Filip Krämer: “Es gibt nichts Schöneres”

via Sky Sport Austria
  • Jozo Rados: “Wir haben eine unglaubliche Saison gespielt”
  • Mike Coffin: “Ich bin so glücklich diese Mannschaft zu coachen”
  • Bernd Wimmer: “Es ist bitter so zu verlieren”
  • Enis Murati: “Wir kommen stärker zurück”
  • Lucas Hajda: “Das war Werbung für den österreichischen Basketballsport”

Die Kapfenberg Bulls gewinnen Spiel 6 mit 95:92 nach Overtime und entscheiden die Finalserie mit 4:2 für sich. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

(Trainer ):

…über die Niederlage: „Das dauert jetzt sicher sehr lange, es ist bitter so zu verlieren. Wir hätten uns das siebte Spiel verdient, ich bin mehr als stolz auf die Art und Weise, wie die Mannschaft aufgetreten ist. Scheinbar haben wir nicht an den richtigen Schrauben gedreht, darum müssen wir uns jetzt mit dem Vizemeistertitel begnügen. Aber wir kommen zurück, keine Sorge.“

…über den Turnover am Ende des vierten Viertels: „Es war natürlich kurz die Entscheidung, ob wir die Auszeit nehmen oder einwerfen. Bei fünf Sekunden habe ich mir gedacht, dass wir den Ball reinbekommen und das einfach trocken fertig spielen. Leider war das ein Irrglaube, vielleicht wäre eine Auszeit besser gewesen. Jetzt im Nachhinein ist man gescheiter. Gratulation an Kapfenberg, sie waren jetzt dann über die Spiele auch die bessere Mannschaft.“

…über seine Ansprache an das Team: „Es ist schwierig nach so einem Spiel die Mannschaft aufzurichten. Auf der anderen Seite, wenn uns jemand am Saisonanfang gesagt hätte, dass wir Vizemeister werden und Kapfenberg bis zur Schlusssekunde fordern, dann hätten wir das dankend angenommen. Und ich glaube dafür müssen wir auch dankbar sein.“

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…über den Turnover am Ende des vierten Viertels: „Der Pass war ein bisschen komisch und ich bin einfach ein bisschen zu weit drüben, das habe ich so nicht gesehen. Das war vielleicht einfach Müdigkeit oder Unfähigkeit von beiden. Das darfst du da nicht aus der Hand geben, das war eigentlich schon eine gegessene Sache.“

…über die Niederlage: „Das ist natürlich übel. Jetzt schon wieder zuhause verloren, Kapfenberg darf schon wieder bei uns feiern. Das ist schon relativ bitter. Wir müssen einfach daraus lernen, vielleicht haben wir nächstes Jahr nochmal die Chance und dann müssen wir es besser machen.“

…über die Saison: „Wenn wir einfach so weitermachen und als Team zusammenbleiben, dann haben wir nächstes Jahr ganz gute Chancen wieder oben mitzuspielen. Über die Serie sah es so aus, dass Kapfenberg die bessere Mannschaft war. Wir haben über den Erwartungen von allen gespielt und beinahe ein Game 7 forciert. Ich muss meiner Mannschaft gratulieren, sie hat sagenhaft gespielt. Den Fehler habe ich am Ende gemacht, das tut mir sehr leid und ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder die Chance haben da mitzuspielen.“

…über seine Zukunft: „Ich fahre jetzt erstmal in den Urlaub. Ich habe schon vor noch weiterzuspielen, ich hoffe, dass ich noch weiter dabei bin. Aber jetzt fahre ich erstmal in den Urlaub, die ganze Sache verdauen und dann können wir uns darüber Gedanken machen.“

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…über seinen vergebenen Freiwurf am Ende der Overtime: „Normalerweise ist der hochprozentig, dieses Mal ist er leider rausgegangen. Das ist der Sport, dafür übernehme ich auch die volle Verantwortung. Gratulation an Kapfenberg.“

…über das Spiel: „Es war sehr emotional, sehr intensiv, es ging hin und her. Ich habe versucht, dass wir immer dranbleiben, das ist uns zum größten Teil auch gelungen. Dann gab es ein paar Blödheiten zum Schluss. Aber trotzdem hatten wir in Overtime die Chance. Aber wir und ich werden viel daraus lernen und wir kommen stärker zurück. Wir schlagen zurück, das sollte die ganze Liga wissen.“

…über den Kapfenberger Jubel in Gmunden: „Wir werden uns merken, wie das aussieht und dafür sorgen, dass das nie wieder in unserer Halle passiert.“

(Geschäftsführer ):

…über das Spiel: „Wir waren knapp dran an einem Spiel 7. Letztendlich hat Kapfenberg gewonnen, Glückwunsch an Kapfenberg zum Meistertitel. Ich muss auch meinen Jungs ein riesiges Kompliment aussprechen, was die heute und in der gesamten Saison geleistet haben, ist aller Ehren wert.“

…über den Turnover kurz vor Ende des vierten Viertels: „Viel Denken ist da nicht mehr, jeder ist da hochemotional. Shit happens, das ist der Sport, das macht den Sport aus. Diesmal ist es halt nicht glücklich für uns ausgegangen.“

…über den Stellenwert des Vizemeistertitels: „Das hat einen sehr hohen Stellenwert. Vizecupsieger und Vizemeister, wir waren zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder im Finale. Der Weg stimmt, es hat noch nicht ganz gereicht, aber dafür gibt es ja noch die nächsten Jahre.“

(Trainer ):

…über den Titelgewinn: „Das ist ein unglaubliches Gefühl. Ich bin so glücklich diese Chance zu haben diese Mannschaft zu coachen.“

…über die Schlussphase im vierten Viertel: „Ich weiß nicht, wie wir das heute geschafft haben. Aber wir haben es geschafft, wir haben gekämpft bis zum Ende.“

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…über den Meistertitel: „Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Respekt an die Mannschaft, Respekt an die ganze Organisation. Wir haben das ganze Jahr eine unglaubliche Saison gespielt und das war die Belohnung. Respekt an Gmunden, sie haben uns einen unglaublichen Kampf geliefert. Beide Mannschaften hätten es verdient, aber wir sind Meister.“

…über seine Schulterverletzung: „Ich bin gleich am Anfang beim Hustle Ball voll auf die Schulter gefallen und habe gehört, dass es geploppt hat. In der Halbzeit habe ich das behandeln lassen, aber das ist Finale, Schmerzen sind da egal.“

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…über das Spiel: „Wir haben erwartet, dass Gmunden ihr Bestes gibt nach der 15 Punkte Niederlage. Es war komisch, ich habe im Timeout zu unseren Burschen gesagt, dass sie glauben, dass sie gewonnen haben nach dem Freiwurf von Friedrich, jetzt müssen wir in der Overtime zeigen, dass wir uns das verdient haben. Und das haben wir zum Schluss machen können.“

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…über die Titelverteidigung: „Das ist ein großartiges Gefühl, dafür haben wir das ganze Jahr gearbeitet. Dieses Jahr war viel schwieriger als letztes, wir waren die ganze Zeit vorne und haben von jedem Team die Bestleistung bekommen. Aber wir haben eine großartige Organisation, wir haben Leute, die hinter den Kulissen so viel machen. Wir haben jeden Tag gearbeitet und ich vermute, dass wir uns das verdient haben.“

…über das Spiel: „Wir hatten ein bisschen Glück. Wir waren fünf Punkte hinten mit zwei Sekunden auf der Uhr, da haben wir ein bisschen Glück gebraucht. Aber wir haben weitergespielt. Viele Teams hätten aufgegeben, aber wir haben weitergemacht und das hat uns geholfen den Sieg zu holen.“

…über das Duell mit Murati: „Er ist ein großartiger Spieler. Er hat das Beste aus mir herausgeholt und ich das Beste aus ihm. Das war großartig.“

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…über den Titelgewinn: „Das ist ein großartiges Gefühl. Ich stehe immer noch unter Schock, das war ein verrücktes Spiel. Das war vielleicht nicht der beste Basketball, viele Fehler, viele Emotionen, beide Teams sind sehr müde, hohes Tempo. Es war nicht das beste Spiel, aber sehr aufregend und am Ende zählen nur Siege. So etwas passiert vielleicht einmal in hundert Jahren, wir waren zehn Sekunden vor Schluss fünf Punkte hinten und dann ist ein Wunder passiert. Wahrscheinlich verdienen wir das, wir haben wirklich einen großartigen Job gemacht über die ganze Saison und nicht nur über diese sechs Spiele. Wir haben den Cup gewonnen, wir waren ziemlich dominant über das ganze Jahr. Vielleicht haben wir im Finale nicht unser bestes Basketball gespielt, aber wir haben verdient gewonnen. Ich möchte aber auch Gmunden gratulieren, sie haben wirklich eine großartige Serie gespielt. Sie hätten es auch verdient zu gewinnen, aber ich bin froh, dass wir es geschafft und den Titel geholt haben.“

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…über den Meistertitel: „Es ist unglaublich. Super Mannschaft, die Organisation Kapfenberg ist einfach unglaublich, die ganzen Jahre schon. Es bedeutet mir alles. Es gibt nichts Schöneres, so etwas kann man nicht kaufen, man kann es nicht mit Worten beschreiben.“

(Präsident ):

…über den Sieg: „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Es war sehr knapp, Gmunden war sehr gut. Ich hatte gedacht, dass wir heute etwas höher gewinnen werden und es nicht so spannend machen, aber es ist Gott sei Dank noch gut ausgegangen. Es war einige Male knapp und Gmunden war schon vorne, aber ich habe gemeint, dass wir noch einmal zurückkommen werden und so war es dann auch. In der Verlängerung war es dann etwas besser, aber es ist trotzdem noch knapp geworden.“

(Sky Experte):

…über das Spiel: „Das hat alles geboten, was man sich wünscht, wie eine griechische Sporttragödie. Zuerst hat man ausgesehen wie der Sieger, dann durch Fehler das Spiel wieder aus der Hand gegeben. Es ist hin und her gegangen, mit Verlängerung. Wirklich ein ganz tolles Spiel und Werbung für den österreichischen Basketballsport.“

…über die Schlussphase des vierten Viertels: „Ich habe natürlich nicht gedacht, dass Kapfenberg noch eine Chance hat, aber das kommt immer wieder vor. Deswegen ist der Sport so toll. Im Endeffekt hätte Gmunden das nach Hause spielen müssen mit einer gewissen Ruhe, die war aber dann nicht vorhanden und wir haben einen Meister Kapfenberg gesehen. Mit etwas Glück heute, aber über die Saison gesehen ist das ja ein guter Meistertitel.“

…über die Zukunft der beiden Teams: „Heuer hat man vielleicht gar nicht erwartet, dass sich Gmunden derartig stark präsentiert in dieser Finalserie. Aber es ist wirklich ein Basketballklassiker mittlerweile in Österreich. Kapfenberg ist natürlich auf einem guten Weg, aber auch Gmunden, wenn das Team so in etwa zusammenbleibt und sich eventuell an der einen oder anderen Stelle verstärken sollte. Dann werden wir nächstes Jahr eventuell wieder so ein Finale sehen.“

…über die Swans: „Sie haben sich absolut gesteigert in den Playoffs. Ich war selbst verwundert, wie sie das Finale erreicht haben, habe ich gedacht, dass es für Kapfenberg einfacher wird. Alle Zuschauer in Österreich haben das genossen, was wir gesehen haben: eine aufopfernd kämpfende Mannschaft, auch von der Qualität gut agierend, ein gut eingestellter Gegner für die Kapfenberger. Man hat gesehen, wie die gewankt sind und wenn sie heute verloren hätten, dann wäre das siebte Spiel in Kapfenberg eine riesige Nervensache gewesen. Wenn man sich die Gesamtsituation des Jahres ansieht, dann hat wahrscheinlich die richtige Mannschaft den Titel geholt.“