NUREMBERG, GERMANY - OCTOBER 06: Nikola Dovedan (R) of Nuremberg is challenged by Marvin Knoll of St. Pauli during the Second Bundesliga match between 1. FC Nuernberg and FC St. Pauli at Max-Morlock-Stadion on October 06, 2019 in Nuremberg, Germany. (Photo by Thomas Eisenhuth/Bongarts/Getty Images)

Remis gegen St. Pauli: Nürnberg verpasst Anschluss an Tabellenspitze

via Sky Sport Austria

Der 1. FC Nürnberg und der FC St. Pauli haben den Sprung in die Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Absteiger mussten sich am neunten Spieltag im Verfolgerduell mit einem 1:1 (0:1) begnügen und bleiben mit jeweils 13 Punkten hinter den Top Four in Lauerstellung.

Tabellenführer ist wieder der Hamburger SV nach einem 2:0 (0:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth vor dem punktgleichen VfB Stuttgart (beide 20), der zum Auftakt der Runde mit 1:2 (1:2) gegen Aufsteiger und Kellerkind SV Wehen Wiesbaden gepatzt hatte. Arminia Bielefeld, das zum Abschluss des Spieltags am Montag (20.30 Uhr/Sky) beim Aufsteiger VfL Osnabrück gastiert, und  Erzgebirge Aue folgen mit je 15 Zählern.

Seinen ersten Saisonsieg feierte der VfL Bochum mit 3:2 (2:1) beim 1. FC Heidenheim. Die Mannschaft von Trainer Thomas Reis, der nach drei Unentschieden unter seiner Regie im dritten Anlauf den ersten Dreier feierte, gab die Rote Laterne des Tabellenletzten wieder an Wehen-Wiesbaden ab. Die Bochumer weisen auf dem 15. Platz ebenso acht Zähler auf wie der Vorletzte SV Darmstadt 98 und Holstein Kiel. Die Störche rutschen nach dem 1:2 (1:1) im dritten Sonntagsspiel gegen Jahn Regensburg auf den Relegationsrang 16 ab.

Umstrittener Führungstreffer brachte St. Pauli voran

Ein umstrittenes Tor sorgte in Nürnberg für die Führung der Hamburger durch Viktor Gyökeres (24.), dessen Treffer erst nach Videobeweis anerkannt wurde. Der Schiedsrichterassistent hatte zuvor fälschlicherweise eine Abseitsstellung des Vorlagengeber Sebastian Ohlsson angezeigt, was zu einer Überprüfung des Szene führte. FCN-Kapitän Hanno Behrens gelang in der 51. Minute der verdiente Ausgleich für die Franken, die in der Folge aber noch einige gefährliche Situationen überstehen mussten. Bei der Elf von Damir Canadi wirkten Lukas Jäger und Georg Margreitter über die gesamte Spieldauer mit, Nikola Dovedan wurde in der 84. Minute ausgewechselt.

In Heidenheim brachten Simon Zoller (7.) und Danny Blum (14.) die Bochumer mit 2:0 in Front, Robert Leipertz (23.) verkürzte vor der Pause für die Gäste, die zuvor vier Spiele in Folge ungeschlagen waren. Kurz nach Wiederbeginn stellte Silvere Ganvoula (49.) den alten Abstand wieder her. Stefan Schimmer gelang nur noch der erneute Anschlusstreffer (90.+3).

Kiel ging durch Makana Baku (16.) in Führung, Jann George (30.) und Andreas Albers (87.) drehten das Spiel aber noch für den Jahn.

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(SID).

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