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Bundesliga

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HAMBURG, GERMANY - MARCH 01:  Markus Gisdol, head coach of Hamburg looks on  during the DFB Cup quarter final between Hamburger SV and Borussia Moenchengladbach at Volksparkstadion on March 1, 2017 in Hamburg, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

HSV verlängert mit Gisdol bis 2019

via Sky Sport Austria

(SID) – Der Hamburger SV hat den Vertrag mit Chefcoach Markus Gisdol bis 2019 verlängert. Dies gaben die Hanseaten am Mittwoch bekannt. “Wir freuen uns sehr darüber, dass wir in der jetzigen bewährten Trainerkonstellation vertrauensvoll weiterarbeiten werden”, sagte Sportchef Jens Todt: “Wir sind fest entschlossen, den eingeschlagenen Weg in den nächsten Jahren gemeinsam fortzusetzen.”

Der Klub teilte mit, dass das Arbeitspapier sowohl für die erste als auch zweite Liga gilt. Darüber hinaus wurden auch die Verträge mit den Co-Trainern Frank Fröhling und Frank Kaspari, Torwarttrainer Stefan Wächter sowie Athletiktrainer Daniel Müssig um den gleichen Zeitraum verlängert.

“Es gilt in der aktuellen Lage nach wie vor, fokussiert zu bleiben und alles dem sportlichen Erfolg unterzuordnen – wir haben ein großes Ziel vor Augen”, sagte Gisdol. Gleichwohl freue er sich, dass der Verein auf ihn zugekommen sei, auf Stabilität und Kontinuität setzen möchte und die Zusammenarbeit nun auch über diese Saison hinaus fortgesetzt werde.

Vorstandsboss Heribert Bruchhagen sagte: “Ich wünsche mir für den HSV Ruhe und Kontinuität und freue mich daher sehr über die Vertragsverlängerung von Markus Gisdol und seinem Team.”

Gisdol hatte den HSV am 25. September des vergangenen Jahres übernommen, seitdem haben die Rothosen aus 15 Spielen 25 Punkte geholt. Derzeit liegen die noch immer abstiegsgefährdeten Hanseaten auf dem Relegationsrang.

18.03.2017, Fussball GER, 1. Bundesliga Saison 2016 2017, 25. Spieltag, SV Werder Bremen - RB Leipzig 3:0, Jubel Zlatko Junuzovic (Werder Bremen)

18 03 2017 Football ger 1 Bundesliga Season 2016 2017 25 Matchday SV Werder Bremen RB Leipzig 3 0 cheering Zlatko Junuzovic Werder Bremen

Junuzovic in kicker-Elf des Tages

via Sky Sport Austria

Nürnberg (APA) – Der österreichische Teamspieler Zlatko Junuzovic ist vom deutschen Fußball-Fachmagazin “kicker” zum zweiten Mal in dieser Saison in die “Elf des Tages” nominiert worden. Der Mittelfeldspieler von Werder Bremen, der beim 3:2 gegen den Tabellenzweiten RB Leipzig das Führungstor erzielte, erhielt für seine Leistung die starke Note 1,5 und wurde zum Spieler des Spiels gekürt. #gallery-1 { margin: auto; } #gallery-1 .gallery-item { float: left; margin-top: 10px; text-align: center; width: 100%; } #gallery-1 img { border: 2px solid #cfcfcf; } #gallery-1 .gallery-caption { margin-left: 0; } /* see gallery_shortcode() in wp-includes/media.php */ ©kicker.de

Mit dem an allen Bremer Toren beteiligten Junuzovic, Florian Grillitsch und Florian Kainz schossen in der deutschen Fußball-Bundesliga erstmals drei Österreicher in einem Spiel für eine Mannschaft ein Tor. Zuletzt schafften dies laut kicker-Angaben die Kroaten Stiven Rivic, Ivo Ilicevic und Srdjan Lakic in der Saison 2010/11 für Kaiserslautern.

Beitragsbild: Imago

 

Nagelsmann: “Wird nicht immer so laufen”

via Sky Sport Austria

Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann erhält den DFB-Trainerpreis.

Nagelsmann: “Wird nicht immer so laufen”
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Eichin: “Mainz und Augsburg werden Probleme kriegen”

via Sky Sport Austria

Thomas Eichin gibt bei Sky Sport News HD seine Prognose zum Abstiegskampf in der Bundesliga ab.

Eichin: “Mainz und Augsburg werden Probleme kriegen”
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Kuranyi: “Lewandowski ist der kompletteste Stürmer”

via Sky Sport Austria

Der aktuell vereinslose Kevin Kuranyi verrät bei Sky Sport News HD, wen er derzeit für den besten Stürmer der Bundesliga hält.

Kuranyi: “Lewandowski ist der kompletteste Stürmer”
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“Er hat mich nicht berührt!” Hofmann beweist Mut zum Fairplay

via Sky Sport Austria

Jonas Hofmann beweist bei der 0:1-Niederlage der Borussia Mönchengladbach gegen Bayern München großen Sportsgeist: Nach einem vermeintlichen Foul von Thiago am Ex-Dortmunder räumt Hofmann ein, dass er nicht gefoult worden ist: “Er hat mich nicht berührt, ich wollte aber auch keine Schwalbe machen. Ich dachte, dass ich gleich umgesenst werde und bin deshalb aus dem Gleichgewicht gekommen.”

Klasse Aktion von @borussia's #Hofmann, der den Schiri nach Pfiff darauf hinweist, dass er nicht gefoult wurde. 👏 #Fairplay #BMGFCB pic.twitter.com/Kg25OTbZAh

— BUNDESLIGA (@bundesliga_de) March 19, 2017

 

Fussball, 1.BL Saison 2016/2017, Spieltag 25, Borussia Mönchengladbach vs FC Bayern München, 19.03.2017, Borussia Park Mönchengladbach, Robert Lewandowski, Thomas Müller, Franck Ribery, alle FC Bayern München, jubel ,

Football 1 BL Season 2016 2017 Matchday 25 Borussia Moenchengladbach vs FC Bavaria Munich 19 03 2017 Borussia Park Moenchengladbach Robert Lewandowski Thomas Mueller Franck Ribery all FC Bavaria Munich cheering

Müller schießt Bayern zum Sieg in Gladbach

via Sky Bundesliga HD

SID – Mit einem Schmunzeln nahm Thomas Müller die Gratulationen seiner Münchner Mannschaftskollegen entgegen. Nach 99 Tagen hatte der Weltmeister seine Torflaute in der Fußball-Bundesliga beendet und damit auch die letzten Zweifel am fünften Meistertitel des FC Bayern in Folge ausgeräumt. Die Münchner haben nun 13 Punkte Vorsprung auf “Verfolger” RB Leipzig. Gladbach kassierte drei Tage nach dem Europa-League-Aus gegen Schalke 04 einen weiteren Rückschlag, hat als Zehnter fünf Zähler Rückstand auf das internationale Geschäft.

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Den Münchnern, die erst ihren zweiten Sieg in den vergangenen sechs Pflichtspielen gegen Gladbach holten, genügte im Duell der beiden besten Rückrundenmannschaften eine durchschnittliche Leistung. Insbesondere im Abschluss waren die Bayern lange ungewohnt fahrig. Immer wieder scheiterte das Team von Trainer Carlo Ancelotti am starken Gladbacher Torhüter Yann Sommer oder der mangelnden Präzision im Abschluss. Und als der Schweizer doch geschlagen war, rettete die Latte bei Arjen Robbens Distanzschuss (43.). Erst Müller brach exakt 99 Tage nach seinem letzten Ligatreffer gegen Wolfsburg den Bann.

Robben hätte vor 54.014 Zuschauern im zum vierten Mal in dieser Saison ausverkauften Borussia-Park bereits nach 42 Sekunden treffen können, aber Sommer wehrte den Schuss souverän ab.

In der Anfangsphase versteckte sich die ersatzgeschwächte Borussia, bei der unter anderem Weltmeister Christoph Kramer, Kapitän Lars Stindl, Mahmoud Dahoud, Fabian Johnson und Ibrahima Traore fehlten, keineswegs. Ein Schuss von Tony Jantschke, den Trainer Dieter Hecking aus der Personalnot heraus ins Mittelfeldzentrum beordert hatte, wurde im letzten Moment abgeblockt (5.).

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Insgesamt kam Gladbach in der ersten Halbzeit aber nur selten strukturiert aus der eigenen Hälfte, obwohl der Rekordmeister durchaus Räume anbot. Bei einem der wenigen Konter zögerte Jonas Hofmann aber viel zu lang: Anstatt zu schießen oder zu passen, verlor er den Ball (12.).

Spätestens nach einer Viertelstunde hatte München das Spiel im Griff. Allerdings fehlten Tempo und Präzision, um die aufmerksame Defensive der Gladbacher zu überrumpeln. Gefährlich wurde es nur, wenn sich die Borussia Fehler leistete. Nach einem dieser leichtsinnigen Ballverluste rettete Sommer in höchster Not gegen Robert Lewandowski (25.).

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Kurz vor der Pause wäre aber auch der Schweizer machtlos gewesen, doch Robben traf nur die Latte, und Sommer reagierte bei Lewandowskis anschließendem Kopfball blitzschnell.

An den überlegenen Auftritt aus der ersten Halbzeit knüpften die Bayern zunächst nicht an, und Gladbach wurde stärker. Nachdem Raffael noch knapp das 1:0 verpasst hatte (62.), schlug der zuvor glücklose Müller zu.

Guido Burgstaller (FC Schalke 04) kommt gegen Andre Ramalho (FSV Mainz 05) und Niko Bungert (FSV Mainz 05) zum Schuss, FSV Mainz 05 vs FC Schalke 04, Fussball, 1. Bundesliga, 19.03.2017, Foto Neis / Eibner Mainz Copyright: xNeisx/Eibner-Pressefotox EP_ans

Guido Burgstaller FC Schalke 04 , against André Ramalho FSV Mainz 05 and Nikolaos Bungert FSV Mainz 05 to shot FSV Mainz 05 vs FC Schalke 04 Football 1 Bundesliga 19 03 2017 Photo Neis Eibner Mainz Copyright xNeisx Eibner Pressefotox EP_ANS

Burgstaller bereitet Schalke-Siegtor in Mainz vor

via Sky Bundesliga HD

Die neuen Schalker “Eurofighter” haben ihre Kämpfer-Mentalität mit in die Bundesliga gebracht. Trotz einer durchwachsenen Vorstellung setzten sich die Königsblauen am 25. Spieltag dank des Treffers von Sead Kolasinac (50.) mit 1:0 (0:0) beim FSV Mainz 05 durch. Drei Tage nach dem Einzug ins Viertelfinale der Europa League bescherten die Schalker ihrem Sportchef Christian Heidel eine gelungene Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Was der Sieg für die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl Wert ist, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen. Schalke (33 Punkte) liegt vier Zähler hinter Platz sechs und sechs Punkte vor dem Relegationsrang. Dagegen sind die Mainzer (29) definitiv im Abstiegskampf angekommen.

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Die 30.847 Zuschauer in der Mainzer Arena sahen zu Beginn starke Schalker. Die Gäste, die im Europacup-Viertelfinale auf den niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam treffen, gingen engagiert und konzentriert zu Werke. Nur ganz vorne fehlte die Durchschlagskraft, echte Torchancen konnte sich die Weinzierl-Elf in der ersten Viertelstunde nicht erarbeiten.

Die Mainzer, die auf die gesperrten Innenverteidiger Stefan Bell und Alexander Hack sowie Emil Berggreen und Karim Onisiwo verzichten mussten, waren fast ausschließlich in der Defensive beschäftigt. Nicht einmal Konter brachten die Rheinhessen zunächst zustande – zu stark war der Schalker Druck. Das änderte sich in der 19. Minute, als Jhon Cordoba zum ersten Mal für Gefahr sorgte.

Mitte der ersten Hälfte ließen die Schalker deutlich nach. Mainz kam immer besser in die Partie und bestimmte sogar das Geschehen. Die Königsblauen leisteten sich leichte Fehler, der Leistungsabfall innerhalb weniger Minuten war eklatant.

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Eigentlich hätte Mainz gegen Ende des ersten Durchgangs in Führung gehen müssen. Doch Cordoba (37.), der gebürtige Gelsenkirchener Danny Latza sowie der starke Bojan Krkic (beide 38.) konnten die Chancen nicht nutzen. Mit dem torlosen Remis zur Pause waren die Gäste gut bedient.

Ohne große Probleme verlief in der ersten Hälfte der Arbeitstag von Referee Wolfgang Stark (Ergolding), der seit Sonntag alleiniger Rekord-Schiedsrichter der Bundesliga (339 Einsätze) ist.

Kurz nach dem Seitenwechsel brachte die erste gute Schalker Aktion in der zweiten Hälfte die Führung. Kolasinac schloss seinen Antritt gekonnt ab. Nach dem Rückstand drängten die Gastgeber auf den Ausgleich. In dieser Phase hatte Schalke mehrmals Glück, war aber selbst bei Kontern gefährlich. Die größte Chance ließ Nabil Bentaleb aus, als er allein aufs Tor zulief (90.).

Beste Spieler aufseiten der Mainzer waren Krkic und Levin Öztunali. Bei den Schalkern überzeugten Kapitän Benedikt Höwedes und Torwart Ralf Fährmann.

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SID as tl

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SINSHEIM, GERMANY - MARCH 18: Karim Bellarabi of Leverkusen shows his disappointment during the Bundesliga match between TSG 1899 Hoffenheim and Bayer 04 Leverkusen at Wirsol Rhein-Neckar-Arena on March 18, 2017 in Sinsheim, Germany.  (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Bayer droht der Abstiegskampf: “Wir haben alle Antennen ausgefahren”

via Sky Sport Austria

Die Krise von Bayer Leverkusen spitzt sich zu. Anstatt nach oben muss die Werkself nun nach unten schauen.

Sinsheim (SID) – Als die Nachfrage nach dem drohenden Abstiegskampf kam, wurde Rudi Völler ganz schnell patzig. “Das habe ich doch gerade alles gesagt und erklärt”, motzte der Sportdirektor von Bayer Leverkusen. Doch obwohl der Weltmeister von 1990 das böse A-Wort nach dem 0:1 (0:0) bei 1899 Hoffenheim partout nicht in den Mund nehmen wollte, hörte sich Völler wie ein Manager an, der das Schlimmste fürchtet.

“Wir müssen nach hinten gucken. Von vorderen Plätzen zu sprechen, geht nach dem Spieltag nicht. Wir wissen, um was es geht. Wir haben alle Antennen ausgefahren”, sagte der 56-Jährige: “Wenn man verliert, hat man keine Argumente. Im Moment ist alles irgendwie verflucht. Aber wir haben uns das selbst eingebrockt. Der Blick auf die Tabelle tut schon ein bisschen weh – aber sie ist letztendlich die Wahrheit.”

Dabei ist es eine Vielzahl von Wahrheiten, die Bayer wehtun: Die Werkself hat neun Spieltage vor dem Saisonende in der Fußball-Bundesliga gerade einmal 31 Punkte auf dem Konto und liegt nur vier Zähler vor dem Relegationsplatz. Der neue Trainer Tayfun Korkut wartet auch nach drei Partien auf den ersten Sieg. Das Team ist seit sechs Pflichtspielen ohne Dreier und im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden.

Selbst die Reise zum Lieblings-Auswärtsgegner brachte keine Besserung. Der elfte Saisontreffer von Sandro Wagner (62.) vor 28.117 Zuschauern sorgte dafür, dass Bayer zum ersten Mal bei der TSG als Verlierer vom Platz ging. Es war bezeichnend für die Situation der Leverkusener, dass der Schuss von Wagner neben das Tor gegangen wäre, wenn ihn der ansonsten starke Bayer-Keeper Bernd Leno bei seinem Rettungsversuch nicht über die Torlinie gelenkt hätte.

Den Rheinländern droht nach der unglücklichen Pleite im Kraichgau die erste Saison ohne Europacup seit sieben Jahren – zuletzt spielte Bayer viermal in Folge in der Königsklasse. Völler hat allerdings wiederholt erklärt, dass der Werksklub auch ohne Einnahmen aus dem internationalen Geschäft nicht zum Verkauf von Leistungsträgern gezwungen sei.

Der Sportchef sah sich allerdings trotzdem dazu genötigt, die Profis vor der anstehenden Partie nach der Länderspielpause gegen den VfL Wolfsburg wachzurütteln. “Da muss die Hütte brennen”, forderte Völler: “Da müssen wir uns von hinten absetzen. Wir müssen beißen und kämpfen in den nächsten Wochen, um wieder weiter nach vorne zu rücken.”

Auch Korkut setzt alles auf das Wolfsburg-Spiel. “Wir haben die Möglichkeit, in zwei Wochen die Punkte zu holen, die wir auch benötigen”, sagte der Coach, der seit 15 Bundesligaspielen auf einen Sieg an der Seitenlinie wartet: “Ich werde mich nicht jeden Tag mit der Tabelle beschäftigen. Ich habe in den nächsten Tagen und Wochen wichtigere Dinge zu erledigen. Alles andere wäre nicht der richtige Weg.”

Auf dem richtigen Weg sind definitiv die Hoffenheimer. Das TSG-Mannschaft, die ihre Rekord-Heimserie auf 13 Begegnungen ohne Niederlage ausgebaut hat, hält Kurs auf die erste Europacup-Teilnahme der Klubgeschichte. Da der Tabellenvierte mittlerweile sogar fünf Punkte Vorsprung auf Platz fünf hat, winkt sogar die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League – mindestens.

Beitragsbild: Getty Images

Peter Stöger: “Tore sind in Österreich auch gleich groß”

via Sky Sport Austria

Peter Stöger hat bei der Pressekonferenz nach dem 4:2-Heimsieg seines 1. FC Köln gegen Hertha BSC für Schmunzeln gesorgt. Auf die Frage, ob er schon einmal einen Stürmer, der so eiskalt vor dem Tor ist wie Anthony Modeste trainiert hat, antwortet der Wiener zunächst nur kurz mit: “Ja.” Modeste erzielte gegen die Berliner einen Dreierpack und hält nach 25 Saisonspiel bereits bei 22 Treffern.

Auf Nachfrage des Journalisten klärt der Köln-Trainer auf. Gemeint war Philipp Hosiner, der unter Stöger bei der Wiener Austria in der Meistersaison 2012/13  mit 32 Treffern die Torjägerkrone holte. In seiner Zeit in Köln konnte Hosiner jedoch nicht überzeugen. Bei 15 Einsätzen brachte der Österreicher den Ball nur einmal im Netz unter (gegen den HSV). Nach einigen überraschten Blicken fügt Stöger noch hinzu: “Ich weiß, es war in Österreich. Die Tore sind aber auch gleich groß.” Hosiner spielt mittlerweile bei Zweitligist Union Berlin.

18.03.2017, xfux, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Hamburger SV, emspor, v.l. Shou Boddy Wood (SV Darmstadt 98) (Hamburger SV), Mijat Gacinovic (Eintracht Frankfurt) Frankfurt am Main

18 03 2017 xfux Football 1 Bundesliga Eintracht Frankfurt Hamburg SV emspor v l Shou BODDY Wood SV Darmstadt 98 Hamburg SV Mijat Gacinovic Eintracht Frankfurt Frankfurt at Main

Nullnummer gegen den HSV: Frankfurt verpasst Schritt aus Krise

via Sky Bundesliga HD

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat den Schritt aus der Krise verpasst und verliert im Rennen um die Europa-League-Plätze immer mehr an Boden. Nach zuvor fünf Niederlagen in Serie kamen die Hessen auch gegen den abstiegsgefährdeten Hamburger SV nicht über ein torloses Unentschieden hinaus und haben in den acht Partien der Rückrunde gerade einmal sieben Punkte geholt.

Der HSV setzte vor 51.500 Zuschauern seine starke Ausbeute in den vergangenen Wochen unvermindert fort und hat aus den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt. Trotzdem vergrößerte sich der Rückstand des Tabellen-16. auf die Nicht-Abstiegszone auf zwei Punkte, weil auch die Konkurrenz punktete.

Bei der Rückkehr von Hamburgs Vorstandschef Heribert Bruchhagen, der 13 Jahre lang und bis Sommer 2016 die Geschicke der Eintracht geleitet hatte, waren die Gäste zunächst die dominante Mannschaft. Das Team von Trainer Markus Gisdol war sechs Tage nach dem Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) bissiger und zeigte die reifere Spielanlage. Besonders der formstarke HSV-Angreifer Bobby Wood hatte einige gefährliche Aktionen.

Der Eintracht war die Verunsicherung in einer durchwachsenen Begegnung anzumerken. Vor allen Dingen in der Defensive, in der der auf unbestimmte Zeit ausfallende Makoto Hasebe (Knie-OP) und Jesus Vallejo (Muskelfaserriss) vermisst wurden. Dafür feierte Marco Russ sein Startelf-Comeback nach seiner Krebserkrankung. Zuletzt hatte der 31-Jährige, der als zentraler Spieler in der Dreierabwehrkette und Kapitän fungierte, am 19. Mai 2016 in der ersten Elf der Frankfurter gestanden.

Passend zum Spielverlauf konnte sich der HSV die erste gute Chance erarbeiten. Doch der Schuss von Lewis Holtby im Strafraum streifte nur das Außennetz des Eintracht-Gehäuses (11.).

Erst Mitte der ersten Halbzeit spielten die Gastgeber mutiger nach vorne. Immer wieder wurde dabei Marco Fabian gesucht, der nach seiner Rückenblessur erstmals in der Rückrunde wieder in der Startelf auflief. Doch dem dribbelstarken Mexikaner war die fehlende Spielpraxis deutlich anzumerken.

Dennoch hatten auch die Hessen ihre Gelegenheiten: Doch Stürmer Branimir Hrgota, der den Vorzug vor Spielführer Alexander Meier erhalten hatte, verzog einen Volleyschuss nach Vorarbeit von Ante Rebic knapp (29.).

Nach dem Wechsel forcierte die Eintracht den Druck. Kopfbälle von Rebic (51.) und David Abraham (54.) verfehlten ihr Ziel nur äußerst knapp. Glück hatten die Hausherren nach einer Stunde, als nach einem Foul von Abraham an Filip Kostic im Strafraum der mögliche Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Benjamin Cortus (Röthenbach) ausblieb.

In der Schlussphase drängte das Team von Coach Niko Kovac auf die Entscheidung. Michael Hector scheiterte allerdings aus fünf Metern kläglich an Gästekeeper René Adler (72.).

Bei Frankfurt überzeugten Omar Mascarell und Rebic. Bei den Norddeutschen verdienten sich Kyriakos Papadopoulos sowie der eingewechselte Michael Gregoritsch die besten Noten.

SID ul rd

 

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Torjubel 1:0 Hoffenheim, links Torschütze Sandro Wagner (Hoffenh) , . TSG 1899 Hoffenheim-Bayer 04 Leverkusen . Sinsheim, GER 18.03.2017, 25. Spieltag Fussball-Bundesliga 2016-2017.

goal celebration 1 0 Hoffenheim left Scorer Sandro Wagner Hoffenh TSG 1899 Hoffenheim Bayer 04 Leverkusen Sinsheim ger 18 03 2017 25 Matchday Football Bundesliga 2016 2017

Niederlage in Hoffenheim: Korkut muss weiter auf ersten Sieg warten

via Sky Bundesliga HD

Tayfun Korkut muss auch nach der dritten Partie als Trainer von Bayer Leverkusen auf den ersten Sieg warten. Drei Tage nach dem Aus im Achtelfinale der Champions League unterlag die Werkself am 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga 0:1 (0:0) bei ihrem bisherigen Lieblings-Auswärtsgegner 1899 Hoffenheim. Die Kraichgauer, die zuvor noch nie zu Hause gegen Leverkusen gewinnen konnten, bauten ihre Rekord-Heimserie auf 13 Begegnungen ohne Niederlage aus.

Sandro Wagner (62.) traf für die TSG, die weiter Kurs auf ihre erste Europacup-Teilnahme hält. Für Leverkusen rückt dagegen das internationale Geschäft nach dem sechsten Pflichtspiel hintereinander ohne Sieg in immer weitere Ferne. Korkut selbst ist seit mittlerweile 15 Bundesligaspielen ohne Sieg an der Seitenlinie.

Die 28.117 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena sahen bereits nach 90 Sekunden die erste gute Möglichkeit der Hoffenheimer. Torjäger Wagner scheiterte aber an Bayer-Torwart Bernd Leno. Das war der Auftakt zu einer frühen Drangphase der Gastgeber, die ohne den gesperrten Abwehrchef Kevin Vogt sowie Pavel Kaderabek, Lukas Rupp und Mark Uth auskommen mussten. Kerem Demirbay vergab in der 6. Minute die nächste Chance.

Nach zehn Minuten konnten sich die Leverkusener befreien. Die Gäste, bei denen die gesperrten Wendell und Hakan Calhanoglu sowie Jonathan Tah fehlten, zeigten gute Ansätze im Spiel nach vorne. Admir Mehmedi hatte per Kopf die erste echte Gelegenheit für die Rheinländer (13.).

Mitte der ersten Hälfte landeten abgefälschte Schüsse von Karim Bellarabi (22.) und Kevin Kampl (23.) fast im TSG-Tor. Bei den Hoffenheimern war in diesen Minuten sowohl in Defensive wie Offensive ungewohnt viel Sand im Getriebe.

Erst in der 33. Minute verbreitete Adam Szalai wieder Torgefahr, kurz darauf kam Wagner nicht an Leno vorbei (37.). Auf der Gegenseite scheiterte Bellarabi an TSG-Keeper Oliver Baumann (39.). Das Unentschieden zur Pause war gerecht. Vom früheren Hoffenheimer Kevin Volland war in den ersten 45 Minuten kaum etwas zu sehen, in der 71. Minute nahm ihn Korkut auch vom Platz.

Nach dem Seitenwechsel stellte TSG-Trainer Julian Nagelsmann um. Nationalspieler Sebastian Rudy ging auf die Außenverteidiger-Position für den ausgewechselten Jeremy Toljan, der eingewechselte Pirmin Schwegler ersetzte Rudy in der Zentrale. Die Maßnahme brachte zunächst allerdings keinen Erfolg. Leverkusen machte zwar nicht viel nach vorne, hatte hinten aber alles weitgehend im Griff.

Umso überraschender war die TSG-Führung nach rund einer Stunde durch Wagner, dessen elftes Saisontor äußerst glücklich fiel: Der Abschluss des Stürmers aus kurzer Distanz wäre am Tor vorbeigegangen, erst Leno lenkte den Ball über die Torlinie. Nach dem Rückstand erhöhten die Gäste die Schlagzahl, Hoffenheim boten sich Konterchancen.

Beste Hoffenheimer waren Niklas Süle und Emir Bicakcic. Bei Leverkusen überzeugten Kampl und Mehmedi.

SID as dk

 

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Mario Gomez 1:0, Jannes Horn, Robin Knoche, Maximilian Arnold, Vieirinha, Luiz Gustavo Dias / Freude / Emotion / jubelnd / Jubel nach 1:0 / / Fußball Fussball / DFL erste 1.Bundesliga Herren / Saison 2016/2017 / 18.03.2017 / VfL Wolfsburg vs. SV Darmstadt /

Mario Gomez 1 0 Jannes Horn Robin Knoche Maximilian Arnold Vieirinha Luiz Gustavo Dias happiness Emotion jubilant cheering After 1 0 Football Football DFL First 1 Bundesliga men Season 2016 2017 18 03 2017 VfL Wolfsburg vs SV Darmstadt

1:0 gegen Darmstadt: Gomez köpft Wölfe zum Pflichtsieg

via Sky Bundesliga HD

Der VfL Wolfsburg setzt unter Neu-Trainer Andries Jonker seinen Weg aus der Krise fort. Beim Heimdebüt des Niederländers gewannen die Wölfe am 25. Spieltag durch einen Kopfballtreffer von Mario Gomez (45.+1) 1:0 (1:0) gegen Darmstadt 98 und holten im Abstiegskampf damit den zweiten Sieg im dritten Spiel unter Jonker.

Wolfsburg, das aufgrund der 20-jährigen Bundesliga-Zugehörigkeit des Klubs in Jubiläumstrikots spielte, hat sich weiter von den Abstiegsplätzen entfernt, Darmstadt bleibt Letzter. Das Team von Torsten Frings hat längst nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt und bleibt auswärts ohne jeden Punktgewinn.

Dafür funktioniert in der Autostadt das Duo Jonker und Gomez wie geschmiert. Der Nationalspieler hat in jedem seiner acht Spiele unter Jonker (fünf beim FC Bayern) mindestens einen Treffer erzielt. Insgesamt sind es jetzt zwölf.

Vor 28.104 Zuschauern begannen die Wölfe, bei denen der erkrankte Offensiv-Mann Daniel Didavi (Infekt) passen musste und zudem Yannick Gerhardt (muskuläre Probleme) und Ricardo Rodríguez (Syndesmoseteilabriss) in der Viererkette fehlten, äußerst schwungvoll. Die Außen Vieirinha und Yunus Malli suchten immer wieder Gomez in der Sturmspitze – doch oft waren die Bemühungen auch viel zu unpräzise oder durchsichtig.

Frings musste auf seinen Defensivspezialisten Peter Niemeyer (Achillessehnenprobleme) verzichten und so waren die Darmstädter erst einmal damit beschäftigt, sich in der Abwehr zu organisieren. Entlastende Angriffe über den schnellen Sidney Sam waren Mangelware. Und so wirkten die Wolfsburger zwar überlegen, lange Zeit agierten sie aber auch nicht zwingend genug.

Doch dann setzte sich Gomez nach einer Flanke von Jannes Horn im Kopfballduell geschickt durch und nickte den Ball in bester Torjägermanier quasi mit dem Halbzeitpfiff über die Linie – es war sein neunter Saisontreffer. Nur kurz nach Wiederanpfiff hätte Riechedly Bazoer (47.) alles klar machen können, doch der Niederländer vergab nach einem guten Konter kläglich.

Insgesamt zog Wolfsburg in der zweiten Hälfte das Tempo an und stellte die Lilien vor mehr Probleme – doch die Niedersachsen nutzten ihre Chancen nicht. In der 55. Minute setzte Gomez den Ball über die Latte, dann scheiterte Paul-Georges Ntep an Darmstadt-Keeper Daniel Heuer Fernandes (67.). Zuvor war ein Treffer des Franzosen zurückgepfiffen worden, weil Vieirinhas Flanke im Tor-Aus gewesen sein soll (50.) – eine umstrittene Entscheidung.

Bei Wolfsburg überzeugten Gomez und Robin Knoche, Darmstadt hatte seine Besten in Torwart Heuer Fernandes und Marcel Heller.

SID ks rd

 

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Fußball 1. Bundesliga 25. Spieltag 1. FC Köln - Hertha BSC Berlin am 18.03.2017 im RheinEnergieStadion in Köln Jubel, Torjubel, Torschuetze, Torschütze Anthony Modeste (Koeln) jubelt nach seinem Tor zum 3 zu 0 - Brillen Jubel - Brille MH

Football 1 Bundesliga 25 Matchday 1 FC Cologne Hertha BSC Berlin at 18 03 2017 in RheinEnergie Stadium in Cologne cheering goal celebration Scorer Scorer Anthony Modeste Cologne cheering After his goal to 3 to 0 Glasses cheering Glasses MH

Modeste trifft dreimal: Köln schlägt Hertha

via Sky Bundesliga HD

Angeführt vom einmal mehr überragenden Torjäger Anthony Modeste hat sich der 1. FC Köln im Rennen um das internationale Geschäft eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Stürmer erzielte beim 4:2 (3:0) gegen Hertha BSC seine Saisontore 20 bis 22 und sorgte fast im Alleingang für das Ende der Kölner Negativserie mit fünf Spielen ohne Sieg in der Fußball-Bundesliga.

#67 Modeste ist der beste FC-Torjäger seit 20 Jahren: 1996/97 erzielte Toni Polster 21 Saisontore, Modeste hat jetzt bereits 22. #effzeh

— 1. FC Köln LIVE (@fckoeln_live) 18. März 2017

Zuletzt hatte der FC Anfang Februar gegen Wolfsburg (1:0) gewonnen – auch dort war Modeste der entscheidende Mann gewesen. Dennoch hatte ihn Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps erneut nicht für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele nominiert.

Trotzdem spielte der 28-Jährige mit seinem Dreierpack (35., 37., 63.) am Samstag groß auf. Das 3:0 war das 600. Tor in dieser Saison, zudem war Yuya Osako (6.) erfolgreich.

Die Hertha, für die Vedad Ibisevic (50., Foulelfmeter) und John Brooks (69.) trafen, enttäuschte dagegen eine Woche nach dem Heimsieg gegen Borussia Dortmund und hat nur noch drei Punkte Vorsprung auf den FC.

Köln-Trainer Peter Stöger hatte seine Mannschaft im Vergleich zum 2:2 in Ingolstadt auf drei Positionen verändert. Christian Clemens, Siegtorschütze beim bis dato letzten Kölner Heimerfolg gegen die Hertha im März 2012, rückte in die Startelf. Für den gesperrten Dominique Heintz verteidigte der Ex-Dortmunder Neven Subotic, und Nationalspieler Jonas Hector spielte links in der Abwehrkette.

Modeste über Torjubel: “Kennen Sie den Film ‘Rush Hour’?”

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Die neu formierte Defensive hatte aber zunächst wenig zu tun, weil die Kölner die Räume schon im Mittelfeld geschickt zustellten und der Hertha kaum Platz ließen. So erkämpfte sich Stögers Team immer wieder den Ball und spielte schnell nach vorne. Bei einem dieser Angriffe hätte Modeste (5.) beinahe getroffen, Hertha-Keeper Rune Jarstein war aber zur Stelle. Wenige Sekunden später sah der Norweger bei Osakos wuchtigem Treffer allerdings unglücklich aus.

Stögers Konzept, dem Gegner überwiegend den Ball zu überlassen, ging auf. FC-Torhüter Timo Horn, der nach überstandener Knieverletzung sein Heim-Comeback nach fast fünf Monaten feierte, musste erst nach einer knappen halben Stunde gegen Ibisevic eingreifen.

Dann sorgte Modeste mit seinem Doppelschlag für die Vorentscheidung. Erst schloss er eine Kombination über mehrere Stationen nach einem schönen Zuspiel von Osako überlegt ab, dann blieb er im Eins-gegen-Eins gegen Jarstein eiskalt.

Mit seinem verwandelten Strafstoß, den Horn mit einem Foul an Niklas Stark verschuldet hatte, sorgte Ibisevic vor 49.500 Zuschauern wieder für mehr Spannung. Berlin war plötzlich besser im Spiel und drängte kurzzeitig auf den Anschlusstreffer – doch Modeste hatte die passende Antwort.

SID ak jl

 

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GER, 1.FBL, Werder Bremen vs RB Leipzig 18.03.2017, Weserstadion, Bremen, GER, 1.FBL, Werder Bremen vs RB Leipzig im Bild Zlatko Junuzovic (Bremen 16) bejubelt seinen Treffer zum 1:0, Foto © nordphoto / Ewert nordphotox/xEwert

ger 1 FBL Werder Bremen vs RB Leipzig 18 03 2017 Weser stadium Bremen ger 1 FBL Werder Bremen vs RB Leipzig in Picture Zlatko Junuzovic Bremen 16 cheered his Results to 1 0 Photo © nordphoto Ewert nordphotox xEwert

Werders ÖFB-Legionäre schießen Leipzig ab

via Sky Bundesliga HD

Keine Leichtigkeit, kein Esprit: RB Leipzig rutscht immer mehr in eine echte Formkrise. Bei Werder Bremen verlor der Tabellenzweite am 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 0:3 (0:1) und kassierte damit bereits die vierte Rückrundenpleite. Das Rennen um die Vizemeisterschaft ist wieder völlig offen – der Abstand der Sachsen auf Borussia Dortmund beträgt nur noch drei Punkte.

Drei Landsmänner vermiesten dem österreichischen RB-Trainer Ralph Hasenhüttl die Laune: Zlatko Junuzovic brachte Werder in der 34. Spielminute in Führung. Werders Kapitän traf aus rund 18 Metern mit einem fulminanten Schuss.

Nach dem Wechsel legte Junuzovic dann Florian Grillitsch das 2:0 auf. Die Freistoß-Vorlage vollendete der 21-Jährige vor 41.384 Zuschauern in den linken Winkel (59.). Florian Kainz (90.), ein weiterer Österreicher, sorgte für den Schlusspunkt. Werder holte damit den vierten Sieg aus den vergangenen fünf Spielen und verbessert seine Chancen im Kampf um den Klassenerhalt immer mehr.

Leipzig, ohne den gelb-gesperrten Mittelfeld-Organisator Naby Keita, ergriff zu Beginn die Initiative und kam schnell zur ersten Chance. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeldzentrum spielte Marcel Sabitzer Stürmer Timo Werner frei. Doch der 21-Jährige, erstmals von Joachim Löw in den Kader der Nationalmannschaft berufen, scheiterte am gut postierten Felix Wiedwald (10.).

Werder fehlte es zu Beginn an Kreativität in der Offensive, was vor allem auf zwei prominente Ausfälle zurückzuführen war. Nach dem zuletzt so effektiven Max Kruse hatte auch Shootingstar Serge Gnabry mit Oberschenkelproblemen passen müssen.

Doch die Bremer bissen sich in die Partie, führten die Zweikämpfe nun im Mittelfeld aggressiver und setzten den oftmals zu fahrigen Gästen damit zu. Dennoch ermöglichte Werder RB mit einer Fehlerkette in der Abwehrreihe erneut eine Chance zur Führung – doch Emil Forsberg verzog knapp per Linksschuss (26.).

Die Führung für Werder passte Leipzig so gar nicht ins Konzept. Die Grün-Weißen konnten sich nun zurückziehen und damit die Räume in der eigenen Hälfte verdichten. Dennoch schnupperte die Hasenhüttl-Elf am Ausgleich: Der bemühte Sabitzer traf aus der Drehung in der 39. Minute den Innenpfosten.

Auch nach dem Wechsel agierte Leipzig saftlos, kraftlos, einfallslos. Hasenhüttl brachte schon in der 56. Spielminute den früheren Bremer Davie Selke, doch Werder war nun das bessere Team. Die Hanseaten zogen sich zeitweise tief zurück und bereiteten den Gästen dann bei Kontern über den quirligen Fin Bartels immer wieder Probleme.

Bei Werder spielten Junuzovic, Grillitsch und Bartels stark auf, Leipzig hatte in Sabitzer und Torwart Peter Gulacsi bemühte Akteure.

 

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