MARIA ENZERSDORF,AUSTRIA,15.AUG.15 - SOCCER - tipico Bundesliga, FC Admira Wacker Moedling vs SV Ried. Image shows the disappointment of Dieter Elsneg (Ried). Photo: GEPA pictures/ Christopher Kelemen

Ried-Coach Kolvidsson: “Unsicherheit wird immer größer”

via Sky Sport Austria
  • Oliver Kragl: “Die Hauptschuldigen sind die Spieler”
  • Ernst Baumeister: “Haben bis jetzt noch keine Prügel gekriegt”
  • Heimo Pfeifenberger: “Ried muss höllisch aufpassen”

Der FC Admira Wacker Mödling gewinnt mit 3:1 (2:0) gegen die SV Ried. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

FC Admira Wacker Mödling – SV Ried 3:1 (2:0)

Schiedsrichter: Rene Eisner

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…über den Saisonstart: “Es läuft zurzeit sehr gut für die ganze Mannschaft. Wir versuchen Match für Match hinten gut zu stehen und nach vorne Nadelstiche zu setzen, das gelingt uns sehr gut. Wir schauen nur auf uns, wir wollen so viele Punkte wie möglich sammeln, damit wir so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben.”

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…über seine Situation im Verein: “Ich weiß nicht warum ich nicht im Kader bin. Die Situation ist nicht gut für mich, ich will immer spielen. Das ist zur Zeit schwierig, aber es läuft gut für die Mannschaft. Wenn ich bei der Admira bleibe, dann werde ich für meinen Platz wieder kämpfen, aber man weiß nicht was kommt. Ich suche jetzt kein Gespräch mit dem Trainer, ich kämpfe für meinen Platz und wenn der Trainer sagt, dass ich nicht gut genug bin für den Kader, dann ist das ok.”

…über einen möglichen Wechsel: “Wenn ich bei der Admira bleibe, dann kämpfe ich um meinen Platz, aber wenn ein Verein mit einem guten Angebot kommt und die Admira das ok gibt, warum nicht? Mein Manager hat Kontakt zum WAC, aber wir warten noch. Ich habe St. Pölten abgesagt, weil ich Nationalspieler bin, ich will weiter in der Bundesliga spielen und ich weiß, dass ich das kann.”

(Trainer ):

…über den Saisonstart: “Wir haben erst fünf Runden gespielt, die Saison ist noch lang. Wir haben jetzt schon ein kleines Polster, aber auf dem darf man sich nicht ausruhen, wir müssen weiter arbeiten. Es wird sicher nicht ewig so weitergehen, aber damit können wir auch leben. Wir sind in die Saison mit der Einstellung gegangen, dass wir Prügel kriegen, bis jetzt haben wir noch keine gekriegt, aber irgendwann werden wir die kriegen. Aber wir werden wieder aufstehen und weiterkämpfen.”

…über Tabellenplatz 2: “Wenn wir schon da sind, dann ist das schön. Wir gehören da nicht hin, aber wenn wir dort sind haben wir es uns derweil verdient. Da gehören andere Mannschaften hin, aber die müssen uns jetzt erstmal überholen.”

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…über die Lage des Teams: “Die Situation ist jetzt sehr dunkel. Wir haben uns vorgenommen hier zu gewinnen, ich weiß auch nicht, was wir jetzt anders machen sollen, damit wir da schleunigst wieder raus kommen. Ich finde keine Worte heute, es tut mir einfach leid für die Fans. Jetzt brauchen wir mal wieder Erfolgserlebnisse, damit wir wieder wissen wie sich das anfühlt. Das wird das Ziel sein in den nächsten Wochen.”

…über den Trainer: “Die Hauptschuldigen sind wir Spieler, wir stehen auf dem Platz. Klar wird immer irgendwas genommen und der Trainer ist immer schuld, aber am Ende stehen wir auf dem Platz. Der Trainer macht nicht die einfachen Fehler, das sind wir selber. Die Chemie mit dem Trainer passt, wir arbeiten gut im Training, aber wir sind zu blöd das im Spiel komplett über 90 Minuten umzusetzen. Daran müssen wir arbeiten.”

(Trainer ):

…über das Spiel: “Wir haben die Aufstellung umgestellt damit wir das Zentrum zukriegen, das haben wir nicht geschafft. In unserer Situation wirst du bestraft für jeden Fehler und die ersten zwei Aktionen von der Admira vor dem Tor sind gleich zwei Tore gewesen. Wenn die Mannschaft eh unsicher ist, dann spürt man einfach wie die Unsicherheit noch größer wird. Die Mannschaft hat die Sicherheit im Moment nicht, wir haben auch keine Erfolgserlebnisse gehabt und die Situation wird nicht einfacher, das ist auch Kopfsache.”

…über die Situation der Mannschaft: “In der Vorbereitung haben die Ergebnisse auch nicht gepasst, das haben wir dann reingezogen. Das erste Pflichtspiel im Pokal haben wir dann erfolgreich überstanden, aber dann ging der Negativlauf in der Liga los. Wir haben zu viele Gegentore und die Unsicherheit wird ja immer größer.”

…über den Verein: “Ried ist kein Irrtum für mich. Das ist ein toller Verein mit toller Infrastruktur, tollen Fans. Man kann wirklich super arbeiten und wir haben auch eine gute Mannschaft, aber im Moment hapert es am Selbstvertrauen und am Glück. Der Verein ist wirklich toll, ich fühle mich wirklich wohl.”

(Manager ):

…über das Spiel: “Wir haben wieder verloren und wieder drei Tore bekommen, wir machen vorne auch die Sitzer nicht. Man braucht nichts beschönigen, wir haben einen Punkt, das ist zu wenig. Jetzt heißt es Lösungen zu finden.”

…über mögliche Lösungen: “Da gibt es nicht nur eine einzelne Person, da gibt es immer mehreres, was man sich anschauen muss. Das ist auch schon in den letzten Tagen passiert und das wird jetzt intensiviert werden.”

…über Trainer Kolvidsson: “Wir hatten schon Gespräche und es wird auch morgen wieder ein Gespräch geben. Es ist eine ganz schwierige Situation für alle und es ist nicht der Zeitpunkt einen Trainer immer infrage zu stellen. Er arbeitet auch sehr beflissentlich und wir müssen jetzt auch zusammenhelfen.”

…über die Fans: “Der Unmut ist absolut in Ordnung und zu verstehen, aber es gibt Grenzen.”

(Sky Experte):

…über die Admira: “Das ist für viele die große Sensation. Es gibt einfach eine sehr gute Chemie im Trainerteam und zwischen Trainerteam und Mannschaft und sie sind zurzeit sehr effizient. Es kommen sicher noch schwierigere Zeiten, aber jetzt sollen sie es genießen, für mich ist das wirklich sensationell.”

…über Ried: “Die Probleme haben schon in der Vorbereitung angefangen und dann kommt natürlich auch das fehlende Spielglück dazu. Defensiv stehen sie nicht kompakt und offensiv finden sie nicht die richtigen Lösungen, es ist eine sehr harte Zeit für Ried und sie müssen höllisch aufpassen.”

…über Kolvidsson: “Es ist ganz schwer, wenn man so Niederlagenserien hat und natürlich ist der Trainer immer der Erste, der in die Schusslinie gerät. Aber in Ried sollten sich auch die Spieler mal hinterfragen, ob sie wirklich hundertprozentig bei der Sache sind und alles dafür tun, dass sie da wieder herauskommen.”

(Sky Experte):

…über das Spiel: “Man sieht die Admira, die einen tollen Saisonstart hatte, mit viel Selbstvertrauen und auf der anderen Seite die Spieler der SV Ried, die natürlich nachdenken, warum sie einen miserablen Saisonstart haben. Die eine Mannschaft zeigt ihr Selbstvertrauen, die andere ihr nicht vorhandenes Selbstvertrauen und das war heute der große Unterschied.”