Keine Panik bei der SV Ried trotz Aderlass

via Sky Sport Austria

Mit Oliver Kragl und Thomas Murg sind zwei  Leistungsträger zu anderen Vereinen gewechselt. Kragl zog zu Frosinone Calcio, Murg nach Wien zu den Grün-Weißen. Die SV Ried hat in dieser Transferperiode wieder zwei wichtige Spieler verloren. Und das ausgerechnet jetzt, wo die Oberösterreich mitten im Abstiegskampf stecken.

Aber sieht die Rieder Welt ohne die Beiden tatsächlich so traurig aus? Werfen wir einen genaueren Blick auf die Statistik.

Thomas Murg konnte in der bisherigen Saison lediglich fünf Bundesligapiele komplett durchspielen, war sieben Runden lang aufgrund eines Seitenbandeinrisses am Knie außer Gefecht gesetzt. Trotzdem ist der 21-jährige insgesamt auf elf Einsätze in der Liga gekommen. Man muss aber dazu sagen, dass er gerade in den letzten vier Runden, in denen er auch jeweils 90 Minuten im Einsatz war, sich in seiner besten Form präsentierte.

Ganz anders sieht es bei Oliver Kragl aus. Der Deutsche wird wohl nicht sofort zu ersetzen sein, hat zwölfmal bei seinen immerhin 19 Ligaeinsätzen durchgespielt,  ist dabei nur einmal weniger als 60 Minuten am Feld gestanden.

Manager Stefan Reiter sieht den Rieder Aderlass zwar nicht gerne, warnt aber vor der großen Panik, wie er uns bei der Auftaktpressekonferenz zur Rückrunde verraten hat.