MUNICH,GERMANY,12.DEC.15 - SOCCER - 1. DFL, 1. Deutsche Bundesliga, FC Bayern Muenchen vs FC Ingolstadt. Image shows head coach Ralph Hasenhuettl (Ingolstadt). Photo: GEPA pictures/ Witters/ Sebastian Widmann - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY

Ralph Hasenhüttl: „Leider Gottes haben wir heute nur eines gewonnen: Respekt.”

via Sky Sport Austria
  • Sky Experte Merk: „Alle Kriterien für Rot erfüllt“
  • Magath: „Foulspiel gehört dazu“
  • Guardiola zur Herbstmeisterschaft: „Nicht der Titel, aber sehr zufrieden“
  • FC-Geschäftsführer Schmadtke nennt Schiedsrichter Winkmann „Eierkopp“

Wien, 12. Dezember 2015 – Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 16. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei .

(Trainer )
…zur 21. Herbstmeisterschaft: „Ein Spiel vor Ende der Hinrunde mit nur einer Niederlage dazustehen, ist super. Ich weiß es ist nicht der Titel, aber wir sind sehr zufrieden.“

(Kapitän ): „Ein großes Kompliment an Ingolstadt, weil sie sehr engagiert gespielt haben und uns von Anfang an unter Druck gesetzt haben. Sie haben eigentlich so ein bisschen wie wir gespielt, wenn der Gegner Ballbesitz hat. Heute war es das erste Mal so, dass wir rausgegangen sind und nicht mit Energie Fußball gespielt haben. Es hat heute ein bisschen was gefehlt bei uns.“

(Trainer ): „Bis zu dem Zeitpunkt, wo das Tor fällt, waren wir garantiert nicht die schlechtere Mannschaft. Wir waren supermutig, haben so toll gearbeitet, auch gut attackiert und es geschafft, den Gegner heute hier vor Probleme zu stellen. Leider Gottes haben wir heute nur eines gewonnen: Respekt.“

(Torhüter ): „Beim ersten Tor bin ich raus, weil ich dachte, der Ball kommt länger. Lewandowski macht es sehr gut und zieht an mir vorbei. Ich habe gehofft, dass er sich den Ball etwas zu weit vorlegt. Beim zweiten Tor musste ich den Raum beim Thomas Müller eng machen, sonst kann er ihn annehmen und selbst reinschießen.“

()
… zum Spiel: „Wir haben die zweite Halbzeit noch gut angefangen und dann sind die Abstände bei uns zu groß geworden. Wir haben weiterhin versucht vorne Druck zu machen, aber der hintere Mannschaftsteil kam nicht mehr so recht nach vorne und dann ist der Druck von Wolfsburg auch größer geworden.“

… zu seinem Foul an Wolfsburgs Dante: „Man muss jetzt nicht gleich wieder übertreiben, wir spielen ja kein Schach. Ein bisschen Körperkontakt gehört dazu, auch mal ein bisschen mehr. Das ist doch eigentlich das schöne im Fußball, wenn das nicht mehr da wäre, dann würden die Emotionen ganz fehlen.“

()
… zu Pierre-Michel Lasoggas Foul: „Das ist auf jeden Fall Rot. Klar Rot.“

(): „Das hatten wir uns heute ganz anders vorgestellt. Wenn man die erste Halbzeit sieht, war das überhaupt nicht das Spiel, was wir uns vorgenommen haben. In der zweiten Halbzeit waren wir dann eindeutig besser, da hätten wir dann auch das eine oder anderer Tor mehr schießen müssen.“

(Ex-Bundesliga-Trainer)
… zur Partie VfL Wolfsburg – Hamburger SV: „Die Hamburger können nach diesem Spielverlauf glücklich sein und der VfL darf sich ein bisschen ärgern.“

… zum Foul von Lasogga an Dante: „Lasogga hat ein klares Foul begangen, aber Foulspiel gehört auch zum Spiel dazu. Die Art und Wiese wie in Deutschland mit solchen Situationen umgegangen wird, halte ich für völlig verkehrt.“

()
… zum Foul von Lasogga an Dante: „Das war ganz klar übertriebene Härte von Lasogga, er kommt mit hohem Tempo, die Sohle geht nach vorne. Er trifft Dante voll am Standbein. Glücklicherweise ist bei Dante nicht mehr passiert. Die Gesundheit war auf jeden Fall gefährdet. In dieser Situation sind alle Kriterien für Rot erfüllt.“

(): „Heute war unsere erste deutliche Niederlage. Hertha war sehr klug und hat uns klar dominiert, das müssen wir so annehmen. Es war bitter heute.“

(): „Ich fühle mich wohl bei der Hertha und die Mannschaft ist gut drauf, die Jungs helfen mir natürlich auf dem Platz, die Tore zu machen.“

(Geschäftsführer Sport )
… zum Disput mit Schiedsrichter Guido Winkmann: „Seiner Einschätzung nach, soll ich ihn beleidigt haben. Das kann ich so nicht nachvollziehen. Ich verstehe, dass der eine oder andere das so interpretieren würde. Aber da wo ich herkomme, aus dem Rheinland, gehört „Eierkopp“ nicht zur Form der Beleidigung, da würde ich andere Dinge sagen. Danach hat er mich auf die Tribüne geschickt. Es war nicht richtig, es zu sagen, er war sehr empfindlich, was ich nach der Leistung der ersten Halbzeit durchaus nachempfinden kann – damit ist das Thema für mich aber auch erledigt.“

Jannik Vestergaard (): „Es ist immer ärgerlich, einen Elfmeter nicht zu machen. Bei einer 2:0-Führung wäre es für den 1. FC Köln natürlich schwieriger gewesen, zurückzukommen. Wir ärgern uns, keine drei Punkte geholt zu haben, nachdem wir in Führung lagen.“

(Trainer ): „Dieser Sieg ist wieder ein Schritt, aber auch nicht mehr als das. Denn wir stehen noch immer unten und da müssen wir wegkommen. Deshalb brauchen wir noch mehrere von diesen Spielen und Siegen.“
 
(Trainer ): „Wir haben in der ersten Halbzeit einen Fehler gemacht, der zum 1:0 führte. Diesem Treffer sind wir 90 Minuten hinterhergelaufen. Von daher: Großer Aufwand und kein Ertrag – das ist bitter und ärgerlich.“

(Torhüter ): „Wir haben heute gegen einen direkten Mitkonkurrenten verloren, das ist natürlich fatal und ist uns diese Saison schon zu oft passiert. Das bedeutet, dass man die Gegner stark macht und wir unten drin bleiben und weiterkämpfen müssen.“