TORONTO, ON - APRIL 14: C.J. Miles #0 of the Toronto Raptors celebrates after making a three-pointer as rap artist Drake celebrates on the sideline against the Washington Wizards in the first quarter during Game One of the first round of the 2018 NBA Playoffs at Air Canada Centre on April 14, 2018 in Toronto, Canada. NOTE TO USER: User expressly acknowledges and agrees that, by downloading and or using this photograph, User is consenting to the terms and conditions of the Getty Images License Agreement. (Photo by Tom Szczerbowski/Getty Images)

Toronto feierte Play-off-Auftakterfolg gegen Washington

via Sky Sport Austria

Die Toronto Raptors sind in der Nacht auf Sonntag (MESZ) mit einem 114:106 gegen die Washington Wizards ins Play-off der National Basketball Association (NBA) gestartet. Damit haben die Kanadier im zehnten Anlauf erstmals ein Auftaktspiel in der ersten Runde der Postseason für sich entschieden. Die zweite Partie im “best of seven” steigt am Mittwoch (1.00 Uhr MESZ) wieder im Air Canada Centre.

Die Raptors sorgten im Finish dafür, dass ihr “Fluch der Eröffnungsspiele” nunmehr Geschichte ist. Ein Faktor waren einmal mehr die Bankspieler, die 42 Punkte und damit doppelt so viele wie jene des Gegners beisteuerten. Allein Delon Wright (18) und “Bench Mob Dad” CJ Miles (12, 4/7 Dreipunkter verwandelt) sorgten für 30 Zähler. Topscorer der Raptors war Serge Ibaka (23), der außerdem zwölf Rebounds holte. Washington wurde von John Wall (23, 15 Assists) angeführt.

Jakob Pöltl verzeichnete bei seinem siebenten Play-off-Einsatz für Toronto mit 15:08 Minuten die bisher längste Spielzeit. Der 22-jährige Wiener steuerte je zwei Punkte und blockierte Würfe sowie je einen Rebound und Assist bei. Mit seiner eigenen Leistung war Österreichs erster NBA-Spieler “nicht ganz zufrieden. “In der ersten Hälfte lief es besser als in der zweiten. Aber das ist zweitrangig. In den Play-offs geht es nur darum, dass wir gewinnen”, betonte Pöltl.

Die Golden State Warriors überzeugten in der Neuauflage der Western-Conference-Finalserie des Vorjahres mit einem ungefährdeten 113:92-Heimsieg über die San Antonio Spurs. “Wir hatten einen guten Matchplan, den wir perfekt ausgeführt haben”, lautete der treffende Kommentar von Kevin Durant, der 24 Punkte, acht Rebounds und sieben Assists zum klaren Erfolg des Titelverteidigers beisteuerte.

In Abwesenheit von Kapitän Stephen Curry überzeugte dessen “Splash Brother” Klay Thompson, der elf seiner insgesamt 13 Würfe aus dem Feld verwertete, darunter fünf von sechs Dreier-Versuchen, und mit 27 Punkten auch Topscorer der Partie war. Warriors-Trainer Steve Kerr setzte vor allem auf Routine, so standen neben den All-Stars Durant, Thompson und Draymond Green noch Andre Iguodala und JaVale McGee in der “starting five”. Dazu spielten die “Dubs” ihren Größenvorteil voll aus und holten 51 Rebounds, nur 30 überließen sie den Spurs.

Bereits vor dem Spiel gab es gute Neuigkeiten von Curry, der seit drei Wochen wegen einer Innenbandverletzung im linken Knie pausieren muss: Der 30-jährige Spielmacher mache gute Fortschritte und werde in den kommenden Tagen das Training kontinuierlich steigern, teilte der Club aus Oakland mit. Curry sollte damit spätestens im Lauf der zweiten Play-off-Runde sein Comeback geben können.

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