Hans Krankl zu Jesse Marsch: „Jesse, you are a fucking great guy”

via Sky Sport Austria
  • Jesse Marsch: „Die Konkurrenz auf jeder Position ist sehr groß“
  • Sekou Koita: „Es ist ein Liga-Spiel. Und kein Liga Spiel ist richtig einfach.“
  • Patson Daka: „Es war ein sehr wichtiger Sieg – auch mental nach der Liverpool-Niederlage“
  • Alex Pastoor: „6:0 war die Realität – also es war nicht zu viel“
  • Lars Nussbaumer: „Natürlich ist es schwer, aber jammern hilft nichts“

FC Red Bull Salzburg gewinnt gegen CASHPOINT SCR Altach mit 6:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

6:0 (3:0)

Schiedsrichter: Harald Lechner

(Trainer ):
…über das Spiel: „Ich denke, der Schlüssel für dieses Spiel war unser Start. Mit diesen zwei schnellen Toren war es schwer für den Gegner. Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft, auf jeden Spieler im Kader. Ich denke, ein Spiel wie dieses ist gut für Smail Prevljak. Es war ein wichtiges Tor für ihn und für uns.“

…über den Unterschied zwischen der Einser- und Zweier-Garnitur: „Ich denke, er ist nicht so groß. Die Konkurrenz auf jeder Position ist sehr groß. Es ist ein gutes Gefühl. Am Anfang der Saison haben wir so viel gehört, dass so viele Spieler weg sind. Christoph Freund und ich hatten viele Gespräche über den Kader und wir haben gedacht: Diese Mannschaft ist ganz gut und wir haben so viele Möglichkeiten. Und jetzt können wir das Potenzial sehen. Aber wir müssen so weitermachen und dürfen nicht zufrieden sein.“

…über die Tatsache, dass man kein Gegentor erhalten habe: „Endlich haben wir zu Null gespielt. Wir haben immer über dieses Thema gesprochen.“

…vor dem Spiel über das Video seiner Halbzeitansprache in Liverpool: „Ich denke, es ist hier in Europa nicht so üblich. Vielleicht wegen der Idee die Fußballmannschaft und den inneren Kreis zu schützen. Aber mit New York Red Bulls hatten wir jede Woche eine Doku. Das war immer auf unserer Webseite für alle zu sehen. Vielleicht ist es für einen Trainer oder Spieler nicht so angenehm. Aber hier haben wir eine gute Geschichte von diesem Verein in diesem Moment und wir möchten diese Geschichte erzählen. Wir können vielleicht nur nicht über manche Situationen reden, die vielleicht ein bisschen privat sind oder Geheimnisse sind. Die einzige Sache ist für mich: Wenn es nur dieser kleine Snapshot ist, dann habe ich das Gefühl, dass der Grund für unser gutes Spiel in der zweiten Halbzeit der Trainer war und das ist nicht wahr. Es waren alle zusammen.“

…vor dem Spiel über die Situation nach der Niederlage in Liverpool: „Ich habe noch nie so viele Gratulationen von Leuten in meinem ganzen Leben bekommen. Ich habe vor dem Spiel gesagt: Das Ergebnis ist vielleicht nicht so wichtig. Was wichtig ist, ist die Art und Weise auf dem Platz und unser Spiel füreinander. (…) Dieses Spiel war das beste Spiel in meinem Leben, bei dem ich live auf der Bank oder auf der Tribüne war. Dieses Spiel hatte so viel Schnelligkeit, Laufdistanz, Intensität und alles. Vielleicht war es eine Niederlage für uns, aber wir haben gesehen, dass wir dieses Niveau spielen können.“

…vor dem Spiel über Haalands Hüftprobleme: „Es ist schwierig nach dieser Krankheit. Er war nicht so gesund und es war klar in Liverpool, dass er nicht bei 100 Prozent war. In diesem Moment braucht er ein bisschen Zeit, um vollkommen gesund und stark zurückzukommen. Ich denke, für die norwegische Nationalmannschaft, für uns und für Erling ist es besser, wenn er ein bisschen Pause hat und wir dann einen guten Rhythmus für ihn finden können.“

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…über das Spiel: „Es war eine gute Leistung und wir sind sehr konzentriert ans Werk gegangen. Es ist ein Liga-Spiel und kein Liga Spiel ist richtig einfach.“

…auf die Frage, warum Salzburg nie aufhört Fußball zu spielen: „Es ist ganz normal, ein Trieb eines Fußballers. Wenn man ein Tor macht, dann möchte man auch ein zweites und auch ein drittes machen.“

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…über das Spiel: „Es war ein sehr wichtiger Sieg – auch mental nach der Liverpool-Niederlage. Es war ein großartiger Charaktertest im Team, den wir bestanden haben. Es mag leicht ausgesehen haben, aber das war es nicht. Fußball ist ein Spiel, in dem es um Chancen geht, und wenn man diese hat, dann mag man sie auch nutzen.“

…auf die Frage, wie er mit seiner Rolle als Ersatzspieler umgeht: „Es ist nicht ganz leicht, aber es braucht mehr harte Arbeit. Und so muss ich weiter hart arbeiten.“

(Trainer ):
…über das Spiel: „Es war etwas zu groß für uns. Wenn du so viele Spieler vermisst, dann weißt du vorher, dass es schwer wird. Schlussendlich finde ich, dass unsere Jungs alles versucht haben, aber es war nicht gut genug. Und 6:0 war die Realität – also es war nicht zu viel.“

…vor dem Spiel über Neuzugang Sidney Sam: „Für die Startelf gab es keine Überlegungen. Er hat drei Tage mittrainiert. Ich glaube, er ist körperlich ziemlich fit. Warum sollen wir heute ein Prozent Risiko eingehen, dass er sich verletzt? Er war lange nicht in einem Wettkampf.“

Reuf Durakovic ():
…über das Spiel: „Nach diesem Spiel ist eigentlich das einzig Richtige, das Spiel kurz zu analysieren und danach einen Haken drunter zu machen. Wir haben hier gegen eine Champions-League-Mannschaft gespielt und unser nächstes Spiel ist Admira und der Fokus ist voll darauf.“

Lars Nussbaumer ():
…über die Vielzahl an Ausfällen: „Diakite hat eine super Saison gespielt… Meilinger fehlt. Netzer, unser Kapitän, fehlt uns. Natürlich ist es schwer, aber jammern hilft nichts. Wir müssen die Situation so annehmen, wie sie ist und versuchen, das Beste daraus zu machen.“

(Sky Experte):
…über die Stärke von Salzburg: „Es ist wirklich unglaublich. Er (Jesse Marsch, Anm.) tauscht nach dem legendären Liverpool-Spiel sieben Spieler aus… Das ist unglaublich, was die Salzburger für ein Potenzial haben. Für Österreich scheint es so, dass die zweite und dritte Garnitur reicht.“

…vor dem Spiel direkt zu Jesse Marsch: „Jesse, you are a fucking great guy!”

…über Jesse Marsch und das Video von dessen Ansprache in Liverpool: „Das ist wirklich ein „Great fucking very good guy“. Ich habe mir das eigentlich gleich am Anfang gedacht. Als er gekommen ist war die Skepsis da: Er wird da kommen und er war der Co-Trainer von Rangnick. Also das gefällt mir nicht, aber das ist eine andere Geschichte. (…) Diese Sportmentalität in Amerika ist schon etwas ganz besonderes. Die sind super, die sind optimistisch, sind immer positiv, auch in schweren Zeiten. Die amerikanische Sportmentalität zählt sicherlich zu den besten. (…) Ich finde Jesse Marsch super. Aber ich finde, das (seine Ansprache, Anm.) dürfte keiner hören. Weil das ist das Allerheiligste. Es ist eine super Ansprache, ich habe eine richtige Freude damit, aber das sollte nicht in der Öffentlichkeit sein.“