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Tipico Bundesliga

Aktuelle Beiträge

RIED,AUSTRIA,22.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SV Ried vs WAC Wolfsberg. Image shows the rejoicing of Ried. Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Bundesligist Ried ab Saison 2017/18 mit eigenem Amateurteam

via Sky Sport Austria

Ried im Innkreis (APA) – Ab kommender Saison wird auch Fußball-Bundesligist SV Ried eine eigene Amateurmannschaft haben. Die bisherige Spielgemeinschaft mit Neuhofen, die in der Oberösterreich-Liga, der vierthöchsten Spielklasse, nach 22 Runden auf Rang zwölf liegt, wird aufgelöst. Florian Königseder und Thomas Klochan werden als Trainer des neuen Rieder Zweier-Teams fungieren, verlauteten die Innviertler am Mittwoch.

“Ich halte es für sehr wichtig, dass ein Bundesliga-Club eine eigene Amateurmannschaft hat. Wir möchten mit diesem Schritt die Identität und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und die Wertigkeit der zweiten Mannschaft heben”, erklärte Rieds Manager Franz Schiemer. Amateure, Akademie und der Grundlagenbereich müssten wieder enger zusammenrücken. “Gerade der Übergang von der Akademie über die Amateure zur Bundesliga-Mannschaft ist ganz entscheidend dafür, wie viele junge Spieler den Sprung in das Profi-Team schaffen können”, ergänzte Schiemer.

Fraglich ist allerdings noch ob die Rieder kommende Saison überhaupt ein Bundesligist sein werden. Mit vier Punkten Rückstand auf den Vorletzten St. Pölten droht den Oberösterreichern sechs Runden vor Schluss der Abstieg in die Erste Liga.

Ried ist das einzige Team aus der höchsten Spielklasse, das noch über kein eigenes Amateurteam verfügt. Salzburgs Entwicklungsteam FC Liefering spielt in der Erste Liga (2. Platz), die Amateure der Austria (3.), von Rapid (8.), der Admira (13.) und von St. Pölten (15. und Letzter) sind in der Regionalliga Ost engagiert. Die Zweierteams von Sturm Graz (Regionalliga Mitte/10.) und Altach (Regionalliga West/3.) sind ebenfalls in der dritten Liga im Einsatz. Eine Liga darunter sind die WAC Amateure (Kärntnerliga/1.) und die Mattersburg Amateure (Burgenlandliga/2.) voll im Titelrennen.

GRAZ,AUSTRIA,10.SEP.16 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Sturm Graz vs SK Rapid Wien. Image shows head coach Mike Bueskens (Rapid). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Christian Walgram

Rapid einigt sich mit Ex-Trainer Mike Büskens

via Sky Sport Austria

Der SK Rapid Wien hat sich mit Ex-Trainer Mike Büskens auf eine einvernehmliche Auflösung seines Dienstvertrages geeinigt. Das gaben die Hütteldorfer am Dienstag bei der Pressekonferenz vor dem Cup-Spiel gegen LASK Linz bekannt.

Erst vergangene Woche konnte man sich mit seinem Nachfolger Damir Canadi einigen. Der ehemalige Sportdirektor Andreas Müller wurde bereits im März ausbezahlt. Müller nahm am vergangenen Sonntag bei Talk und Tore erstmals ausführlich zu seiner Entlassung Stellung und kritisierte dabei die Rapid-Führung um Michael Krammer und Christoph Peschek scharf.

Artikelbild: GEPA

VIENNA,AUSTRIA,23.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Rapid Wien vs FK Austria Wien. Image shows Lucas Venuto (A.Wien). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Zwei schwere Verletzungen am Bundesliga-Wochenende

via Sky Sport Austria

Das vergangene Bundesliga-Wochendende hatte auch seine Schattenseiten. Für zwei Spieler endeten die Partien mit schweren Verletzungen. Mattersburgs Alois Höller zog sich in einem Luftzweikampf einen Kiefer- und Jochbeinbruch zu und könnte bereits der dritte SVM-Spieler mit Maske werden.

Höller bricht sich Kiefer und Jochbein

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Noch schlimmer erwischte es Austria-Spieler Lucas Venuto. Der Austria-Stürmer zog sich nur zwei Minuten nach seinem Tor im Wiener Derby einen Kreuzbandriss zu und fällt die restliche Saison definitiv aus.

Venuto reißt sich das Kreuzband

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Artikelbild: GEPA

VIENNA,AUSTRIA,18.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Rapid Wien vs SV Mattersburg. Image shows CEO Christoph Peschek and president Michael Krammer (Rapid).  Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Rapid reagiert auf die Vorwürfe von Andreas Müller

via Sky Sport Austria

Der SK Rapid Wien hat zu den Aussagen von Ex-Rapid-Sportdirektor Andreas Müller bei Talk und Tore in einer Presseaussendung Stellung bezogen. Müller kritisierte am Sonntag die fehlende Rückendeckung des Präsidiums und den großen Einfluss der Ultra-Gruppierungen auf den Verein.

Die besten Aussagen von Andreas Müller bei Talk und Tore!

 

 

Die Presseaussendung im Wortlaut:

Christoph Peschek, Geschäftsführer Wirtschaft, zu nachfolgenden Aussagen seines ehemaligen Geschäftsführer-Kollegen, der Anfang November beurlaubt wurde:

….zur Aussage von Müller, dass der einzige Grund seiner Beurlaubung gewesen wäre, dass die Rapid-Ultras nicht mit ihm klar gekommen wären: “Das ist definitiv falsch und gerade Andreas Müller bekannt und wurde ihm auch ganz klar von Präsident Michael Krammer und Vizepräsident Nikolaus Rosenauer kommuniziert. Neben der damals aktuellen sportlichen Situation (die letzten zehn Bundesligaspiele unter Büskens brachten lediglich zwei Siege und ein negatives Torverhälntnis von 9:12, Anm.) waren vor allem nachfolgende Gründe ausschlaggebend. Neben der Trainerpersonalie im Juni 2016 wurde das ursprünglich geplante Budget für die Kaderkosten massiv überschritten. Manche Spielerzugänge wurden im letzten Transferfenster nämlich nur genehmigt, da Müller im Gegenzug versicherte, andere Spieler noch abzugeben und wir über die entsprechenden wirtschaftlichen Möglichkeiten verfügten. Die beschlossene Reduktion ist bekanntlich nicht passiert, so ging Rapid mit einem viel zu  großen Kader, der dementsprechend viel zu hohe Kosten und zusätzliche Unruhe in der Mannschaft verursachte, in diese Spielzeit. Die ausgebliebene konstruktive und aktive Mitwirkung an der Arbeit zur Verbesserung der Trainingsinfrastruktur für alle Mannschaften und strategisch-konzeptionelle, strukturelle Zukunftsplanung des sportlichen Bereichs sowie Kritik an seinem Führungsstil waren weitere Gründe.”

….zur Aussage von Müller, dass er vor Mike Büskens eigentlich Franco Foda als Trainer verpflichten wollte: “Als die Trennung von Zoran Barisic, mit dem Müller ja auch laut eigener Aussage unzufrieden war, tatsächlich nach Ende der letzten Saison absehbar war, präsentierte Müller de facto nur einen Nachfolgekandidaten, nämlich Mike Büskens. Monate vorher, nach dem Ausscheiden in der Europa-League gegen Valencia und im ÖFB-Cup gegen Admira, gab Müller sehr wohl einmal zu verstehen, dass er Franco Foda für einen möglichen Nachfolger halten würde. Dies war damals kein wirklich aktuelles Thema, geschah auch ohne jegliche Aufbereitung einer Entscheidungsgrundlage, sondern in Wirklichkeit in Form eines kurzen Small-Talks von ihm mit Präsident Michael Krammer, der ebenso unverbindlich darauf antwortete, dass er sich diesen (Foda, Anm.) spontan schwer bei Rapid vorstellen könnte.”

……zur Aussage von Müller, dass Krammer und Peschek mit den Ultras im Bett liegen würden: “Der SK Rapid ist ein Verein, der auf den Dialog mit seinen Mitgliedern, Fans, aber auch Sponsoren und Partnern setzt. Dies heißt aber nicht, dass dabei relevante Personalien gemeinsam entschieden würden. Keine Fangruppe war in irgendeiner Art und Weise mitentscheidend bei den Beurlaubungen von Müller oder auch den Trainern Büskens und Canadi oder auch der Trennung von Barisic. Ebenso wenig bei der Bestellung neuer Persönlichkeiten in der sportlichen Leitung. Auch Andreas Müller wird bestätigen können bzw. müssen, dass es hier keinerlei Einfluss bei Spielertransfers oder Trainerpersonalien gab. Im Gegenteil, bei den Trainerentscheidungen Barisic/Büskens samt Trainerteam wurde ebenso wie bei Spielerverpflichtungen oder -abgaben genauso wie bei Vertragsverlängerungen ausnahmslos auf Vorschlag bzw. Empfehlung der operativ sportlichen Leitung, die eben Andreas Müller von Jänner 2013 bis November 2015 inne hatte, entschieden und gehandelt. So wurden beispielsweise auch die langfristigen Vertragsverlängerungen von Zoran Barisic (im November 2015 bis Sommer 2018 verlängert) oder Mario Sonnleitner (im Juli 2015 bis Sommer 2019 verlängert) ausnahmslos auf Empfehlung von Müller, der sich dann wenige Monate später von beiden wieder trennen wollte, genehmigt!”

…..zur Aussage von Müller über die Vorgangsweise rund um den Spieler Maximilian Entrup: “Entrup wurde auf Empfehlung von Andreas Müller in der letzten Sommertransferzeit verpflichtet und sollte vorerst gleich wieder für ein Jahr verliehen werden. Als erste Gerüchte aufkamen, dass er als Jugendlicher aktiv in einem Fanklub unseres Stadtrivalen Austria Wien engagiert war, wollten wir ihn alle unterstützen um diese heikle Situation zu lösen. Der Spieler – und das mag seiner Jugend geschuldet und soll kein Vorwurf sein – leugnete dies allerdings mehrfach gegenüber sportlicher Leitung, Management und auch seinen Mitspielern um Kapitän Steffen Hofmann. Wie sich später herausstellte und Entrup dann auch einräumte, war es aber doch der Fall und standen wir damit vor einer bislang noch nicht dagewesenen Situation. Da sowohl Trainerteam als auch Andreas Müller voll von den sportlichen Qualitäten von Maximilian Entrup überzeugt waren, wurde versucht eine Lösung zu finden, damit dies auch möglich ist. Gemeinsam – und da stimmte Andreas Müller ursprünglich auch zu – wurde beschlossen, vorerst ähnlich wie beim Transfer von Manuel Neuer, der als Jugendlicher aktiv in der Fanszene von Schalke 04 engagiert war, zum FC Bayern München vorzugehen. Dies beinhaltete einen Verzicht bei der Verabschiedung direkt vor dem Fanblock, wurde von Mitspielern und Trainer auch als konstruktive Übergangslösung empfunden, wenn auch Andreas Müller wenige Tage später diesen Beschluss nicht mehr für gut empfand und die Situation damit weiter verschärfte. Als es zu dem ebenfalls von Andreas Müller erwähnten Böllerwurf in Richtung von Maximilian Entrup nach einem Spiel kam, stellte sich nicht nur er schützend vor den Spielern. Hier wurde eine ganz klare Grenze überschritten, dies war ein absoluter inakzeptabler Vorfall. Das haben alle Verantwortlichen des SK Rapid auch stets so kommuniziert, zudem konnten wir den Täter aufgrund der Bilder der Videoüberwachung auch ausforschen und mit einem Hausverbot belegen. Fakt ist aber auch, dass dieser kein Mitglied bei irgendeinem offiziellen Fanklub des SK Rapid und schon gar nicht des Vereins war.”

Christoph Peschek ergänzt abschließend: “Wir wissen, dass wir derzeit in einer sportlich sehr unzufriedenstellenden Situation sind und in einer solchen Phase gilt es, eigentlich alle Kräfte zu bündeln, um aus einer solchen Krise wieder nachhaltig herauszukommen. Daher bitte ich auch um Verständnis, dass wir uns nicht weiter zu den Aussagen von Andreas Müller äußern wollen. Wir werden aber auf alle Fälle abseits des Sports den Weg des Dialogs mit unseren Mitgliedern, Fangruppen, aber auch Partnern, Sponsoren und Legenden gehen. Dass dieser durchaus sinnvoll und erfolgreich ist, beweist nicht zuletzt die Tatsache, dass wir trotz der sportlich enttäuschenden Saison einen Rekordstand an Mitgliedern und Zuschauern, aber auch an der Zahl unserer Partner und Sponsoren haben. Alle grundlegenden Personalentscheidungen werden weiter die verantwortlichen Gremien bwz. das Management des SK Rapid treffen und hier kann ich nur wiederholen, dass diese unabhängig, nämlich ohne Einflüsse von Fangruppen oder Interessen anderer Dritter, nach bestem Wissen und Gewissen zum Wohle des SK Rapid getroffen werden.”

Artikelbild: GEPA

 

VIENNA,AUSTRIA,23.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Rapid Wien vs FK Austria Wien. Image shows team medics and Lucas Henrique Ferreira Venuto (A.Wien). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Venuto zieht sich Kreuzbandriss im Derby zu

via Sky Sport Austria

Die Saison von Austria-Spieler Lucas Venuto ist im Wiener Derby vorzeitig zu Ende gegangen. Der 22-Jährige zog sich in der 24. Minute einen Kreuzbandriss zu. Nur zwei Minuten zuvor erzielte er den Treffer zur 1:0-Führung der Austria gegen Rapid.

Die Szene im Video

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Alle Highlights des Wiener Derby im Video

 

Artikelbild: GEPA

GRAZ,AUSTRIA,04.MAR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Sturm Graz vs SCR Altach. Image shows head coach Martin Scherb (Altach).  Photo: GEPA pictures/ David Rodriguez Anchuelo

Altach seit 486 Minuten ohne Torerfolg

via Sky Sport Austria

Der SCR Altach steckt in der Krise. Seit 486 Spielminuten ist die Mannschaft von Trainer Martin Scherb ohne Torerfolg, so lange wie noch nie in der Bundesliga-Geschichte der Vorarlberger. Der letzte Treffer gelang beim 3:0-Heimerfolg gegen den SV Mattersburg am 11. März 2017. Seitdem holten die Altacher in fünf Spielen nur zwei Punkte, in der Tabelle rutschte der Winterkönig auf den vierten Tabellenplatz ab.

Altach in der Krise

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“Wir tun uns im Frühjahr schwer. Mit der Winterkrone hat sich etwas verändert. Die Spieler werden begehrter und es kommen Vereine und interessieren sich. Vielleicht ist das doch ein Druck”, sagt Torjäger Hannes Aigner, der den genauen Grund für die Misere auch noch nicht ausmachen konnte, bei Talk und Tore. Aigner wartet ebenfalls seit dem Mattersburg-Spiel auf einen Treffer. Der 36-jährige Routinier verlängerte vergangene Woche seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bei den Altachern.

Hannes Aigner verlängert Vertrag

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“Ich habe den Vertrag Gott sei Dank noch um ein Jahr verlängern können. Ich bin im Kopf immer noch sehr jung. Nach einer Karriere geht einem Spieler die Kabine ab. Das macht einen Fußballer aus. Der Schmäh in der Kabine, den gibt es nur im Mannschaftssport, im Fußball”, sagt Aigner über seine Vertragsverlängerung.

Artikelbild: GEPA

 

Handspiel oder nicht? Krankl und “Doktor” Trukesitz analysieren

via Sky Sport Austria

Im Wiener Derby kam es in der ersten Halbzeit zu einer strittigen Szene. Beim Stand von 0:0 blockte Christoph Martschinko eine Flanke von Rapid-Kapitän Steffen Hofmann mit der Schulter ab – oder war es doch der Oberarm? Sky-Experte Hans Krankl und “Doktor” Thomas Trukesitz analysieren die Szene.

Krankl: “Für mich ein klarer Elfmeter”

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Hätte es Elfmeter für Rapid geben müssen?

Ja Nein AbstimmenErgebnisse anzeigen

 

Alle Video-Highlights und Stimmen der Partie

 

VIENNA,AUSTRIA,23.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Rapid Wien vs FK Austria Wien. Image shows the rejoicing of A.Wien.  Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Austria nimmt mit Derby-Sieg Kurs auf Platz zwei

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Mit dem 2:0-Sieg am Sonntag im Wiener Fußball-Derby gegen Rapid ist die Austria in der Fußball-Bundesliga endgültig auf Kurs Richtung Endrang zwei eingeschwenkt. Sechs Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung auf den Dritten Sturm Graz und den Vierten Altach je zwei Punkte, im Falle eines Heimerfolgs am Samstag über die Steirer wäre ein weiterer großer Schritt Richtung Vize-Meistertitel geschafft. Die Stimmen nach dem Spiel brightcove.createExperiences();

Bei einem Sieg der “Veilchen” über Sturm wäre zudem Salzburgs Meisterparty zumindest für eine Woche aufgeschoben. Doch dieses Detail interessierte im Lager der Austria herzlich wenig – es überwog die Freude über den zweiten Erfolg beim zweiten Antreten im Allianz Stadion.

Im vergangenen Oktober hatte sich die Austria im Westen Wiens ebenfalls mit 2:0 durchgesetzt. Damals war Rapid vor allem an einer desaströsen Chancenauswertung und an einer nicht unumstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung gescheitert, diesmal aber waren die Favoritner klar besser.

Alle Video-Highlights und Stimmen der Partie

Die Überlegenheit seiner Mannschaft war für Austria-Trainer Thorsten Fink die logische Konsequenz daraus, was seit dem vorangegangenen Derby in Wien-Hütteldorf bei Rapid passiert ist. “Sie haben zweimal den Trainer, auch Systeme gewechselt und insgesamt das Vertrauen verloren. Wir aber sind seither stabiler geworden und haben mehr Erfahrung bekommen”, sagte der Deutsche. “Wir spielen eine gute Saison, wenn man von der Misserfolgsserie zuletzt absieht.”

Von Mitte März bis Anfang April hatte es vier Pflichtspiel-Niederlage in Folge gesetzt, in der Vorwoche jedoch gelang mit dem 3:0 in Mattersburg die Trendumkehr. Schon im Burgenland hatte Fink in der zweiten Hälfte Kapitän Alexander Grünwald in eine etwas defensivere Zentrumsposition geschoben, um mehr Sicherheit zu gewinnen.

Gegen Rapid ging diese Maßnahme neuerlich auf. “Wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen haben, etwas tiefer zu stehen, die Zweikämpfe zu gewinnen und über Konter Nadelstiche zu setzen. Ich bin mit dem Ergebnis und auch der Leistung zufrieden”, erklärte Fink.

Ähnlich erfreut zeigte sich Raphael Holzhauser. “Wir haben gewusst, dass die Rapidler verunsichert sind und auf ihre Fehler gewartet. Da sind dann auch einige gekommen.” Sein Club wird die Saison nun definitiv vor dem großen Rivalen abschließen. “Wenn man 19 Punkte vor Rapid ist, ist ganz klar, wer die Nummer eins in Wien ist. Rapid war die ganze Zeit unterlegen”, sagte der Mittelfeldspieler.

Ein Wermutstropfen aber blieb für die Austria – Lucas Venuto verletzte sich wenige Minuten nach seinem Tor zum 1:0 für die Gäste ohne Fremdeinwirkung am Knie, dem Flügelspieler droht eine monatelange Pause. “In der Halbzeit haben wir gesagt, wir spielen jetzt für Lucas. Dass dann ausgerechnet sein bester Freund (Anm.: Felipe Pires, Schütze des zweiten Austria-Tores) das Spiel entscheidet, ist umso schöner”, meinte Holzhauser.

Genauen Aufschluss über den Grad von Venutos Blessur soll eine Untersuchung am (heutigen) Montag bringen. “Ich hoffe, die Verletzung ist nicht so schlimm. Er ist wie ein Bruder für mich”, erklärte Pires.

 

Alle Video-Highlights und Stimmen der Partie

 

Artikelbild: GEPA

Thorsten Fink: „Das zeigt einfach, dass wir in diesem Jahr einfach besser sind als Rapid.“

via Sky Sport Austria

Thorsten Fink: „Wir haben meiner Meinung nach klar verdient gewonnen.“ Christopher Dibon: „Wir waren einfach zu naiv, zu dumm und haben es schlecht gespielt.“ Matchwinner Felipe Pires: „Dieses Spiel war mein bestes Spiel für die Austria.“ Thorsten Fink: „Wenn das öfter passiert, dass ich mit Vereinen rede und wir dann gewinnen, dann sind alle zufrieden. Hans Krankl: „Rapid hätte noch eine Stunde spielen können und sie hätten kein Tor geschossen.“

Austria Wien schlägt im 321. Wiener Derby Rapid Wien mit 2:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

SK Rapid Wien – FK Austria Wien 0:2 (0:1)

Schiedsrichter: Gerhard Grobelnik

Christopher Dibon (SK Rapid Wien):
…über das Spiel: „Ich glaube wir waren als ganzes Team zu wenig aggressiv. Wir haben sehr leichte Ballverluste gehabt und dann war das ganze Feld offen. Ein Chip und sie sind alleine auf das Tor gerannt. Das war von uns allen kein gutes Spiel. Wir haben in der zweiten Halbzeit alles nach vorne geworfen und haben auch versucht Fußball zu spielen, aber uns wollte auch einfach kein Tor gelingen. Wir waren einfach zu naiv, zu dumm und haben es zu schlecht gespielt. Deswegen haben wir auch verloren.“

…über das Cup-Spiel: „Wir müssen uns jetzt gut regenerieren und werden uns ganz genau per Video anschauen, was wir falsch gemacht haben. Ich kann leider nicht alles sagen, was ich mir denke. Wir müssen den heutigen Tag so schnell wie möglich vergessen und dann werden wir das auch abhaken. Mittwoch ist das nächste Spiel, das ist das einzig Positive.“

Thorsten Fink (Trainer FK Austria Wien):
…über das Spiel: „Der Sieg war sehr, sehr wichtig für uns. Wir haben auch schwere Spiele in nächster Zeit. Das zeigt einfach, dass wir in diesem Jahr einfach besser sind als Rapid. Wir sind kompakt gestanden und unser Plan, den wir uns vorgenommen haben, ist aufgegangen. Wir wussten, dass wir mit den drei schnellen Spitzen immer Nadelspitzen setzen können. Wir haben im richtigen Augenblick das Tor geschossen. Die Mannschaft wollte das Spiel gewinnen und das hat man gesehen. Wir haben meiner Meinung nach klar verdient gewonnen. Meiner Meinung nach hätten wir schon noch das 3:0 machen können.“

…über die Wechselgerüchte: „Es ist klar, ich habe mit dem FC Basel geredet. Ich habe auch das Okay bekommen vom Verein, dass ich das machen darf. Wenn das öfter passiert, dass ich mit Vereinen rede und wir dann gewinnen, dann sind alle zufrieden. Man hat gesehen, dass es niemanden etwas ausgemacht hat. Es ist eher so, wenn dich der Verein loshaben will, dann kommt mehr Unruhe auf.“

…auf die Frage, ob er bei der Austria bleibt: „Stand jetzt ist es so. Ich habe unterschrieben und wollte in das neue Stadion mitgehen, das ist ganz klar. Ein Trainer hat seine Ziele, ein Spieler hat seine Ziele. Wie gesagt, ich fühle mich sehr wohl in dieser Stadt und beim Verein. Wir brauchen eine Strategie für nächstes Jahr, wenn wir besser werden wollen und nicht Stillstand haben. Stillstand bedeutet immer Rückschritt. Wir bauen ein neues Stadion, haben jetzt auch nicht so viel Geld. Nach der Saison müssen wir überlegen wie es da weitergeht.“

…über die Verletzung von Lucas Venuto: „Ich habe ihn gerade in der Kabine gesehen. Wir wissen nicht genau was er hat. Es sah im ersten Moment sehr, sehr schlimm aus. Er hat auch starke Schmerzen gehabt. Ich hoffe, dass es nicht ganz so schlimm ist. Das würde schon ins Gewicht fallen, weil er ein wichtiger Spieler für uns ist.“

…über den umkämpften zweiten Tabellenplatz: „Wir wollen gerne in diesem Jahr diesen Platz haben. Der zweite Platz ist in diesem Jahr sehr, sehr gut. Da in diesem Jahr Rapid Wien nicht so stark ist, haben wir anders eingeschätzt, deshalb müssen wir die Chance ergreifen einen Platz gegenüber dem letzten Jahr hochzuklettern.“

Felipe Pires (FK Austria Wien):
…über das Spiel: „Heute gratuliere ich zuerst meiner Mannschaft. Wir haben gut und kompakt gespielt. Es sind in diesem Moment so wichtige Punkte für uns.“

…über seine Leistung: „Dieses Spiel war mein bestes Spiel für die Austria.“

…über den Druck von Rapid in der Schlussphase: „Das ist klar, wir spielen auf dem Feld von Rapid. Die letzten zehn Minuten macht Rapid ein bisschen Druck, aber Gott sei Dank haben wir zu Null gespielt und nehmen drei Punkte mit nach Hause.“

…über die Verletzung von Lucas Venuto: „Sehr schade. Alle wissen, er ist mein bester Freund. Er ist wie ein Bruder für mich. Jetzt müssen wir ihm helfen, weil dieser Moment ist für ihn nicht so gut.“

Hans Krankl (Sky Experte):
…über das Spiel: „Die Austria war torgefährlicher als Rapid. Man hatte heute den Eindruck, Rapid hätte noch eine Stunde spielen können und sie hätten kein Tor geschossen. Sie waren nach dem 0:2 dann überlegen und haben versucht das Tor zu machen, aber die Torgefährlichkeit im Sechzehnmeterraum hat trotzdem bis zum Ende gefehlt. Es waren ein paar gefährliche Weitschüsse, aber der Eindruck war nicht richtig da, dass Rapid das heute noch schaffen könnte das ganze umzudrehen.“

…über den SK Rapid: „Sie waren sehr bemüht. Nach dem 0:2 bis zum Schluss eigentlich am meisten. Aber ohne die richtige Torgefahr auszustrahlen.“

…über Austria Wien: „Die Austria war richtig gut im Kontern und war richtig torgefährlich. Sie hätten auch höher führen können.“

…über die Verletzung von Lucas Venuto: „Es hat leider für den Spieler sehr, sehr böse ausgeschaut. Ich hoffe nicht, dass er einen Kreuzbandriss hat. So eine schwere Verletzung darf man keinem Fußballer wünschen. Hoffentlich ist der Junge mit viel weniger davongekommen.“

…angesprochen auf die Leistung von Kayode: „Ich habe Kayode selten so aggressiv und gut gesehen wie heute. Alle drei Stürmer waren heute zu schnell für die Rapid-Verteidigung.“

…über den umkämpften zweiten Tabellenplatz: „Keiner will Platz zwei, nicht Sturm, nicht Altach und die Austria bis jetzt auch nicht. Jetzt haben wir heute erfahren, dass die Austria den zweiten Platz will.“

…über den großen Punkteabstand zwischen der Austria und Rapid: „Das ist das unglaublichste, was ich in sehr, sehr vielen Jahren gehört habe – 19 Punkte. Da kann ich nur sagen: Na servus!“

…auf die Frage, ob Rapid die Nummer eins in Wien ist: „Leider ist es jetzt im Moment nicht so.“

…auf die Frage, ob die Austria neue Spieler braucht: „Um Red Bull Salzburg zu fordern würden sie einige Spieler brauchen. Ich weiß nicht, ob sie die finanziellen Möglichkeiten haben.“

Austria feiert im 321. Derby einen 2:0-Auswärtserfolg

via Sky Sport Austria

Wien (APA) – Die Austria hat das 321. Wiener Fußball-Derby gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink gewann am Sonntag beim Erzrivalen Rapid verdient mit 2:0 (1:0). Damit hat es in den vier Bundesliga-Stadtduellen in dieser Saison nie einen Heimsieg gegeben. Der Derby-Sieger rückte wieder auf den zweiten Tabellenplatz vor und kann nächste Woche die Salzburger Meisterfeier aufschieben.

Die Austria ging in der ersten Hälfte durch Lucas Venuto (22. Minute) in Führung. Bei den defensiv gut eingestellten Gästen sorgten die schnellen Offensivspieler stets für Gefahr, dabei profitierte die Austria auch von Eigenfehlern in der Rapid-Hintermannschaft. Felipe Pires (56.) zeichnete nach dem Seitenwechsel aus einem Konter für den 2:0-Endstand verantwortlich.

Es war der insgesamt 117. Derby-Erfolg der Violetten und der zweite in dieser Saison. Auch das erste Gipfeltreffen im Allianz Stadion war am 23. Oktober mit 2:0 an die Austria gegangen.

Bei den Grün-Weißen fand eine bemerkenswerte Serie eine Fortsetzung: In der Geschichte der Bundesliga (seit 1974) hat noch kein neuer Rapid-Trainer bei seinem ersten Derby einen Heimsieg bejubeln dürfen. Goran Djuricin erging es also nicht anders als seinen Vorgängern. Kapitän Steffen Hofmann verpasste seinen 17. Derby-Sieg, womit er Peter Schöttel überholt hätte und alleiniger Rapid-Rekordmann gewesen wäre.

Die Spielstatistik zur Partie

Beide Mannschaften begannen mit einer Änderung in der Startformation im Vergleich zu den Bundesliga-Auftritten in der Vorwoche. Bei Rapid rückte Mario Sonnleitner für den unter der Woche erkrankten Maximilian Wöber in die Innenverteidigung. Beim Gegner übernahm Jens Stryger Larsen wieder den Part als Rechtsverteidiger.

Vom Anpfiff weg entwickelte sich vor 26.000 Zuschauern eine intensive und flotte Partie, in der Rapid zumeist den Ball hatte, jedoch keine stichhaltigen spielerischen Argumente, um in den gegnerischen Strafraum vorzudringen. Im eigenen Sechzehner herrschte erstmals in der 15. Minute nach einer Holzhauser-Flanke von links Konfusion, Venuto traf die Kugel jedoch nicht ideal.

Highlights der Pressekonferenz nach dem Spiel
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In der 22. Minute machte es das violette Angriffstrio besser: Pires vernaschte auf der linken Seite Mario Pavelic und bediente Olarenwaju Kayode im Strafraum ideal, dessen Stanglpass verwertete Venuto. Der Brasilianer hatte unmittelbar darauf Pech und zog sich ohne Fremdeinwirkung eine Bänderverletzung im Knie zu. Ismael Tajouri kam für den Torschützen ins Spiel.

Die Austria nahm durch die Führung Rückenwind für die folgenden Minuten mit. Mehrmals kamen die “Veilchen” über links und mit Flanken dem Rapid-Tor gefährlich nahe. 35. Minute: Erneut war die Abseitsfalle der Hütteldorfer überlistet, Kayode scheiterte nach suboptimalem Pires-Zuspiel aber an Goalie Tobias Knoflach, der den Pass antizipiert hatte.

Dibon: “Uns wollte kein Tor gelingen”
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Bei Rapid war der Schwung der Anfangsphase verpufft, die Hausherren fanden bis zur Pause keine einzige nennenswerte Chance vor. Austria-Torhüter Osman Hadzikic musste bei einer abgerissen Pavelic-Flanke eingreifen, sonst hatten seine Vorderleute alles unter Kontrolle.

Nach Wiederbeginn unterbrach Schiedsrichter Gerhard Grobelnik das Spiel aufgrund einer dichten Rauchwolke aus dem grün-weißen Fansektor für drei Minuten. Danach schloss Pires nach Holzhauser-Vorlage aus der eigenen Hälfte einen Konter selbst mustergültig ab. Die Austria spulte nun einen gefährlichen Angriff nach dem anderen ab, Kayode (60., 64.) hätte das Spiel im Alleingang entscheiden können.

Pires: “Mein bestes Spiel für die Austria”
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Rapid steckte nicht auf. Die Heimischen wurden mit Weitschüssen durch den für Sonnleitner eingewechselten Wöber (62.) und Tamas Szanto (65.) sowie durch Standardsituationen gefährlich. Im eigenen Strafraum machte die Austria-Abwehr weiter die Räume eng und alles richtig. Stephan Auer (79.) schoss ebenfalls aus der Distanz über das Tor. Ein Freistoß von Thomas Murg (90.) an die Stange sowie ein Fehlschuss von Szanto (93.) neben das leere Tore waren am Ende symptomatisch.

Der Rückstand der Austria auf Tabellenführer Red Bull Salzburg beträgt 15 Zähler. Die Wiener sind der einzige Club, der am kommenden Samstag einen vorzeitigen Titelgewinn von Red Bull Salzburg verhindern kann. Dazu muss freilich ein Sieg im Heimspiel gegen Sturm Graz her. Rapid hat als Sechster aktuell sieben Punkte mehr als Schlusslicht SV Ried.

Rapid: Knoflach – Pavelic, Sonnleitner (54. Wöber), Dibon, Schrammel – Auer, Schwab (72. P. Malicsek) – Murg, S. Hofmann, Szanto – Joelinton (62. Kvilitaia)

Austria: Hadzikic – Larsen, Rotpuller, Filipovic, Martschinko – Serbest, Holzhauser – Venuto (26. Tajouri), Grünwald, Pires (92. Kvasina) – Kayode (82. Friesenbichler)

Gelbe Karten: Schrammel bzw. keine

Bilanzen nach dem 321. großen Wiener Derby:

Gesamt: 321 Spiele – 132 Rapid-Siege, 72 Remis, 117 Austria-Siege (Torverhältnis 600:513)

Meisterschaft: 289 Spiele – 121 Rapid-Siege, 69 Remis, 99 Austria-Siege (534:437)

ZusammenfassungLive KommentarZeitleisteHeatmapKreidetafelSpielplanTabelle

Krammer bietet Krankl Gespräch mit Präsidium an

via Sky Sport Austria

Für Rapid Wien waren die vergangenen Wochen mit dem Formtief und dem Rauswurf von Damir Canadi alles andere als leicht. Trotz des 3:0-Befreiungsschlages gegen den SCR Altach ist beim Rekordmeister noch immer nicht alles verarbeitet. Im Sky-Interview vor dem Spiel bleibt Experte und Rapid-Legende Hans Krankl bei seiner Meinung, wonach “das Präsidium keine sportliche Kompetenz hat”.

Präsident Michael Krammer ließ seinerseits unter der Woche im Kurier aufhorchen: “Es gibt Personen, die jetzt unqualifiziert, zum Teil persönlich diffamierend, Rapids Führung angreifen.”

Angesprochen darauf, wen Krammer nun gemeint hat, bietet dieser dem ‘Goleador’ etwas an: “Ich bitte den Hans Krankl ganz ehrlich und offen zu einem Gespräch mit Präsidium und Geschäftsführung. Sagen Sie uns das, was nicht ok ist, machen Sie uns Verbesserungsvorschläge. Wir setzen uns wirklich gerne zusammen und können das machen.”

Dem ehemaligen SCR-Stürmer und Trainer schmeckt das allerdings nicht besonders: “Leider Gottes kommt das sehr spät. Weil es ist schon sehr viel Zeit vergangen, seit ich nicht mehr bei Rapid bin. Und ich denke mir, das macht im jetzigen Moment auch keinen Sinn.”

 

Acht Spiele gegen vier Trainer – Thorsten Finks Derby-Bilanz

via Sky Sport Austria

Auch das Leben als Austria-Trainer ist manchmal wie eine Schachtel Pralinen: Man weiß nie, wer beim nächsten Derby auf der Trainerbank des SK Rapid Wien sitzt. Thorsten Finks bisherige Bilanz: acht Spiele gegen vier verschiedene Trainer.

Barisic, Büskens, Canadi und nun auch Djuricin. In den bisherigen acht Derbys der Wiener Austria gegen den SK Rapid Wien traf Austria-Coach Thorsten Fink bereits auf vier verschiedene Trainer – im Schnitt wechselte der Trainer also alle zwei Spiele. Gegen Barisic hat Fink eine negative Bilanz vorzuweisen, die Wende brachte das zweite Derby gegen Mike Büskens. Dessen Nachfolger Damir Canadi saß sogar nur einmal auf der Trainerbank bei einem Derby.

Thorsten Fink ist damit der erste Trainer seit Gründung der Liga, der in einem so kurzen Zeitraum gegen vier verschiedene Rapid-Trainer angetreten ist. Ob er diesen “Rekord” noch aufstocken kann, wird die Zukunft zeigen.

GRAZ,AUSTRIA,22.APR.17 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Sturm Graz vs SV Mattersburg.  Image shows Dario Maresic (Sturm), Christian Gratzei (Sturm) and David Atanga (Mattersburg). Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Alle Spiele, alle Tore der 30. Runde der tipico Bundesliga

via Sky Sport Austria

SK Sturm Graz – SV Mattersburg 0:2

Mattersburg hat am Samstag in der 30. Fußball-Bundesliga-Runde einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf gefeiert. Die Burgenländer setzten sich bei Sturm Graz dank Treffern von David Atanga (18.) und Patrick Bürger (90.) mit 2:0 durch und lagen damit zumindest vorerst sieben Punkte vor Schlusslicht Ried. (Zum Spielbericht + VIDEO)

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SKN St. Pölten – FC Red Bull Salzburg 1:2

Red Bull Salzburg marschiert in der Fußball-Bundesliga unbeirrt dem vierten Meistertitel en suite entgegen. Am Samstag reichte den “Bullen” bei Abstiegskandidat St. Pölten eine über weite Strecken mäßige Leistung für einen 2:1 (1:0)-Zittersieg, das große Engagement der Niederösterreicher blieb unbelohnt. (Zum Spielbericht + VIDEO)

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SV Ried – Wolfsberger AC 1:1

Ried hat es am Samstag verabsäumt, einen großen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga zu machen. Die Innviertler verschenkten den dritten Heimsieg in Folge, kassierten beim 1:1 gegen den WAC erst in der 88. Minute aufgrund eines kapitalen Tormannfehlers von Reuf Durakovic den Ausgleich und das noch dazu aus einem Eigentor von Özgur Özdemir. (Zum Spielbericht + VIDEO)

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SCR Altach – FC Admira 0:0

Der SCR Altach ist am Samstag in der 30. Fußball-Bundesliga-Runde vor eigenem Publikum gegen die Admira nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Die Vorarlberger sind nun schon seit 486 Minuten und damit so lange wie noch nie im Oberhaus ohne Torerfolg. Aus den jüngsten fünf Runden schauten nur zwei Punkte für den Winterkönig heraus. (Zum Spielbericht + VIDEO)

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SK Rapid Wien – FK Austria Wien 0:2

Die Austria hat das 321. Wiener Fußball-Derby gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink gewann am Sonntag beim Erzrivalen Rapid verdient mit 2:0 (1:0). Damit hat es in den vier Bundesliga-Stadtduellen in dieser Saison nie einen Heimsieg gegeben. Der Derby-Sieger rückte wieder auf den zweiten Tabellenplatz vor und kann nächste Woche die Salzburger Meisterfeier aufschieben. (Zum Spielbericht + VIDEOS)

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Beitragsbild: GEPA

Oscar Garcia: „Ich möchte St. Pölten gratulieren, sie haben ein sehr gutes Spiel gemacht.“

via Sky Sport Austria

Jochen Fallmann: „In der zweiten Halbzeit waren wir nicht nur ebenbürtig, sondern für mich auch die bessere Mannschaft.“ Heribert Weber „St. Pölten hat mich heute gegen Salzburg wirklich überrascht.“ Michael Konsel: „St. Pölten hat heute wirklich eine sehr gute Leistung geboten.“

Red Bull Salzburg schlägt den SKN St. Pölten mit 2:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

SKN St. Pölten – Red Bull Salzburg 1:2 (0:1)

Schiedsrichter: Andreas Heiß

Jochen Fallmann (Trainer SKN St. Pölten):
…über das Spiel: „Meine Mannschaft hat heute eine hervorragende Leistung geboten. Wir haben bis auf die ersten 15 Minuten, wo wir ein bisschen Probleme gehabt haben in das Spiel zu kommen, was aber gegen Salzburg nicht so ungewöhnlich ist, ein hervorragendes Spiel gemacht. Wir haben sehr viel Leidenschaft in den Zweikämpfen gezeigt und haben auch eine gewisse spielerische Qualität an den Tag gelegt. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht nur ebenbürtig, sondern für mich auch die bessere Mannschaft. Sind dann sehr unglücklich 2:0 in Rückstand geraten. Haben dann noch durch Lukas Thürauer einen super Anschlusstreffer gemacht und noch einige Möglichkeiten gehabt zumindest diesen Punkt zu machen. Es ist heute ein sehr, sehr bitterer Tag, weil die Mannschaft wirklich eine hervorragende Leistung geboten hat und da müssen wir anschließen. Da wird auch wieder das Quäntchen Glück zurückkehren um dann die nötigen Punkte zu sammeln.“

…über den Abstiegskampf: „Wir sind auf unseren Weg und den gehen wir unbehindert weiter. Wir wissen was wir verbessern müssen. Wir wissen was wir gut machen und wir spielen einen guten Fußball. Die Jungs haben das heute noch einmal auf dem Platz gezeigt. Diesen Schwung gilt es auch bei einer Niederlage mitzunehmen.“

Oscar Garcia (Trainer Red Bull Salzburg):
…über das Spiel: „In den ersten 20, 25 Minuten haben wir wirklich gut gespielt. Wir hätten mehr Tore erzielen können, haben es aber nicht getan. In der zweiten Halbzeit hat St. Pölten wirklich gut gespielt. Sie haben ein paar gute Chancen gehabt. Wir wussten, dass wir über Konter auch ein paar Chancen bekommen werden. St. Pölten kämpft darum in der Liga zu überleben, diese Teams geben jedes Spiel zweihundert Prozent. In den letzten Runden ist es immer schwierig gegen solche Teams zu spielen. Ich möchte St. Pölten gratulieren, sie haben ein sehr gutes Spiel gemacht.“

Michael Konsel (Sky Experte):
…über den SKN St. Pölten: „Das Ergebnis ist nicht immer entscheidend. Wenn man so spielt und verliert kann man auch für die nächsten Runden sehr viel Positives mitnehmen. St. Pölten hat heute wirklich eine sehr gute Leistung geboten. Vor allem in der zweiten Hälfte waren sie großartig. Wenn man die beiden Mannschaften miteinander vergleicht sowieso. Salzburg hat sehr viel Defensivarbeit verrichten müssen und St. Pölten hat mehrere Chancen gehabt um zumindest Unentschieden zu spielen.“

…auf die Frage, wann Red Bull Salzburg Meister wird: „Es fehlt nicht mehr viel. Sie sind quasi durch.“

…über das Tor von Hwang Hee-Chan: „Da lässt sich der WAC ein bisschen überraschen. Aus dem Winkel zu treffen, das sollte nicht passieren. Aber es war auch sehr schön gemacht. Aus Sicht des Torhüters sollte man den Ball eigentlich kriegen.“

Heribert Weber (Sky Experte):
…über den SKN St. Pölten: „St. Pölten hat mich heute gegen Salzburg wirklich überrascht. Eine Mannschaft die sehr mutig nach vorne gespielt hat und vielleicht sogar heute gegen den amtierenden und kommenden Meister ein Unentschieden verdient hätte. Sich so zu verkaufen war schon sehr eindrucksvoll. Es hat nicht ganz gereicht, aber es war sicher ein Spiel auf das man aufbauen kann.“

Lassaad Chabbi: „Wenn man in der 88. Minute so ein Tor bekommt, dann tut das wirklich weh.“

via Sky Sport Austria

Özgur Özdemir: „Es ist einfach scheiße gelaufen für uns.“ Heimo Pfeifenberger: „Wenn man so spät den Ausgleich macht sicherlich glücklich, aber nicht unverdient.“ Michael Konsel über den späten Ausgleich: „Darf einfach nicht passieren und ist unerklärlich in dieser Situation.“ Heribert Weber: „Für Ried war es heute ganz klar zu wenig.“

Die SV Ried und der Wolfsberger AC trennen sich 1:1 unentschieden. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

SV Guntamatic Ried – Wolfsberger AC 1:1 (1:0)

Schiedsrichter: Julian Weinberger

Lassaad Chabbi (Trainer SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit teilweise sehr gut gespielt. Wir haben sehr viel Druck gemacht. Hatten eine hundertprozentige Chance von Ademi, der alleine aufs Tor gelaufen ist und haben einen Elfmeter verschossen. Wenn man in der 88. Minute so ein Tor bekommt, dann tut das wirklich weh.“

…über den Torwartfehler von Reuf Durakovic: „Das gehört dazu. Der Tormann ist der einzige der keinen Fehler machen darf. Durakovic hat heute einen Fehler gemacht, er ist ein junger Tormann und muss von der Geschichte lernen. Der Junge hat eine sehr gute Zukunft, er wird auch weiterhin beim SV Ried seine Spiele bekommen.“

…über den Konkurrenzkampf im Tor der Rieder: „Der Thomas Gebauer ist seit langem unsere Nummer eins. Ich werde auch keinen Torhüter, weil er drei Wochen verletzt war nicht mehr spielen lassen. Er wird wieder zu uns kommen und wird wieder die Nummer eins sein.“

…über den verschossenen Elfmeter: „Wir haben die Elfmeter oft im Training trainiert. Aber man sieht schon, Elfmeter im Training ist einfacher als einen im Spiel zu schießen. Mal schauen, wer in Zukunft schießen wird.“

…über die Stimmung in der Kabine: „Die Spieler sind sehr, sehr traurig. Sie hatten das Spiel in der eigenen Hand. Wir müssen nur unsere Spiele gewinnen, dann kommen wir da auch raus.“

Özgür Özdemir (SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Mir fehlen heute einfach die Worte. Wenn ich den Elfmeter reinmache, ist die Sache gegessen und wir gewinnen das Ding. Dann kriegen wir durch so ein unnötiges Tor noch den Ausgleich. Das ist einfach bitter. Wir sind die letzten Minuten ein Mann mehr, wir müssen das viel besser ausnutzen. Aber das Spiel heute nehme ich auf meine Kappe. Es ist einfach scheiße gelaufen für uns. Heute ist es natürlich schwierig für uns, aber wir bleiben dran. Wir wollen die restlichen Spiele positiv gestalten und hoffen, dass wir da rauskommen. Wir haben heute wieder das Spiel klar dominiert. Umso mehr ist es schade, dass wir das Spiel einfach nicht gewinnen können. Wir bleiben dran.“

Heimo Pfeifenberger (Trainer Wolfsberger AC):
…auf die Frage, ob der WAC heute 1:1 gewonnen hat: „Auf alle Fälle. Wir haben eine Top-Moral gezeigt nach dem Ausschluss. Haben heute einige Rückschläge wegstecken müssen und die Mannschaft hat bis zum Schluss versucht da noch den Punkt zu holen. Letztendlich ist es uns auch gelungen, weil wir einfach den Willen gehabt haben und natürlich kommt dann ein wenig Glück auch dazu. Generell war das trotzdem ein sehr guter Auftritt von der Mannschaft, mit allen Höhen und Tiefen, die den Fußball auch so spannend machen. Wenn man so spät den Ausgleich macht sicherlich glücklich, aber nicht unverdient.“

…über die Rolle der Torhüter: „Der Kofi hat uns heute natürlich mit dem gehaltenen Elfmeter im Spiel gehalten. Auf der anderen Seite ein sehr unglückliches Tor. Ich kann mich erinnern an letzte Saison, da haben wir in der 30. Runde das gleiche Tor gemacht gegen Grödig. Das war hübsch ähnlich.“

Michael Konsel (Sky Experte):
…über die SV Ried: „Nervenflattern pur. Darf einfach nicht passieren und ist unerklärlich in dieser Situation. Man führt, hat die Chance mit dem Elfmeter auf 2:0 zu erhöhen und alles klar zu machen und dann dreht sich die Partie. Schlimmer kanns nicht gehen. Da jetzt noch an sich zu glauben wird jetzt ganz schwierig. Das ist eine ganz, ganz schwierige Aufgabe für das Trainerteam.“

…über den Torwartfehler von Reuf Durakovic: „Unglaublich und nicht zu erklären. Konzentrationsfehler, Nervenflattern, keine Ahnung. Vielleicht verspürt er zu sehr den Druck von Gebauer. Heute war er von Beginn an unsicher. Hat zwar einen Kopfball von Standfest sehr gut gehalten, aber ansonsten war er eher unsicher. Normalerweise ist es auch so, wenn der Stammtorhüter fit ist, dann spielt er auch. Vielleicht ist es einfach zu viel Druck gewesen für den jungen Mann. Es ist ganz bitter wieder zu sehen, dass die Torhüter eine Partie entscheiden. Auf der einen Seite Kofler der Held, auf der anderen Seite Durakovic der das Tor verschuldet. Es ist eine Position wo man keinen Fehler machen darf.“

Heribert Weber (Sky Experte):
…über das Spiel: „Für Ried war es heute ganz klar zu wenig. Sie hätten die drei Punkte gegen den WAC gebraucht um wirklich aufschließen zu können. Das ist nicht passiert. Elfmeter verschossen, dann noch das Gegentor zum 1:1 für den WAC selbst verschuldet. Große Probleme für Ried jetzt im Verlauf der Meisterschaft.“

…über die SV Ried: „Wenn du da hinten drinnen stehst hast du ein mentales Problem, sonst wärst du nie da hingekommen. Dort wieder herauszukommen ist die große Stärke einer Mannschaft. Wenn man auswärts so eine schlechte Serie hinlegt wie die Rieder und dann zu Hause fast in letzter Sekunde durch ein Eigentor den Sieg aus der Hand gibt, dann stürzt man die ganze Mannschaft in den Abgrund. Es wird wichtig sein nicht den Kopf zu verlieren, sondern weiterhin an sich zu glauben. Ob das gelingt, ist eine andere Frage.“

…über den WAC: „Der WAC hat von Beginn an versucht nach vorne zu spielen und auch einige schöne Torchancen herausgespielt. Trotz der Führung von Ried haben die Wolfsberger nicht aufgesteckt. Auch als Hüttenbrenner ausgeschlossen wurde haben sie weiterhin versucht den Ausgleich zu erzielen. Den haben sie wieder nicht selbst geschossen, sondern Özdemir der Rieder, der das Eigentor zum 1:1 geschossen hat. Da sieht man schon, dass die Wolfsberger große Probleme haben Chancen herauszuspielen und diese auch zu verwerten.“