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Spitzenreiter Salzburg erwartet “Krieger” aus der Südstadt

via Sky Sport Austria

Salzburg/Maria EnzersdorfFür Red Bull Salzburg soll es in derselben Tonart wie bisher weitergehen. Gegner in der fünften Runde ist am Sonntag zu Hause die Admira, da soll standesgemäß der fünfte Sieg her.

Auf Jesse Marsch wartet der erste gewichtige Rekord in Österreich: Bisher ist es noch keinem Trainer gelungen, seine ersten fünf Bundesliga-Partien zu gewinnen.

“Viele Zweikämpfe, viele Fouls”

“Es erwarten uns Krieger auf dem Platz. Es erwartet uns ein Gegner mit vielen Zweikämpfen, womöglich auch mit vielen Fouls. Wir müssen zu hundert Prozent bereit sein”, meinte der US-Amerikaner. “Die werden alles gegen uns geben. Aber wir haben die Qualität, um das Spiel zu gewinnen, und meine Mannschaft wird ‘all in’ gehen.”

Nach seinen ersten drei Monaten in Salzburg zog Marsch zufrieden Bilanz. “Mit der Mannschaft waren die ersten acht, neun Wochen sehr gut.

Die Entwicklung, die Stimmung und der Spaß innerhalb der Mannschaft sind immer hoch. Ich kann nur sagen, ich bin sehr, sehr zufrieden”, gab er zu Protokoll. “Es kann nicht besser sein. Was mich überrascht, ist dass die Leute extrem viel Geduld mit meinem Deutsch haben”, fügte er hinzu.

Acht Spiele haben die “Bullen” in der Bundesliga der Reihe nach gewonnen.

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Imposante Heimserie

Vor eigenem Publikum ist Salzburg insgesamt 66 Pflicht-Heimspiele national und international seit dem 27. November 2016 ungeschlagen. Damals setzte es eine 0:1-Niederlage gegen die Admira. Es war die einzige Heimniederlage gegen die Niederösterreicher seit deren Wiederaufstieg 2011.

“Wir wollen die Heimserie ausbauen”, sagte Junuzovic, den Marsch als seinen “Quarterback” bezeichnete.

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“Die Einstellung und Mentalität in solchen Spielen ist das Wichtigste.” Es müsse jeder bereit sein. Durch die aktuell enorm hohe Dichte im Kader sei das aber sowieso der Fall. “Jeder muss sich tagtäglich beweisen. Das ist in jedem Training der Fall, und so gehen wir auch in die Spiele.”

“Dürfen nicht passiv sein”

Für die Admira gab es am Sonntag mit einem 1:1 bei der Austria den ersten Punkt nach vier Niederlagen in Folge, wenn man auch die vergangenen Saison berücksichtigt. “Ich denke schon, dass es ein Schritt in die richtige Richtung war”, sagte Trainer Reiner Geyer. “Da wollen wir weiter dranbleiben. Wir müssen auch gegen Salzburg Druck ausüben, keinesfalls dürfen wir zu passiv werden.”

Laufarbeit und Mut

Man könne die beiden Vereine keinesfalls miteinander vergleichen, Salzburg sei schlicht der Verein in Österreich. “Aber trotzdem fahren wir dorthin und wollen unser Ding machen”, kündigte der Deutsche an. “Es hat etwas mit Laufarbeit zu tun, mit Mut zu tun.”

(APA)

Beitragsbild: GEPA