KLOSTERNEUBURG,AUSTRIA,05.OCT.17 - BASKETBALL - ABL, Admiral Basketball League, Klosterneuburg Dukes vs Swans Gmunden. Image shows head coach Bernd Wimmer (Swans). Photo: GEPA pictures/ Mario Kneisl

Bernd Wimmer: “Nach der Vorbereitung war der Saisonstart sehr gut”

via Sky Sport Austria
  • Davor Lamesic: “Wir sind noch ein Rohdiamant”
  • Sebastian Waser: “Mit den Siegen sind wir noch nicht happy”

Die Flyers Wels verlieren das Oberösterreich-Derby mit 76:91 gegen die Swans Gmunden. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

(Trainer ):

…über das Spiel: „Wir killen uns leider Gottes im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder selbst. Das ist jetzt schon drei Mal passiert, wir könnten hier jetzt auch mit vier Siegen stehen. Auch wenn das Ergebnis heute zum ersten Mal deutlich war zum Schluss, aber das war ein Viertel. Wir kommen mit +5 in die Kabine, sind dann noch immer unzufrieden mit uns selbst und dann auf einmal verschlafen wir den Beginn, weil wir im Kopf noch nicht bereit sind. Und dann ist es bei einem Team wie Gmunden nicht so einfach noch einmal zurückzukommen. Wie wir dann noch einmal herangeschnuppert haben, treffen sie halt zwei oder drei unglaubliche Dreier mit Ablauf der Wurfuhr. Dann haben sie verdient gewonnen.“

…über die Leistung der Swans: „Natürlich haben sie in der zweiten Halbzeit die richtigen Veränderungen getroffen und haben uns mit gewissen Problemen beschäftigt. Das schnelle dritte Foul von Draskovic war dann natürlich auch ein bisschen ausschlaggebend, solange wir mit beiden Großen spielen konnten, hatten wir gewisse Vorteile. Wir haben auch in der ersten Halbzeit einige Chancen liegengelassen, als wir die Führung noch höher hätten ausbauen können.“

…über die Entwicklung der Mannschaft: „Wir haben gewusst, dass es auf und ab gehen wird, aber wir müssen auch den Tatsachen ins Auge blicken, dass wir am Dienstag gegen den Tabellenführer spielen und dann zuhause gegen die wahrscheinlich beste Mannschaft der Liga. Dann sind die ersten Spiele um und dann muss man den ersten Schlussstrich ziehen. Mit den Siegen sind wir noch nicht happy, wir können besser spielen als heute und es werden sicher Spiele kommen, die wir gewinnen können. Wir müssen einfach versuchen, dass wir die Spiele länger knapper halten, dann haben wir eine Chance.“

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…über die zweite Hälfte: „Gmunden hat in der zweiten Halbzeit viel besser ins Spiel gefunden und wir haben nicht viel anders gemacht als in der ersten Hälfte, das war nicht gut genug. Ich kann mich heute selber an der eigenen Nase nehmen, das war sicher nicht eins meiner besseren Spiele, nichtsdestotrotz haben wir viel zu viele Einzelaktionen. Wir sind in viel zu viele Einzelaktionen verwickelt, so kann man nicht gewinnen, vor allem gegen Gmunden.“

…über das Potenzial der Mannschaft: „Die Saison ist noch recht jung, wir sind eine komplett neu zusammengestellte Mannschaft, wir arbeiten tagtäglich an uns und deswegen bin ich sehr optimistisch für die Zukunft. Wir haben wirklich Potenzial, aber wir sind noch ein Rohdiamant, man muss noch recht fleißig schleifen, damit da etwas Ernsthaftes daraus wird. Wir werden von Spiel zu Spiel besser, die erste Halbzeit war schon ok, zumindest von der Defense. In der zweiten Halbzeit sind wir in unser altes Muster zurückgefallen, nichtsdestotrotz glaube ich, dass wir sehr bald wieder auf den Beinen sind.“

(Trainer ):

…über das Spiel: „Wir waren in der ersten Halbzeit sehr lethargisch und manchmal braucht eine Mannschaft einen Weckruf. Vielleicht haben wir sie ein bisschen unterschätzt, wobei ich nicht weiß, wie man eine Mannschaft unterschätzen kann in dieser Liga. Aber es war auch beim Aufwärmen schon ein komisches Gefühl und so sind wir dann auch ins Spiel gestartet. Wir sind überhaupt nicht in unseren Rhythmus gekommen, der uns in den letzten Spielen ausgezeichnet hat.“

…über die Leistungssteigerung der Mannschaft in der zweiten Halbzeit: „Ich glaube schon, dass das ein Qualitätsmerkmal ist. Enis ist das beste Beispiel, er hat eine durchwachsene erste Halbzeit gespielt und kommt dann in der zweiten Halbzeit so raus, als ob er die erste nicht gespielt hätte. Ich glaube schon, dass das die Qualität ausmacht.“

…über den Saisonstart: „Nach der Vorbereitung war der Saisonstart sehr gut, wobei ich immer noch nicht zufrieden bin, nach Gmundner Maßstäben bin ich noch immer bei sieben Niederlagen, vier Siegen, das ist noch immer zu wenig.“

…über seine Derbybilanz: „Für uns ist es trotz allem ein Spiel in der Regular Season. Für die Zuschauer ist es natürlich immer ein sehr schönes Spiel und für uns auch, weil es für jeden Spieler sehr angenehm ist in einer vollen Halle zu spielen.“

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…über sein 375. ABL-Spiel: „Bis dato hält der Körper, macht noch mit und solange ich mithalten kann, solange wollte ich eigentlich auch noch hier rumlaufen.“

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…über sein 300. ABL-Spiel: „300 ist schon viel, aber es gibt auch Spieler mit 500 oder 600 Spielen, ich bin also vielleicht gerade erst bei der Hälfte.“

…über das Spiel: „Wir haben die Intensität ein bisschen vermissen lassen in der ersten Hälfte, wir haben uns in der Halbzeit vorgenommen sie zu steigern mit einer guten Defense, die dann zu leichten Punkten führt. Das haben wir ausgenutzt, den Vorsprung aufgebaut und nicht mehr hergegeben.“

…über die Leistungssteigerung der Mannschaft: „Wahrscheinlich ist das schon ein Qualitätsmerkmal, aber vielleicht sollten wir uns das nicht erlauben, dass wir solche Ups and Downs haben, sondern das die ganze Spielzeit durchziehen. Aber trotzdem war das eine super zweite Hälfte von uns, verdient gewonnen.“

…über seine Leistung: “Ich bin froh, dass es ein bisschen aufgegangen ist in der zweiten Hälfte, offene Würfe reingefallen sind. Damit baut man sich auf, die Intensität der Mannschaft steigt, die Energie steigt. Das haben wir gebraucht, dann ist alles andere leicht.“

…über weitere Verbesserungen in der Mannschaft: „Wir müssen daran arbeiten, dass wir konstant und besser verteidigen, mehr Intensität aufbauen, in der Offense konsequenter unsere Systeme exekutieren. Damit sind wir sicher auf einem guten Weg.“

(Vorstand ):

…über die Umstrukturierung der sportlichen Leitung mit Thomas Stelzer und Richard Poiger: „Es war auch Zeit, dass wir generationsmäßig etwas tun und beide waren ja auch langjährige Spieler bei uns. Da hat es sich dann halt ergeben, dass sie auch im sportlichen Bereich mitarbeiten, Richie Poiger ist sowieso der Geschäftsführer unserer Gesellschaft und jetzt hat er diese Aufgabe halt dazu bekommen. Ganz lasse ich ja eh nicht los, weil ich weiterhin für die Finanzen und die Hallenorganisation bei den Heimspielen verantwortlich bin. Es ist jetzt ein Bereich weniger.“