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El Maestro: “Optisch täuscht das Ergebnis vielleicht ein wenig”

via Sky Sport Austria

Der SK Sturm Graz hat am Sonntag mit einem knappen 1:0-Auswärtssieg beim Wolfsberger AC (Spielbericht + VIDEO-Highlights) den zweiten Sieg im zweiten Spiel eingefahren. Damit sind die Grazer neben Salzburg und LASK eine von drei Mannschaften die nach zwei Runden mit dem Punktemaximum da steht.

Sturm gab – getreu der Philosophie von Neo-Trainer Nestor El Maestro – den Ergebnisminimalisten. Das schnelle Tor von Bekim Balaj spielte den Steirern beim 1:0 in Wolfsberg dabei in die Karten. Danach kam offensiv nur noch wenig von den Gästen, die sich erfolgreich über die 90 Minuten retteten – nach Gelb-Rot für Philipp Huspek (68.) im Finish auch in Unterzahl. “Das war heute eine starke Leistung von meiner müden Mannschaft, die von Willen und Charakterstärke geprägt war”, meinte Trainer Nestor El Maestro drei Tage nach dem Aus in der Europa-League-Qualifikation.

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Der neue Coach hat nach zwei Spielen das Punktemaximum am Konto und offenbar viele Fans in der Mannschaft. “Der Trainer gibt uns Struktur und jedem eigene Aufgaben. Die Mannschaft geht immer ans Limit, wofür auch der Trainer verantwortlich ist. Der Zusammenhalt in der Truppe ist heuer wieder außergewöhnlich gut”, erklärte etwa Tormann Jörg Siebenhandl. “Alle bei uns hauen sich hinein, wir ziehen den Plan des Trainers durch und sind mit sechs Punkten nach zwei Runden sehr glücklich. Bei uns ziehen wieder alle an einem Strang”, bestätigte Lukas Spendlhofer.

Für den Innenverteidiger war das Geschehen vor 7.300 Zuschauern in der Lavanttal-Arena auch Ausfluss des dichten Programms. “Einige Spieler haben am Donnerstag viel investiert, das hat man heute gesehen, und wir haben früher als sonst die Wechsel durchgeführt”, betonte er. Sorgen müsse man sich aber keine machen. “Wir haben noch Reserven und richtig geile Spieler, die verletzt und nicht dabei sind”, meinte er etwa im Hinblick auf Stefan Hierländer oder Thorsten Röcher.

Neuzugang Balaj trifft gleich beim Debüt

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Letzterer wurde von Debütant Balaj perfekt vertreten, der albanische Mittelstürmer verwertete aus wenigen Metern sicher. “Es hätte nicht besser laufen können”, befand der 28-Jährige, der von El Maestro als “Wunschstürmer” bezeichnet worden war. “Ich war zufrieden mit ihm, er hat seinen Job gemacht”, sagte El Maestro lapidar. Am kommenden Wochenende erwartet seine Truppe der Gang zum Steirer-Derby nach Hartberg. Die Brust des Coachs, dessen Arbeit durch das EL-Out in eigenen Worten “leichter” wurde, ist breiter geworden: “Solche Siege machen stark.”

Beim WAC konnte man das Resultat kaum fassen. “Diese unverdiente Niederlage schmerzt unglaublich”, erklärte Trainer Gerhard Struber. “Es war ein kurioses Spiel, so dominant sein und dann verlieren, so etwas habe ich noch nicht erlebt.” Für ihn war klar: “Es war die beste erste Hälfte, seit ich Wolfsberg betreue.” Einziger Vorwurf: “Wir haben zu schnell und ungeduldig agiert.”

WAC-Trainer Struber im Interview

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Sturm überrascht gegen den WAC