Werner Sallomon: „Das war heute echt ein Totalversager“

via Sky Sport Austria
  • Mike Coffin: „Wir haben dieses Spiel verdient durch unsere Defensive gewonnen“
  • Predrag Miletic: „Unser Problem waren ihre Offensiv-Rebounds“
  • Markus Pargfrieder: „Das ist wie der große Bruder, der mit dem Kleinen Armdrückt: Wenn er will, hat der andere einfach keine Chance“

Klosterneuburg Dukes verliert gegen Kapfenberg Bulls im Cup-Final-4-Semifinale mit 65:74. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

Klosterneuburg Dukes – Kapfenberg Bulls 65:74 (32:37)

(Head Coach Klosterneuburg Dukes)

…über das Spiel: „Wir haben von Beginn weg nichts, rein gar nichts, umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Ich bin sehr enttäuscht von unsere Leistung. Selbstverständlich sind alle drei anderen Teams über uns einzuordnen, aber das war heute echt ein Totalversager. Kapfenberg musste heute nicht allzu viel tun, um uns zu biegen. Wir waren nicht imstande, uns wirklich körperlich darauf einzustellen, dass hier hart gespielt und hart gekämpft wird. So geht’s nicht. Ich kann es nur so erklären, dass die Mannschaft wirklich übermotiviert war und auf gut Deutsch ,eingschissen hat‘, in der Situation, in der es um etwas gegangen ist. Ich möchte Miletic noch ein bisschen herausnehmen, er hat sich bemüht und ein bisschen einen Score zusammengebracht. Wir waren heute aber im Verweigern besser als im Werfen selber.“

…bezogen auf das Finale zwischen Gmunden und Kapfenberg morgen : „Was mir wirklich leid tut und ich entschuldige mich auch bei Gmunden, dass wir Kapfenberg nicht besser fordern konnten. Das tut mir für Gmunden leid.“

(Klosterneuburg Dukes)

…über das Spiel: „Gratulation an Kapfenberg. Sie haben gut gespielt. Sie sind besser besetzt, haben die besser Rotation. Ich wünsche ihnen morgen das Beste. Wir sind auf einem guten Weg, seit letzter Saison haben wir einen Fortschritt gemacht. Wir spielten dieses Jahr Final Four, das ist gut für uns. Wir haben gute junge Spieler.“

…über die Gründe für die Niederlage: „Unser Problem waren ihre Offensiv-Rebounds. Sie haben viele Punkte daraus gemacht, das sind einfache Punkte.“

(Head Coach Kapfenberg Bulls)

…über das Spiel: „Ich glaube, wir haben zu viele einfache Fehler gemacht, aber haben unseren Gameplan in der Defensive perfekt umgesetzt. Hut ab, vor der Mannschaft. Wir müssen diese kleinen Fehler bis morgen korrigieren. Am Ende haben wir dieses Spiel verdient durch unsere Defensive gewonnen.“

…über den Faktor Energie im morgigen Finale: „Das Cup-Wochenende ist ein schwieriges Wochenende für die Spieler, egal ob nun mit Double-Overtime oder normal. In so einer kurzen Zeit zwei Spiele zu haben ist eine große Belastung. Ich glaube, es ist viel Mentalität morgen gefragt und wer die größere hat, hat beste Chancen zu gewinnen.“

…über die Tatsache, dass Michael Schrittwieser auf der Bank Platz nahm: „Es war schon ungewohnt. Wir haben lange darüber gesprochen. Wir haben positives und negatives verglichen und haben mehr positives herausbekommen. Er hat einen super Job gemacht, genau was ein Assistant-Coach machen sollte.“

(Kapfenberg Bulls)

…über das Spiel: „Klosterneuburg war sehr motiviert. Sie haben zum Schluss nochmals den Run gehabt, aber da haben wir Gott sei Dank dagegen halten können.“

…wie hart es ohne Bogic Vujosevic war: „Es ist keine einfache Situation, wenn er draußen ist. Es ist einfach so, dass er den Rhythmus vorgibt. Wir haben ein bisschen Probleme gehabt, aber wir haben es als Team gemeistert.“

(Sky-Experte)

…nach dem dritten Drittel: „Kapfenberg ist unterm Strich mindestens eine Klasse besser. Das ist wie der große Bruder, der mit dem Kleinen Armdrückt: Wenn er will, hat der andere einfach keine Chance.“

…über das Spiel: „Vom Gefühl war die Partie eindeutig. Ganz komisch, der Score war eigentlich meistens ganz knapp, aber gefühlt konnte Kapfenberg, wenn sie wollten, ein Scheibchen drauf legen. Klosterneuburg hat aber bis zum Schluss gekämpft, gekämpft, gekämpft und hat nicht aufgehört – zumindest das kann man positiv mit heimnehmen. Sie können hier durchaus mit erhobenen Haupt heimfahren.“

…über Michael Schrittwieser auf der Bank der Bulls: „Am Ende des Tages ist das intern zu entscheiden. Ob Michael Schrittwieser im Laufe der Saison als Assistant-Coach funktioniert, ist von außen spannend zu beobachten. Schauen wir mal, was die nächsten Tage und Wochen so bringen.”