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BVB: Dembélé offenbar verschollen

via Sky Sport Austria

Dortmund (SID) Wo ist Dembélé? Borussia Dortmunds Sturmjuwel ist ganz offensichtlich verschollen und fehlte am Donnerstag 48 Stunden vor dem DFB-Pokalspiel beim 1. FC Rielasingen-Arlen beim Training. Ist Ousmane Dembélé schon auf dem Weg zum FC Barcelona, der mit aller Macht einen Transfer des Ausnahmetalents vorantreiben möchte?

Trainer Peter Bosz versuchte zunächst vergeblich, Kontakt zum 20-Jährigen aufzunehmen. “Er war heute nicht beim Training. Wir haben versucht, ihn zu erreichen und hoffen, dass nichts Schlimmes passiert ist”, sagte der niederländische Coach, der sich allerdings nicht an Spekulationen beteiligten wollte, ob Dembélés Abwesenheit mit dem Werben der Katalanen zusammenhängt.

Auf die entsprechende Frage entgegnete Bosz: “Das kann ich nicht sagen.” Die Abstinenz des Jungstars wirft auf jeden Fall viele Fragen auf.

Die französische Sporttageszeitung L’Equipe berichtete derweil quasi parallel zur Dortmunder Pressekonferenz, dass Dembélé unmittelbar vor einem Wechsel nach Barcelona stehe und sich bereits auf dem Weg nach Katalonien befinde. Eine Einigung mit der Borussia steht allerdings weiter aus.

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Angeblich liegt die Schmerzgrenze der Schwarz-Gelben für einen Transfer des Franzosen bei mindestens 120 Millionen Euro. Davon müssten allerdings 30 Millionen Euro an Dembélés letzten Klub, Stade Rennes, abgegeben werden. Somit könnte die Ablöseforderung des BVB sogar noch höher liegen, der kicker spekuliert mit 150 Millionen Euro Ablöse.

In den letzten Tagen hatte sich der Transferpoker um Dembélé immer weiter zugespitzt. Barcelona sucht einen Ersatz für den brasilianischen Superstar Neymar, der für 222 Millionen Euro Ablöse zu Paris St. Germain gewechselt war.

Youngster Dembélé war in der vergangenen Saison zum Volltreffer bei den Borussen avanciert. Der pfeilschnelle Offensivspieler wurde zum Publikumsliebling im Signal Iduna Park und war Wegbereiter zahlreicher Dortmunder Treffer. 10 Tore und 21 Vorlagen in der ersten Pflichtspielsaison in Deutschland waren eine Ansage und eine Empfehlung für noch höhere Aufgaben.

Offenbar hat sich Barca für Dembélé als Neymar-Ersatz entschieden. Der Brasilianer Philippe Coutinho (25) vom FC Liverpool, der ebenfalls als Kandidat beim Klub von Superstar Lionel Messi galt, wird von den Reds nicht abgegeben.

“Liverpool ist kein Verein, der verkaufen muss. Aus finanzieller Sicht gibt es daher keine Schmerzgrenze”, sagte Teammanager Jürgen Klopp am Donnerstag bei Sky Sport News HD: “Wir wollen die bestmögliche Mannschaft haben. Das bedeutet, die Jungs, die da sind, zu behalten.” Zuvor hatten britische Medien berichtet, Liverpool habe ein 100-Millionen-Angebot der Katalanen am Mittwoch abgelehnt.

Nun ist also Dembélé endgültig in den Fokus des FC Barcelona gerückt. Er würde eine große Lücke in den Kader der Schwarz-Gelben reißen, auch wenn Bundesliga-Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang gehalten werden konnte. Der wichtigste Torvorbereiter des Gabuners in der letzten Saison war jedoch Ousmane Dembélé.

ticket-beitrag-dfbpokal-12-08-2017

Beitragsbild: Getty Images