Friedl köpft Werder zu Remis in Dortmund

via Sky Sport Austria

Borussia Dortmund hat im Titelrennen der Fußball-Bundesliga einen erneuten Dämpfer kassiert und die Mentalitätsdebatte weiter angefacht. Der BVB kam gegen Werder Bremen nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus und rutschte aus den Europapokalrängen heraus.

Tore von Mario Götze (9.), der erstmals in dieser Saison in der Startelf stand, und von Kapitän Marco Reus (41.) reichten nicht zum Sieg. Marco Friedl (56.) erzielte den Ausgleich für Bremen, Milot Rashica (7.) hatte die Gäste früh in Führung gebracht.

Mit elf Punkten hat der BVB nun drei Zähler Rückstand auf den neuen Spitzenreiter Bayern München (14) und muss sich auf dem siebten Tabellenplatz einordnen. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre verpasste es, für die zweite englische Woche Selbstvertrauen zu tanken.

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Erneut war die mangelhafte Chancenverwertung das Problem. Am Mittwoch (18.55 Uhr/Sky) steht das Champions-League-Spiel bei Slavia Prag auf dem Programm, am kommenden Samstag geht es zum SC Freiburg.

Nach dem enttäuschenden 2:2 bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Sonntag und der anschließenden Debatte um Mentalitätsprobleme in der Mannschaft begannen die Dortmunder druckvoll und erspielten sich durch Götze und Mahoud Dahoud bereits in der zweiten Minute eine Doppelchance, beide Schüsse wurden abgeblockt. Dahoud bestritt sein 100. Bundesligaspiel.

Friedl köpft aus kurzer Distanz ein

Die Gäste nutzten ihre erste Möglichkeit zur Führung. Nach einer Unachtsamkeit im Dortmunder Mittelfeld versenkte Rashica den Ball aus neun Metern im Tor von Roman Bürki. Doch der BVB schlug nur 98 Sekunden später zurück: Götze traf nach einer Flanke von Lukas Piszczek aus kurzer Distanz per Kopf den Ausgleich.

In der Folgezeit drängte der BVB auf das zweite Tor. Die Bremer um den früheren Dortmunder Nuri Sahin, der erstmals in den Signal-Iduna-Park zurückkehrte und vor dem Spiel von den Ex-Kollegen herzlich begrüßt worden war, standen jedoch sicher. Sowohl Jaden Sancho (18.) als auch Thorgan Hazard (30./38.) nutzten ihre Chancen nicht. Erst Kapitän Reus erlöste den BVB kurz vor der Pause mit seinem Kopfballtor.

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Gegen Marco Friedl (56.), der nach einer Ecke aus kurzer Distanz traf, war Bürki machtlos. Obwohl sich der BVB weiterhin einige Chancen unter anderem durch Götze erspielte, überzeugten die Gastgeber nicht.

Favre hatte sein Team kräftig durchgemischt und neben Götze für Paco Alcacer auch Dahoud für Thomas Delaney von Anfang an gebracht. Für den angeschlagenen Mats Hummels rückte Julian Weigl in die Innenverteidigung. Zudem kehrte Piszczek zurück, Raphael Guerreiro erhielt eine Pause.

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Beitragsbild: Gettyimages