VOTING: Wer soll neuer Rapid-Trainer werden?

via Sky Sport Austria

Der SK Rapid Wien zog nach dem schwachen Saisonstart in der Tipico Bundesliga Konsequenzen und stellte nach der 0:2-Heimniederlage gegen den SKN St. Pölten (Spielbericht + VIDEO-Highlights) Trainer Goran Djuricin frei. In der heutigen Präsidiumssitzung soll über die weitere Vorgehensweise bei den Hütteldorfern gesprochen werden.

Seit der Beurlaubung von Trainer Goran Djuricin brodelt die Gerüchteküche. Die Liste der möglichen Kandidaten scheint sehr lang zu sein. Doch wer macht am Ende das Rennen um den Trainerjob bei “Grün-Weiß” bzw. wer will überhaupt Trainer in Hütteldorf werden?

Unter den aktuell tätigen Trainern in der Tipico Bundesliga werden Didi Kühbauer (SKN St. Pölten), Christian Ilzer (WAC) und Oliver Glasner (LASK) als mögliche Djuricin-Nachfolger gehandelt. In St. Pölten gab es allerdings bisher noch keine offizielle Anfrage für Trainer Didi Kühbauer. LASK-Coach Glasner sagte gestern im Sky-Interview bereits ab: “Ich bin sehr, sehr zufrieden beim LASK. Ich bin total fokussiert und konzentriert auf die Mannschaft. Wir haben noch viel vor in dieser Saison und deshalb ist das für mich überhaupt kein Thema.”

Für WAC-Trainer Christian Ilzer ist es zwar “eine Auszeichnung, wenn man wo als Kandidat genannt” werde, aber seine “volle Konzentration und Energie” gelte dem Wolfsberger AC.

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Mit Ralph Hasenhüttl und Peter Stöger wären auch zwei österreichische Trainer verfügbar, die sich bereits in der deutschen Bundesliga bewiesen haben. Aufgrund ihrer eigenen Ansprüche und Gehaltsforderungen ist eine Verpflichtung von einem dieser beiden Kandidaten aber höchst unwahrscheinlich. Für Peter Stöger ist ein Engagement bei Rapid derzeit kein Thema.

Ein weiterer möglicher Kandidat wäre Peter Pacult – der letzte Meistertrainer des SK Rapid Wien (2007/08). Er könnte sich ein Engagement durchaus vorstellen, wie er vor einigen Wochen in “Talk & Tore” verriet. “Ja, warum sollte ich es mir nicht vorstellen können. Warum soll ein Trainer nicht wieder zu einer Station zurückkommen, wo er erfolgreich war?”, sagte der 58-jährige Wiener. Auch Heimo Pfeifenberger, der bis vor wenigen Monaten beim WAC arbeitete, ist aktuell vereinslos.

Auch Oliver Lederer (aktuell FCM Traiskirchen / Regionalliga Ost) und Andreas Herzog (Teamchef von Israel) wurden in den letzten Jahren schon mit dem SK Rapid Wien in Verbindung gebracht. Zoran Barisic, der erst vor kurzem bei Olimpija Ljubljana anheuerte, wäre für viele Rapid-Fans wohl ein Wunschkandidat. Unter der Leitung von “Zoki” holte Rapid drei Vizemeister-Titel in Serie (2014, 2015, 2016).

Oder wird es vielleicht doch ein Trainer aus dem benachbarten Ausland. Wie “Laola1.at” berichtet soll Rapid-Sportchef Fredy Bickel Kontakt mit Ex-Stuttgart-Trainer Hannes Wolf gehabt haben. Der 37-jährige gilt als eines der größten Trainertalente Deutschlands. In der Vergangenheit wurden auch die Namen von Markus Weinzierl (Ex-Schalke und -Augsburg-Trainer) und Mirko Slomka (Ex-Hannover und -Schalke-Trainer), Markus Gisdol (Ex-HSV und – Hoffenheim-Coach) ins Spiel gebracht.

Ebenfalls zu haben wäre Bickels Landsmann Raphael Wicky, der in der Vorsaison mit dem FC Basel aber nur mäßigen Erfolg hatte und zu Beginn der neuen Saison entlassen wurde. Fredy Bickel hat zumindest im Kopf, welches Anforderungsprofil der neue Trainer erfüllen muss: „Die Mannschaft ist intelligent und sensibel. Ich habe im Kopf, welchen Trainer sie benötigt. Der muss auch mit dem Umfeld umgehen können.”

Morgen um 13 Uhr hat der SK Rapid Wien zu einer Pressekonferenz geladen. Ob dort der neue Mann schon vorgestellt wird, ist aber nicht bekannt.

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Bild: GEPA