HEIDENHEIM, GERMANY - AUGUST 04: Daniel Didavi of VfB Stuttgart and Sebastian Griesbeck of FC Heidenheim battle for the ball during the Second Bundesliga match between 1. FC Heidenheim 1846 and VfB Stuttgart at Voith-Arena on August 4, 2019 in Heidenheim, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

Remis in Heidenheim: Stuttgart gibt 2:0-Führung aus der Hand

via Sky Sport Austria

Erzgebirge Aue hat den Ausrutscher von Topfavorit VfB Stuttgart genutzt und in der 2. Fußball-Bundesliga den zweiten Tabellenplatz übernommen.

Ohne Trainer Daniel Meyer, der aus persönlichen Gründen fehlte, gewann Aue gegen Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden 3:2 (2:1) und zog damit nach Punkten mit Spitzenreiter Karlsruher SC gleich. Der Aufsteiger hatte am Samstag beim 4:2 gegen Dynamo Dresden seinen zweiten Saisonsieg gefeiert und hat ebenso wie Aue sechs Punkte auf dem Konto.

Hannover weiter ohne Sieg

Auch Darmstadt 98 blieb durch ein 2:0 (1:0) gegen Holstein Kiel ungeschlagen und nistete sich im Verfolgerfeld ein. Mathias Honsak wurde bei den Norddeutschen in der 62. Minute eingewechselt. Der VfB Stuttgart hatte sich zuvor im Schwaben-Derby beim 1. FC Heidenheim nach einer 2:0-Führung mit einem 2:2 (0:0) begnügen müssen und dadurch erstmals nach dem gelungenen Saisonauftakt gegen Mitabsteiger Hannover 96 (2:1) Federn gelassen.

Aue fixiert zweiten Saisonsieg

Für Aue machten Florian Krüger (19.), Dimitrij Nazarov (35.) und Tom Baumgart (82.) den zweiten Saisonsieg perfekt. Phillip Tietz (43.) und Max Dittgen (89.) trafen für die Hessen, die punktlos einen Abstiegsplatz belegen. Für Darmstadt erzielten Tim Skarke (11.) und Serdar Dursun (64., Foulelfmeter) die Treffer. Philipp Zulechner wirkte beim Erfolg seines Vereins ab der 61. Minute mit.

In Heidenheim hatten Hamadi Al Ghaddioui (52.) und Ex-Nationalspieler Holger Badstuber (57.) für eine vermeintlich klare Führung der Stuttgarter gesorgt. Robert Leipertz (78.) sowie ein Eigentor von VfB-Kapitän Marc Oliver Kempf (84.) machten den Gästen dann noch einen Strich durch die Rechnung. Stuttgarts Mateo Klimowicz traf in der Nachspielzeit den Pfosten.

Am Montag (20.30 Uhr/Sky) empfängt Bundesligaabsteiger 1. FC Nürnberg den Hamburger SV zum Topspiel der zweite Runde.

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(SID).

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