WOLFSBURG,GERMANY,01.AUG.15 - SOCCER - DFL, Deutsche Fussball Liga, Supercup, VfL Wolfsburg vs FC Bayern Muenchen. Image shows the new adidas torfabrik DFL ball. Photo: GEPA pictures/ Witters/ Tay DucLam - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY

Bundesliga-Vorschau: Die 18. Runde live auf Sky

via Sky Sport Austria

(SID) – In Spiel eins nach Bekanntgabe des sommerlichen Trainerwechsels von Pep Guardiola auf Carlo Ancelotti tritt der FC Bayern bei seinem Lieblingsgegner Hamburger SV an. 60 Siege und 229 Tore feierte der Rekordmeister gegen HSV, der zuletzt am 26. September 2009 gegen die Münchner siegte. Spannender wird es vermutlich im Duell des Tabellenvierten gegen den Zweiten zwischen den Borussen aus Gladbach und Dortmund. Gladbach ist mit Trainer André Schubert zu Hause ungeschlagen und verlor nur eines der letzten neun Heimspiele gegen den BVB. Der Tabellenvorletzte Hannover 96 kann sich vor der Partie gegen Darmstadt 98 auf den Einstand von Trainer Thomas Schaaf freuen, der seine bisherigen Debüts mit 1:0 gewann. – Der 18. Spieltag im Stenogramm:

Hamburger SV – Bayern München (Freitag, 20.30 Uhr): Der Herbstmeister tritt bei seinem Lieblingsgegner an. Die 60 Siege und 229 Tore gegen den HSV sind Münchner Vereinsrekord und Bestleistung in der Bundesliga. Allerdings gewann der FC Bayern in Hamburg nur zwei der letzten fünf Spiele, von denen drei unentschieden endeten. Während der Rekordmeister in den letzten sieben Heimspielen gegen die Hanseaten 37 Tore schoss, traf er in vier der letzten sieben Gastspiele an der Elbe nicht. Elf Mal reichte den Hamburger Gastgebern eine Führung gegen den Branchenführer nicht zum Sieg. Für den letzten HSV-Dreier sorgte Mladen Petric mit dem Tor zum 1:0 am 26. September 2009. Die Regie dabei hatte Trainer Bruno Labbadia, der 1994 mit den Münchnern Meister wurde und in 82 Bundesligaspielen für sie 28 Tore schoss. Der FC Bayern büßte in der Hinrunde nur fünf Punkte ein, alle auswärts, und kassierte auswärts nur fünf Gegentore. Die vier Pflichtspiele nach der einzigen Liga-Niederlage (1:3 in Gladbach am 5. Dezember) gewann er zu Null. Der HSV verlor seine letzten beiden sowie insgesamt vier Saison-Heimspiele und holte aus den letzten drei Runden nur einen Zähler. Neun Mal erzielten die Norddeutschen das 1:0. Sie sind mit 11:7 Toren viertbestes Team der ersten Halbzeit. – Hinrunde: 0:5

  • Die Duelle in Zahlen: Heimbilanz: 14 S, 14 U, 22 N – 55:81 Tore. – Gesamtbilanz: 19 S, 22 U, 60 N – 100:229 Tore.
  • Letzter Heimsieg: 1:0 am 26.9.09. – Letzte Heimniederlage: 1:4 am 3.5.14
  • Letzter Elfmeter: HSV (11/8): Trochowski am 15.8.08. – Bayern (15/13): Müller am 14.2.15
  • Letzter Platzverweis: HSV (5): Atouba am 28.4.07. – Bayern (2): Boateng am 3.5.14
  • Aktuelle HSV-Schützen gegen München: Olic (2), Ilicevic, Lasogga
  • Bayern-Schützen gegen Hamburg: Robben (8), Lewandowski (7), Müller (7), Götze (6), Ribery (5), Benatia, Costa, Dante, Vidal

 

1. FC Köln – VfB Stuttgart: Am Neckar spielen die Kölner lieber gegen den VfB als am Rhein. Während sie in Stuttgart keins der letzten elf Gastspiele verloren und sieben davon gewannen, sind sie seit acht Heimspielen gegen die Schwaben sieglos und blieben dabei vier Mal ohne Treffer. Für den letzten Kölner Heimsieg sorgte Dirk Lottner am 29. Oktober 2000 mit seinem Tor zum 3:2. Dennoch verbuchten die Geißböcke gegen Stuttgart mit 35 ihre meisten Siege und mit 129 ihre meisten Punkte. Die Kölner gewannen nur eines ihrer letzten sechs Heimspiele (2:1 gegen Dortmund zum Hinrundenabschluss) und trafen nur in drei der letzten zehn Pflichtspiele ins Netz. Erst zwei Mal gingen sie mit einer Führung in die Pause. Sie schossen jedoch zehn Tore in der letzten Viertelstunde und verbuchten die Hälfte ihrer 24 Punkte durch Treffer in den letzten 20 Minuten. Der VfB büßte in diesem Zeitraum den Liga-Höchstwert von neun Zählern ein. Mit dem neuen Trainer Jürgen Kramny, der nur sein Debüt in Dortmund verlor (1:4 am 29. November), ist Stuttgart seit vier Pflichtspielen ungeschlagen. Nach fünf Partien mit insgesamt nur zwei Treffern gewannen die Schwaben die letzten beiden mit je drei Toren. – Hinrunde: 3:1

  • Die Duelle in Zahlen: Heimbilanz: 21 S, 14 U, 7 N – 85:63 Tore Gesamtbilanz: 35 S, 24 U, 26 N – 140:139 Tore
  • Letzter Heimsieg: 3:2 am 29.10.00. – Letzte Heimniederlage: 1:3 am 16.4.11
  • Letzte Elfmeter: Köln (11/8): Modeste am 16.8.15. – VfB (12/6): Didavi am 16.8.15
  • Letzter Platzverweis: Köln (4): Sinkala am 14.8.05. – VfB (2): Dubajic am 17.9.93
  • Aktuelle Kölner Schützen gegen Stuttgart: Modeste (2), Osako (2), Zoller
  • VfB-Schützen gegen Köln: Gentner (4), Didavi, Großkreutz, Harnik

 

Hannover 96 – Darmstadt 98: Zwei Mal in Folge gewann Hannovers Trainer Thomas Schaaf in einem Heimspiel 5:0 gegen Darmstadt – als Spieler mit Werder Bremen 1983 und 1984 jeweils im DFB-Pokal. Weiteres gutes Omen für Schaafs Debüt: Als Trainer in Bremen und Frankfurt gewann er seine ersten Spiele, jeweils zu Hause und jeweils mit 1:0. Hannover dagegen schied in der zweiten Runde des laufenden Pokal-Wettbewerbs durch ein 1:2 bei den Lilien aus. Die Pflichtspielbilanz der Niedersachsen gegen Darmstadt ist mit 4:6 Siegen bei sieben Unentschieden negativ. Beim 2:2 im ersten Bundesligaduell der beiden Klubs punktete 96 durch ein Eigentor des Darmstädter Kapitäns Aytac Sulu, nachdem der mittlerweile abgewanderte Mevlut Erdinc einen Elfmeter vergeben hatte. Die Norddeutschen verloren fünf der letzten sechs Partien und feierten mit dem 4:0 gegen Aufsteiger Ingolstadt am 28. November ihren bislang letzten Sieg. Die Darmstädter verloren zwar die letzten drei Pflichtspiele, holten auswärts aber mehr Punkte als zu Hause (11:7). Auch den einzigen Sieg in den letzten acht Runden feierten sie auf des Gegners Platz (1:0 in Frankfurt am 6. Dezember). Neun Tore erzielten die Hessen in der ersten halben Stunde, acht davon auswärts, und in sieben von acht Gastspielen verbuchte der Aufsteiger das 1:0. – Hinrunde: 2:2

  • Letzte Elfmeter: Hannover (1/0): Erdinc am 15.8.15 (Mathenia hält). – Darmstadt: keiner
  • Aktuelle 96-Schützen gegen Darmstadt: Benschop
  • Darmstädter Schützen gegen Hannover: Heller (2), Rosenthal (2), Niemeyer, Rausch

 

Hertha BSC – FC Augsburg: 1:0 für Hertha durch ein Tor von Salomon Kalou – so endeten die letzten beiden Vergleiche der beiden Klubs, nachdem die Berliner keins der ersten fünf Bundesligaduelle gewonnen hatten und dabei vier Mal ohne Torerfolg geblieben waren. Die alte Dame gewann sechs der letzten sieben Pflichtspiele und verlor mit dem 1:4 gegen Gladbach am 31. Oktober nur ein Saison-Heimspiel. Mit 19 Punkten aus 14 Toren sind die Berliner das effektivste Heimteam nach Köln (13 Zähler mit sieben Treffern). In drei der letzten vier Aufgaben erzielte Vladimir Darida das 1:0 für die Herthaner, die noch kein Gegentor in der ersten Viertelstunde kassierten. Die Augsburger holten in den letzten fünf Runden mit insgesamt nur einem Gegentreffer 13 von 15 möglichen Punkten und gewannen die letzten drei Gastspiele zu Null. In keinem der letzten zehn Pflichtspiele gingen sie mit einem Rückstand in die Pause. In den Spielen der Schwaben wurde die Liga-Höchstzahl von zehn Elfmetern verhängt (je fünf für und gegen den FCA). – Hinrunde: 1:0

  • Die Duelle in Zahlen: Heimbilanz: 1 S, 2 U, 0 N – 3:2 Tore Gesamtbilanz: 2 S, 3 U, 2 N – 4:6 Tore
  • Letzter Heimsieg: 1:0 am 28.2.15. – Letzte Heimniederlage: Keine
  • Letzte Elfmeter: Hertha (1/1): Kalou am 15.8.15. – FCA (1/1): Verhaegh am 28.9.14
  • Letzter Platzverweis: Hertha (1): Beerens am 15.8.15. – FCA (2): Bobadilla am 15.8.15
  • Aktuelle Hertha-Schützen gegen Augsburg: Kalou (2), Schieber (2), Allagui,
  • Augsburger Schützen gegen Berlin: Callsen-Bracker (2), Esswein, Feulner, Trochowski, Verhaegh

 

1899 Hoffenheim – Bayer Leverkusen: Als Regionalligist feierten die Kraichgauer ihren bislang einzigen Heimsieg gegen Leverkusen: 3:2 am 2. Dezember 2003 im Achtelfinale des DFB-Pokals. In sieben Bundesligapartien vor heimischer Kulisse sprang für sie aber nur beim 2:2 am 27. Oktober 2010 ein Punkt heraus, den Gylfi Sigurdsson mit einem Elfmeter in der 90. Minute einfuhr. Weit besser sieht die Bilanz von Hoffenheims Trainer Huub Stevens aus, der nur eins seiner letzten acht Heimspiele gegen die Werkself verlor und die letzten beiden zu Null gewann. Unter der Regie des Niederländers verlor die TSG nur zwei von sieben Spielen, jeweils 0:1 in Berlin und Schalke. Dem steht aber auch nur ein Sieg beim 1:0 gegen Hannover am 12. Dezember gegenüber. Leverkusen unterlag in drei der letzten sieben Ligaspiele mit 1:2, gewann aber die letzten beiden Partien ohne Gegentor. Javier Hernandez erzielte sieben Treffer in den letzten fünf Pflichtspielen und war in sieben der letzten acht Ligapartien erfolgreich. In den letzten zwölf Runden blieb Bayer nur beim 0:0 in Hamburg am 17. Oktober ohne Torerfolg. – Hinrunde: 1:2

  • Die Duelle in Zahlen: Heimbilanz: 0 S, 1 U, 6 N – 5:15 Tore Gesamtbilanz: 1 S, 1 U, 13 N – 12:36 Tore
  • Letzter Heimsieg: keiner. – Letzte Heimniederlage: 0:1 am 17.12.14
  • Letzte Elfmeter: TSG (6/4): Salihovic am 23.3.14. – Bayer (2/1): Rolfes am 20.4.13 (Casteels hält)
  • Letzter Platzverweis: TSG (1): Polanski am 20.4.13. – Bayer: keiner
  • Aktuelle Hoffenheimer Schützen gegen Leverkusen: Kuranyi (8), Polanski (2), Volland, Zuber
  • Bayer-Schützen gegen Hoffenheim: Kießling (10), Bender, Brandt, Calhanoglu, Son

 

FC Ingolstadt – FSV Mainz 05 (alle Samstag, 15.30 Uhr): Bislang siegte immer der Gast, wenn sich die beiden Klubs in einem Pflichtspiel gegenüber standen. Das einzige Treffen in Ingolstadt entschied Aristide Bancé in der 85. Minute mit einem Kopfball zum 4:3. Anschließend gewannen die Mainzer vier der letzten fünf Saisonpartien und kehrten damit ins Oberhaus zurück. Die Rheinhessen blieben in sechs der letzten sieben Spiele ungeschlagen, in den letzten beiden aber auch ohne Tor. Wenn der FSV in seinen 19 Saison-Pflichtspielen ins Netz traf, war immer mindestens einer aus dem Angriffstrio Yoshinori Muto (elf Scorerpunkte), Younus Malli und Jairo Samperio (je neun) beteiligt. Malli und Muto erzielten zusammen 15 Treffer und damit vier mehr als das komplette Team der Ingolstädter, die neben dem harmlosesten Angriff aber auch die zweitbeste Abwehr der Liga stellen. Der Neuling gewann mit dem 3:1 gegen Darmstadt am 22. November nur eins der letzten neun Spiele und holte aus den letzten vier nur einen Punkt. In Halbzeit eins waren die Schanzer, die in zwölf von 17 Partien mit einem 0:0 in die Pause gingen, erst zwei Mal erfolgreich. – Hinrunde: 1:0

  • Aktuelle Mainzer Schützen gegen Ingolstadt: Keine
  • Ingolstadts Schützen gegen Mainz: Hinterseer, Kachunga, Pekhart

 

Borussia Mönchengladbach – Borussia Dortmund (Samstag, 18.30 Uhr): Lucas Barrios bescherte den Dortmundern mit seinem Tor zum 1:0 am 3. Oktober 2009 den einzigen Sieg aus den letzten neun Gastspielen am Niederrhein, in denen sie nie mehr als einen Treffer erzielten. Im Schnitt holte der BVB in Gladbach einen Punkt pro Spiel. Sein Trainer Thomas Tuchel verlor dort seine letzten drei Gastspiele (mit Mainz). Die Westfalen gewannen sieben der letzten neun Ligapartien, unterlagen aber auch in zwei der letzten drei Auswärtsauftritte. In Pierre-Emerick Aubameyang (18 Tore) und Henrich Mchitarjan (elf Assists), der in den letzten fünf Runden an mindestens einem Tor beteiligt war, stehen zwei Dortmunder unter den besten vier Scorern der Liga. Der BVB erzielte mit sieben die meisten Kopfballtore, Gladbach kassierte mit acht die meisten Kopfball-Gegentore. Mit Trainer André Schubert holten die Fohlen, die mit dem 0:5 in Leverkusen am 12. Dezember nur eins der letzten zwölf Spiele verloren, zu Hause 19 von 21 möglichen Punkten. Sie verbuchten aber mit 30 auch die drittmeisten Gegentore der Liga. Dortmund (70) und Gladbach (64) sind die Teams, in deren Spielen die meisten Tore fielen. Der BVB war mit 16 Gelben und keiner Roten Karte die fairste Elf der Hinrunde: – Hinrunde: 0:4

  • Die Duelle in Zahlen: Heimbilanz: 18 S, 16 U, 9 N – 85:56 Tore Gesamtbilanz: 29 S, 28 U, 30 N – 144:143 Tore
  • Letzter Heimsieg: 3:1 am 11.4.15. – Letzte Heimniederlage: 0:1 am 3.10.09
  • Letzte Elfmeter: Gladbach (12/9): Kruse am 5.10.13. – BVB (13/10): Götze am 24.2.13
  • Letzter Platzverweis: Gladbach (6): Nordveidt am 15.3.14 BVB (6): Hummels am 5.10.13
  • Aktuelle Borussen-Schützen gegen Dortmund: Raffael (4), Stindl (2), Johnson, Stranzl
  • BVB-Schützen gegen Gladbach: Reus (3), Mchitarjan (2), Ramos (2), Subotic (2), Aubameyang, Gündogan, Sahin

 

Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg (Sonntag, 15.30 Uhr): Der Grieche Theofanis Gekas traf doppelt, als die Eintracht mit einem 3:1 am 6. November 2010 den einzigen Sieg in den letzten neun Heimspielen gegen Wolfsburg feierte. Mit 1,08 Punkten weisen die Frankfurter gegen den VfL ihren schlechtesten Heim-Punkteschnitt auf. Zudem gewannen sie nur zwei der letzten 20 Duelle. Eintracht-Trainer Armin Veh wurde im Januar 2010 in Wolfsburg nach 19 Ligaspielen entlassen. Sein aktuelles Team gewann mit dem 2:1 gegen Bremen zum Hinrunden-Abschluss nur eine der letzten sechs Heimpartien und eins der letzten acht Pflichtspiele. Erst vier Mal in dieser Saison verbuchten die Hessen das 1:0 – drei Mal durch Alexander Meier, einmal durch ein Eigentor. Vizemeister Wolfsburg ist seit vier Runden sieglos und belegt in der Auswärtstabelle mit sechs Punkten aus acht Spielen Rang 17. Kein Klub schoss in der Fremde so wenig Tore wie die vier der Niedersachsen, die mit dem 1:0 in Darmstadt am 24. Oktober ihren einzigen Sieg auf des Gegners Platz feierten. VfL-Trainer Dieter Hecking verlor keins der letzten sechs Duelle mit Frankfurt, sein Kontrahent Veh unterlag in den letzten drei Treffen jeweils mit 1:2. – Hinrunde: 1:2

  • Die Duelle in Zahlen: Heimbilanz: 3 S, 5 U, 5 N – 20:19 Tore. – Gesamtbilanz: 4 S, 10 U, 13 N – 34:43 Tore
  • Letzter Heimsieg: 3:1 am 6.11.10. – Letzte Heimniederlage: 1:2 am 2.11.13
  • Letzter Elfmeter: Eintracht (5/4): Meier am 18.5.13. – VfL (3/2): Misimovic am 14.2.09
  • Letzter Platzverweis: Eintracht (1): Kyrgiakos am 19.8.06. – VfL (3): Hasebe am 18.5.13
  • Aktuelle Eintracht-Schützen gegen Wolfsburg: Meier (6), Flum (2), Reinartz (2), Aigner, Huszti
  • Wolfsburger Schützen gegen Frankfurt: Naldo (5), Arnold (2), Schürrle (2), Dost, Kruse, Schäfer

 

Schalke 04 – Werder Bremen (Sonntag, 17.30 Uhr): Nur drei Punkte ergatterten die Bremer in den letzten elf Duellen mit den Königsblauen, jeweils durch ein 1:1. Der vormalige Schalker Mesut Özil leitete am 1. Mai 2010 mit seinem Tor zum 1:0 (Endstand 2:0) den einzigen Werder-Sieg aus den letzten 13 Auftritten auf Schalke ein. Zwei der letzten drei Gastspiele in Gelsenkirchen verloren die Hanseaten nach einer 1:0-Halbzeitführung. Auch in den letzten beiden Saisonpartien schossen die Bremer das erste Tor, holten damit aber insgesamt nur einen Punkt. Sie sind seit fünf Runden sieglos, holten aber elf ihrer 15 Zähler auf gegnerischen Plätzen und erreichten durch ein 4:3 in Gladbach, das zuvor Schalke ausgeschaltet hatte, das Pokal-Viertelfinale. Die „Knappen“ verloren mit dem 1:2 in Augsburg am 13. Dezember nur eins der letzten sechs Pflichtspiele, in denen Eric-Maxim Choupo-Moting fünf Treffer erzielte. Ihre letzten beiden Heimspiele gewannen sie gegen den Tabellen-17. Hannover und den 18. Hoffenheim. Nun kommt mit der zweitschwächsten Abwehr der 16. Bremen, gegen den Schalkes Trainer André Breitenreiter in drei Spielen sieben Punkte und neun Tore bejubelte. Werder holte zehn von zwölf möglichen Punkten aus den bisherigen vier Sonntagspielen, sieben davon auswärts. – Hinrunde: 3:0

  • Die Duelle in Zahlen: Heimbilanz: 22 S, 12 U, 12 N – 70:54 Tore. – Gesamtbilanz: 35 S, 20 U, 38 N – 114:130 Tore
  • Letzter Heimsieg: 3:1 am 9.11.13. – Letzte Heimniederlage: 0:2 am 1.5.10
  • Letzte Elfmeter: S04 (5/4): Böhme am 17.9.00. – Werder (14/10): Pizarro am 5.5.12
  • Letzter Platzverweis: S04 (2): van Hoogdalem am 18.11.97. – Werder (2): Bargfrede am 20.11.10
  • Aktuelle Schalke-Schützen gegen Bremen: Choupo-Moting (4), Huntelaar (4), Neustädter (2), Aogo, Goretzka, Höwedes, Meyer, Riether
  • Werder-Schützen gegen Schalke: Kroos, Ujah

 

starter-bundesliga

 

Beitragsbild: GEPA Pictures