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Müller schießt Bayern zum Sieg in Gladbach

via Sky Bundesliga HD

SID – Mit einem Schmunzeln nahm Thomas Müller die Gratulationen seiner Münchner Mannschaftskollegen entgegen. Nach 99 Tagen hatte der Weltmeister seine Torflaute in der Fußball-Bundesliga beendet und damit auch die letzten Zweifel am fünften Meistertitel des FC Bayern in Folge ausgeräumt. Die Münchner haben nun 13 Punkte Vorsprung auf “Verfolger” RB Leipzig. Gladbach kassierte drei Tage nach dem Europa-League-Aus gegen Schalke 04 einen weiteren Rückschlag, hat als Zehnter fünf Zähler Rückstand auf das internationale Geschäft.

Den Münchnern, die erst ihren zweiten Sieg in den vergangenen sechs Pflichtspielen gegen Gladbach holten, genügte im Duell der beiden besten Rückrundenmannschaften eine durchschnittliche Leistung. Insbesondere im Abschluss waren die Bayern lange ungewohnt fahrig. Immer wieder scheiterte das Team von Trainer Carlo Ancelotti am starken Gladbacher Torhüter Yann Sommer oder der mangelnden Präzision im Abschluss. Und als der Schweizer doch geschlagen war, rettete die Latte bei Arjen Robbens Distanzschuss (43.). Erst Müller brach exakt 99 Tage nach seinem letzten Ligatreffer gegen Wolfsburg den Bann.

Robben hätte vor 54.014 Zuschauern im zum vierten Mal in dieser Saison ausverkauften Borussia-Park bereits nach 42 Sekunden treffen können, aber Sommer wehrte den Schuss souverän ab.

In der Anfangsphase versteckte sich die ersatzgeschwächte Borussia, bei der unter anderem Weltmeister Christoph Kramer, Kapitän Lars Stindl, Mahmoud Dahoud, Fabian Johnson und Ibrahima Traore fehlten, keineswegs. Ein Schuss von Tony Jantschke, den Trainer Dieter Hecking aus der Personalnot heraus ins Mittelfeldzentrum beordert hatte, wurde im letzten Moment abgeblockt (5.).

Insgesamt kam Gladbach in der ersten Halbzeit aber nur selten strukturiert aus der eigenen Hälfte, obwohl der Rekordmeister durchaus Räume anbot. Bei einem der wenigen Konter zögerte Jonas Hofmann aber viel zu lang: Anstatt zu schießen oder zu passen, verlor er den Ball (12.).

Spätestens nach einer Viertelstunde hatte München das Spiel im Griff. Allerdings fehlten Tempo und Präzision, um die aufmerksame Defensive der Gladbacher zu überrumpeln. Gefährlich wurde es nur, wenn sich die Borussia Fehler leistete. Nach einem dieser leichtsinnigen Ballverluste rettete Sommer in höchster Not gegen Robert Lewandowski (25.).

Kurz vor der Pause wäre aber auch der Schweizer machtlos gewesen, doch Robben traf nur die Latte, und Sommer reagierte bei Lewandowskis anschließendem Kopfball blitzschnell.

An den überlegenen Auftritt aus der ersten Halbzeit knüpften die Bayern zunächst nicht an, und Gladbach wurde stärker. Nachdem Raffael noch knapp das 1:0 verpasst hatte (62.), schlug der zuvor glücklose Müller zu.

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