Bernd Wimmer: “Es ist noch nicht vorbei”

via Sky Sport Austria
  • Michael Schrittwieser: “Wir haben noch ein paar Baustellen”
  • Nemanja Krstic: “Wir haben das Spiel in der Defensive gewonnen”
  • Markus Pargfrieder: “Kapfenberg hat noch Luft nach oben”

Die Kapfenberg Bulls gewinnen mit 81:68 gegen die Swans Gmunden. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

…über das Spiel: „Die Intensität hat heute gepasst in der Defensive. Wir haben doch sehr früh schon tiefer rotiert, mehr Kräfte gehabt und das war dann der ausschlaggebende Grund, so Mitte des dritten Viertels, als wir davongezogen sind. Wir sind zufrieden mit der Intensität, jetzt haben wir noch ein paar Baustellen und die werden wir versuchen bis Sonntag zu bearbeiten. Treffen könnten wir auch noch besser.“
…über die Leistung von Vujosevic: „Wir wissen natürlich, was wir an ihm haben, deswegen muss ich auch ein Auge zudrücken, wenn es nicht so ist, wie ich es gerne hätte. Das toleriert man gerne, wenn er mit so einem Elan spielt, das ist der Schlüssel für uns, damit wir das Feld breitmachen können.“
…über die Defensivleistung gegen Tilo Klette: „Wir werden uns anschauen, wie er genau gepunktet hat. Insgesamt kann man zufrieden sein, sein Wurfprozentsatz liegt bei 33%, das ist ok. Das hat sicher damit zu tun, wie Filip Krämer gespielt hat. Aber man sollte in den Playoffs im besten Fall einen Schritt voraus sein und das werden wir wieder versuchen.“
…über das Spiel: „Wir haben das Spiel vor allem in der Defensive gewonnen, das war richtig stark. Wir haben uns voll reingehauen, wir haben intensiv gespielt und waren fokussiert. Auch in der Offensive haben wir das Spiel weit gemacht.“
…über Vujosevic: „Er ist einfach unser Coach auf dem Feld, er ist der Denker und Lenker in unserem Spiel und wenn es nötig ist, dann macht er die Punkte auch selbst.“
…über das Spiel: „Der Schlüssel zum Sieg war heute sicher die Defense, dort haben wir das Spiel gewonnen. Aber Gmunden ist ein wirklich starkes Team, wir müssen am Sonntag wieder diese Leistung bringen.“
…über das Spiel: „Unser Insidespiel hat uns wieder herangebracht, aber dann waren wir nicht abgebrüht genug, um dort weiterzumachen, wo wir die Vorteile gesehen haben.“
…über die Leistung von Murati: „Die Mannschaft gewinnt zusammen und verliert zusammen, wir hängen uns nicht an Einzelspielern auf. Er hat einen super Job gemacht, hat sehr stark verteidigt. Es gibt solche Spiele, in denen die Würfe nicht fallen.“
…über das Tempo der Kapfenberger: „Uns fehlt Alex Wesby, das merkt man einfach in der Rotation. Wir sind auch müde geworden durch das Zurückkämpfen, dann gab es zwei Fehlentscheidungen und du bist auf einmal bei -12 anstatt -8. Dann haben wir wahrscheinlich auch ein wenig die Kraft verloren.“
…über die Ansprache von Klette an das Team: „Er ist Kapitän der Mannschaft, er hat uns in das Spiel zurückgebracht und wir haben ihn dann nicht mehr gefunden. Als Kapitän der Mannschaft hat er natürlich das Recht seine Mannschaftskollegen aufzurütteln und es ist ja noch nicht vorbei.“
…über Spiel 4: „Wir haben gesehen, dass wir zurückkommen können, wenn wir nicht so weit zurückfallen. Die statistischen Werte waren wieder gleich, der Unterschied waren 24 zu 12 getroffene Freiwürfe. Das ist der Unterschied im Spiel dann.“
…über das Spiel: „Das war das Spiegelbild von Spiel 1. Wir hatten leichte Turnover, ein paar Unkonzentriertheiten und so haben wir es erlaubt, dass Kapfenberg davonzieht zur Halbzeit. Das darf nicht passieren, weil es dann ganz schwierig wird zurückzukommen. In Spiel 2 sind wir immer dabeigeblieben, haben sehr gute Chancen gehabt und das müssen wir am Sonntag wieder machen.“
…über seine persönliche Leistung: „Ich schaue immer, dass ich aggressiv bin, aber wenn immer zwei oder drei Spieler auf mir drauf sind, dann muss ich auch darauf schauen die anderen Teamkollegen ins Spiel zu bringen. Mein Ziel ist es nicht nur zu scoren, sondern, dass wir ein Teamplay haben. Vielleicht muss ich mir etwas Anderes für Sonntag überlegen.“
…über die Ansprache von Kapitän Klette nach dem Spiel: „Er hat gesagt, dass wir mehr Stolz zeigen müssen und wir nichts mehr leicht hergeben wollen und auch nicht mehr werden.“
(Sky Experte):
…über das Spiel: „Gmunden ist nach der kurzen Aufholjagd wieder zurückgefallen, das Energielevel ging wieder runter. Und bei Kapfenberg ist die Energie nicht wirklich ausgegangen und dann hat Carl Baptiste, der drei Viertel lang nur mitgespielt hat, auf einmal das Spiel übernommen. Das hat sich dann gut in den 19:0 Lauf der Kapfenberger eingefügt und mit so einem Lauf sind die Chancen zu gewinnen nicht schlecht.“
…über die Ansprache von Klette: „Das ist unbedingt der richtige Zeitpunkt für so eine Ansprache. Von der Körpersprache, von der Energie her, hat Gmunden eigentlich nur die zweite Hälfte des dritten Viertels so ausgesehen, als ob sie um ihr Überleben spielen. Ansonsten war nicht das Level da, wenn ich in Kapfenberg bestehen will.“
…über die Kapfenberger Leistung: „Sie wissen, dass das kein perfektes Spiel war und noch viel Luft nach oben ist. Sie wissen auch, dass sie von dieser Luft vielleicht auch noch ein bisschen was aufbrauchen müssen, damit es am Sonntag reicht, weil ich fix davon ausgehe, dass Gmunden sich besser präsentieren wird als heute.“
…über Player of the Game Vujosevic: „Er war heute wirklich bärenstark. Die 25 Punkte zeigen gar nicht, wie wichtig er war, viel wichtiger waren die 19 in der ersten Halbzeit, in der in Wahrheit das Spiel gewonnen wurde. Da war Kapfenberg so weit vorne und Gmunden hatte dann nicht mehr die Energie die Aufholjagd durch das dritte und vierte Viertel durchzuziehen. Für mich wurde das Spiel vor allem im zweiten Viertel gewonnen und da war er einfach bärenstark.“