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Kühbauer: “Mattersburg wollte uns nur das Haxl stellen”

via Sky Sport Austria

Der SK Rapid Wien verpasste aufgrund einer 1:2-Niederlage beim SV Mattersburg (Spielbericht + VIDEO-Highlights) den Sprung in die Top 6 der Tabelle. Damit haben es die Hütteldorfer vor der letzten Runde des Grunddurchgangs nicht mehr in der eigenen Hand den Sprung in die Meistergruppe zu schaffen.

Rapid (26 Punkte, – 3 Torverhältnis) muss am letzten Spieltag einen Heimsieg gegen den TSV Hartberg feier und dabei gleichzeitig auf eine Niederlage des Wolfsberger AC (29 Punkte, +1 Tore) gegen Admira hoffen. Dem SK Sturm Graz könnte dank des besseren Torverhältnisses (28 Punkte, +2 Tore) ein Heimremis gegen die Wiener Austria reichen um vor den Wienern zu bleiben.

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Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer äußerte sich im Interview nach dem Spiel über die Gründe für die knappe Niederlage: „Wir sind hierhergefahren um zu gewinnen. Es war einfach, dass das Spiel schon ein bisschen blöd angefangen hat, mit einem Schuss der wahrscheinlich aufgrund des Platzes in Ödenburg aufschlagt. Dann sind wir zurückgekommen, haben erste Hälfte ein gutes Spiel gemacht und dann zum Glück den Ausgleichstreffer erzielt.

“Ich glaube, dass wir heute nicht die Kompaktheit hatten und Mattersburg hat mit allen Mitteln, die sie hatten, verteidigt. Ich glaube schon, dass wir in einer weitaus besseren Situation als Mattersburg waren. Mattersburg wollte uns eigentlich nur das Haxl stellen. Das ist ihnen gelungen. Ich glaube es war sehr schwierig auf dem Platz hier zu spielen, das soll jetzt keine Ausrede sein. Wir waren nicht so aggressiv wie wir sein müssen”, so Kühbauer weiter.

Die Chancen auf die Meistergruppe sind zwar noch intakt, jedoch sehr gering, wie auch der Rapid-Trainer weiß: “Es ist jetzt sehr schwierig, aber trotzdem werden wir nicht aufgeben.“

Bickel: “Heute haben wir vieles nicht richtig gemacht”

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Auch Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel ist sich der Lage bewusst: „Wir haben nach jedem Spiel gesagt, dass nichts erreicht ist, auch wenn die Resultate gestimmt haben. Wir haben es nicht in der eigenen Hand. Das war immer so und ist jetzt nicht anders. Wir haben immer gesagt, dass wir alles machen um das Wunder noch schaffen zu können, wir wollten die vier Siege.”

Auch zur Leistung und zum Spielverlauf fand der Schweizer klare Worte: „Ich denke wir haben in den letzten zweieinhalb Monaten sehr vieles richtig gemacht. Heute haben wir vieles nicht so richtig gemacht, beziehungsweise hat der Gegner vieles besser gemacht, angefangen bei der Rasenpflege, bei den Spielunterbrechungen, dem Rhythmusrausnehmen oder dem Zeitschinden von der ersten Sekunde an. Das ist kein Vorwurf, im Gegenteil. Sie haben das clever gespielt. Ich sage wir haben im Gegensatz zum Gegner heute einige Dinge weniger gut gemacht als sie.“

Rückschlag für Rapid: Niederlage in Mattersburg