KAPFENBERG,AUSTRIA,31.JAN.19 - BASKETBALL - ABL, Admiral Basketball League, Kapfenberg Bulls vs Gmunden Swans. Image shows Enis Murati (Gmunden). Photo: GEPA pictures/ Markus Oberlaender

Enis Murati: “Es war fast ein Debakel von uns heute”

via Sky Sport Austria
  • Marino Sarlija: “Wir wollen die Meisterschaft und den Cup gewinnen”
  • Bernd Wimmer: “Vielleicht tut uns der erste Platz nicht gut”

Die Kapfenberg Bulls gewinnen mit 79:66 gegen die Swans Gmunden. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

(Trainer ):

…über das Spiel: „Wir haben die richtige Lösung gefunden heute zwischen Pick & Roll, Isolation und inside, das war in den letzten Monaten ein großes Thema für unsere Mannschaft. Wir wollten das Spiel gewinnen, Selbstvertrauen bekommen für die nächsten paar Spiele und das haben wir geschafft heute.“

…über die Leistung von Sarlija: „Die ganze Liga kennt ihn von Fürstenfeld, er hat dort eine gute Saison gespielt. Es hat ein bisschen gedauert, dass er sich integriert in die Mannschaft, er wollte zu viel auf einmal. In der letzten Woche hat er viel im Training gezeigt und das hat er auch dem Feld heute geliefert.“

…über Neuzugang Ford: „Er hat viel im Training gezeigt, leider haben wir bis jetzt kein Spiel mit ihm gespielt. Es wird sicher dauern, bis er in der Mannschaft integriert ist und weiß, was wir von ihm brauchen und wollen. Aber er ist ein sehr talentierter Spieler, er kann punkten, er kann rebounden, er kann fast alles machen, er ist sehr athletisch. Das brauchen wir.“

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…über seine Leistung: „Ich hatte bisher ein bisschen Probleme, heute habe ich endlich ein gutes Spiel gespielt. Ich hoffe, dass es ab jetzt besser wird.“

…über das Saisonziel: „Die Ziele hier sind immer hoch, wir wollen die Meisterschaft und den Cup gewinnen.“

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…über seinen ersten Eindruck von den Bulls: „Es ist einfach beeindruckend wie gut sie zusammenspielen, vor allem in großen Spielen, sie haben ja schon einige Meister- und Cuptitel zusammen gewonnen. Ich kann dem Team aber sicher noch mit meiner Athletik, Vielseitigkeit und Physis helfen.“

(Trainer ):

…über das Spiel: „Man kann nicht nach Kapfenberg kommen und glauben, dass einem der Ball in die Hände fällt, damit wird man sich in Kapfenberg immer schwertun. Wenn man im Eins gegen Eins Schwierigkeiten hat Leute zu stoppen, dann wird man sich auch schwertun und das müssen wir uns jetzt anschauen, wo das geblieben ist.“

…über das Schrei-Duell mit Murati: „Manchmal gehört das schon dazu, wenn man sich nachher wieder hinsetzen und über gewisse Sachen diskutieren kann. Das wird immer wieder mal passieren, Spieler sind emotional, Coaches sind emotional, wichtig ist, dass man nach dem Spiel die richtigen Schlüsse daraus zieht.“

…über den Verlust der Tabellenführung: „Vielleicht tut uns der erste Platz nicht gut. Seit wir Erster sind, spielen wir um eine Klasse schlechter, vielleicht liegt uns die Rolle des Herausforderers besser. Jetzt sind wir nicht mehr Erster, mal schauen wie wir darauf reagieren.“

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…über das Spiel: „Wir haben heute viel zu viele unnötige Fehler gemacht, wir haben überhaupt nicht in unser Spiel gefunden, unerklärlicherweise, überhaupt nicht gut zusammengespielt, viel zu viele einfache Fehler in der Defense. Es war fast ein Debakel von uns heute, obwohl es nur -13 Punkte sind, war es überhaupt kein gutes Spiel von uns heute. Wir haben gut angefangen, wir waren dabei. Sie haben Anfang des zweiten Viertels dann auf Zone umgestellt, wir haben uns aus dem Rhythmus bringen lassen. Dadurch haben sie einen Vorsprung aufgebaut und ab dem Moment konnten wir gar nicht mehr in unser Spiel finden.“

…über das Schrei-Duell mit Bernd Wimmer: „Wir sind beide sehr emotional, ich will das Spiel unbedingt gewinnen. Es tut mir wirklich leid, es ist im Affekt gewesen. Aber das ist intern, wir werden das sicher besprechen. Dadurch zeigt man, dass man das Spiel unbedingt gewinnen will, die Art und Weise war vielleicht nicht unbedingt korrekt. Aber so ist der Sport, sehr emotional, aber wir werden das schon ausbaden.“

Anton Lang (Sport-Landesrat Steiermark):

…über die Infrastrukturmaßnahmen in Kapfenberg: „Wir haben einiges vor in Kapfenberg mit dem Basketball. Es ist halt alles ein bisschen in die Jahre gekommen, auch die Walfersamhalle und natürlich auch unsere Eishalle. Hier gibt es einen Schulterschluss mit dem Land Steiermark, dem Bund und vor allem auch der Stadt Kapfenberg, es wird viel Geld in die Hand genommen und daher wird es in Zukunft eine topmoderne Sportstätte geben in Kapfenberg. Eine moderne Halle gehört dazu, dass noch mehr sportbegeisterte Menschen kommen und so glaube ich schon, dass man vor allem in Blickrichtung Jugend etwas machen kann und wir in weitere Folge für die Kampfmannschaft wieder mehr Spieler haben aus der eigenen Akademie.“