Kaiserslautern muss absteigen – Bochum und Bielefeld dürfen träumen

via Sky Sport Austria

Der Abstieg des 1. FC Kaiserslautern aus der 2. Bundesliga ist perfekt. Eine 2:3 (1:0)-Niederlage bei Arminia Bielefeld nach 2:0-Führung am drittletzten Spieltag besiegelte am Freitagabend den tiefsten Sturz in der langen Vereinsgeschichte des viermaligen deutschen Meisters. Bei vorerst acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist der Tabellenletzte nicht mehr zu retten.

Im zweiten Freitagsspiel gewann der VfL Bochum gegen Erzgebirge Aue 2:1 (1:1) und liegt zwei Runden vor Saisonende nach der neunten Partie ohne Niederlage wie Bielefeld nur noch zwei Punkte hinter dem Tabellendritten Holstein Kiel. Allerdings haben die Norddeutschen ein Spiel weniger bestritten.

Lautern vergibt 2:0-Führung gegen Bielefeld

In Bielefeld traf Sebastian Andersson (37./54.) doppelt für die Pfälzer. Fabian Klos (63.) verkürzte per Handelfmeter, Verursacher Benjamin Kessel sah die Rote Karte. In Überzahl glich Andreas Voglsammer (70.) für Bielefeld aus. Fabian Klos (90.+3) machte in der Nachspielzeit alles klar und schoss den FCK damit endgültig in Liga drei. Phillipp Mwene und Stipe Vucur spielten bei Kaiserslautern genauso durch wie Manuel Prietl bei Bielefeld. Konstantin Kerschbaumer wurde in der 68. Minute ausgewechselt.

Nach der Niederlage in Bochum spitzt sich der Abstiegskampf für Aue durch die dritte Pleite in Serie wieder zu. Zwei Punkte vor dem Abstiegs-Relegationsplatz kann der Tabellen-13. im Laufe des Wochenendes nach unten durchgereicht werden.

Vor 20.121 Zuschauern schloss Robbie Kruse keine drei Minuten nach Spielbeginn einen Bochumer Konter zur frühen Führung ab, in der 77. Minute erzielte er in Überzahl zudem den Siegtreffer, da die Auer die Partie nach der Roten Karte gegen Dennis Kempe (65., Notbremse) zu zehnt beenden mussten. Pascal Köpke hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt (16.). Kevin Stöger und Lukas Hinterseer (Bochum) sowie Dominik Wydra (Aue) kamen über die vollen 90 Minuten zum Einsatz.

Quelle: AFP/Beitragsbild: DPA