Werner Sallomon: “Haben den Vorsprung kontinuierlich ausgebaut”

via Sky Sport Austria
  • Andreas Worenz: „Also Zuhause 106 Punkte zu kassieren ist eine Katastrophe“
  • Werner Sallomon: „Wenn es Leute gibt, die glauben es ist eine Tanzveranstaltung, dann muss man es ihnen Nahe bringen“
  • Maximilian Hopfgartner:  „Heute war es wichtig konzentriert bis zum Ende zu bleiben”
  • Philip Jalalpoor: „Verteidigungsmäßig war das einfach keine gute Leistung“

Wien, 16. November 2019 – Der SKN St. Pölten verliert gegen die IMMOunited Klosterneuburg Dukes mit 86:106. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

VIDEO-Highlights

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SKN St. Pölten – IMMOunited Klosterneuburg Dukes 86:106 (44:54)

Andreas Worenz (Head Coach SKN St. Pölten)

…auf die Frage, was nach der Halbzeit schiefgelaufen ist: „Wir haben dann probiert mit Einzel Aktion das Spiel zu gewinnen und an uns zu reißen, das haben wir einfach nicht geschafft. Dafür haben wir einfach nicht die Tiefe im Kader oder die Qualität “

…über die schwache Defensive vom SKN: „Also Zuhause 106 Punkte zu kassieren ist eine Katastrophe. Da sind so viele Fehler passiert, vor allem in der Pick & Roll Defense, das war unglaublich eigentlich.“

…ob man Bedarf an Inside Spielern hat: „Also wir haben schon gute Spiele gehabt, wo wir Inside auch dominiert haben, aber sicher, je tiefer der Kader ist, desto besser ist es.“

Philip Jalalpoor (SKN St. Pölten)

…über das Spiel: „Ja ich denke, erstmals ein großes Kompliment an Klosterneuburg, die haben es uns sehr schwer gemacht. Ja wie gesagt, unsere Unberechenbarkeit hat uns in der ersten Hälfte super geholfen, aber dann in der zweiten hätten wir ein bisschen mehr den Ball bewegen müssen, und verteidigungsmäßig war das einfach keine gute Leistung. Mit 106 Punkten zu verlieren, da müssen wir in der Verteidigung besser arbeiten.“

…über das Problem in der Pick & Roll Defense: „Wir haben, dass vom System her gar nicht so schlecht verteidigt, aber wir haben dann keine Adjustments gemacht und da müssen wir echt dran arbeiten. Ein bisschen Film gucken. Ich denke wir kriegen das hin im Training, mit viel arbeiten und dann müssen wir uns halt verbessern.“

Werner Sallomon (Head Coach IMMOunited Dukes)

…über das Spiel: „Ich mag das überhaupt nicht, wenn man dann alles schleifen lässt und man dann ein paar blöde Körbe bekommt. Das geht einfach nicht, wir brauchen diesen Konzentrationslevel zum Spielen und dann muss man halt ein paar Leute ein bisschen wach rütteln.“

…was er in den Timeouts besprochen hat: „Wenn es Leute gibt, die glauben es ist eine Tanzveranstaltung, weil sie so soft herumeiern am Spielfeld, dann muss man es ihnen Nahe bringen glaub ich.“

…über das Ergebnis: „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Spiel, ich will das gar nicht verleugnen. Die Ausgangsposition war nicht so klar, aber wir haben sehr ordentlich gespielt. Es war klar, dass wir am Anfang nicht gleich davonziehen mit 20. Wir haben den Vorsprung kontinuierlich ausgebaut und das war eine ordentliche Leistung von unserer Mannschaft heute.“

…über die Leistung von Amineye Lakoju: „Es ist natürlich so, dass St. Pölten nicht so stark Inside ist, aber für ihn ist es ganz wichtig, dass er Spiele hat, wo er Routine und Erfahrung sammeln kann. Das war heute der Fall und das hat er gut hinbekommen. Er war auch hochprozentig, er spielte gegen den Kolaric, der ein unglaublich routinierter Spieler ist. Er kommt langsam in die Gänge, aber es wird noch dauern,“

…wie zufrieden er mit seinem Kader ist: „Ich glaub schon, dass man sehen kann das die Jungs sehr ordentlich dabei sind. Wir haben gegen Oberwart auch sehr ordentlich gespielt mit den Jungen. Darüber bin ich einfach froh und ich will ihnen das auch zeigen durch Einsatz Zeit. Es macht keinen Sinn, wenn die Leute sich im Training den Arsch aufreißen und arbeiten über Monate und dann sitzen sie nur auf der Bank und schauen den anderen beim Spielen zu. Es ist mir auch ehrlich gesagt vollkommen wurscht, ob das irgendjemanden kratzt oder ob man so Basketball spielen kann oder nicht, wie uns die Experten dauernd erklären wollen. Ich glaub, man kann so spielen, man muss einfach eine Strategie und eine Philosophie haben und an der bleiben, das tut den Jungen offensichtlich auch gut.“

…auf die Frage welche Experten er meint: „Ein paar in Österreich, wir haben ja genügend. Ich bin ja als Basketballexperte nicht so anerkannt in Österreich. Ist mir auch völlig wurscht, dass interessiert mich nicht. Sie sollen alle das machen was sie wollen, und ich mach das was ich will und dann schauen wir, was am Ende unterm Strich rauskommt.“

Moritz Lanegger (IMMOunited Dukes)

…in der Halbzeit über die Spielweise von St. Pölten: „Naja, sie spielen viel Run & Gun, werfen Würfe, die keine normale Mannschaft wahrscheinlich wirft. Sie treffen die Würfe aber auch relativ hochprozentig. Das ist unorthodox, dass macht es schwerer zu verteidigen, 44 Punkte ist zu viel. Aber ich glaub in der zweiten Hälfte wird’s besser.“

Maximilian Hopfgartner (IMMOunited Dukes)

…über das Spiel: „Heute war es wichtig konzentriert bis zum Ende zu bleiben, vor allem gegen eine Mannschaft die weniger Spieler hat als wir, die wir auch schlagen sollten normalerweise.“

…welche Faktoren den Sieg ausgemacht haben: „Ja Mannschaftsplay heute, ich glaub das macht uns schon die ganze Saison aus. Wir haben viele gute Spieler, aber wir spielen immer zusammen und das hat es heute ausgemacht.“

…auf die Frage, um wieviel Klosterneuburg stärker als letzte Saison ist: „Schon um einiges glaub ich. Man merkt es auf jeden Fall in den Trainings, wir haben jetzt nochmal ein paar extra Spieler in den Trainings. Natürlich, dass der Benni (Benedikt Danek) uns Stärke bringt ist klar und der Amin (Amineye Lakoju) gibt uns wirklich genau den Spieler den wir noch nicht gehabt haben. Und wie gesagt im Training sind wir jetzt 12 Leute und können immer 5 gegen 5 spielen.“