Fußball: 2. Bundesliga, 1. FC Kaiserslautern - Erzgebirge Aue, 7. Spieltag, am 19.09.2017 in Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) im Fritz-Walter-Stadion. Kaiserslauterns Trainer Norbert Meier steht am Spielfeldrand. (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) Foto: Uwe Anspach/dpa | Verwendung weltweit

Pleite gegen Aue: Kaiserslautern-Trainer Norbert Meier vor dem Aus

via Sky Sport Austria

Der 1. FC Kaiserslautern wartet auch nach dem siebten Spieltag in der zweiten Bundesliga weiter auf einen Sieg. Das Team von Trainer Norbert Meier verlor gegen Erzgebirge Aue mit 0:2 (0:1). Sören Bertram (30. und 48.) schnürte den Doppelpack. Die erneute Pleite könnte nun das Aus für den Coach des Tabellenletzten bedeuten.

Die Partie galt als “Endspiel” für den 58 Jahre alten Meier, der erst Anfang Januar bei den Pfälzern angeheuert und einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison unterschrieben hatte. Nachdem die Verantwortlichen im Sommer eine “sorgenfreie Spielzeit” als Ziel ausgegeben hatten, geriet der Coach in den vergangenen Wochen zunehmend unter Druck.

Für den zweimaligen DFB-Pokal-Sieger, der im kommenden Jahr das 20. Jubiläum seiner einmaligen Sensationsmeisterschaft als Aufsteiger feiert, geht es um die Existenz im Profifußball. Die 3. Liga ist für den chronisch klammen Verein wahrscheinlich nicht finanzierbar.

Ganz schwacher Auftritt das FCK

Vor lediglich 16.613 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion begannen die Gastgeber nervös. In der Offensive fehlte den verunsicherten Profis jegliche Kreativität. Beim Gegentreffer durch Bertram offenbarte auch die FCK-Abwehr große Schwächen. Dimitri Nasarow hätte die Führung der Sachsen sogar ausbauen können, traf aber nur den Pfosten (41.). Die Leistung der Pfälzer in der ersten Hälfte war unterirdisch, die Fans machten ihrem Unmut lautstark Luft.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs setzte Meier alles auf eine Karte. Der Coach brachte Gino Fechner und Stürmer Lukas Spalvis. Die Maßnahme hatte nicht den gewünschten Effeket, im Gegenteil: Bertram traf erneut für die Veilchen. Danach warf Lautern alles nach vorne, vor dem Tor war die Meier-Elf aber viel zu harmlos.