PASCHING,AUSTRIA,01.DEC.19 - SOCCER - tipico Bundesliga, Linzer ASK vs SK Rapid Wien. Image shows head coach Dietmar Kuehbauer (Rapid). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Manuel Binder

Rapid peilt bei der Admira Sprung auf Platz drei an

via Sky Sport Austria

Rapid hat am Samstag (ab 16:00 Uhr live auf Sky Sport Austria 2 HD – mit Sky X kannst du das Spiel live streamen – monatlich kündbar) die Chance, in der Fußball-Bundesliga auf Platz drei vorzustoßen. Die Hütteldorfer benötigen dafür einen Sieg bei der zehntplatzierten Admira in der BSFZ Arena, der in der 18. und letzten Runde vor der Winterpause klar angepeilt wird. “Es ist für uns notwendig einen Sieg zu holen, das wäre ein wunderbarer Abschluss zum Jahresende”, sagte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer.

Momentan fehlt ein Zähler auf den Dritten WAC, der erst am Sonntag bei der Wiener Austria zu Gast ist. Hinter den Hütteldorfern lauern nur zwei Zähler zurück Sturm Graz und Hartberg. “Es geht um ganz wichtige Punkte, deshalb wollen wir unbedingt gewinnen”, unterstrich auch Rapids Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic. Die Admiraner sind als Gegner positiv in Erinnerung, die jüngsten sechs direkten Duelle endeten mit einem Rapid-Sieg, darunter das 5:0 am 15. September im Allianz Stadion, wo Philipp Schobesberger (45.+2), Mateo Barac (54.), Maximilian Ullmann (64.), Aliou Badji (65.) und Dejan Ljubicic (81.) trafen.

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Mit einem Selbstläufer rechnet im Lager der Wiener deshalb aber niemand. “Die Südstadt ist tendenziell ein ziemlich schwieriger Boden für uns, wir nehmen die Aufgabe sehr ernst”, verlautete Barisic. Auch bei Goalie Richard Strebinger ist Respekt vorhanden. “Die Admira hat gegen uns schon oft auswärts und daheim zwei unterschiedliche Gesichter gezeigt. Zu Hause spielen sie immer befreit auf”, warnte der 26-Jährige. Enge Spiele standen in Maria Enzersdorf schon oft an der Tagesordnung. “Gegen die Admira zu spielen, ist nicht so einfach. Die Spiele sind immer interessant, sehr eng, ich erwarte auch diesmal ein Spiel in dem uns die Admira das Leben so schwer wie möglich machen wird”, sagte Kühbauer.

Rapid könnte zu Gute kommen, dass sie in der Fremde antreten. Da holten sie 19 ihrer bisher 29 Punkte und sind hinter dem LASK die Nummer zwei der Liga. Taxiarchis Fountas soll nach der jüngsten Abwesenheit im Derby (2:2) wegen der Geburt seines Sohnes wieder eine tragende Rolle spielen. “Taxi ist zum Glück dabei, er ist schon sehr wichtig für uns. Er wirkt auch selber gelöst, dass die Geschichte vorbei ist, ein gesundes Kind jetzt da ist”, gab Kühbauer Einblick. Offen ist noch ob Koya Kitagawa und Filip Stojkovic im Kader aufscheinen, für die Startelf ist das Duo noch kein Thema.

Deshalb darf sich auch der 19-jährige Adrian Hajdari nach seinem Debüt im Derby Hoffnungen auf einen weiteren Einsatz machen. “Die zweite Halbzeit gegen die Austria war eine der besten von uns in dieser Saison. Daran müssen wir anschließen”, forderte Kühbauer, der bei seinen Kickern einen “guten Zug” im Training bemerkte.


Für die Admiraner verschärfte sich die Personalsituation am Donnerstag durch die nachträgliche Sperre von Kolja Pusch. “Die Sperre wundert mich und hat einen schalen Beigeschmack, weil bei anderen Vereinen solche Dinge nicht nachträglich behandelt worden sind. Wir müssen die Situation aber so hinnehmen”, sagte Coach Klaus Schmidt. Neben dem Offensivspieler muss der Steirer mit Fabian Menig und Emanuel Aiwu auch zwei Viertel seiner etatmäßigen Viererkette vorgeben. “Wir werden sehen ob wir das kompensieren können”, so der Admira-Coach.

Die Motivation bei seinen Kickern ist jedenfalls riesengroß. “Sie haben das 0:5 noch im Kopf, wollen sich dafür rehabilitieren”, betonte Schmidt. Optimismus war bei ihm durchaus vorhanden. “Wir haben nur ein Heimspiel unter meiner Führung verloren und jetzt einen Sieg mitgenommen”, erinnerte der Admira-Trainer. Das 2:1 in Mattersburg, bei dem Sinan Bakis doppelt traf, war im Abstiegskampf besonders wichtig. Aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Schlusslicht Mattersburg würde die Admira wohl auch bei einer Niederlage nicht mit der “Roten Laterne” überwintern.

(APA)

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Bild: GEPA