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Für Sturm geht es im Steirer-Derby um Wiedergutmachung

via Sky Sport Austria

Nach der 0:4-Niederlage in der Vorwoche gegen den WAC steht für Sturm Graz am Samstag (ab 16 Uhr live auf Sky Sport Austria 2 HD – streame das Spiel mit Sky X – monatlich kündbar) gleich das nächste Heimspiel in der Fußball-Bundesliga auf dem Programm. Die “Blackies” empfangen den TSV Hartberg zum Steirer-Derby. Dabei geht es für Sturm gleich um doppelte Wiedergutmachung, hat man doch das erste Saisonduell mit den Blau-Weißen am 11. August auswärts 0:1 verloren.

“Die Fans sind letzten Samstag gekommen, um uns zu sehen und anzufeuern, und wir haben sie enttäuscht. Jetzt sieben Tage später um die gleiche Zeit wollen wir es besser machen”, versprach Sturm-Trainer Nestor El Maestro am Donnerstagnachmittag, als bereits 9.500 Karten für die Partie verkauft waren. Hartberg-Verteidiger Michael Huber erwartete eine “richtig geile Partie”.

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El Maestro: “Für die Stimmungslage sehr wichtig”

“Hartberg ist aktuell leicht besser als wir”, betonte El Maestro mit Blick auf die Tabelle, in der Hartberg nach der 13. Runde als Fünfter einen Punkt vor Sturm liegt. “Es ist ein sehr wichtiges Spiel aus vielfachen Gründen: Tabellarisch, weil es gegen einen Tabellennachbarn geht. Es geht um wichtige Punkte, um sich für die Meisterrunde zu qualifizieren. Und das unmittelbare Spiel vor der Länderspielpause ist für die Stimmungslage immer auch sehr wichtig”, erklärte der 36-jährige Sturm-Coach.

El Maestro: “Wir glauben an die Mannschaft”

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Trainingstechnisch habe das 0:4 keine wesentlichen Folgen gehabt. “Wir haben diese Woche auch nicht groß anders gearbeitet als in den Wochen zuvor”, verriet El Maestro, der nicht an seinen Profis zweifelt. “Ich sehe uns als eine Familie und habe großes Vertrauen in all unsere Spieler. Gerade bei Sturm ist die Stimmung brutal abhängig von einem Spiel.”


Schopp: “Vorzeichen sind extrem gut”

Bei Hartberg ist alles eitel Wonne. Die Oststeirer siegten zuletzt sogar bei der Admira 1:0, obwohl sie das Match nach Gelb-Roten Karten für Zentrumsspieler Bakary Nimaga (53.) und Tormann Rene Swete (79.) nur mit neun Mann beendeten. Für das Team von Markus Schopp war es nach den Siegen bei Aufsteiger WSG Tirol (1:0) und daheim gegen SV Mattersburg (3:1) bereits der dritte volle Erfolg en suite.

“Gegen Hartberg geht es weniger darum, sie zu stoppen, als vielmehr sie nicht einzuladen. Wenn sie eingeladen werden, können sie jedem Gegner wehtun”, warnte El Maestro eindringlich vor dem Gegner, der bereits neun Zähler Vorsprung auf Rang sieben und damit Kurs auf die Meistergruppen-Teilnahme genommen hat. “Die Vorzeichen aus unserer Sicht sind natürlich extrem gut”, meinte deshalb Hartberg-Trainer Markus Schopp.

“Die Form der letzten Wochen stimmt”, bekräftigte sein Abwehrchef Huber. “Drei Siege sprechen für sich und zeigen, wie gut wir drauf sind. Wir haben die ganze Saison schon bewiesen, dass – wenn wir an das Limit gehen und unsere Leistung abrufen – in jedem Match für uns extrem viel möglich ist. Dort müssen wir hinkommen. Jeder muss für jeden da sein, danach bin ich guter Dinge für Samstag.”

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Schopp: “Müssen sehr behutsam sein”

Schopp warnte indes vor allem vor dem Umschaltspiel der Grazer: “Sturm verfügt in der Defensive über unglaubliche Kompaktheit und ein sehr diszipliniertes Verhalten gegen den Ball. Wenn sie aus dieser Konstellation den Ball erobern, geht es richtig schnell nach vorne, wo extrem schnelle Spieler warten, die jeden Gegner in dieser Liga wehtun können”, erläuterte der 45-jährige Ex-Sturm-Spieler. “Wir müssen sehr behutsam sein und schauen, dass wir in unserem Angriffsverhalten immer diese Sicherheit hinter dem Ball haben, damit uns der Gegner nicht wehtun kann. Wenn uns das gelingt, wissen wir, wo wir unsere Räumen finden und dem Gegner wehtun können.”

Für Sturms Defensivspieler Ivan Ljubic ist es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club, war er doch bis zum Jahresbeginn sechs Monate an Hartberg verliehen. “Ich hatte ein gutes halbes Jahr in Hartberg. Der Weg zurück zu Sturm in der Winterpause war für mich aber sehr erfreulich”, betonte der 23-Jährige, der “kein einfaches Spiel” erwartet. “Wir müssen das Maximum abrufen. Mit einem Sieg haben wir es selbst in der Hand, Hartberg wieder zu überholen. Unsere Ambition ist es, unter den Top drei, Top vier zu sein.”

(APA)

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Bild: GEPA