WIENER NEUSTADT,AUSTRIA,02.OCT.15 - SOCCER - Sky Go Erste Liga, SC Wiener Neustadt vs SV Austria Salzburg. Image shows Daniel Maderner (Wr.Neustadt) and Felix Huspek (A.Salzburg). Photo: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

Alle Stimmen zur 12. Runde der Sky Go Ersten Liga

via Sky Sport Austria
  • Oliver Glasner: “Schade, dass der Schiedsrichter das Spiel entschieden hat”
  • Manfred Fischer: “Unsere Mannschaft ist stark im Kommen”
  • Kurt Russ: “Es tut mir für die Mannschaft leid, dass wir uns nicht belohnen”

Alle Stimmen zur 12. Runde der Sky Go Ersten Liga bei Sky Sport Austria.

FC Liefering – KSV 1919 5:1 (1:1)
Schiedsrichter: Alan Kijas
…über das Spiel: „Das zeugt von der Willensstärke und der Qualität der Mannschaft, dass wir uns nach zehn schwierigeren Minuten nicht unterkriegen lassen, sondern an uns glauben und dann auch das Spiel entscheiden.“
…über seinen Hattrick: „Das war der erste Hattrick in meinem Leben, das war sehr gut für mich. Die erste Halbzeit war nicht so einfach, aber in der Pause hat der Trainer gesagt, dass wir viel schießen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr oft geschossen und auch die Tore gemacht.“
…über das Spiel: „Mir war es wichtig, dass wir in der zweiten Halbzeit konsequenter den Abschluss gesucht haben. In der ersten Halbzeit haben wir toll gespielt, aber es bringt nichts mit sieben Doppelpässen zu spielen, wenn nichts dabei herauskommt. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht und von dem her kann man von einer Entwicklung sprechen.“
(Trainer ):
…über das Spiel: „Es tut mir für die Mannschaft leid, dass wir uns nicht belohnen können. Dann haben wir so Phasen drinnen, dass wir zwei oder drei Tore kriegen. Das bringt uns einfach um. Dann haben wir noch Chancen, haben ein zweites Mal auf die Stange geschossen und können wieder vielleicht auf 3:2 rankommen. Dann machen wir das Tor nicht, spielen trotzdem nach vorne, weil wir uns auch nicht verstecken wollen und bekommen hinten Tore, die wirklich dumm sind. Leider kommt bei uns so etwas, wenn wir glauben, dass wir gefestigt sind und das tut schon weh.“
(Sky Experte):
…über Atanga: „Er hat sein Können schon das eine oder andere Mal gezeigt und die Leichtigkeit, mit der er heute die Tore erzielt hat, ist sicher ein Versprechen für die Zukunft.“
…über Liefering: „Sie haben eine gute Phase vor dem Spiel gegen St. Pölten gehabt und das war ein sehr enges Spiel auf Augenhöhe. Jetzt haben sie gezeigt, dass sie in dieser Saison absolut in der Spur sind, den schlechten Saisonstart gut verarbeitet haben und die richtigen Lehren daraus gezogen haben.“
SKN St. Pölten – SC Austria Lustenau 0:1 (0:0)
Schiedsrichter: Julian Weinberger
…über das Spiel: „Wir haben uns vorgenommen, dass wir zumindest die Null halten, wenn wir offensiv nicht so ins Spiel kommen. In der zweiten Halbzeit hätten wir auch die Chance gehabt das 1:0 zu machen, aber wir dürfen auf jeden Fall nicht so ein billiges 0:1 kriegen in der 87. Minute.“
…über das Ende der Siegesserie: „Wenn man schaut wie knapp das eine oder andere Spiel gewonnen wurde, kann das sowieso passieren. Für mich ist es nicht ganz überraschend, aber wir haben natürlich gehofft, dass wir den fünften Sieg machen können. Aber die Leistung war dazu nicht angetan, dass wir so ein Spiel gewinnen müssen.“
…über das Spiel: „Natürlich war das sehr wichtig für die Mannschaft. Die letzten Wochen haben wir sehr gut gespielt und immer unglücklich verloren, daher war das jetzt sehr wichtig für die Mannschaft und natürlich sind wir glücklich.“
…über die Auswärtsstärke und Heimschwäche: „Wir werden sehr bald eine Lösung finden um unser Spiel zuhause vorzubereiten und ich bin überzeugt, dass wir in Zukunft auch zuhause diese Leistung bringen können.“
SC Wiener Neustadt – SV Austria Salzburg 2:0 (1:0)
Schiedsrichter: Helmut Trattnig
…über das Spiel: „Wichtig ist das wir gewonnen haben und wieder auf einen Punkt an Salzburg dran sind. Ich bin natürlich überglücklich, dass wir heute drei Punkte mitgenommen haben. Wir haben es nicht immer leicht gehabt in letzter Zeit mit dem Aus im Cup, aber wir haben uns mit dem Punkt gegen den LASK wieder zurückgekämpft und die drei Punkte passen heute natürlich genau. Wir haben in der ersten Halbzeit gute Möglichkeiten herausgespielt, in der zweiten Halbzeit auch. Unsere Mannschaft ist stark im Kommen.“
…über seine Mannschaft: „Die Leistung geht klar nach oben, jetzt haben wir auch ein Resultat, dass das untermauert und bestätigt. Wir sind Salzburg bis auf einen Punkt nahe gerückt und haben jetzt mit Kapfenberg und Klagenfurt zwei Gegner, gegen die es ganz enge Spiele waren in der Hinrunde. Es ist für uns einiges möglich, jetzt heißt es den Schwung mitnehmen. Man darf nicht vergessen, dass wir seit Beginn unter Druck stehen: am Anfang war es ein Entwicklungsdruck, möglichst schnell eine ganz neue Mannschaft zu entwickeln, dann ist aufgrund fehlender Ergebnisse auch noch Ergebnisdruck dazugekommen und so eine Partie wie heute ist auch ein riesiger Druck für die Mannschaft.“
…über das Spiel: „Wir haben zu wenig investiert und wir haben einen Gegner gehabt, der mehr investiert hat. Sie wollten unbedingt gewinnen, sie haben dran geglaubt und das hat gereicht. Es waren auch zwei sehr leichte Gegentore, sie waren vermeidbar. Aber wenn man in so einem Spiel in Führung geht, dann hat man viel getan, das ist heute Wiener Neustadt gelungen und dann haben sie das Spiel kontrolliert.“
…über die Tabellensituation: „Wir kämpfen in jedem Spiel und versuchen etwas mitzunehmen. Wir sind ein Aufsteiger aus der Regionalliga und versuchen unser Bestes zu machen. Im Vorfeld dieses Spiels hatten wir Pech das entscheidende Spieler nicht dabei waren, aber es hat heute leider nicht gereicht.“
(Sky Experte):
…über Austria Salzburg: „Wenn man bedenkt mit welcher Euphorie Austria Salzburg in die Saison gestartet ist und man jetzt sieht, dass es infrastrukturelle Probleme gibt, dann hat sich die sportliche Seite heute an die Tristesse angepasst und vor einer länderspielbedingten Ligapause ist es dann umso härter, wenn man mit einem Negativerlebnis hineingeht. Und da ist Jörn Andersen nicht nur als Trainer, sondern vor allem als Psychologe für seine Spieler gefragt.“
FAC Wien – SK Austria Klagenfurt 1:3 (1:2)
Schiedsrichter: Walter Altmann
(Trainer ):
…über das Spiel: „Schussgewaltig waren wir nicht, sonst hätten wir auch das eine oder andere Mal ins Tor getroffen. Man sieht ja auch, dass das einzige Tor aus einer Standardsituation gefallen ist und das hat ein Verteidiger gemacht. Wir müssen noch sehr viel lernen und arbeiten, damit wir auch unsere Offensivleute in gute Schusspositionen bringen und zu gefährlichen Situationen kommen. Das wird noch sehr harte Arbeit, aber jetzt haben wir zwei Wochen Zeit.“
(SK Austria Klagenfurt):
…über sein Tor: „Es ist halt meine Stärke, dass ich bei Standards immer mal wieder für ein Tor gut bin. Ich bin überglücklich, dass wir heute gewonnen haben, mein Tor ist natürlich das Sahnehäubchen.“
(SK Austria Klagenfurt):
…über sein Tor: „Ich habe mich sehr gefreut, ich habe es in den letzten Wochen immer wieder probiert und es knapp nicht geschafft. Heute bin ich sehr froh, dass ich selber getroffen habe und die Mannschaft gewonnen hat.“
…über das Spiel: „Es war eine extrem hart umkämpfte Partie. Der FAC hat alles reingeworfen, man merkt, dass sie im Abstiegskampf sind. Es war eine ruppige Partie mit vielen Fouls, vielen Zweikämpfen und am Ende waren wir die glücklichere Mannschaft.“
(Trainer SK Austria Klagenfurt):
…über das Spiel: „Bei hohen Bällen und bei Standards kann immer wieder mal was passieren und bei Standards waren sie auch gefährlich. Aber vom fußballerischen her waren wir bestimmt besser.“
(Sky Experte):
…über Austria Klagenfurt: „Die Effizienz zeichnet sie ja schon zuhause aus und jetzt haben sie diese Qualität auch auswärts einmal ins Tor gebracht.“
LASK Linz – FC Wacker Innsbruck 0:1 (0:1)
Schiedsrichter: Harald Lechner
…über den Elfmeter gegen ihn: „Innerlich brenne ich, für mich war das kein Elfmeter, ich stehe seitlich von ihm. Wenn das ein Elfmeter ist, dann ist jede Aktion ein Elfmeter. Ich berühre ihn nicht einmal. Das ist ärgerlich, mehr kann ich dazu nicht sagen.“
…über die Chancenverwertung: „Man merkt ein bisschen die Verunsicherung bei den Abschlüssen, aber wir arbeiten daran und werden es bestimmt in der Zukunft besser machen.“
…über das Spiel: „Spielerisch waren wir um zwei Klassen besser, wenn wir unsere Chancen nutzen, dann gewinnen wir. So ist es halt ärgerlich das wir verlieren.“
…über das Spiel: „Ich bin sehr wütend, ich habe gehört, dass der Elfmeter keiner war, aber jammern bringt uns auch nicht weiter. Wir haben uns natürlich viel mehr vorgenommen, die Chancen dazu waren auch da, aber leider haben wir sie nicht genützt. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass alles zurückkommt im Fußball und wir noch viele Spiele gewinnen werden.
…über die Chancenverwertung: „Wenn man nicht so oft trifft, dann hat man nicht so das Selbstvertrauen. Aber wir geben nicht auf, wir geben im Training Gas und die Jungs hauen mir die Bälle links und rechts rein. Der Fleiß ist da, der Wille ist da, aber leider will der Ball im Moment nicht rein.“
…über die vielen Karten gegen seine Mannschaft: „Das gehört dazu zu einem Spitzenspiel. Wir wissen beide, dass es um sehr viel geht, Innsbruck hat uns nichts geschenkt und wir ihnen auch nicht. Natürlich sind ein paar Aktionen unnötig gewesen, aber das gehört leider zu einem Spitzenspiel auch manchmal dazu.“
…über die Tabellensituation: „Letztes Jahr war Mattersburg sechs oder sieben Punkte hinter uns und dann sind sie souverän Meister geworden. Es ist noch lange nichts entschieden, aber natürlich wären wir lieber in der Situation von Innsbruck. Aber wir werden nicht aufgeben, wir schauen nur auf uns, werden weiter hart arbeiten und dann kommt alles zurück.“
…über das Spiel: „Beide Mannschaften haben heute alles gegeben, was in ihnen steckt und es ist schade, dass dann der Schiedsrichter mit einer sehr umstrittenen Entscheidung das Spiel entscheidet. Das Spiel hatte einen fairen Sieger verdient gehabt und hätte nicht den Schiedsrichter dazu gebraucht. Wir haben es natürlich verabsäumt unsere Chancen unterzubringen und sind ein paar Mal an einem überragenden Grünwald gescheitert. Aber ich kann meinen Spielern überhaupt nichts vorwerfen, ich bin heute mit dem Auftritt sehr zufrieden. Sie haben alles gegeben, auch nach dem Ausschluss immer nach vorne gespielt. Wir haben alles versucht und deswegen bin ich richtig stolz auf die Truppe. Schade, dass der Schiedsrichter das Spiel entschieden hat.“
…über den Elfmeter für Innsbruck: „Das ist kein Elfmeter, Gründler stellt sich unabsichtlich selber das Bein. Das ist bitter. Innsbruck hat eine klare Chance gehabt und dieses Geschenk vom Schiedsrichter.“
…über den Ausschluss von Ramsebner und den Faustschlag von Cabrera: „Wenn man so benachteiligt wird in spielentscheidenden Situationen wie wir heute, dann ist mir auch klar, dass die Nerven blank liegen, irgendwann bist du dann sauer. Wenn man sich machtlos fühlt wegen Entscheidungen des sogenannten Unparteiischen, dann ist so etwas menschlich. Natürlich ist es nicht richtig, aber es ist menschlich.“
…über den Elfmeter für ihn: „Ich denke schon, dass es ein Foul war. Ich spüre einen Schlag auf den Fuß, gehe zu Boden und ich sage, dass ich auf der Linie war. Viel war es nicht, aber ich spüre was, das bringt mich aus dem Gleichgewicht und ich gehe zu Boden.“
…über das Spiel: „Natürlich sind wir glücklich über den Sieg. Das war ein Spitzenspiel, es war einiges geboten. Der LASK war natürlich spielbestimmend, aber wir haben gute Konter gesetzt und hätten noch das eine oder andere Tor schießen können, aber auch bekommen können. Im Endeffekt haben wir 1:0 gewonnen durch einen Elfmeter und wir nehmen die drei Punkte mit. Natürlich hatte der LASK große Chancen in der ersten Halbzeit, wenn man das ganze Spiel betrachtet wäre ein Unentschieden wahrscheinlich auch ein Ergebnis, das ok wäre. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir das gut gemacht, das ist kein unverdienter Sieg.“
…über das Spiel: „Den Elfmeter muss man nicht pfeifen, wir haben heute das nötige Glück gehabt. Es war ein Spiel, in dem jeder der 22 Akteure alles rausgehauen hat und dann haben wir bei ein paar Aktionen wirklich Glück gehabt, das muss man sagen. Aber mit Fortdauer des Spiels und nach dem Ausschluss haben wir das Spiel nach Hause gebracht.“
…über seine Mannschaft: „Wir sind generell eine Mannschaft, die sehr schwer aus der Reserve zu locken ist. Wir waren natürlich auch 1:0 vorne und dann war es leichter ruhig zu bleiben.“
(Sky Experte):
…über den Elfmeter für Innsbruck: „Ein Foul war es, aber knapp außerhalb des Strafraums, deshalb wäre es mit Freistoß zu ahnden gewesen. Aber wir haben drei Wiederholungen gebraucht um zu das zu sehen, kein Vorwurf an Schiedsrichter Lechner, das war in diesem Tempo wirklich sehr schwer zu erkennen.“
…über Innsbruck: „Ich bewundere mit welcher Gelassenheit und Souveränität sie auch solche schweren Auswärtsspiele wie heute absolvieren. Sie haben eine Abgeklärtheit in ihrem Team, vielleicht auch durch die Erfolge, und die bringen sie sehr gut auf den Platz und zeigen in vielen Phasen souverän, dass sie eine Spitzenmannschaft geworden sind. Die mentale Stärke kann man nicht trainieren, die wächst in den Köpfen der Spieler mit den Siegen. Und aufgrund der Tabellensituation haben sie sich anscheinend auch das notwendige Quäntchen Glück erarbeitet, aber sie haben auch die Qualität Nadelstiche zu setzen und die Coolness und Cleverness zeichnet die Mannschaft aus, gepaart natürlich mit etwas Glück.“
…über das Spiel: „Das Spiel hat mehrere Phasen gehabt. LASK hat die erste halbe Stunde klar dominiert, war die klar bessere Mannschaft und hat es nur verabsäumt die gerechte und verdiente Führung zu erzielen. Mit dem Tor zur Pause hat dann Innsbruck das Spiel in den Griff bekommen, hat nur einmal eine riesige Dreifachchance überstehen müssen und dann hat man auch gesehen, dass bei den Linzern der Druck im Moment sehr hoch ist. Das Foul von Ramsebner grenzt an Körperverletzung, auch der Faustschlag von Cabrera. Aber die vierzehntägige Pause kommt dem LASK sicher entgegen und wieder auf ihre Stärken zu kommen.“