and head coach Marcel Koller (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Die besten Sprüche der EM 2016

via Sky Sport Austria

Nach der Pleite bei der Euro 2016 in Frankreich bleiben uns zumindest die besten Sprüche unserer ÖFB-Stars von diesem Ausflug.

Wien (APA) – ÖFB-TEAM:

„Wenn ich könnte, dann würde ich ihm meinen Nachnamen geben, damit er richtig mein Bruder ist.“ Marko Arnautovic im ÖFB-EM-Trainingslager über sein Verhältnis zu seinem ÖFB-Teamkollegen Aleksandar Dragovic.

„Wenn man zum Nationalteam kommt, habe ich noch keinen einzigen Spieler gesehen, der mit keinem Lachen da reinkommt – außer, muss ich sagen, der Hinteregger, der lacht nie.“ Arnautovic im ÖFB-EM-Trainingslager über Martin Hinteregger und die Stimmung im ÖFB-Team.

„Wir fahren mit voller Manneskraft nach Frankreich.“ Teamkapitän Christian Fuchs vor der Abreise des ÖFB-Teams zur EM.

„Ich werde mit David nicht besprechen können, ob es besser ist, meinem Sohn um elf in der Nacht das Flascherl zu geben oder um eins in der Früh.“ Team-Tormann Robert Almer in einem Interview in „Frühstück bei mir“ über die Gesprächsbasis mit dem acht Jahre jüngeren Teamkollegen David Alaba.

„Eine Wohlfühloase ist schon wichtig. Aber es ist falsch, wenn nur die Oase da ist und nicht die Aggressivität reinkommt, die man braucht, um Spiele zu gewinnen. Wenn nur jeder kommt und knuddelt den anderen ab, dann ist das zu wenig. Wir wollen erfolgreich sein“. ÖFB-Teamchef Marcel Koller in seiner EM-Analyse.

„Es gibt keinen Grund, zu zweifeln.“ ÖFB-Teamchef Marcel Koller nach der verlorenen EM-Generalprobe gegen die Niederlande (0:2).

„Wenn ich das machen würde, wäre mein Vater der Erste, der sauer darüber wäre.“ Für ÖFB-Verteidiger György Garics war es kein Thema, das EM-Camp in Mallemort nach dem Tod seines Vaters zu verlassen.

„Der Gegner hat das gleiche Wetter wie wir. Der Ball ist nach wie vor rund und der Rasen 2,3 Zentimeter hoch.“ Koller vor dem EM-Auftaktmatch gegen Ungarn über die Platzverhältnisse in Bordeaux.

„Jetzt gilt es, wieder aufzustehen.“ Koller gab nach der Niederlage gegen die Ungarn (0:2) Durchhalteparolen aus.

„Ich muss sagen, das ist ein klasser Bursch auf Wienerisch, aber gestern hat er ein Pech gehabt. Dann noch einmal ein Pech und dann war er demoralisiert. Und dann habe ich abgedreht.“ Der damalige Bundespräsident Heinz Fischer über ÖFB-Star David Alaba, der gegen Ungarn einmal die Stange traf und eine weitere Chance vergab.

„Wir schlafen noch eine Nacht drüber. Ich weiß nicht, wie die Betten hier sind. Vielleicht kann ja noch einer aus dem Bett fallen und sich eine Verletzung holen.“ Koller ließ sich vor dem Duell mit Portugal im Aufstellungspoker nicht in die Karten blicken.

„Wir können nicht immer noch von der EURO-Qualifikation träumen. Das ist schon lange vorbei.“ Koller über die spielerische Darbietung gegen Portugal (0:0).

„Er ist der beste Spieler in Österreich seit ewigen Zeiten. Keiner kann ein Spiel alleine entscheiden. Ich verstehe das ganze Getue und die Kritik nicht.“ Teamkollege Stefan Ilsanker verteidigt Alaba gegen wachsende Kritik.

„Das hat nichts mit dem System, sondern mit Nervosität zu tun.“ Koller gibt seiner Umstellung auf eine Dreierkette an der Niederlage gegen Island (1:2) keine Schuld.

„Wir lecken unsere Wunden, aber wir haben Routine dabei.“ Österreichs Bundeskanzler Christian Kern über das Scheitern des ÖFB-Teams in der Gruppenphase.

Auch auf internationaler Ebene gab es einige „Gustostücke“:

„Hör auf damit, Roy. Du hast zwei zentrale Stürmer mit 50 Toren diese Saison und sie verbringen die halbe Nacht damit, Kreide auf ihren Schuhen zu sammeln, weil sie die Außenlinie liebkosen.“ Die Tageszeitung „Daily Mirror“ fordert Englands Teamchef Roy Hodgson vor der EM auf, Harry Kane und Jamie Vardy im Zentrum einzusetzen.

„Sie haben gefeiert, als wären sie Europameister geworden, es war unglaublich. Dabei haben sie gar nicht erst versucht, zu spielen, sondern nur verteidigt und verteidigt. Meiner Meinung nach zeugt das von kleiner Mentalität, deswegen werden sie nichts erreichen.“ Portugals Superstar Cristiano Ronaldo nach dem 1:1 zum Auftakt über die Gegner aus Island.

„Wir werden unseren Nationalfeiertag auf den heutigen Tag verlegen.“ Islands Teamchef Heimir Hallgrimsson nach dem gegen Österreich fixierten Achtelfinal-Einzug.

„Wenn wir England schlagen, würde sich unser aller Leben ändern.“ Hallgrimsson vor dem Achtelfinal-Duell mit dem großen Vorbild.

„Die schlimmste Niederlage unserer Geschichte. England geschlagen von einem Land, in dem es mehr Vulkane gibt als Fußballprofis.“ Englands Ex-Nationalspieler und heutiger TV-Experte Gary Lineker über das Achtelfinal-Aus gegen Island.

„Warum soll ich in den VIP-Bereich gehen und Champagner schlürfen, wenn ich das auch überall anders auf der Welt tun kann?“ Islands Präsident Gudni Th. Johannesson kündigte seinen Besuch des Viertelfinales gegen Frankreich im Fansektor mit Island-Shirt an.

„Ich will nicht lügen, ich bin erleichtert.“ Frankreichs danach im November zurückgetretener Schwimmstar Yannick Agnel nach dem 5:2 des Gastgebers im Viertelfinale gegen Island. Der Kraul-Olympiasieger hatte erklärt, um die Atlantikinsel schwimmen zu wollen, falls Island die EM gewinnt.

„Vielleicht wäre es ein bisschen zu viel gewesen, die EM gleich im ersten Versuch zu gewinnen.“ Islands Stürmer Kolbeinn Sigthorsson bewies nach Lehrstunde gegen Frankreich Humor.

„Ich feiere ihn schon die ganze Saison. Nach dem Spiel feiert ihn jetzt die ganze Welt.“ ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic über den Franzosen Dimitri Payet, Siegestorschütze im EM-Eröffnungsspiel gegen Rumänien (2:1).

„Er bleibt sehr lange in der Luft. Sein Sixpack hat schon einen Sinn.“ Deschamps vor dem Finale gegen Portugal über die Kopfballstärke von Cristiano Ronaldo.

„Mitunter habe ich das Gefühl, dass wir uns schämen, wenn wir nicht schön, sondern hässlich spielen. Doch wenn wir hässlich spielen müssen, um am Ende Erfolg zu haben, dann müssen wir eben unser hässliches Gesicht auf dem Platz zeigen. Ich bin von Natur aus hässlich und habe kein Problem damit, noch hässlicher zu sein.“ Portugals Trainer Fernando Santos forderte von seinem Team Mut zur Hässlichkeit.

„Ronaldo ist einfach der beste Spieler der Welt, was soll ich immer wieder darüber sagen.“ Portugals Teamchef Fernando Santos nervten Fragen über seinen Superstar zusehends.

„Es ist gut, wenn man einen Jerome als Nachbarn hat in der Abwehr.“ Der deutsche Bundestrainer Joachim Löw mit einer verbalen Spitze gegen AfD-Politiker Alexander Gauland, der im EM-Vorfeld gesagt hatte, dass Deutsche zwar Boateng als Nationalspieler schätzen würden, aber nicht neben ihm wohnen wollten.

„80 Prozent von euch und ich kraulen sich auch mal an den Eiern. Von daher ist alles gut.“ DFB-Teamspieler Lukas Podolski zur Diskussion, dass sich Löw während der Ukraine-Partie in den Schritt gegriffen hat.

Beitragsbild: GEPA

Marcel Koller zieht Bilanz: „Wir haben 2016 nicht gut gespielt“

via Sky Sport Austria

Drei Siege, drei Unentschieden und sechs Niederlagen – Das österreichische Fußball-Nationalteam muss auf ein enttäuschendes Länderspieljahr 2016 zurückblicken. Zu Beginn des Jahres war die Stimmung noch auf dem Höhepunkt. Nach der sensationellen Qualifikation für die EM-Endrunde reiste das Team von Trainer Marcel Koller als Zehnter der Weltrangliste nach Frankreich. Doch dann wurde die Euphorie rasch gebremst: 0:2 gegen Ungarn, 0:0 gegen Portugal und 1:2 gegen Island. „Geheimfavorit“ Österreich schied in der Gruppenphase mit nur einem Punkt und einem Tor aus.

Die Bilanz von Teamchef Marcel Koller

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Das ÖFB-Team erholte sich bis heute nicht von der EM-Enttäuschung. Nach einem 2:1-Sieg zum Auftakt der WM-Qualifikation in Georgien folgte ein 2:2-Remis gegen Wales und eine 2:3-Niederlage in Serbien. Spätestens mit der 0:1-Niederlage gegen Irland im November ist das Ticket für Russland 2018 in weite Ferne gerückt. Die Pleite gegen Irland war die erste Pflichtspiel-Niederlage im Ernst-Happel-Stadion seit dem 11.09.2012, als sich das ÖFB-Team sich nach einer starken Leistung Deutschland knapp mit 1:2 geschlagen geben musste.

 

 

VIENNA,AUSTRIA,14.NOV.16 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Slovakia, preview, press conference team AUT. Image shows Julian Baumgartlinger and head coach Marcel Koller (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

ÖFB-Team schließt Jahr 2016 auf Weltranglistenplatz 31 ab

via Sky Sport Austria

Zürich (APA) – Österreichs Fußball-Nationalteam schließt das unbefriedigend verlaufene Jahr 2016 auf dem 31. Platz der FIFA-Weltrangliste ab. Im vom Weltfußballverband am Donnerstag veröffentlichten neuen Ranking gab es aufgrund weniger internationaler Spiele in den vergangenen Wochen kaum Veränderungen. An der Spitze steht weiter Argentinien vor Erzrivale Brasilien, Dritter ist Weltmeister Deutschland.

Im Dezember des Vorjahres überwinterte Österreich noch auf Rang zehn der Weltrangliste. Dies gelang erstmals in der Geschichte der 1993 eingeführten Wertung. Heuer gab es jedoch in zwölf Länderspielen nur drei Siege (gegen Albanien, Malta, Georgien) und drei Unentschieden bei gleich sechs Niederlagen. Bei der EM-Endrunde in Frankreich holte die ÖFB-Auswahl in drei Spielen nur einen Zähler.

„Man muss feststellen, dass es ergebnistechnisch kein erfolgreiches Jahr war“, betonte Teamchef Marcel Koller nach dem 0:0 gegen die Slowakei zum Jahresabschluss Mitte November. So liegt Österreich auch in der WM-Qualifikation für Russland derzeit nur auf dem vierten Zwischenplatz. Zum Jahresauftakt wartet am 24. März das Heimspiel gegen die Republik Moldau.

Argentinien wurde von der FIFA als „Mannschaft des Jahres“ geehrt. Seit April steht der Vizeweltmeister an der Spitze. Die beste Bilanz im Kalenderjahr hat Frankreich mit 13 Siegen in 17 Spielen zu Buche stehen. Ihre einzige Niederlage kassierten „Les Bleus“ jedoch im wichtigsten Spiel des Jahres, im EM-Finale gegen Portugal (0:1 n.V.). Die erste Weltrangliste im Jahr 2017 wird die FIFA am 12. Jänner präsentieren.

 

MUNICH,GERMANY,19.OCT.16 - SOCCER - UEFA Champions League, group stage, FC Bayern Muenchen vs PSV Eindhoven. Image shows David Alaba (Bayern). Photo: GEPA pictures/ Thomas Bachun

ÖFB-Star Alaba auch 2016 wieder Kandidat für Weltauswahl

via Sky Sport Austria

Zürich (APA) – ÖFB-Star David Alaba hat auch heuer wieder die Chance, auf eine Einberufung in die Fußball-Weltauswahl des Jahres. Der Linksverteidiger von Bayern München ist einer von 20 Abwehrspielern, die auf der am Donnerstag veröffentlichten Kandidatenliste aufscheinen. Insgesamt 55 Spieler wurden nominiert, die Bekanntgabe der FIFA FIFPro World XI ist am 9. Jänner 2017 im Rahmen der Kür des Weltfußballers.

Mehr als 25.000 Profis aus über 75 Ländern beteiligen sich an der von der internationalen Spielervereinigung (FIFPro) und der FIFA durchgeführten Abstimmung. Sie wählen einen Torhüter, vier Verteidiger sowie je drei Mittelfeldspieler und Stürmer.

Bereits am (morgigen) Freitag (15.00 Uhr) wird übrigens bekannt, welche drei Spieler es im Kampf um den Weltfußballer-Titel in die Endauswahl geschafft haben.

Beitragsbild: Getty Images

SANKT POELTEN,AUSTRIA,30.SEP.16 - SOCCER - OEFB, Oesterreichischer Fussball-Bund, press conference. Image shows U21 head coach Werner Gregoritsch (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Rund um die U21-Playoff-Spiele gegen Spanien: Sachbeschädigungen und Alkohol im ÖFB-Team?

via Sky Sport Austria

Letzte Woche vermeldete Sky, dass der mit Jahresende auslaufende Vertrag von U21-Teamchef Werner Gregoritsch nicht verlängert werden soll. (Artikel) Schon damals berichteten wir, dass sportliche Gründe nicht den Ausschlag für die Entscheidung gegeben haben sollen. ÖFB-Mediendirektor Gramann zeigte sich erbost über diese Meldung, dementierte in einer Aussendung umgehend diese „Gerüchte“, die nicht der Tatsache entsprechen würden.

Nun berichten der „Kurier“ und „News“ über Disziplinlosigkeiten im österreichischen U21-Team. Im Anschluss an das Auswärtsspiel in Spanien soll es zu Vorfällen in der Hotel-Lobby gekommen sein. Laut News.at ist es im Anschluss an die Partie zu einem nächtlichen Ausflug und Sachbeschädigungen im Teamhotel gekommen. Diese wurden dem ÖFB in Rechnung gestellt. Teamchef Werner Gregoritsch bestätigt gegenüber dem Magazin: „Die Spieler haben frei bekommen, waren bis zwei, drei Uhr früh weg und sind bei der Rückkehr an Fenstern, Bildern und Lampen angestoßen.“ Böswilligkeit sei das aber nicht gewesen.

ÖFB-Präsidiums-Mitglied Horst Lumper (ÖFB-Delegationsleiter in Spanien) antwortet gegenüber „News“ auf die Frage, ob Alkohol geflossen sei: „Dazu möchte ich nichts sagen. Da muss man unterscheiden, ob es vor oder nach einem Spiel passiert.“ Sportdirektor Willi Ruttensteiner versicherte dem KURIER auf Nachfrage, ob Alkohol der beste Mitspieler des Abends war: „Das entzieht sich meiner Kenntnis.“

Josef Geisler, Präsident des Tiroler Fußball-Verbandes, ÖFB-Präsidiums-Mitglied und ebenfalls Sitzungs-Teilnehmer, wusste dagegen mehr und meinte Dienstag zum KURIER: „Dass es dort unter Anführungszeichen etwas gegeben hat, diese Tatsache gibt es. Inwieweit der Trainer mitverwickelt ist, ist mir nicht bekannt.“

Wie ÖFB-Mediendirektor Wolfgang Gramann gegenüber der APA meinte, sei der Vorfall bei der jüngsten Präsidiumssitzung des Verbandes am Freitag thematisiert worden und mittlerweile abgehakt.

Über die Zukunft von Gregoritsch, dessen Vertrag ausläuft, wird laut Gramann erst in den kommenden Wochen entschieden.

 

VIENNA,AUSTRIA,16.NOV.16 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Slovakia, press conference. Image shows head coach Marcel Koller (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

ÖFB-Team in FIFA-Weltrangliste auf Platz 31 zurückgefallen

via Sky Sport Austria

Zürich (APA) – Österreichs Fußball-Nationalteam ist in der FIFA-Weltrangliste um eine weitere Position auf Platz 31 zurückgefallen. Von den ÖFB-Gruppengegnern in der WM-Qualifikation verbesserte sich Irland durch das 1:0 in Wien um zehn Ränge und ist bereits 23. Auch EM-Halbfinalist Wales, der einen Platz einbüßte und nun Zwölfter ist, liegt weiterhin vor dem ÖFB-Team, das vor der EM noch Zehnter gewesen war.

An der Spitze steht unverändert Vizeweltmeister und Copa-Finalist Argentinien, neuer Zweiter ist Rekordchampion Brasilien, der die südamerikanische WM-Qualifikation klar anführt und Weltmeister Deutschland auf Rang drei verdrängte. Copa-Sieger Chile zog an Kolumbien und Belgien vorbei und ist nun Vierter.

Die aktuelle FIFA-Weltrangliste (Stand 24. November 2016):
1. ( 1.) Argentinien 1.634 Punkte
2. ( 3.) Brasilien 1.544
3. ( 2.) Deutschland 1.433
4. ( 6.) Chile 1.404
5. ( 4.) Belgien 1.368
6. ( 5.) Kolumbien 1.345
7. ( 7.) Frankreich 1.305
8. ( 8.) Portugal 1.229
9. ( 9.) Uruguay 1.187
10. (10.) Spanien 1.166
Weiter:
12. (11.) Wales 1.121 *
23. (33.) Irland 858 *
31. (30.) ÖSTERREICH 773
44. (43.) Serbien 647 *
119. (122.) Georgien 281 *
162. (173.) Moldau 138 *

* = Österreichs Gruppengegner in der WM-Qualifikation für 2018

Beitragsbild: GEPA

Teamchef Koller zieht Bilanz: „Kein erfolgreiches Jahr“

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Einen Tag nach dem 0:0 zum Jahresausklang im Heim-Testspiel gegen die Slowakei hat Österreichs Fußball-Teamchef Marcel Koller ernüchtert Resümee gezogen. Die Bilanz von drei Siegen, drei Unentschieden und sechs Niederlagen 2016 stimmte den Schweizer nachdenklich. „Man muss feststellen, dass es ergebnistechnisch kein erfolgreiches Jahr war“, sagte Koller am Mittwoch in Wien.
Gestern jährte sich übrigens das erste Länderspiel unter der Regie von Marcel Koller zum fünften Mal. Grund genug für uns, auf die vergangenen 5 Jahre zurückzublicken und eine Bilanz zu ziehen.

In einem über 20-minütigem Monolog versuchte der 56-Jährige die Gründe für die Misserfolge der vergangenen zwölf Monate darzulegen. „Schon Anfang des Jahres haben wir gemerkt, dass es nach der grandiosen EM-Qualifikation schwierig war, das zu bestätigen.“ Bereits beim ersten Lehrgang im März sei „eine gewisse Verunsicherung“ unter den Spielern bemerkbar gewesen, erzählte Koller. „Da war die Leichtigkeit ein bisschen weg.“

„Kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“

Dieser Trend setzte sich über die verkorkste EM bis zur laufenden WM-Qualifikation fort, in der die viertplatzierte ÖFB-Auswahl nach vier Runden sechs Punkte hinter Spitzenreiter Irland liegt. „Aber wenn man sich die Partien anschaut, kann ich der Mannschaft nicht den Vorwurf machen, nicht alles versucht zu haben. Es waren immer sehr enge Spiele.“

Tatsächlich wurden in diesem Jahr nur zwei Matches mit mehr als einem Tor Unterschied verloren, es gelang jedoch auch kein einziger Sieg mit mehr als einem Tor Differenz. „Doch in Georgien hätten wir das 3:0 machen können, dann wären wir vielleicht in einen Lauf gekommen. Dann ist es aber noch eng geworden. Und gegen Wales hätten wir gewinnen können“, meinte Koller und beklagte in diesem Zusammenhang einmal mehr die mangelnde Effizienz.

Leise Kritik an Schöpf

Allerdings betonte der Teamchef auch: „Es war nicht alles schlecht, was schlechtgeredet wurde. Wir vom Trainerteam müssen aufpassen, dass nicht alles kaputtgeredet wird. Die Mannschaft hat funktioniert, auch das Betreuerteam.“ In der WM-Qualifikation sei „nach wie vor etwas möglich“, ergänzte Koller. Weiter geht es für seine Truppe am 24. März 2017 in Wien gegen die Republik Moldau, jedoch ohne die gesperrten Julian Baumgartlinger und Alessandro Schöpf.

Letzterer wurde von Koller, ohne explizit danach gefragt zu werden, mit leiser Kritik bedacht. „Er hat gegen Irland nicht sein bestes Spiel gemacht. Ich denke schon, dass das mit dem Druck zu tun hatte, dem er vielleicht nicht ganz standgehalten hat.“ Schöpf hatte in dieser Partie sein erstes Pflichtspiel von Beginn an in der ÖFB-Auswahl absolviert – aber nicht wie üblicherweise im Nationalteam im Zentrum, sondern am rechten Flügel, wo der Tiroler bei Schalke zum Einsatz kommt. Koller erklärte dies nach der Pressekonferenz damit, dass Marcel Sabitzer seiner Meinung nach der geeignetere Gegenspieler für Irlands Zentrumsmann Glenn Whelan gewesen sei.

Sonderlob für Debütanten und Lazaro

Auch David Alaba blieb nach seiner Einwechslung gegen die Slowakei im zentralen Mittelfeld neuerlich unter den Erwartungen, wurde aber von Koller verteidigt. „In seinen viereinhalb Jahren im Mittelfeld ist niemandem in den Sinn gekommen, dass er links hinten spielen sollte.“ In dieser Zeit war aber auch noch der am Dienstag offiziell verabschiedete Christian Fuchs Bestandteil der Nationalmannschaft gewesen.

Sonderlob von Koller gab es nach dem Slowakei-Match für die Debütanten Andreas Lukse, Michael Madl sowie für Valentino Lazaro. Ansonsten sammelte der Nationaltrainer aus dem Duell mit dem EURO-2016-Achtelfinalisten wenig positive Erkenntnisse. „Man hat gesehen, dass wir im Moment Schwierigkeiten damit haben, Tore zu erzielen.“

Dieses Problem solle im kommenden Jahr behoben werden. „Wir müssen konsequent versuchen, unseren Weg weiterzugehen“, sagte Koller. Gravierende Adaptierungen in der Spielanlage dürften eher nicht zu erwarten sein. „Es ist schwierig, kurzfristig Dinge im großen Bereich zu verändern. Wir müssen viele kleine Dinge besser machen“, erklärte der Coach, meinte aber auch, er habe nach wie vor eine zumindest phasenweise Umstellung auf eine Dreierkette im Kopf.

Koller über die Spielphilosophie

Im Zusammenhang mit der Spielphilosophie stellte Koller wohl nur rhetorische Fragen. „Wollen wir unsere Spielweise, die wir in fünf Jahren aufgebaut haben, verlassen? Wollen wir nicht mehr Fußball spielen, sondern nur noch lange Bälle nach vorne schlagen?“

Das ÖFB-Team wird wohl weiter zumeist auf Ballbesitz, Offensiv-Pressing und geordneten Spielaufbau setzen – aber vielleicht nicht mehr in jeder Partie. Man könne einen Gegner auch überraschen, indem man sich hinten reinstelle und auf Konter lauere. „Wir müssen nicht immer schön spielen“, erklärte Koller und versprach: „Wir werden uns Gedanken darüber machen, wie wir uns weiter verbessern und auf die Siegerstraße zurückkehren können.“

Gelingen könnte dies auch mit mehr Gefährlichkeit bei Standards, aus denen in den vergangenen Monaten wenig Zählbares herausschaute. Allerdings sei das Üben von Situationen mit ruhenden Bällen beim Nationalteam auch ein Zeitproblem, gab Koller zu bedenken und wies auf eine Statistik hin, wonach man im Schnitt 40 Eckbälle für einen Torerfolg benötige.

An der Kaderzusammensetzung wird sich auch im kommenden Jahr nichts Entscheidendes ändern, ließ der Teamchef erkennen. „Wir haben in Österreich nicht 30 oder 40 Spieler, die auf einem sehr hohen Level sind.“

Alaba: „Können mit dem Länderspieljahr 2016 nicht zufrieden sein“

Schöpf für WM-Quali-Spiel gegen Moldawien gesperrt

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Österreichs Fußball-Nationalmannschaft muss im kommenden WM-Qualifikationsspiel am 24. März 2017 im Wiener Happel-Stadion gegen die Republik Moldau auf Alessandro Schöpf verzichten. Der Schalke-Legionär wurde am Dienstag beim U21-EM-Play-off auswärts gegen Spanien mit Gelb-Rot ausgeschlossen und muss die daraus resultierende Sperre im A-Team absitzen, wie die UEFA dem ÖFB am Mittwoch mitteilte.

U21-Nationalteam verpasst nach 0:0 in Spanien EM-Endrunde

Bild: GEPA

Alaba: „Können nicht zufrieden sein mit dem Länderspieljahr 2016“

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Das ÖFB-Team kam im letzten Länderspiel des Jahres 2016 nicht über ein enttäuschendes 0:0 gegen die Slowakei. Auch wenn Marcel Koller im gestrigen Spiel viel rotierte und auch einigen Debütanten die Chance gab, spiegelte das Spiel das verkorkste Länderspieljahr wider, wie auch Martin Hinteregger nach dem Spiel feststellte: „Sinnbildlich für das ganze Länderspieljahr glaube ich. Wir müssen extrem viel Aufwand betreiben, dass wir uns Chancen herausspielen bzw. Tore machen und in der Defensive ist es das Gleiche. Das hat sich durch das ganze Jahr gezogen.“ Nun müsse man das Jahr reflektieren und die richtigen Schlüsse ziehen, um dann positiv ins neue Jahr zu starten.

Hinteregger: „Sinnbildlich für das ganze Jahr“
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Auch David Alaba weiß die Leistungen in den vergangenen Monaten richtig einzuschätzen: „Ich denke, dass wir eine Mannschaft sind, die hungrig und auch selbstkritisch ist. Wir wissen alle, dass wir mit den Leistungen nicht zufrieden sein können.“

Baumgartlinger: „Nicht das was wir uns vorgestellt haben“
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„Man kann das ganze Länderspieljahr als durchwachsen bezeichnen. Auch heute war das Ergebnis, wie so oft in diesem Jahr, nicht das was wir uns vorgestellt haben“, meinte Kapitän Julian Baumgartliner nach dem Spiel.

Teamchef Marcel Koller analysierte das Länderspieljahr relativ nüchtern: „Nach dem letzten Spiel müssen wir uns das eine oder andere anschauen. Wenn man die WM-Qualifikation anschaut, sieht man, dass wir nicht schlechter waren als die anderen. Wir haben aber Tore bekommen und zu wenige erzielt.“

Was Christian #Fuchs zu einem möglichen Rücktritt vom Rücktritt im @oefb1904-Team sagt 😉 Infos: https://t.co/2lfCnKPoA5 #AUTSVK #DankeFuchs🐺 pic.twitter.com/bV3fqS9VP1

— Sky Sport Austria (@SkySportAustria) November 15, 2016

 

 

VIENNA,AUSTRIA,15.NOV.16 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Slovakia, friendly match. Image shows Vladimir Weiss (SVK) and Marko Arnautovic (AUT). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

ÖFB-Team beendet Länderspieljahr mit torlosem Remis gegen Slowakei

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat das Länderspieljahr 2016 am Dienstag mit einem 0:0 gegen die Slowakei abgeschlossen. 14.200 Zuschauer im Wiener Happel-Stadion sahen ein Testspiel mit nur wenigen Höhepunkten, wobei die Gastgeber leichte Feldvorteile hatten.

Damit brachte es das ÖFB-Team in diesem Jahr auf drei Siege, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen. Eine schlechtere Bilanz lieferte man zuletzt 2011 ab, als Teamchef Marcel Koller nur in der letzten Partie im Amt war.

Der Schweizer hatte im Vergleich zum 0:1 vor drei Tagen gegen Irland gleich acht Wechsel in der Startformation vorgenommen. So kamen Goalie Andreas Lukse und Michael Madl zu ihren Debüts, womit bereits neun Mitglieder der U20-WM-Vierten von 2007 zu A-Team-Spielern aufstiegen. Valentino Lazaro und Markus Suttner agierten als Außenverteidiger, Stefan Ilsanker im zentralen Mittelfeld, Karim Onisiwo am rechten Flügel und Lukas Hinterseer in der offensiven Zentrumsposition hinter Solo-Spitze Martin Harnik.

Noch größer war die Fluktuation bei den Slowaken, die ihre Startelf nach dem 4:0 in der WM-Quali gegen Litauen am Freitag gleich an neun Positionen änderten. Dadurch standen einander zwei Mannschaften gegenüber, die in dieser Formation noch nie zusammenspielten und wohl auch nicht mehr zusammenspielen werden, was sich nicht gerade positiv auf die Qualität der Partie auswirken sollte.

#gallery-1 { margin: auto; } #gallery-1 .gallery-item { float: left; margin-top: 10px; text-align: center; width: 100%; } #gallery-1 img { border: 2px solid #cfcfcf; } #gallery-1 .gallery-caption { margin-left: 0; } /* see gallery_shortcode() in wp-includes/media.php */ Christian Fuchs wurde vor dem Spiel verabschiedet. Er absolvierte 78 Länderspiele für das ÖFB-Team

Zusammenhänge Aktionen hatten Seltenheitswert, es regierte zumeist das Zufallsprinzip, wobei sich die Österreicher immerhin eine leichte Feldüberlegenheit erarbeiteten. Die erste Chance fanden dennoch die Gäste vor – Lukse klärte bei einem Aufsetzer des wenige Meter vor dem Tor freistehenden Michal Duris.

Die ÖFB-Truppe wurde erst gegen Ende der ersten Hälfte gefährlich. Arnautovic legte für Onisiwo auf, der am slowakischen Rapid-Keeper Jan Novota scheiterte. Den Nachschuss von Hinterseer wehrte Jakub Holubek per Kopf auf der Linie ab (37.). In der 45. Minute blieb Novota gegen Harnik Sieger, wenige Sekunden später war der Schlussmann bei einem Weitschuss von Arnautovic auf dem Posten.

Schon unmittelbar nach der Pause brachte Koller drei neue Akteure, darunter auch David Alaba, der gemeinsam mit dem nun vorgezogenen Aleksandar Dragovic das Mittelfeld-Zentrum bildete und die Kapitänsschleife vom ausgetauschten Julian Baumgartlinger übernahm.

Am freundschaftlichen Charakter der Partie änderte sich nichts. Die Gastgeber taten weiterhin mehr fürs Match, blieben aber ideenlos – ein harmloser Seitfallzieher von Onisiwo auf Novota-Ersatzmann Martin Dubravka (67.) war für lange Zeit das Höchste der Gefühle. Kurz danach durfte auch noch Stefan Stangl debütieren.

Die Slowaken schafften es in der zweiten Hälfte nur einmal – bei einem von Lukse gehaltenen Kiss-Kopfball nach Freistoßflanke von Vladimir Weiss – halbwegs vielversprechend vor das österreichische Tor. In der Folge gab es bis zum Schlusspfiff keine ernstzunehmende Torchance mehr, weshalb die 14.200 Fans (Minusrekord in der Ära Koller in Wien) das Team mit vereinzelten Pfiffen in die Kabine schickte.

Weiter geht es für Alaba und Co. am 24. März 2017 wieder im Prater-Oval mit dem WM-Quali-Match gegen die Republik Moldau. Vier Tage später folgt das Heim-Testspiel gegen Finnland.

Die STIMMEN zum SPIEL

Marcel Koller (Teamchef Österreich): „Natürlich hätten wir gerne gewonnen, das wäre wichtig gewesen. Man muss viel dafür tun. Ich habe vor dem Spiel gesagt, jeder muss drauflegen, um einen Sieg zu erreichen, das war heute nicht so da. Vom Spielerischen her hatten wir in der ersten Hälfte zwei Möglichkeiten, da wollte der Ball nicht rein. In der zweiten Halbzeit haben sie defensiv etwas kompakter gespielt, da haben wir zu wenig Druck entwickelt. Ich wollte auch einmal andere Spieler sehen und nicht nur eine Viertelstunde lang. Madl hat hinten sehr gut gespielt und Lukse hat zweimal hervorragend gehalten. Das sind Alternativen zu denen, die heute nicht dabei waren oder verletzt sind. In so einem Spiel kann man das mal ausprobieren. Nach dem letzten Spiel müssen wir uns das eine oder andere anschauen. Wenn man die WM-Qualifikation anschaut, sieht man, dass wir nicht schlechter waren als die anderen. Wir haben aber Tore bekommen und zu wenige erzielt.“

Michael Madl (Abwehr/Team-Debütant): „Meine Leistung war ganz in Ordnung, leider konnten wir das Spiel nicht mit einem Sieg abschließen. Es war eine relativ zusammengewürfelte Mannschaft, aber in der ersten Hälfte hat das ganz gut funktioniert. Der Platz war schwer zu bespielen.“

Andreas Lukse (Keeper/Team-Debütant): „Wenn man zu null spielt, kann man zufrieden sein. Zwei wichtige Bälle waren zu halten, da war ich da.“

Marko Arnautovic: „Ich bin stolz auf die Jungs, die ihr Debüt gemacht haben, und hoffe, dass sie weiter hart arbeiten. Es ist nicht leicht, in so einer Situation reinzukommen und das Spiel aufzureißen.“

Jan Kozak (Slowakei-Teamchef): „Es war offensichtlich, dass es ein Freundschaftsspiel war. Wir hatten die erste Chance im Spiel, aber gegen Ende der ersten Hälfte war Österreich besser. In der zweiten Hälfte hat sich alles zumeist im Mittelfeld abgespielt. Das 0:0 ist ein gutes Ergebnis für uns.“

 

Bild: GEPA

Christian Fuchs genießt die Länderspielpausen mit seinen Kindern

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Christian Fuchs hat am Dienstag rund eine Stunde vor seiner Ehrung im Zuge des Fußball-Testspiel Österreichs gegen die Slowakei wieder bekräftigt, dass ein Rücktritt vom Rücktritt aus der ÖFB-Auswahl für ihn nicht infrage kommt. Es sei die richtige, wenn auch keine leichte Entscheidung gewesen, betonte der Ex-Kapitän im Happel-Stadion. Der 30-Jährige hatte nach der EM im Sommer den Hut genommen.

Mittlerweile habe seine in New York wohnende Familie Priorität, erzählte Fuchs in Anwesenheit seiner Frau Raluca. In einer Länderspiel-Pause kann der Linksverteidiger immer zumindest für wenige Tage in die USA fliegen.

Ursprünglich hatte der Leicester-Legionär erklärt, 2018 von Großbritannien nach New York zu übersiedeln. Durch die Vertragsverlängerung bis 2019 wird sich der Umzug wohl verzögern. „Danach wird man schauen, ob es die MLS oder die NFL wird“, schmunzelte Fuchs, der vor wenigen Monaten mit einer Kicker-Karriere im American Football geliebäugelt hatte.

Vor dem Spiel gegen die Slowakei besuchte der Linksverteidiger noch seine früheren Mitspieler in der Kabine, unmittelbar vor dem Anpfiff bekam er von Sportdirektor Willi Ruttensteiner und ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold in Abwesenheit des auf Urlaub weilenden Verbandschefs Leo Windtner ein spezielles Nationalteam-Trikot überreicht.

Auf einen Kurzeinsatz gegen die Slowaken verzichtete der erst am Dienstagnachmittag eingeflogene Fuchs aus Rücksicht auf seinen Club, um keine Verletzung zu riskieren. Der ÖFB-Truppe traut er trotz des verkorksten Quali-Starts noch die WM-Teilnahme zu. „Wichtig ist jetzt, wie man auf die Rückschläge reagiert, aber wir haben eine super Mannschaft“, sagte Fuchs.

U21-Nationalteam verpasst nach 0:0 in Spanien EM-Endrunde

via Sky Sport Austria

Albacete (APA) – Die U21-Fußball-EM 2017 in Polen geht ohne Österreich über die Bühne. Die Truppe von Trainer Werner Gregoritsch holte zwar am Dienstag im Play-off-Rückspiel gegen den vierfachen Champion Spanien in Albacete ein torloses Remis, zog aber nach dem 1:1 in St. Pölten am Freitag aufgrund der Auswärtstorregel den Kürzeren. Damit muss die ÖFB-Auswahl weiter auf ihre Europameisterschafts-Premiere warten.

Nach einer Niederlage gegen Finnland 2008 im Elfmeterschießen scheiterte Österreich zum zweiten Mal in einem EM-Play-off. Dass zum dritten Mal in Folge gegen Spaniens U21 ein Remis geholt werden konnte, war nur ein kleiner Trost. Im Gegensatz zum 1:1 in Puertollano 2014 fiel im mit 16.000 Zuschauern fast ausverkauften Estadio Carlos Belmonte diesmal der ersehnte Treffer in der Nachspielzeit nicht mehr. Näher dran waren aber die Spanier am Sieg, die nach einer mageren ersten Hälfte nach dem Seitenwechsel aufdrehten.

Coach Werner Gregoritsch hatte vor der Partie gemeint, dass die Spanier nicht auf 0:0 spielen können. In den ersten 30 Minuten in Albacete sah es aber schon eher danach aus. Der Respekt der Iberer schien wohl auch durch die ÖFB-Verstärkung durch die drei A-Teamspieler Michael Gregoritsch, Alessandro Schöpf und Louis Schaub ziemlich groß. Die ÖFB-Auswahl konnte nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch voll mithalten und hatte zum Teil auch die besseren Momente. Bei einem Gregoritsch-Weitschuss hatte Spanien-Goalie Kepa Arrizabalaga seine Mühe (22.).

Von den Spaniern war überraschend wenig zu sehen, das erste Highlight war keine Topchance, sondern eine strittige Situation. Philipp Mwene bekam bei einer Gaya-Hereingabe den Ball an die Hand, der niederländische Schiedsrichter Serdar Gözübüyük ließ weiterspielen (30.). Drei Minuten später hätte Philipp Lienhart bei einer Kopfball-Rückgabe beinahe Tormann Daniel Bachmann überrascht. Der Führung näher waren aber die Gäste, ein Schoissengeyr-Kopfball nach Schöpf-Ecke verfehlte das Tor (41.). Zudem blieb die Pfeife des Referees bei einer Attacke von Jorge Mere an Schöpf im Strafraum neuerlich stumm (43.) – damit wohl ausgleichende Ungerechtigkeit.

Nach dem Seitenwechsel legten die Spanier mindestens einen Gang zu, die erste Chance fanden trotzdem die ÖFB-Kicker vor. Ylli Sallahi prüfte Arrizabalaga mit einem Weitschuss ordentlich (58.). Die Österreicher zollten wohl auch dem hohen Laufpensum in der ersten Hälfte Tribut, die Iberer kombinierten deutlich besser und hätten auch in Führung gehen müssen.

Spaniens U21-Rekordspieler und -Rekordschütze Gerard Deulofeu scheiterte aber mit einem Abschluss aus der Drehung aus acht Metern am starken Bachmann (60.). Gleich darauf ging ein Merino-Kopfball drüber (61.). Zudem schob der im Gegensatz zum Hinspiel in die Mannschaft gerückte Borja Mayoral den Ball aus bester Position knapp am Tor vorbei (71.).

Das sollte sich aber nicht mehr rächen, die Gastgeber kontrollierten das Geschehen und ließen keine ÖFB-Möglichkeit mehr zu. Selbst kamen sie dem 1:0 noch zweimal sehr nahe. Deulofeu ließ eine Top-Doppelchance ungenützt (87.), Mayoral scheiterte am einmal mehr glänzend reagierenden Bachmann (92.).

Da war Schöpf schon nicht mehr am Platz, er hatte in der 81. Minute eine strittige Gelb-Rote Karte gesehen. Österreich durfte sich zumindest über einen Teilerfolg im zehnten U21-Duell mit Spanien freuen, das im Head-to-Head mit fünf Siegen, vier Remis und einer Niederlage klar voran liegt.

Stimmen zum Spiel:

Werner Gregoritsch (ÖFB-U21-Teamchef): „Ich bin sehr traurig und wehmütig, aber auch stolz auf das Auftreten und die Leistung meiner Mannschaft. Wie sich das Team in beiden Spielen gegen den großen Favoriten präsentiert hat, ist unglaublich. Am Ende sind wir jetzt durch einen fragwürdigen Elfmeter im Hinspiel ausgeschieden. Ich denke, dieses österreichische U21-Nationalteam hat in diesen beiden Spielen etwas geleistet, was noch nicht oft da gewesen ist. Zweimal gegen Spanien nicht zu verlieren, ist eine Riesenleistung. Es ist viel Qualität da, das ist sehr positiv für die Zukunft des österreichischen Fußballs.“

Daniel Bachmann (ÖFB-U21-Tormann): „Es ist im Moment sehr bitter für uns alle. Wir haben in der Gruppenphase Deutschland und Russland gehabt und jetzt im Play-off noch mit Spanien das schwerste Los bekommen. Wir können uns nichts vorwerfen und haben uns, denke ich, teuer verkauft. Wir haben in den letzten zweieinhalb Jahren hart gearbeitet, aber die Leistung bringt uns jetzt auch nichts. Die Enttäuschung ist sehr groß.“

Bild: GEPA

during the international friendly match between Austria and Albania at the Ernst-Happel-Stadion on March 26, 2016 in Vienna, Austria.

Fünf Jahre Marcel Koller – eine Bilanz

via Sky Sport Austria

Am 15. November 2011 saß Teamchef Marcel Koller erstmals als Trainer der österreichischen Nationalmannschaft auf der Bank. In einem freundschaftlichen Länderspiel in der Ukraine musste sich das Nationalteam mit 1:2 geschlagen geben. Fünf Jahre und 45 Spiele später steht der 56-jährige Schweizer erstmals heftiger Kritik gegenüber. Die Bilanz seiner ersten fünf Jahre als ÖFB-Teamchef kann sich dennoch sehen lassen.

Heute vor genau 5 Jahren gab Marcel Koller sein Debüt als Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft. Das ÖFB-Team unterlag der Ukraine in einem Testspiel auswärts mit 1:2. #throwback #UKRAUT #Koller @oefb_1904

Ein von Sky Sport Austria (@skysportaustria) gepostetes Foto am 15. Nov 2016 um 7:14 Uhr

 

Die Ära Koller in Zahlen

In 46 Spielen holte das Nationalteam 22 Siege, 9 Unentschieden und kassierte 15 Niederlagen. Das entspricht 1,63 Punkten pro Spiel und einer Siegquote von 47,8 Prozent. In Pflichtspielen liest sich die Statistik noch besser. In 27 Spielen stehen 15 Siegen und 5 Unentschieden nur 7 Niederlagen gegenüber (Siegquote: 55,6 Prozent, 1,85 Punkte/Spiel). Zum Vergleich: Vorgänger Didi Constantini erreichte in 23 Partien eine Punkteschnitt von 1,04. Damit kann Koller auch mit Herbert Prohaska mithalten, der 1,65 Punkte pro Spiel mit der ÖFB-Elf holte.

In Kollers erster Qualifikationsrunde, der WM-Qualifikation 2014, landete man in der Gruppe mit 17 Punkten hinter Deutschland (28) und Schweden (20) auf Rang drei und verpasste damit das Turnier in Brasilien. Der für das Playoff nötige zweite Platz war aber durchaus in Reichweite. Erst eine unglückliche 1:2-Niederlage nach 1:0-Führung in Schweden besiegelte am vorletzten Spieltag das Aus. Auch beim 1:2 gegen Deutschland im Wiener Ernst-Happel-Stadion zeigte die Mannschaft eine starke Leistung und stellte den Favoriten vor große Probleme.

Chancenauswertung als größtes Problem

Koller verlängerte trotz Qualifikations-Aus seinen Vertrag. Er sah weiter Potential in der österreichischen Nationalmannschaft und seine Mission noch nicht als beendet. Dabei schlug er sogar das Angebot Teamchef seines Heimatlandes zu werden aus.

Koller bleibt Teamchef

Top 10 der Welt

Das fehlende Glück in der Qualifikation zur WM sollte aber in den beiden Jahren danach zurückkommen. Österreich marschierte ohne Niederlage (9 Siege, 1 Unentschieden) durch die EM-Qualifikationsgruppe für die Endrunde in Frankreich 2016 und qualifizierte sich erstmals sportlich für eine EM. Nur zum Auftakt gegen Schweden (1:1) musste man Punkte abgeben. Danach gab es neun Siege in Serie mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 21:4. Herausragend dabei war der 4:1-Auswärtssieg in Stockholm gegen Schweden, wo das österreichische Team erfrischenden Offensivfußball zeigte.

Koller: „Frankreich Wir Kommen“

Der Hype um das Team und auch um Teamchef Marcel Koller kannte keine Grenzen. Österreich lag in der FIFA-Weltrangliste plötzlich in den Top 10. 2007 war Österreich Nummer 94 der Fußballwelt. Beim Amtsantritt des Schweizers lag man auf Rang 70. Mittlerweile ist man auf Platz 30 zurückgefallen.

 

 

Koller setzt auf Vertrauen

Der Schweizer erstellte in den fünf Jahren seinen Stammkader. Er schenkte auch Spielern, die bei ihren Vereinen nur wenig Spielpraxis bekamen, das Vertrauen. So stand Marc Janko regelmäßig  in der Startelf, obwohl er bei Trabzonspor in der Türkei mehr auf der Tribüne saß als auf dem Rasen spielte, oder Torhüter Robert Almer, der bei Fortuna Düsseldorf, Energie Cottbus und Hannover 96 nur Ersatzkeeper war. Beide zahlten das Vertrauen zurück. Janko bedankte sich im Juni 2013 beim 2:1-Heimsieg gegen Schweden mit einem Flugkopfballtor, der viel kritisierte Almer entwickelte sich zur unumstrittenen Nummer eins im Nationalteam.

Almer ist Koller dankbar

Janko genießt Kollers Vertrauen

Bei der Europameisterschaft setzte der 56-Jährige ebenfalls auf altbewährte Kräfte, die in der Qualifikation so starke Leistungen gezeigt hatten. Beim Turnier in Frankreich ließen aber gerade diese Spieler mit Formschwäche aus. Die Kritik richtete sich zunehmend nicht nur gegen Alaba und Co., sondern auch gegen den Trainer. Kollers Festhalten am Stamm wird jetzt heftig kritisiert, manche sprechen von „Sturheit“ des Schweizers.

Koller setzt auf Kontinuität

Doch wer nach der misslungenen EM glaubte, dass das ÖFB-Team mit frischem Wind in die WM-Qualfikation für Russland 2018 startet, sollte sich täuschen. Koller setzt weiterhin auf sein Stammpersonal. Zum Paradebeispiel wurde Alessandro Schöpf, der auf Schalke Woche für Woche Top-Leistungen brachte und als einziger ÖFB-Spieler bei der EM positiv aufzeigte und sich dennoch hinter dem mit Bremen schwächelnden Zlatko Junuzovic, anstellen musste. Doch auch mit Schöpf erstmals in der Startelf setzte es gegen Irland am vergangenen Samstag eine 0:1-Niederlage. Marcel Koller fehle der Plan B lautet der Tenor der Medien.

Koller in der Kritik

Bereits nach vier Spielen ist das Ticket für Russland in weite Ferne gerückt. Mit 4 Punkten liegt man bereits abgeschlagen hinter Irland (10), Serbien (8) und Wales (6) auf Rang vier. Der Weg nach Russland ist angesichts dieser Ausgangslage beinahe unüberwindbar.

Koller 2015 bei Talk & Tore: „Du musst auch Stur sein“

Die Unzufriedenheit der Fans über den Schweizer Teamchef ist so groß wie nie in den fünf Jahren zuvor. Der Fußball ist und bleibt ein Tagesgeschäft – vor wenigen Monaten war der Schweizer noch der gefeierte Heilsbringer. Wenige Monate später fordern Fans seinen Rauswurf. Eine weitere Niederlage im Freundschaftsspiel gegen die Slowakei könnte die Stimmung weiter in Richtung der „Gegner“ von Marcel Koller kippen lassen.

ÖFB-Team droht Trainerdiskussion

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Vor dem Spiel gegen die Slowakei: Das System Koller auf dem Prüfstand

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Vor dem letzten Länderspiel des Jahres 2016 ist das ÖFB-Team nach den zuletzt schwachen Ergebnissen auf Wiedergutmachung aus. Das verkorkste Jahr 2016 mit der enttäuschenden Europameisterschaft und dem schlechten Start in die WM-Qualifikation soll heute zumindest mit einem Erfolgserlebnis gegen die Slowakei versöhnlich abgeschlossen werden.

Der Gegner legt auf dieses Spiel keinen Fokus. Neben Neapel-Star Marek Hamsik und Abwehrchef Martin Skrtel sind vier weitere Stammspieler erst gar nicht nach Wien angereist. Für das ÖFB-Team vielleicht die Chance Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben zu tanken. Interessant wird es auch zu sehen sein, inwieweit Teamchef Marcel Koller heute anderen Spielern die Chance gibt sich zu beweisen.

ÖFB droht nach längerer Zeit wieder eine Trainerdiskussion

 

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Entscheidung über künftiges Nationalstadion kommendes Jahr

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – In die lange Diskussion über die Zukunft des Ernst-Happel-Stadions in Wien kommt langsam Bewegung. Derzeit befindet sich eine Studie in Fertigstellung, die Aufschluss darüber geben soll, wie es mit der größten Arena Österreichs weitergehen könnte. Eine neuerliche Renovierung des Prater-Ovals wie schon vor der EURO 2008 ist nach derzeitigem Stand genauso möglich wie ein kompletter Neubau.

ÖFB-Präsident Leo Windtner macht kein Hehl daraus, dass er letztere Variante bevorzugen würde. „Ich will der Studie nicht vorgreifen, aber es spricht sehr viel für einen Neubau“, sagte der Oberösterreicher der APA. „Wenn die Studie da ist, wird man sicher konstruktive Gespräche führen, um eine zeitnahe Lösung anzustreben. Und zeitnah heißt nächstes Jahr.“

Windtner stellt sich im Juni 2017 im Rahmen der ÖFB-Hauptversammlung seiner Wiederwahl, im Idealfall könnte er zu diesem Zeitpunkt schon eine Entscheidung verkünden. „Aber es ist nicht das große Ziel, dass es sich bis dahin ausgeht“, sagte Windtner und betonte, ein neues Stadion wäre „ein gewaltiger Zukunftsschritt“.

Allerdings würde eine neue Arena mit einem Fassungsvermögen zwischen 50.000 und 60.000 Zuschauern wohl einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. Dementsprechend schwierig ist eine Einigung darüber, wer welche Kosten übernimmt. Die Hauptlast müssten wohl der Bund und die Stadt Wien tragen, wobei Sportminister Hans Peter Doskozil in den vergangenen Monaten schon des öfteren andeutete, auch private Investoren ins Boot holen zu wollen.

 

 

Doskozil und Vertreter der Stadt Wien lehnten mit Verweis auf laufende Verhandlungen eine Stellungnahme zum Stadion-Thema ab. Zumindest der Minister gilt als klarer Befürworter eines Neubaus und ist deshalb auch großer Hoffnungsträger für den ÖFB. „Doskozil macht erfreulicherweise Druck, dass eine neue Infrastruktur geschaffen wird, und ist massiv entschlossen, das Projekt in drei, vier Jahren durchzuziehen.“

Kritiker eines Neubaus verweisen jedoch auf die zu erwartende schlechte Auslastung eines neuen Nationalstadions. Rapid trägt seit dieser Saison sämtliche Partien im neuen Allianz Stadion aus, auch die Austria wird dem Prater den Rücken kehren, sobald die Renovierung der Generali Arena im Sommer 2018 abgeschlossen ist.

Das Nationalteam absolvierte 2016 sechs Länderspiele im Happel-Stadion, im kommenden Jahr werden es weniger sein. Fixiert wurde bisher nur das Heimspiel gegen die Republik Moldau am 24. März, dazu werden wohl auch noch die WM-Quali-Heimspiele gegen Georgien am 5. September und gegen Serbien am 6. Oktober sowie ein Termin im November kommen.

Viele Millionen für ein neues Stadion auszugeben, in dem pro Jahr nur eine Handvoll Länderspiele stattfinden, kommt nicht in allen Teilen der Öffentlichkeit gut an. Dennoch ist Windtner von der Sinnhaftigkeit der Investition überzeugt. „Es muss eine Multifunktions-Arena werden, die nicht nur für den Fußball, sondern auch für andere Top-Events in Wien wie Konzerte oder Messen zur Verfügung stehen würde.“

In der Stadion-Thematik sind noch viele Punkte offen, nur eine Frage ist geklärt – die Heimstätte des ÖFB-Teams bleibt im Prater und wird nicht, wie noch vor zwei Jahren kolportiert, in die Wiener Seestadt Aspern übersiedeln. „Der Prater ist von der Logistik und der Gesamteinbettung des Stadions in das Areal ideal“, erklärte Windtner.

Beim Tüfteln an der Stadionlösung könnte übrigens mit dem im Sommer in Pension gegangenen Ex-Generaldirektor Alfred Ludwig ein alter Bekannter eingebunden werden. „Wir werden uns bemühen, bei diesem Projekt auf seine Erfahrung zurückzugreifen“, kündigte Windtner an.

 

Aktuelle Beiträge

VIENNA,AUSTRIA,11.NOV.16 - SOCCER - FIFA World Cup 2018, european qualifiers, OEFB international match, Austria vs Ireland, preview, press conference team AUT. Image shows Julian Baumgartlinger and head coach Marcel Koller (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Die besten Sprüche der EM 2016

via Sky Sport Austria

Nach der Pleite bei der Euro 2016 in Frankreich bleiben uns zumindest die besten Sprüche unserer ÖFB-Stars von diesem Ausflug.

Wien (APA) – ÖFB-TEAM:

„Wenn ich könnte, dann würde ich ihm meinen Nachnamen geben, damit er richtig mein Bruder ist.“ Marko Arnautovic im ÖFB-EM-Trainingslager über sein Verhältnis zu seinem ÖFB-Teamkollegen Aleksandar Dragovic.

„Wenn man zum Nationalteam kommt, habe ich noch keinen einzigen Spieler gesehen, der mit keinem Lachen da reinkommt – außer, muss ich sagen, der Hinteregger, der lacht nie.“ Arnautovic im ÖFB-EM-Trainingslager über Martin Hinteregger und die Stimmung im ÖFB-Team.

„Wir fahren mit voller Manneskraft nach Frankreich.“ Teamkapitän Christian Fuchs vor der Abreise des ÖFB-Teams zur EM.

„Ich werde mit David nicht besprechen können, ob es besser ist, meinem Sohn um elf in der Nacht das Flascherl zu geben oder um eins in der Früh.“ Team-Tormann Robert Almer in einem Interview in „Frühstück bei mir“ über die Gesprächsbasis mit dem acht Jahre jüngeren Teamkollegen David Alaba.

„Eine Wohlfühloase ist schon wichtig. Aber es ist falsch, wenn nur die Oase da ist und nicht die Aggressivität reinkommt, die man braucht, um Spiele zu gewinnen. Wenn nur jeder kommt und knuddelt den anderen ab, dann ist das zu wenig. Wir wollen erfolgreich sein“. ÖFB-Teamchef Marcel Koller in seiner EM-Analyse.

„Es gibt keinen Grund, zu zweifeln.“ ÖFB-Teamchef Marcel Koller nach der verlorenen EM-Generalprobe gegen die Niederlande (0:2).

„Wenn ich das machen würde, wäre mein Vater der Erste, der sauer darüber wäre.“ Für ÖFB-Verteidiger György Garics war es kein Thema, das EM-Camp in Mallemort nach dem Tod seines Vaters zu verlassen.

„Der Gegner hat das gleiche Wetter wie wir. Der Ball ist nach wie vor rund und der Rasen 2,3 Zentimeter hoch.“ Koller vor dem EM-Auftaktmatch gegen Ungarn über die Platzverhältnisse in Bordeaux.

„Jetzt gilt es, wieder aufzustehen.“ Koller gab nach der Niederlage gegen die Ungarn (0:2) Durchhalteparolen aus.

„Ich muss sagen, das ist ein klasser Bursch auf Wienerisch, aber gestern hat er ein Pech gehabt. Dann noch einmal ein Pech und dann war er demoralisiert. Und dann habe ich abgedreht.“ Der damalige Bundespräsident Heinz Fischer über ÖFB-Star David Alaba, der gegen Ungarn einmal die Stange traf und eine weitere Chance vergab.

„Wir schlafen noch eine Nacht drüber. Ich weiß nicht, wie die Betten hier sind. Vielleicht kann ja noch einer aus dem Bett fallen und sich eine Verletzung holen.“ Koller ließ sich vor dem Duell mit Portugal im Aufstellungspoker nicht in die Karten blicken.

„Wir können nicht immer noch von der EURO-Qualifikation träumen. Das ist schon lange vorbei.“ Koller über die spielerische Darbietung gegen Portugal (0:0).

„Er ist der beste Spieler in Österreich seit ewigen Zeiten. Keiner kann ein Spiel alleine entscheiden. Ich verstehe das ganze Getue und die Kritik nicht.“ Teamkollege Stefan Ilsanker verteidigt Alaba gegen wachsende Kritik.

„Das hat nichts mit dem System, sondern mit Nervosität zu tun.“ Koller gibt seiner Umstellung auf eine Dreierkette an der Niederlage gegen Island (1:2) keine Schuld.

„Wir lecken unsere Wunden, aber wir haben Routine dabei.“ Österreichs Bundeskanzler Christian Kern über das Scheitern des ÖFB-Teams in der Gruppenphase.

Auch auf internationaler Ebene gab es einige „Gustostücke“:

„Hör auf damit, Roy. Du hast zwei zentrale Stürmer mit 50 Toren diese Saison und sie verbringen die halbe Nacht damit, Kreide auf ihren Schuhen zu sammeln, weil sie die Außenlinie liebkosen.“ Die Tageszeitung „Daily Mirror“ fordert Englands Teamchef Roy Hodgson vor der EM auf, Harry Kane und Jamie Vardy im Zentrum einzusetzen.

„Sie haben gefeiert, als wären sie Europameister geworden, es war unglaublich. Dabei haben sie gar nicht erst versucht, zu spielen, sondern nur verteidigt und verteidigt. Meiner Meinung nach zeugt das von kleiner Mentalität, deswegen werden sie nichts erreichen.“ Portugals Superstar Cristiano Ronaldo nach dem 1:1 zum Auftakt über die Gegner aus Island.

„Wir werden unseren Nationalfeiertag auf den heutigen Tag verlegen.“ Islands Teamchef Heimir Hallgrimsson nach dem gegen Österreich fixierten Achtelfinal-Einzug.

„Wenn wir England schlagen, würde sich unser aller Leben ändern.“ Hallgrimsson vor dem Achtelfinal-Duell mit dem großen Vorbild.

„Die schlimmste Niederlage unserer Geschichte. England geschlagen von einem Land, in dem es mehr Vulkane gibt als Fußballprofis.“ Englands Ex-Nationalspieler und heutiger TV-Experte Gary Lineker über das Achtelfinal-Aus gegen Island.

„Warum soll ich in den VIP-Bereich gehen und Champagner schlürfen, wenn ich das auch überall anders auf der Welt tun kann?“ Islands Präsident Gudni Th. Johannesson kündigte seinen Besuch des Viertelfinales gegen Frankreich im Fansektor mit Island-Shirt an.

„Ich will nicht lügen, ich bin erleichtert.“ Frankreichs danach im November zurückgetretener Schwimmstar Yannick Agnel nach dem 5:2 des Gastgebers im Viertelfinale gegen Island. Der Kraul-Olympiasieger hatte erklärt, um die Atlantikinsel schwimmen zu wollen, falls Island die EM gewinnt.

„Vielleicht wäre es ein bisschen zu viel gewesen, die EM gleich im ersten Versuch zu gewinnen.“ Islands Stürmer Kolbeinn Sigthorsson bewies nach Lehrstunde gegen Frankreich Humor.

„Ich feiere ihn schon die ganze Saison. Nach dem Spiel feiert ihn jetzt die ganze Welt.“ ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic über den Franzosen Dimitri Payet, Siegestorschütze im EM-Eröffnungsspiel gegen Rumänien (2:1).

„Er bleibt sehr lange in der Luft. Sein Sixpack hat schon einen Sinn.“ Deschamps vor dem Finale gegen Portugal über die Kopfballstärke von Cristiano Ronaldo.

„Mitunter habe ich das Gefühl, dass wir uns schämen, wenn wir nicht schön, sondern hässlich spielen. Doch wenn wir hässlich spielen müssen, um am Ende Erfolg zu haben, dann müssen wir eben unser hässliches Gesicht auf dem Platz zeigen. Ich bin von Natur aus hässlich und habe kein Problem damit, noch hässlicher zu sein.“ Portugals Trainer Fernando Santos forderte von seinem Team Mut zur Hässlichkeit.

„Ronaldo ist einfach der beste Spieler der Welt, was soll ich immer wieder darüber sagen.“ Portugals Teamchef Fernando Santos nervten Fragen über seinen Superstar zusehends.

„Es ist gut, wenn man einen Jerome als Nachbarn hat in der Abwehr.“ Der deutsche Bundestrainer Joachim Löw mit einer verbalen Spitze gegen AfD-Politiker Alexander Gauland, der im EM-Vorfeld gesagt hatte, dass Deutsche zwar Boateng als Nationalspieler schätzen würden, aber nicht neben ihm wohnen wollten.

„80 Prozent von euch und ich kraulen sich auch mal an den Eiern. Von daher ist alles gut.“ DFB-Teamspieler Lukas Podolski zur Diskussion, dass sich Löw während der Ukraine-Partie in den Schritt gegriffen hat.

Beitragsbild: GEPA

Marcel Koller zieht Bilanz: „Wir haben 2016 nicht gut gespielt“

via Sky Sport Austria

Drei Siege, drei Unentschieden und sechs Niederlagen – Das österreichische Fußball-Nationalteam muss auf ein enttäuschendes Länderspieljahr 2016 zurückblicken. Zu Beginn des Jahres war die Stimmung noch auf dem Höhepunkt. Nach der sensationellen Qualifikation für die EM-Endrunde reiste das Team von Trainer Marcel Koller als Zehnter der Weltrangliste nach Frankreich. Doch dann wurde die Euphorie rasch gebremst: 0:2 gegen Ungarn, 0:0 gegen Portugal und 1:2 gegen Island. „Geheimfavorit“ Österreich schied in der Gruppenphase mit nur einem Punkt und einem Tor aus.

Die Bilanz von Teamchef Marcel Koller

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Das ÖFB-Team erholte sich bis heute nicht von der EM-Enttäuschung. Nach einem 2:1-Sieg zum Auftakt der WM-Qualifikation in Georgien folgte ein 2:2-Remis gegen Wales und eine 2:3-Niederlage in Serbien. Spätestens mit der 0:1-Niederlage gegen Irland im November ist das Ticket für Russland 2018 in weite Ferne gerückt. Die Pleite gegen Irland war die erste Pflichtspiel-Niederlage im Ernst-Happel-Stadion seit dem 11.09.2012, als sich das ÖFB-Team sich nach einer starken Leistung Deutschland knapp mit 1:2 geschlagen geben musste.

 

 

VIENNA,AUSTRIA,14.NOV.16 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Slovakia, preview, press conference team AUT. Image shows Julian Baumgartlinger and head coach Marcel Koller (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

ÖFB-Team schließt Jahr 2016 auf Weltranglistenplatz 31 ab

via Sky Sport Austria

Zürich (APA) – Österreichs Fußball-Nationalteam schließt das unbefriedigend verlaufene Jahr 2016 auf dem 31. Platz der FIFA-Weltrangliste ab. Im vom Weltfußballverband am Donnerstag veröffentlichten neuen Ranking gab es aufgrund weniger internationaler Spiele in den vergangenen Wochen kaum Veränderungen. An der Spitze steht weiter Argentinien vor Erzrivale Brasilien, Dritter ist Weltmeister Deutschland.

Im Dezember des Vorjahres überwinterte Österreich noch auf Rang zehn der Weltrangliste. Dies gelang erstmals in der Geschichte der 1993 eingeführten Wertung. Heuer gab es jedoch in zwölf Länderspielen nur drei Siege (gegen Albanien, Malta, Georgien) und drei Unentschieden bei gleich sechs Niederlagen. Bei der EM-Endrunde in Frankreich holte die ÖFB-Auswahl in drei Spielen nur einen Zähler.

„Man muss feststellen, dass es ergebnistechnisch kein erfolgreiches Jahr war“, betonte Teamchef Marcel Koller nach dem 0:0 gegen die Slowakei zum Jahresabschluss Mitte November. So liegt Österreich auch in der WM-Qualifikation für Russland derzeit nur auf dem vierten Zwischenplatz. Zum Jahresauftakt wartet am 24. März das Heimspiel gegen die Republik Moldau.

Argentinien wurde von der FIFA als „Mannschaft des Jahres“ geehrt. Seit April steht der Vizeweltmeister an der Spitze. Die beste Bilanz im Kalenderjahr hat Frankreich mit 13 Siegen in 17 Spielen zu Buche stehen. Ihre einzige Niederlage kassierten „Les Bleus“ jedoch im wichtigsten Spiel des Jahres, im EM-Finale gegen Portugal (0:1 n.V.). Die erste Weltrangliste im Jahr 2017 wird die FIFA am 12. Jänner präsentieren.

 

MUNICH,GERMANY,19.OCT.16 - SOCCER - UEFA Champions League, group stage, FC Bayern Muenchen vs PSV Eindhoven. Image shows David Alaba (Bayern). Photo: GEPA pictures/ Thomas Bachun

ÖFB-Star Alaba auch 2016 wieder Kandidat für Weltauswahl

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Zürich (APA) – ÖFB-Star David Alaba hat auch heuer wieder die Chance, auf eine Einberufung in die Fußball-Weltauswahl des Jahres. Der Linksverteidiger von Bayern München ist einer von 20 Abwehrspielern, die auf der am Donnerstag veröffentlichten Kandidatenliste aufscheinen. Insgesamt 55 Spieler wurden nominiert, die Bekanntgabe der FIFA FIFPro World XI ist am 9. Jänner 2017 im Rahmen der Kür des Weltfußballers.

Mehr als 25.000 Profis aus über 75 Ländern beteiligen sich an der von der internationalen Spielervereinigung (FIFPro) und der FIFA durchgeführten Abstimmung. Sie wählen einen Torhüter, vier Verteidiger sowie je drei Mittelfeldspieler und Stürmer.

Bereits am (morgigen) Freitag (15.00 Uhr) wird übrigens bekannt, welche drei Spieler es im Kampf um den Weltfußballer-Titel in die Endauswahl geschafft haben.

Beitragsbild: Getty Images

SANKT POELTEN,AUSTRIA,30.SEP.16 - SOCCER - OEFB, Oesterreichischer Fussball-Bund, press conference. Image shows U21 head coach Werner Gregoritsch (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Rund um die U21-Playoff-Spiele gegen Spanien: Sachbeschädigungen und Alkohol im ÖFB-Team?

via Sky Sport Austria

Letzte Woche vermeldete Sky, dass der mit Jahresende auslaufende Vertrag von U21-Teamchef Werner Gregoritsch nicht verlängert werden soll. (Artikel) Schon damals berichteten wir, dass sportliche Gründe nicht den Ausschlag für die Entscheidung gegeben haben sollen. ÖFB-Mediendirektor Gramann zeigte sich erbost über diese Meldung, dementierte in einer Aussendung umgehend diese „Gerüchte“, die nicht der Tatsache entsprechen würden.

Nun berichten der „Kurier“ und „News“ über Disziplinlosigkeiten im österreichischen U21-Team. Im Anschluss an das Auswärtsspiel in Spanien soll es zu Vorfällen in der Hotel-Lobby gekommen sein. Laut News.at ist es im Anschluss an die Partie zu einem nächtlichen Ausflug und Sachbeschädigungen im Teamhotel gekommen. Diese wurden dem ÖFB in Rechnung gestellt. Teamchef Werner Gregoritsch bestätigt gegenüber dem Magazin: „Die Spieler haben frei bekommen, waren bis zwei, drei Uhr früh weg und sind bei der Rückkehr an Fenstern, Bildern und Lampen angestoßen.“ Böswilligkeit sei das aber nicht gewesen.

ÖFB-Präsidiums-Mitglied Horst Lumper (ÖFB-Delegationsleiter in Spanien) antwortet gegenüber „News“ auf die Frage, ob Alkohol geflossen sei: „Dazu möchte ich nichts sagen. Da muss man unterscheiden, ob es vor oder nach einem Spiel passiert.“ Sportdirektor Willi Ruttensteiner versicherte dem KURIER auf Nachfrage, ob Alkohol der beste Mitspieler des Abends war: „Das entzieht sich meiner Kenntnis.“

Josef Geisler, Präsident des Tiroler Fußball-Verbandes, ÖFB-Präsidiums-Mitglied und ebenfalls Sitzungs-Teilnehmer, wusste dagegen mehr und meinte Dienstag zum KURIER: „Dass es dort unter Anführungszeichen etwas gegeben hat, diese Tatsache gibt es. Inwieweit der Trainer mitverwickelt ist, ist mir nicht bekannt.“

Wie ÖFB-Mediendirektor Wolfgang Gramann gegenüber der APA meinte, sei der Vorfall bei der jüngsten Präsidiumssitzung des Verbandes am Freitag thematisiert worden und mittlerweile abgehakt.

Über die Zukunft von Gregoritsch, dessen Vertrag ausläuft, wird laut Gramann erst in den kommenden Wochen entschieden.

 

VIENNA,AUSTRIA,16.NOV.16 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Slovakia, press conference. Image shows head coach Marcel Koller (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

ÖFB-Team in FIFA-Weltrangliste auf Platz 31 zurückgefallen

via Sky Sport Austria

Zürich (APA) – Österreichs Fußball-Nationalteam ist in der FIFA-Weltrangliste um eine weitere Position auf Platz 31 zurückgefallen. Von den ÖFB-Gruppengegnern in der WM-Qualifikation verbesserte sich Irland durch das 1:0 in Wien um zehn Ränge und ist bereits 23. Auch EM-Halbfinalist Wales, der einen Platz einbüßte und nun Zwölfter ist, liegt weiterhin vor dem ÖFB-Team, das vor der EM noch Zehnter gewesen war.

An der Spitze steht unverändert Vizeweltmeister und Copa-Finalist Argentinien, neuer Zweiter ist Rekordchampion Brasilien, der die südamerikanische WM-Qualifikation klar anführt und Weltmeister Deutschland auf Rang drei verdrängte. Copa-Sieger Chile zog an Kolumbien und Belgien vorbei und ist nun Vierter.

Die aktuelle FIFA-Weltrangliste (Stand 24. November 2016):
1. ( 1.) Argentinien 1.634 Punkte
2. ( 3.) Brasilien 1.544
3. ( 2.) Deutschland 1.433
4. ( 6.) Chile 1.404
5. ( 4.) Belgien 1.368
6. ( 5.) Kolumbien 1.345
7. ( 7.) Frankreich 1.305
8. ( 8.) Portugal 1.229
9. ( 9.) Uruguay 1.187
10. (10.) Spanien 1.166
Weiter:
12. (11.) Wales 1.121 *
23. (33.) Irland 858 *
31. (30.) ÖSTERREICH 773
44. (43.) Serbien 647 *
119. (122.) Georgien 281 *
162. (173.) Moldau 138 *

* = Österreichs Gruppengegner in der WM-Qualifikation für 2018

Beitragsbild: GEPA

Teamchef Koller zieht Bilanz: „Kein erfolgreiches Jahr“

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Einen Tag nach dem 0:0 zum Jahresausklang im Heim-Testspiel gegen die Slowakei hat Österreichs Fußball-Teamchef Marcel Koller ernüchtert Resümee gezogen. Die Bilanz von drei Siegen, drei Unentschieden und sechs Niederlagen 2016 stimmte den Schweizer nachdenklich. „Man muss feststellen, dass es ergebnistechnisch kein erfolgreiches Jahr war“, sagte Koller am Mittwoch in Wien.
Gestern jährte sich übrigens das erste Länderspiel unter der Regie von Marcel Koller zum fünften Mal. Grund genug für uns, auf die vergangenen 5 Jahre zurückzublicken und eine Bilanz zu ziehen.

In einem über 20-minütigem Monolog versuchte der 56-Jährige die Gründe für die Misserfolge der vergangenen zwölf Monate darzulegen. „Schon Anfang des Jahres haben wir gemerkt, dass es nach der grandiosen EM-Qualifikation schwierig war, das zu bestätigen.“ Bereits beim ersten Lehrgang im März sei „eine gewisse Verunsicherung“ unter den Spielern bemerkbar gewesen, erzählte Koller. „Da war die Leichtigkeit ein bisschen weg.“

„Kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“

Dieser Trend setzte sich über die verkorkste EM bis zur laufenden WM-Qualifikation fort, in der die viertplatzierte ÖFB-Auswahl nach vier Runden sechs Punkte hinter Spitzenreiter Irland liegt. „Aber wenn man sich die Partien anschaut, kann ich der Mannschaft nicht den Vorwurf machen, nicht alles versucht zu haben. Es waren immer sehr enge Spiele.“

Tatsächlich wurden in diesem Jahr nur zwei Matches mit mehr als einem Tor Unterschied verloren, es gelang jedoch auch kein einziger Sieg mit mehr als einem Tor Differenz. „Doch in Georgien hätten wir das 3:0 machen können, dann wären wir vielleicht in einen Lauf gekommen. Dann ist es aber noch eng geworden. Und gegen Wales hätten wir gewinnen können“, meinte Koller und beklagte in diesem Zusammenhang einmal mehr die mangelnde Effizienz.

Leise Kritik an Schöpf

Allerdings betonte der Teamchef auch: „Es war nicht alles schlecht, was schlechtgeredet wurde. Wir vom Trainerteam müssen aufpassen, dass nicht alles kaputtgeredet wird. Die Mannschaft hat funktioniert, auch das Betreuerteam.“ In der WM-Qualifikation sei „nach wie vor etwas möglich“, ergänzte Koller. Weiter geht es für seine Truppe am 24. März 2017 in Wien gegen die Republik Moldau, jedoch ohne die gesperrten Julian Baumgartlinger und Alessandro Schöpf.

Letzterer wurde von Koller, ohne explizit danach gefragt zu werden, mit leiser Kritik bedacht. „Er hat gegen Irland nicht sein bestes Spiel gemacht. Ich denke schon, dass das mit dem Druck zu tun hatte, dem er vielleicht nicht ganz standgehalten hat.“ Schöpf hatte in dieser Partie sein erstes Pflichtspiel von Beginn an in der ÖFB-Auswahl absolviert – aber nicht wie üblicherweise im Nationalteam im Zentrum, sondern am rechten Flügel, wo der Tiroler bei Schalke zum Einsatz kommt. Koller erklärte dies nach der Pressekonferenz damit, dass Marcel Sabitzer seiner Meinung nach der geeignetere Gegenspieler für Irlands Zentrumsmann Glenn Whelan gewesen sei.

Sonderlob für Debütanten und Lazaro

Auch David Alaba blieb nach seiner Einwechslung gegen die Slowakei im zentralen Mittelfeld neuerlich unter den Erwartungen, wurde aber von Koller verteidigt. „In seinen viereinhalb Jahren im Mittelfeld ist niemandem in den Sinn gekommen, dass er links hinten spielen sollte.“ In dieser Zeit war aber auch noch der am Dienstag offiziell verabschiedete Christian Fuchs Bestandteil der Nationalmannschaft gewesen.

Sonderlob von Koller gab es nach dem Slowakei-Match für die Debütanten Andreas Lukse, Michael Madl sowie für Valentino Lazaro. Ansonsten sammelte der Nationaltrainer aus dem Duell mit dem EURO-2016-Achtelfinalisten wenig positive Erkenntnisse. „Man hat gesehen, dass wir im Moment Schwierigkeiten damit haben, Tore zu erzielen.“

Dieses Problem solle im kommenden Jahr behoben werden. „Wir müssen konsequent versuchen, unseren Weg weiterzugehen“, sagte Koller. Gravierende Adaptierungen in der Spielanlage dürften eher nicht zu erwarten sein. „Es ist schwierig, kurzfristig Dinge im großen Bereich zu verändern. Wir müssen viele kleine Dinge besser machen“, erklärte der Coach, meinte aber auch, er habe nach wie vor eine zumindest phasenweise Umstellung auf eine Dreierkette im Kopf.

Koller über die Spielphilosophie

Im Zusammenhang mit der Spielphilosophie stellte Koller wohl nur rhetorische Fragen. „Wollen wir unsere Spielweise, die wir in fünf Jahren aufgebaut haben, verlassen? Wollen wir nicht mehr Fußball spielen, sondern nur noch lange Bälle nach vorne schlagen?“

Das ÖFB-Team wird wohl weiter zumeist auf Ballbesitz, Offensiv-Pressing und geordneten Spielaufbau setzen – aber vielleicht nicht mehr in jeder Partie. Man könne einen Gegner auch überraschen, indem man sich hinten reinstelle und auf Konter lauere. „Wir müssen nicht immer schön spielen“, erklärte Koller und versprach: „Wir werden uns Gedanken darüber machen, wie wir uns weiter verbessern und auf die Siegerstraße zurückkehren können.“

Gelingen könnte dies auch mit mehr Gefährlichkeit bei Standards, aus denen in den vergangenen Monaten wenig Zählbares herausschaute. Allerdings sei das Üben von Situationen mit ruhenden Bällen beim Nationalteam auch ein Zeitproblem, gab Koller zu bedenken und wies auf eine Statistik hin, wonach man im Schnitt 40 Eckbälle für einen Torerfolg benötige.

An der Kaderzusammensetzung wird sich auch im kommenden Jahr nichts Entscheidendes ändern, ließ der Teamchef erkennen. „Wir haben in Österreich nicht 30 oder 40 Spieler, die auf einem sehr hohen Level sind.“

Alaba: „Können mit dem Länderspieljahr 2016 nicht zufrieden sein“

Schöpf für WM-Quali-Spiel gegen Moldawien gesperrt

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Österreichs Fußball-Nationalmannschaft muss im kommenden WM-Qualifikationsspiel am 24. März 2017 im Wiener Happel-Stadion gegen die Republik Moldau auf Alessandro Schöpf verzichten. Der Schalke-Legionär wurde am Dienstag beim U21-EM-Play-off auswärts gegen Spanien mit Gelb-Rot ausgeschlossen und muss die daraus resultierende Sperre im A-Team absitzen, wie die UEFA dem ÖFB am Mittwoch mitteilte.

U21-Nationalteam verpasst nach 0:0 in Spanien EM-Endrunde

Bild: GEPA

Alaba: „Können nicht zufrieden sein mit dem Länderspieljahr 2016“

via Sky Sport Austria

Das ÖFB-Team kam im letzten Länderspiel des Jahres 2016 nicht über ein enttäuschendes 0:0 gegen die Slowakei. Auch wenn Marcel Koller im gestrigen Spiel viel rotierte und auch einigen Debütanten die Chance gab, spiegelte das Spiel das verkorkste Länderspieljahr wider, wie auch Martin Hinteregger nach dem Spiel feststellte: „Sinnbildlich für das ganze Länderspieljahr glaube ich. Wir müssen extrem viel Aufwand betreiben, dass wir uns Chancen herausspielen bzw. Tore machen und in der Defensive ist es das Gleiche. Das hat sich durch das ganze Jahr gezogen.“ Nun müsse man das Jahr reflektieren und die richtigen Schlüsse ziehen, um dann positiv ins neue Jahr zu starten.

Hinteregger: „Sinnbildlich für das ganze Jahr“
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Auch David Alaba weiß die Leistungen in den vergangenen Monaten richtig einzuschätzen: „Ich denke, dass wir eine Mannschaft sind, die hungrig und auch selbstkritisch ist. Wir wissen alle, dass wir mit den Leistungen nicht zufrieden sein können.“

Baumgartlinger: „Nicht das was wir uns vorgestellt haben“
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„Man kann das ganze Länderspieljahr als durchwachsen bezeichnen. Auch heute war das Ergebnis, wie so oft in diesem Jahr, nicht das was wir uns vorgestellt haben“, meinte Kapitän Julian Baumgartliner nach dem Spiel.

Teamchef Marcel Koller analysierte das Länderspieljahr relativ nüchtern: „Nach dem letzten Spiel müssen wir uns das eine oder andere anschauen. Wenn man die WM-Qualifikation anschaut, sieht man, dass wir nicht schlechter waren als die anderen. Wir haben aber Tore bekommen und zu wenige erzielt.“

Was Christian #Fuchs zu einem möglichen Rücktritt vom Rücktritt im @oefb1904-Team sagt 😉 Infos: https://t.co/2lfCnKPoA5 #AUTSVK #DankeFuchs🐺 pic.twitter.com/bV3fqS9VP1

— Sky Sport Austria (@SkySportAustria) November 15, 2016

 

 

VIENNA,AUSTRIA,15.NOV.16 - SOCCER - OEFB international match, Austria vs Slovakia, friendly match. Image shows Vladimir Weiss (SVK) and Marko Arnautovic (AUT). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

ÖFB-Team beendet Länderspieljahr mit torlosem Remis gegen Slowakei

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat das Länderspieljahr 2016 am Dienstag mit einem 0:0 gegen die Slowakei abgeschlossen. 14.200 Zuschauer im Wiener Happel-Stadion sahen ein Testspiel mit nur wenigen Höhepunkten, wobei die Gastgeber leichte Feldvorteile hatten.

Damit brachte es das ÖFB-Team in diesem Jahr auf drei Siege, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen. Eine schlechtere Bilanz lieferte man zuletzt 2011 ab, als Teamchef Marcel Koller nur in der letzten Partie im Amt war.

Der Schweizer hatte im Vergleich zum 0:1 vor drei Tagen gegen Irland gleich acht Wechsel in der Startformation vorgenommen. So kamen Goalie Andreas Lukse und Michael Madl zu ihren Debüts, womit bereits neun Mitglieder der U20-WM-Vierten von 2007 zu A-Team-Spielern aufstiegen. Valentino Lazaro und Markus Suttner agierten als Außenverteidiger, Stefan Ilsanker im zentralen Mittelfeld, Karim Onisiwo am rechten Flügel und Lukas Hinterseer in der offensiven Zentrumsposition hinter Solo-Spitze Martin Harnik.

Noch größer war die Fluktuation bei den Slowaken, die ihre Startelf nach dem 4:0 in der WM-Quali gegen Litauen am Freitag gleich an neun Positionen änderten. Dadurch standen einander zwei Mannschaften gegenüber, die in dieser Formation noch nie zusammenspielten und wohl auch nicht mehr zusammenspielen werden, was sich nicht gerade positiv auf die Qualität der Partie auswirken sollte.

#gallery-2 { margin: auto; } #gallery-2 .gallery-item { float: left; margin-top: 10px; text-align: center; width: 100%; } #gallery-2 img { border: 2px solid #cfcfcf; } #gallery-2 .gallery-caption { margin-left: 0; } /* see gallery_shortcode() in wp-includes/media.php */ Christian Fuchs wurde vor dem Spiel verabschiedet. Er absolvierte 78 Länderspiele für das ÖFB-Team

Zusammenhänge Aktionen hatten Seltenheitswert, es regierte zumeist das Zufallsprinzip, wobei sich die Österreicher immerhin eine leichte Feldüberlegenheit erarbeiteten. Die erste Chance fanden dennoch die Gäste vor – Lukse klärte bei einem Aufsetzer des wenige Meter vor dem Tor freistehenden Michal Duris.

Die ÖFB-Truppe wurde erst gegen Ende der ersten Hälfte gefährlich. Arnautovic legte für Onisiwo auf, der am slowakischen Rapid-Keeper Jan Novota scheiterte. Den Nachschuss von Hinterseer wehrte Jakub Holubek per Kopf auf der Linie ab (37.). In der 45. Minute blieb Novota gegen Harnik Sieger, wenige Sekunden später war der Schlussmann bei einem Weitschuss von Arnautovic auf dem Posten.

Schon unmittelbar nach der Pause brachte Koller drei neue Akteure, darunter auch David Alaba, der gemeinsam mit dem nun vorgezogenen Aleksandar Dragovic das Mittelfeld-Zentrum bildete und die Kapitänsschleife vom ausgetauschten Julian Baumgartlinger übernahm.

Am freundschaftlichen Charakter der Partie änderte sich nichts. Die Gastgeber taten weiterhin mehr fürs Match, blieben aber ideenlos – ein harmloser Seitfallzieher von Onisiwo auf Novota-Ersatzmann Martin Dubravka (67.) war für lange Zeit das Höchste der Gefühle. Kurz danach durfte auch noch Stefan Stangl debütieren.

Die Slowaken schafften es in der zweiten Hälfte nur einmal – bei einem von Lukse gehaltenen Kiss-Kopfball nach Freistoßflanke von Vladimir Weiss – halbwegs vielversprechend vor das österreichische Tor. In der Folge gab es bis zum Schlusspfiff keine ernstzunehmende Torchance mehr, weshalb die 14.200 Fans (Minusrekord in der Ära Koller in Wien) das Team mit vereinzelten Pfiffen in die Kabine schickte.

Weiter geht es für Alaba und Co. am 24. März 2017 wieder im Prater-Oval mit dem WM-Quali-Match gegen die Republik Moldau. Vier Tage später folgt das Heim-Testspiel gegen Finnland.

Die STIMMEN zum SPIEL

Marcel Koller (Teamchef Österreich): „Natürlich hätten wir gerne gewonnen, das wäre wichtig gewesen. Man muss viel dafür tun. Ich habe vor dem Spiel gesagt, jeder muss drauflegen, um einen Sieg zu erreichen, das war heute nicht so da. Vom Spielerischen her hatten wir in der ersten Hälfte zwei Möglichkeiten, da wollte der Ball nicht rein. In der zweiten Halbzeit haben sie defensiv etwas kompakter gespielt, da haben wir zu wenig Druck entwickelt. Ich wollte auch einmal andere Spieler sehen und nicht nur eine Viertelstunde lang. Madl hat hinten sehr gut gespielt und Lukse hat zweimal hervorragend gehalten. Das sind Alternativen zu denen, die heute nicht dabei waren oder verletzt sind. In so einem Spiel kann man das mal ausprobieren. Nach dem letzten Spiel müssen wir uns das eine oder andere anschauen. Wenn man die WM-Qualifikation anschaut, sieht man, dass wir nicht schlechter waren als die anderen. Wir haben aber Tore bekommen und zu wenige erzielt.“

Michael Madl (Abwehr/Team-Debütant): „Meine Leistung war ganz in Ordnung, leider konnten wir das Spiel nicht mit einem Sieg abschließen. Es war eine relativ zusammengewürfelte Mannschaft, aber in der ersten Hälfte hat das ganz gut funktioniert. Der Platz war schwer zu bespielen.“

Andreas Lukse (Keeper/Team-Debütant): „Wenn man zu null spielt, kann man zufrieden sein. Zwei wichtige Bälle waren zu halten, da war ich da.“

Marko Arnautovic: „Ich bin stolz auf die Jungs, die ihr Debüt gemacht haben, und hoffe, dass sie weiter hart arbeiten. Es ist nicht leicht, in so einer Situation reinzukommen und das Spiel aufzureißen.“

Jan Kozak (Slowakei-Teamchef): „Es war offensichtlich, dass es ein Freundschaftsspiel war. Wir hatten die erste Chance im Spiel, aber gegen Ende der ersten Hälfte war Österreich besser. In der zweiten Hälfte hat sich alles zumeist im Mittelfeld abgespielt. Das 0:0 ist ein gutes Ergebnis für uns.“

 

Bild: GEPA

Christian Fuchs genießt die Länderspielpausen mit seinen Kindern

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Christian Fuchs hat am Dienstag rund eine Stunde vor seiner Ehrung im Zuge des Fußball-Testspiel Österreichs gegen die Slowakei wieder bekräftigt, dass ein Rücktritt vom Rücktritt aus der ÖFB-Auswahl für ihn nicht infrage kommt. Es sei die richtige, wenn auch keine leichte Entscheidung gewesen, betonte der Ex-Kapitän im Happel-Stadion. Der 30-Jährige hatte nach der EM im Sommer den Hut genommen.

Mittlerweile habe seine in New York wohnende Familie Priorität, erzählte Fuchs in Anwesenheit seiner Frau Raluca. In einer Länderspiel-Pause kann der Linksverteidiger immer zumindest für wenige Tage in die USA fliegen.

Ursprünglich hatte der Leicester-Legionär erklärt, 2018 von Großbritannien nach New York zu übersiedeln. Durch die Vertragsverlängerung bis 2019 wird sich der Umzug wohl verzögern. „Danach wird man schauen, ob es die MLS oder die NFL wird“, schmunzelte Fuchs, der vor wenigen Monaten mit einer Kicker-Karriere im American Football geliebäugelt hatte.

Vor dem Spiel gegen die Slowakei besuchte der Linksverteidiger noch seine früheren Mitspieler in der Kabine, unmittelbar vor dem Anpfiff bekam er von Sportdirektor Willi Ruttensteiner und ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold in Abwesenheit des auf Urlaub weilenden Verbandschefs Leo Windtner ein spezielles Nationalteam-Trikot überreicht.

Auf einen Kurzeinsatz gegen die Slowaken verzichtete der erst am Dienstagnachmittag eingeflogene Fuchs aus Rücksicht auf seinen Club, um keine Verletzung zu riskieren. Der ÖFB-Truppe traut er trotz des verkorksten Quali-Starts noch die WM-Teilnahme zu. „Wichtig ist jetzt, wie man auf die Rückschläge reagiert, aber wir haben eine super Mannschaft“, sagte Fuchs.

U21-Nationalteam verpasst nach 0:0 in Spanien EM-Endrunde

via Sky Sport Austria

Albacete (APA) – Die U21-Fußball-EM 2017 in Polen geht ohne Österreich über die Bühne. Die Truppe von Trainer Werner Gregoritsch holte zwar am Dienstag im Play-off-Rückspiel gegen den vierfachen Champion Spanien in Albacete ein torloses Remis, zog aber nach dem 1:1 in St. Pölten am Freitag aufgrund der Auswärtstorregel den Kürzeren. Damit muss die ÖFB-Auswahl weiter auf ihre Europameisterschafts-Premiere warten.

Nach einer Niederlage gegen Finnland 2008 im Elfmeterschießen scheiterte Österreich zum zweiten Mal in einem EM-Play-off. Dass zum dritten Mal in Folge gegen Spaniens U21 ein Remis geholt werden konnte, war nur ein kleiner Trost. Im Gegensatz zum 1:1 in Puertollano 2014 fiel im mit 16.000 Zuschauern fast ausverkauften Estadio Carlos Belmonte diesmal der ersehnte Treffer in der Nachspielzeit nicht mehr. Näher dran waren aber die Spanier am Sieg, die nach einer mageren ersten Hälfte nach dem Seitenwechsel aufdrehten.

Coach Werner Gregoritsch hatte vor der Partie gemeint, dass die Spanier nicht auf 0:0 spielen können. In den ersten 30 Minuten in Albacete sah es aber schon eher danach aus. Der Respekt der Iberer schien wohl auch durch die ÖFB-Verstärkung durch die drei A-Teamspieler Michael Gregoritsch, Alessandro Schöpf und Louis Schaub ziemlich groß. Die ÖFB-Auswahl konnte nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch voll mithalten und hatte zum Teil auch die besseren Momente. Bei einem Gregoritsch-Weitschuss hatte Spanien-Goalie Kepa Arrizabalaga seine Mühe (22.).

Von den Spaniern war überraschend wenig zu sehen, das erste Highlight war keine Topchance, sondern eine strittige Situation. Philipp Mwene bekam bei einer Gaya-Hereingabe den Ball an die Hand, der niederländische Schiedsrichter Serdar Gözübüyük ließ weiterspielen (30.). Drei Minuten später hätte Philipp Lienhart bei einer Kopfball-Rückgabe beinahe Tormann Daniel Bachmann überrascht. Der Führung näher waren aber die Gäste, ein Schoissengeyr-Kopfball nach Schöpf-Ecke verfehlte das Tor (41.). Zudem blieb die Pfeife des Referees bei einer Attacke von Jorge Mere an Schöpf im Strafraum neuerlich stumm (43.) – damit wohl ausgleichende Ungerechtigkeit.

Nach dem Seitenwechsel legten die Spanier mindestens einen Gang zu, die erste Chance fanden trotzdem die ÖFB-Kicker vor. Ylli Sallahi prüfte Arrizabalaga mit einem Weitschuss ordentlich (58.). Die Österreicher zollten wohl auch dem hohen Laufpensum in der ersten Hälfte Tribut, die Iberer kombinierten deutlich besser und hätten auch in Führung gehen müssen.

Spaniens U21-Rekordspieler und -Rekordschütze Gerard Deulofeu scheiterte aber mit einem Abschluss aus der Drehung aus acht Metern am starken Bachmann (60.). Gleich darauf ging ein Merino-Kopfball drüber (61.). Zudem schob der im Gegensatz zum Hinspiel in die Mannschaft gerückte Borja Mayoral den Ball aus bester Position knapp am Tor vorbei (71.).

Das sollte sich aber nicht mehr rächen, die Gastgeber kontrollierten das Geschehen und ließen keine ÖFB-Möglichkeit mehr zu. Selbst kamen sie dem 1:0 noch zweimal sehr nahe. Deulofeu ließ eine Top-Doppelchance ungenützt (87.), Mayoral scheiterte am einmal mehr glänzend reagierenden Bachmann (92.).

Da war Schöpf schon nicht mehr am Platz, er hatte in der 81. Minute eine strittige Gelb-Rote Karte gesehen. Österreich durfte sich zumindest über einen Teilerfolg im zehnten U21-Duell mit Spanien freuen, das im Head-to-Head mit fünf Siegen, vier Remis und einer Niederlage klar voran liegt.

Stimmen zum Spiel:

Werner Gregoritsch (ÖFB-U21-Teamchef): „Ich bin sehr traurig und wehmütig, aber auch stolz auf das Auftreten und die Leistung meiner Mannschaft. Wie sich das Team in beiden Spielen gegen den großen Favoriten präsentiert hat, ist unglaublich. Am Ende sind wir jetzt durch einen fragwürdigen Elfmeter im Hinspiel ausgeschieden. Ich denke, dieses österreichische U21-Nationalteam hat in diesen beiden Spielen etwas geleistet, was noch nicht oft da gewesen ist. Zweimal gegen Spanien nicht zu verlieren, ist eine Riesenleistung. Es ist viel Qualität da, das ist sehr positiv für die Zukunft des österreichischen Fußballs.“

Daniel Bachmann (ÖFB-U21-Tormann): „Es ist im Moment sehr bitter für uns alle. Wir haben in der Gruppenphase Deutschland und Russland gehabt und jetzt im Play-off noch mit Spanien das schwerste Los bekommen. Wir können uns nichts vorwerfen und haben uns, denke ich, teuer verkauft. Wir haben in den letzten zweieinhalb Jahren hart gearbeitet, aber die Leistung bringt uns jetzt auch nichts. Die Enttäuschung ist sehr groß.“

Bild: GEPA

during the international friendly match between Austria and Albania at the Ernst-Happel-Stadion on March 26, 2016 in Vienna, Austria.

Fünf Jahre Marcel Koller – eine Bilanz

via Sky Sport Austria

Am 15. November 2011 saß Teamchef Marcel Koller erstmals als Trainer der österreichischen Nationalmannschaft auf der Bank. In einem freundschaftlichen Länderspiel in der Ukraine musste sich das Nationalteam mit 1:2 geschlagen geben. Fünf Jahre und 45 Spiele später steht der 56-jährige Schweizer erstmals heftiger Kritik gegenüber. Die Bilanz seiner ersten fünf Jahre als ÖFB-Teamchef kann sich dennoch sehen lassen.

Heute vor genau 5 Jahren gab Marcel Koller sein Debüt als Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft. Das ÖFB-Team unterlag der Ukraine in einem Testspiel auswärts mit 1:2. #throwback #UKRAUT #Koller @oefb_1904

Ein von Sky Sport Austria (@skysportaustria) gepostetes Foto am 15. Nov 2016 um 7:14 Uhr

 

Die Ära Koller in Zahlen

In 46 Spielen holte das Nationalteam 22 Siege, 9 Unentschieden und kassierte 15 Niederlagen. Das entspricht 1,63 Punkten pro Spiel und einer Siegquote von 47,8 Prozent. In Pflichtspielen liest sich die Statistik noch besser. In 27 Spielen stehen 15 Siegen und 5 Unentschieden nur 7 Niederlagen gegenüber (Siegquote: 55,6 Prozent, 1,85 Punkte/Spiel). Zum Vergleich: Vorgänger Didi Constantini erreichte in 23 Partien eine Punkteschnitt von 1,04. Damit kann Koller auch mit Herbert Prohaska mithalten, der 1,65 Punkte pro Spiel mit der ÖFB-Elf holte.

In Kollers erster Qualifikationsrunde, der WM-Qualifikation 2014, landete man in der Gruppe mit 17 Punkten hinter Deutschland (28) und Schweden (20) auf Rang drei und verpasste damit das Turnier in Brasilien. Der für das Playoff nötige zweite Platz war aber durchaus in Reichweite. Erst eine unglückliche 1:2-Niederlage nach 1:0-Führung in Schweden besiegelte am vorletzten Spieltag das Aus. Auch beim 1:2 gegen Deutschland im Wiener Ernst-Happel-Stadion zeigte die Mannschaft eine starke Leistung und stellte den Favoriten vor große Probleme.

Chancenauswertung als größtes Problem

Koller verlängerte trotz Qualifikations-Aus seinen Vertrag. Er sah weiter Potential in der österreichischen Nationalmannschaft und seine Mission noch nicht als beendet. Dabei schlug er sogar das Angebot Teamchef seines Heimatlandes zu werden aus.

Koller bleibt Teamchef

Top 10 der Welt

Das fehlende Glück in der Qualifikation zur WM sollte aber in den beiden Jahren danach zurückkommen. Österreich marschierte ohne Niederlage (9 Siege, 1 Unentschieden) durch die EM-Qualifikationsgruppe für die Endrunde in Frankreich 2016 und qualifizierte sich erstmals sportlich für eine EM. Nur zum Auftakt gegen Schweden (1:1) musste man Punkte abgeben. Danach gab es neun Siege in Serie mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 21:4. Herausragend dabei war der 4:1-Auswärtssieg in Stockholm gegen Schweden, wo das österreichische Team erfrischenden Offensivfußball zeigte.

Koller: „Frankreich Wir Kommen“

Der Hype um das Team und auch um Teamchef Marcel Koller kannte keine Grenzen. Österreich lag in der FIFA-Weltrangliste plötzlich in den Top 10. 2007 war Österreich Nummer 94 der Fußballwelt. Beim Amtsantritt des Schweizers lag man auf Rang 70. Mittlerweile ist man auf Platz 30 zurückgefallen.

 

 

Koller setzt auf Vertrauen

Der Schweizer erstellte in den fünf Jahren seinen Stammkader. Er schenkte auch Spielern, die bei ihren Vereinen nur wenig Spielpraxis bekamen, das Vertrauen. So stand Marc Janko regelmäßig  in der Startelf, obwohl er bei Trabzonspor in der Türkei mehr auf der Tribüne saß als auf dem Rasen spielte, oder Torhüter Robert Almer, der bei Fortuna Düsseldorf, Energie Cottbus und Hannover 96 nur Ersatzkeeper war. Beide zahlten das Vertrauen zurück. Janko bedankte sich im Juni 2013 beim 2:1-Heimsieg gegen Schweden mit einem Flugkopfballtor, der viel kritisierte Almer entwickelte sich zur unumstrittenen Nummer eins im Nationalteam.

Almer ist Koller dankbar

Janko genießt Kollers Vertrauen

Bei der Europameisterschaft setzte der 56-Jährige ebenfalls auf altbewährte Kräfte, die in der Qualifikation so starke Leistungen gezeigt hatten. Beim Turnier in Frankreich ließen aber gerade diese Spieler mit Formschwäche aus. Die Kritik richtete sich zunehmend nicht nur gegen Alaba und Co., sondern auch gegen den Trainer. Kollers Festhalten am Stamm wird jetzt heftig kritisiert, manche sprechen von „Sturheit“ des Schweizers.

Koller setzt auf Kontinuität

Doch wer nach der misslungenen EM glaubte, dass das ÖFB-Team mit frischem Wind in die WM-Qualfikation für Russland 2018 startet, sollte sich täuschen. Koller setzt weiterhin auf sein Stammpersonal. Zum Paradebeispiel wurde Alessandro Schöpf, der auf Schalke Woche für Woche Top-Leistungen brachte und als einziger ÖFB-Spieler bei der EM positiv aufzeigte und sich dennoch hinter dem mit Bremen schwächelnden Zlatko Junuzovic, anstellen musste. Doch auch mit Schöpf erstmals in der Startelf setzte es gegen Irland am vergangenen Samstag eine 0:1-Niederlage. Marcel Koller fehle der Plan B lautet der Tenor der Medien.

Koller in der Kritik

Bereits nach vier Spielen ist das Ticket für Russland in weite Ferne gerückt. Mit 4 Punkten liegt man bereits abgeschlagen hinter Irland (10), Serbien (8) und Wales (6) auf Rang vier. Der Weg nach Russland ist angesichts dieser Ausgangslage beinahe unüberwindbar.

Koller 2015 bei Talk & Tore: „Du musst auch Stur sein“

Die Unzufriedenheit der Fans über den Schweizer Teamchef ist so groß wie nie in den fünf Jahren zuvor. Der Fußball ist und bleibt ein Tagesgeschäft – vor wenigen Monaten war der Schweizer noch der gefeierte Heilsbringer. Wenige Monate später fordern Fans seinen Rauswurf. Eine weitere Niederlage im Freundschaftsspiel gegen die Slowakei könnte die Stimmung weiter in Richtung der „Gegner“ von Marcel Koller kippen lassen.

ÖFB-Team droht Trainerdiskussion

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Artikelbild: Getty

Vor dem Spiel gegen die Slowakei: Das System Koller auf dem Prüfstand

via Sky Sport Austria

Vor dem letzten Länderspiel des Jahres 2016 ist das ÖFB-Team nach den zuletzt schwachen Ergebnissen auf Wiedergutmachung aus. Das verkorkste Jahr 2016 mit der enttäuschenden Europameisterschaft und dem schlechten Start in die WM-Qualifikation soll heute zumindest mit einem Erfolgserlebnis gegen die Slowakei versöhnlich abgeschlossen werden.

Der Gegner legt auf dieses Spiel keinen Fokus. Neben Neapel-Star Marek Hamsik und Abwehrchef Martin Skrtel sind vier weitere Stammspieler erst gar nicht nach Wien angereist. Für das ÖFB-Team vielleicht die Chance Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben zu tanken. Interessant wird es auch zu sehen sein, inwieweit Teamchef Marcel Koller heute anderen Spielern die Chance gibt sich zu beweisen.

ÖFB droht nach längerer Zeit wieder eine Trainerdiskussion

 

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Entscheidung über künftiges Nationalstadion kommendes Jahr

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – In die lange Diskussion über die Zukunft des Ernst-Happel-Stadions in Wien kommt langsam Bewegung. Derzeit befindet sich eine Studie in Fertigstellung, die Aufschluss darüber geben soll, wie es mit der größten Arena Österreichs weitergehen könnte. Eine neuerliche Renovierung des Prater-Ovals wie schon vor der EURO 2008 ist nach derzeitigem Stand genauso möglich wie ein kompletter Neubau.

ÖFB-Präsident Leo Windtner macht kein Hehl daraus, dass er letztere Variante bevorzugen würde. „Ich will der Studie nicht vorgreifen, aber es spricht sehr viel für einen Neubau“, sagte der Oberösterreicher der APA. „Wenn die Studie da ist, wird man sicher konstruktive Gespräche führen, um eine zeitnahe Lösung anzustreben. Und zeitnah heißt nächstes Jahr.“

Windtner stellt sich im Juni 2017 im Rahmen der ÖFB-Hauptversammlung seiner Wiederwahl, im Idealfall könnte er zu diesem Zeitpunkt schon eine Entscheidung verkünden. „Aber es ist nicht das große Ziel, dass es sich bis dahin ausgeht“, sagte Windtner und betonte, ein neues Stadion wäre „ein gewaltiger Zukunftsschritt“.

Allerdings würde eine neue Arena mit einem Fassungsvermögen zwischen 50.000 und 60.000 Zuschauern wohl einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. Dementsprechend schwierig ist eine Einigung darüber, wer welche Kosten übernimmt. Die Hauptlast müssten wohl der Bund und die Stadt Wien tragen, wobei Sportminister Hans Peter Doskozil in den vergangenen Monaten schon des öfteren andeutete, auch private Investoren ins Boot holen zu wollen.

 

 

Doskozil und Vertreter der Stadt Wien lehnten mit Verweis auf laufende Verhandlungen eine Stellungnahme zum Stadion-Thema ab. Zumindest der Minister gilt als klarer Befürworter eines Neubaus und ist deshalb auch großer Hoffnungsträger für den ÖFB. „Doskozil macht erfreulicherweise Druck, dass eine neue Infrastruktur geschaffen wird, und ist massiv entschlossen, das Projekt in drei, vier Jahren durchzuziehen.“

Kritiker eines Neubaus verweisen jedoch auf die zu erwartende schlechte Auslastung eines neuen Nationalstadions. Rapid trägt seit dieser Saison sämtliche Partien im neuen Allianz Stadion aus, auch die Austria wird dem Prater den Rücken kehren, sobald die Renovierung der Generali Arena im Sommer 2018 abgeschlossen ist.

Das Nationalteam absolvierte 2016 sechs Länderspiele im Happel-Stadion, im kommenden Jahr werden es weniger sein. Fixiert wurde bisher nur das Heimspiel gegen die Republik Moldau am 24. März, dazu werden wohl auch noch die WM-Quali-Heimspiele gegen Georgien am 5. September und gegen Serbien am 6. Oktober sowie ein Termin im November kommen.

Viele Millionen für ein neues Stadion auszugeben, in dem pro Jahr nur eine Handvoll Länderspiele stattfinden, kommt nicht in allen Teilen der Öffentlichkeit gut an. Dennoch ist Windtner von der Sinnhaftigkeit der Investition überzeugt. „Es muss eine Multifunktions-Arena werden, die nicht nur für den Fußball, sondern auch für andere Top-Events in Wien wie Konzerte oder Messen zur Verfügung stehen würde.“

In der Stadion-Thematik sind noch viele Punkte offen, nur eine Frage ist geklärt – die Heimstätte des ÖFB-Teams bleibt im Prater und wird nicht, wie noch vor zwei Jahren kolportiert, in die Wiener Seestadt Aspern übersiedeln. „Der Prater ist von der Logistik und der Gesamteinbettung des Stadions in das Areal ideal“, erklärte Windtner.

Beim Tüfteln an der Stadionlösung könnte übrigens mit dem im Sommer in Pension gegangenen Ex-Generaldirektor Alfred Ludwig ein alter Bekannter eingebunden werden. „Wir werden uns bemühen, bei diesem Projekt auf seine Erfahrung zurückzugreifen“, kündigte Windtner an.

 

Nationalteam Social Wall