OEDT,AUSTRIA,22.JUL.18 - SOCCER - UNIQA OEFB Cup, ASKOE Oedt vs Red Bull Salzburg. Image shows the rejoicing of Munas Dabbur and Xaver Schlager (RBS). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Für Salzburg geht es bei “mutigem” WAC auch um den Start-Rekord

via Sky Sport Austria

Wolfsberg/SalzburgRed Bull Salzburg peilt im Auftritt in Wolfsberg eine weitere Bestmarke an. Holt der Meister am Samstag (17.00 Uhr) beim WAC alle drei Zähler, wäre es der neunte Sieg im neunten Saisonspiel. Der Start-Rekord von Rapid aus der Saison 1987/88 wäre damit übertroffen. Die Kärntner bauen ihrerseits ebenfalls auf eine überdurchschnittliche Ausbeute und wollen mutig agieren.

RB-Trainer Marco Rose sprach vor der Partie von einer schwierigen Reise ins Lavanttal. Gleichzeitig betonte der Deutsche aber: “Wir sind sehr gut drauf, das haben wir auch im Pokal gezeigt, wo die Jungs nicht eine Sekunde schleifen haben lassen. Wir fahren mit viel Selbstvertrauen und großen Ambitionen nach Wolfsberg.” Mit einem Erfolg würden sich die Bullen immerhin bestens auf das Europa-League-Heimspiel gegen Celtic Glasgow am Donnerstag einstimmen.

Salzburg ist gegen den WAC in 13 Liga-Spielen (7-6-0) seit März 2015 ungeschlagen. In den jüngsten sechs Aufeinandertreffen kassierte der Serienmeister nur ein Gegentor. In Wolfsberg holte er in den vergangenen sechs Duellen aber nur zwei Siege. “Wir brauchen dort ein hohes Maß an Bereitschaft. Es ist die Kunst, dies Woche für Woche auf den Platz zu bringen”, meinte Rose, der beim 6:0 im Cupspiel in Schwaz zuletzt neun Spieler in die Elf rotierte.

Mit Blick auf Celtic dürfte der Salzburg-Coach in Wolfsberg auf seine stärkste Formation bauen. Nur Patrick Farkas (Knie) fehlt verletzt. Auch Zlatko Junuzovic könnte sich nur auf der Bank wiederfinden. Der seit kurzem 31-jährige Ex-Teamspieler sah den Konkurrenzkampf positiv. “Wir haben viele Spiele zu bestreiten. Deshalb brauchen wir jeden Spieler und es gehört auch jeder dazu. Es will sich jeder beweisen. So gehe auch ich mit dieser Situation um”, sagte Junuzovic.

Lob für Ilzer und Liendl

Lob gab es von Salzburger Seite für Christian Ilzer und Michael Liendl. Als Trainer habe Ilzer den Wolfsbergern eine Handschrift verliehen, urteilte Rose. Der WAC spiele “mutig”, sei “fleißig im Verteidigen” und habe eine hohe Wucht nach vorne. Spielmacher Liendl sei bei Standardsituationen ebenso zu beachten wir durch seine Schusstechnik.

Die in der Tabelle aktuell viertplatzierten Hausherren wollen den Vorschusslorbeeren gerecht werden. Ilzer kündigte an, dass sich seine Mannschaft nicht vor dem Strafraum einigeln werde. “In der Vorbereitung denkt man immer an den Sieg, auch gegen Salzburg. Auch wenn uns bewusst ist, dass wir einen Sterntag brauchen”, erklärte der 40-Jährige. Salzburg bezeichnete Ilzer als europäisches Spitzenteam. “Sie sind die erste richtige Prüfung für uns in dieser Saison. Wir werden sehen, wie weit wir sind.”

“Doppelbelastung nur für Rose”

Verzichten muss man aufseiten der Kärntner auf Stürmer Dever Orgill, den Probleme mit seinem Knie plagen. Dass Salzburg nicht mit der stärksten Formation einlaufen wird, glaubt man im Lavanttal nicht. “Sie werden mit dem Einser-Anzug anmarschieren. Der einzige, der eine Doppelbelastung hat, ist Marco Rose”, scherzte Ilzer.

Beitragsbild: GEPA Pictures

(APA)