Karl Daxbacher: „Wir können nur von Glück reden, dass wir den Sieg geschafft haben.”

via Sky Sport Austria
  • David Wimleitner: „Wir werden aus dieser Scheißsituation rauskommen.“
  • Der Interimstrainer über die rote Laterne: „Jeder der ein Blau-Weißes-Herz hat wird kämpfen, dass wir da am Schluss nicht stehen.“
  • Michael Schimpelsberger: „Heute war sicherlich auch viel Glück dabei.“

Wacker Innsbruck schlägt im Abendspiel Blau Weiß Linz mit 2:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

1:2 (0:2)

Schiedsrichter: Felix Ouschan

(Interimstrainer ):
…über das Spiel: „Man kann nicht einmal jemanden einen Vorwurf machen. Ich glaube, wir waren über einen Großteil der Partie die bessere Mannschaft, aber man sieht die mentale Verfassung. Wir gehen aus dem ersten Angriff 1:0 in Rückstand und kurz vor der Pause kriegst du aus einer Standardsituation wieder noch ein Tor. Das ist die mentale Situation im Kopf, der Druck im Kopf. Da hat man heute definitiv im Ergebnis den Unterschied gemerkt. Im Spiel überhaupt nicht. Ein großer Respekt an die Mannschaft, weil wenn man in der jetzigen Situation mit dem ersten Angriff 1:0 in Rückstand geraten ist und dann in der Nachspielzeit in der ersten Halbzeit das 2:0, normalerweise ist dann der Kas gegessen. Sie haben sich trotzdem aufgerafft, aber genau die letzten Prozent, wo du eigentlich im Kopf soweit sein musst, gehen dann ab, dass du die Partie gewinnst. Ich glaube auch, dass die Fans unsere Situation erkannt haben. Ein riesen Respekt, wie sie uns auch nach dem 2:0 vorgepusht haben. Da sieht man einfach, wer ein Blau-Weißes-Herz hat und dass wir leidgeprüft sind. Wir werden aus dieser Scheißsituation rauskommen. Das heute war richtig gut und so müssen wir gegen Wiener Neustadt auftreten. Ich hoffe, dass die Jungs jetzt auf diese Leistung aufbauen.“

…über den verschossenen Elfmeter: „Das zieht sich bei uns durch. Das ist genau das, wo wir einfach im Kopf in dieser Scheißgassen sind. Da kommt man irrsinnig schwierig raus.“

…über die rote Laterne: „Das ist mir völlig egal. Wir sind letztes Jahr so lange auf dem beschissenen Platz gestanden und Fakt ist, wir dürfen nach 36 Runden da nicht stehen. Das wissen wir und werden wir auch nicht. Jeder der ein Blau-Weißes-Herz hat wird kämpfen, dass wir da am Schluss nicht stehen.”

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…über das Spiel: „Wir haben gut gespielt. Wir sind nicht so schlecht, wie es die Tabelle sagt. Wir können nur weiterarbeiten und das Glück kommt zurück.“

…über den verschossenen Elfmeter: „Das kann jedem passieren. Der Torhüter hat eine super Parade gemacht und hat den Ball gehalten. Das ist Fußball.“

(Trainer ):
…über das Spiel: „Wir haben uns heute das Leben sehr schwer gemacht. Ich habe gedacht, wir haben das Spiel unter Kontrolle. Wir haben auch viele schwere Eigenfehler in der Abwehr gemacht, so dass wir Blau Weiß Linz immer wieder ins Spiel kommen haben lassen. Wir können nur von Glück reden, dass wir den Sieg geschafft haben. Der Elfmeter wurde super von Knett gehalten.“

…über den Ausschluss von Michael Schimpelsberger: „Ich habe da einen ganz anderen Zugang zu dem Handspiel. Wenn das regelkonform ist, dann ist die Regel nicht in Ordnung. Der dreht sich um und von hinten geht der Ball vielleicht an die Hand. Wenn so ein scharfer Schuss kommt und er sich schützen will, das würde ich nicht für gut heißen, dass das Hand ist.“

…über den Winterkönig: „Am meisten freut mich, dass wir so nahe rangekommen sind. Wir wollen das letzte Spiel unbedingt gewinnen und was dann über dem Strich steht, ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass wir am Ende der Saison bei den zwei Mannschaften dabei sind, die in die Bundesliga aufsteigen.“

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…über das Spiel: „Heute war sicherlich auch viel Glück dabei. Es war sehr wichtig für uns, dass wir die drei Punkte hier geholt haben. Wir hätten es früher entscheiden können, aber Blau Weiß hat trotzdem auch viele Chancen gehabt. Es war sicher nicht unser bestes Spiel, aber das Wichtigste sind die drei Punkte und die nehmen wir jetzt glücklich mit nach Innsbruck.“

…über seinen Ausschluss: „Es ist so schnell gegangen. Es war ein ziemlich scharfer Schuss. Meiner Meinung nach war die Hand angelegt, ich kann sie mir nicht abschneiden. Es war ein Reflex, wenn es der Schiedsrichter so gesehen hat, dann muss er es so geben. Für mich ist es bitter. Gott sei Dank ist es für die Mannschaft gut gegangen.“