Mike Coffin: „Das war ,Clowns Basketball’”

via Sky Sport Austria
  • Horst Leitner: „Das ist ganz wichtig in Hinblick auf die Play Offs“
  • Bogic Vujosevic: „Wir haben uns von Oberwart das Spiel aufzwingen lassen“
  • Hayden Lescault: „Es war unser großes Ziel, dass wir Kapfenberg einmal schlagen können“
  • Thomas Linzer: „Ich glaube, dass er uns in den nächsten Wochen helfen kann und wird.“

UNGER STEEL Gunners Oberwart gewinnt gegen Kapfenberg Bulls mit 75:66. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

UNGER STEEL Gunners Oberwart – Kapfenberg Bulls 75:66

(Head Coach Oberwart):

…über seine Worte zur Mannschaft: „Wir haben zu den Spielern in der Halbzeit gesagt: Burschen, könnt ihr mir eins versprechen, ihr werft jetzt nicht mehr 3 von 16 vom Dreier, dann ist alles gut. Die Reaktion, wie wir aus der Halbzeit rausgekommen sind, war ein super Bild für die Entwicklung momentan. Ich glaube, wir haben verdient gewonnen.“

…über die Bedeutung des Sieges: „Ich glaube, es ist wichtig für uns selbst gewesen, dass wir die Heimstärke gegen jeden ausspielen können. Wir haben Kapfenberg und Gmunden zuhause geschlagen, das ist ganz wichtig in Hinblick auf die Play Offs.“

…über Hayden Lescault: „Er ist unglaublich. Aber ich glaube, das hat auch damit zu tun, dass ihm das das Team auch erlaubt, ihn unterstützt. Wenn nur er das wäre, dann könnte man wahrscheinlich die Defense danach adaptierten. Dann machst aber du keine 80 Punkte.

…über Stefan Blazevic: „Stefan hatte einen schwierigen Start in die Saison. Er hat sehr viel Talent. Er hat eine sehr große Erwartungshaltung an sich selbst und konnte sich davon leider ewig lang nicht lösen. Die letzten zwei Wochen war er im Training sensationell. Es war heute eine Talentprobe. Ich glaube, wir werden noch viel von ihm sehen.“

…vor dem Spiel über Neuzugang Dwane Miner: „Wir werden ein bisschen die Spielweise umstellen und er wird uns in der Form dienlich sein, dass er Zwei, Drei und Vier spielen kann. Er ist kein klassischer Spieler für ein Inside-Spiel, ist mehr einer für außen. Aber mit seiner Länge und Athletik wird er uns in der Defense helfen.“

(Oberwart Gunners):

…über das Spiel: „Es war natürlich unser großes Ziel, dass wir Kapfenberg einmal schlagen können, auch in Hinblick auf das Cup Final Four. Denn dann geht man natürlich mit einem ganz anderen Gefühl und Selbstvertrauen rein.“

…über das Duell mit Bogic Vujosevic: „Es ist gegen ihn unglaublich schwierig zu spielen. Er ist verdammt schnell und in der Mid Range ist er auch unglaublich gut. Ich habe richtig Spaß, wenn ich gegen ihn spiele, weil wir beide pushen uns extrem.“

(Präsident Oberwart Gunners):

…in der Halbzeitpause über das Los Gmunden Swans im Cup Final Four: „Ich glaube, wenn man im Cup Final Four steht gibt es drei schwere Gegner. Und wenn in Gmunden ein Final Four ist und man Cupsieger werden will – und deswegen fahren wir hin – dann muss man Gmunden schlagen, ob jetzt im Semifinale oder im Finale. Insofern: Das Los ist so schwer, wie auch Kapfenberg oder Klosterneuburg gewesen wäre.“

…in der Halbzeitpause über Oberwart-Spieler Stefan Blazevic: „Stefan ist ein sehr, sehr großes Talent. Wir sind sehr stolz, dass er in unserem Sportmodell hier in Oberschützen ist und bei uns spielt. Er wird immer wieder die Gelegenheit bekommen zu zeigen, was er kann. Und heute dürfte ihm das offenbar auch gelingen.“

…in der Halbzeitpause über Neuzugang Dwane Miner: „Es wäre vermessen von ihm nach fünf Tagen in Oberwart jetzt viel zu verlangen. Es ist ein bisschen viel für ihn gewesen diese Woche im Training und außerdem kommt er aus sehr, sehr schwierigen Umständen im Kosovo. Er hat dort sehr viel mitgemacht. Und ich glaube, dass er uns in den nächsten Wochen helfen kann und wird.“

…in der Halbzeitpause auf die Frage, ob Miners Vertrag nur für sechs Wochen oder auch mit Option bis Saisonende besteht: „Wenn Sie mich kennen würden, würden Sie wissen, dass es ich jeden Vertrag mit einer Option unterschreibe. Im Moment ist er auf sechs Wochen, was danach kommt, werden wir sehen.“

(ehemaliger Spieler und Mitarbeiter Oberwart Gunners):

…in der Halbzeitpause über das Cup Final Four: „Das ist ein ganz besonderes Event. Vier Mannschaften kommen zusammen, eine gewinnt, die anderen gehen nach Hause. Es wird hart gekämpft und ich glaube, alle vier Mannschaften freuen sich auf die Chance. Es geht darum, die Emotionen im Griff zu halten, zu regenerieren und mit Kampfgeist und Herzblut ins Finale zu kommen.“

…in der Halbzeitpause über das von ihm gezogen Oberwart-Los Gmunden: „Ich glaube, dem Trainer ist es egal gegen welche Mannschaft wir spielen und er wird sich freuen darauf. Es wird schwierig in Gmunden. Es gibt keine Angstgegner, es gibt keinen Favoriten, ich glaube alle vier Mannschaften haben ihre Chance.“

…in der Halbzeitpause über die Partie: „Es war zu erwarten, beide Mannschaften sind gut drauf. Kapfenberg hat eine sehr gute Mannschaft zusammengestellt, Oberwart hat mit Verletzungen zu tun. Aber ich erwartete eine schwere Partie in der zweiten Halbzeit.“

(Kapfenberg Bulls):

…über das Spiel: „Oberwart hat uns zum zu schnell spielen und zu wilden Würfen gezwungen. Wir müssen den Ball bewegen und offene Leute finden. Das Spiel war ,Cowboys and Indians’-Basketball, ,Clowns Basketball’. Jeder bekommt den Ball und glaubt er muss werfen. Wir konnten ein paar Mal nicht mal den Ball über die Mittellinie bringen, wie eine U14-Mannschaft.“

…über die heutigen Probleme seiner Mannschaft: „Wir haben keinen Rhythmus im Spiel gefunden. Diese Pause hat uns weh getan. Wir hatten eigentlich ein Trainingsspiel geplant, das wurde im letzten Moment abgesagt. Wir haben versucht den Rhythmus zu haben, aber leider. Jeder hat Pause, das ist keine Ausrede, aber es wäre besser gewesen, wenn wir ein Trainingsspiel gehabt hätten.“

(Kapfenberg Bulls):

…über das Spiel: „Wir haben uns von Oberwart das Spiel ein bisschen aufzwingen lassen. Wir haben ihr Spiel gemacht. Es war schon nach der letzten Nationalteampause so, dass wir ein bisschen schwieriger reingekommen sind.“

…über das Duell mit Hayden Lescault: „Er ist der Schlüsselspieler bei Oberwart. In den ersten beiden Partien haben wir ihn ganz gut kontrolliert, heute ist das nicht so gut gegangen. Aber ein großer Faktor war auch, dass wir in der Offensive schlechte Entscheidungen getroffen haben und das hat dann Oberwart zu leichten Punkten verholfen.“

(Kapfenberg Bulls):

…vor dem Spiel über seine ersten Wochen in Kapfenberg: „Ich persönlich fühle mich schon recht wohl. Ich wurde aber auch toll von den Mannschaftskollegen in Kapfenberg aufgenommen. Es ist oft nicht ganz so einfach, wenn du zum aktuellen Meister kommst, du musst schnell die Abläufe lernen. Ich wurde aber gleich toll unterstützt und fühle mich schon sehr wohl.“
…vor dem Spiel auf die Frage, was man von ihm in Kapfenberg noch erwarten darf: „Ich habe vor meinem Wechsel fast fünf Monate kein Basketball gespielt, das war dann schon etwas ungewohnt für mich. Ich versuche mein Timing zu verbessern, ich arbeite viel an meinem Wurf und komme wieder in den Rhythmus.“

(Kapfenberg Bulls):

…in der Halbzeitpause über das Spiel: „Man hat natürlich schon gemerkt, dass beide Mannschaften nach der Pause noch ein bisschen Rost angesetzt haben. Es ist dann aber besser geworden. Die Mannschaft hat den Rhythmus ein bisschen mehr gefunden und da hat auch Coach Mike Coffin mit einem Time Out viel dazu beigetragen. Wir müssen die Fast-Break-Situationen der Oberwarter stoppen und selber in der Offensive ruhiger an die Sache herangehen, kontrollierter Würfe nehmen und nicht gleich den erstbesten Wurf.“

(Sportdirektor in spe Kapfenberg Bulls):

…über das Cup-Final-Four-Los Klosterneuburg: „Ich habe auf Sky Sport Austria eine Kolumne gelesen: „The Big 4“. Und ich glaube, so ist es. Bei diesen vier Teams glaube ich nicht, dass man irgendeine Prognose machen kann. Diese vier Mannschaften stehen zurecht momentan an der Spitze der Liga – und das ganz ausgeglichen, wie man auch heute sieht. Da ist alles drin für jede Mannschaft.“

…über sein anstehendes Engagement als Sportdirektor bei Kapfenberg: „Meine Rolle, die ich in Zukunft in Kapfenberg einnehmen werde, beschäftigt sich in erster Linie mit der Entwicklung von jungen Spielern. Das heißt, wir haben in der Akademie und im Player Development viel vor. Mike Coffin macht einen hervorragenden Job.“