STUTTGART, GERMANY - SEPTEMBER 16: Dennis Aogo of Stuttgart (3, 2nd right) and player of Stuttgart celebrate the goal of Chadrac Akolo of Stuttgart (not seen) during the Bundesliga match between VfB Stuttgart and VfL Wolfsburg at Mercedes-Benz Arena on September 16, 2017 in Stuttgart, Germany. (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

VfB mit zweitem Heim-Sieg gegen schwache Wölfe – Sorge um Gentner

via Sky Bundesliga HD

Stuttgart (SID) – Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart bleibt zu Hause eine Macht. Der fünfmalige deutsche Meister gewann beim 1:0 (1:0) gegen einen schwachen VfL Wolfsburg auch sein zweites Heimspiel und ist vor eigenem Publikum saisonübergreifend in elf Begegnungen unbesiegt. Neuzugang Chadrac Akolo sicherte den Dreier mit seinem zweiten Saisontor (42.). Überschattet wurde der VfB-Sieg allerdings vom Zusammenprall von Christian Gentner und VfL-Keeper Koen Casteels in der Schlussphase, bei dem sich Gentner womöglich schwer verletzte.

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“Wir brauchen keinen Plan B”, hatte VfL-Coach Andries Joncker vor dem Spiel über den Ausfall von Kapitän und Torjäger Mario Gomez gesagt. Sollte heißen: Dann stürmt halt ein anderer im 3-5-2-System neben Divock Origi. Nun, so einfach war es dann doch nicht. Gomez-Ersatz Landry Dimata hatte kaum Szenen, auch Origi fiel nicht groß auf.

Schwache Wölfe in Stuttgart

Das lag vor allem daran, dass Spielmacher Daniel Didavi an alter Wirkungsstätte vor 50.500 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena keinen guten Tag erwischt hatte. Überhaupt gelang es den Gästen nicht, im Mittelfeld die Kontrolle an sich zu reißen. Ganz anders der VfB: Angetrieben von Gentner und Santiago Ascacibar sowie dem auffälligen Anastasios Donis über links kamen die Schwaben immer wieder an den Gästestrafraum.

Wolfsburgs Dreierkette verteidigte dort zunächst mit Glück und Geschick. Als Donis sie doch einmal überwunden hatte, rettete der Pfosten (13.). Nach einer weiteren scharfen Hereingabe von Donis war aber kurz vor der Pause Akolo zur Stelle und verwertete im zweiten Versuch zur Stuttgarter Führung.

Auch in der zweiten Hälfte keine Besserung

Gomez betrachtete die teilweise betrübliche Vorstellung seiner Kollegen nägelkauend auf der Tribüne. Dass der VfB auf Ex-Nationalspieler Holger Badstuber (Adduktoren) verzichten musste, machte sich auch in der zweiten Halbzeit nicht bemerkbar – so wenig Druck machte Wolfsburg.

Immerhin gelang es Jonker, mit der Hereinnahme des routinierten Paul Verhaegh (46.) für William die rechte Abwehrseite abzudichten. Der VfB gönnte sich allerdings bis Mitte der zweiten Halbzeit auch eine sehr passive Phase. Paul-Georges N’tep, der nach einer guten Stunde den harmlosen Dimata im Angriff ablöste, sollte das zugunsten der Wölfe nutzen. Doch das Offensivspiel des VfL blieb Stückwerk.

Böse Attacke an Christian Gentner

Auf der anderen Seite vergab Akolo das mögliche 2:0: Zunächst scheiterte er am gut reagierenden Casteels im Wolfsburger Tor (74.), kurz darauf verzog der Kongolese freistehend (75.). Das Stadion hielt bei der Kollision zwischen Casteels und Gentner den Atem an. Das Knie des herausstürmenden Belgiers traf den Stuttgarter am Kopf. Ein Elfmeter wurde verwehrt, Gentner musste mit einer Trage vom Platz transportiert werden. Weil der VfB schon dreimal gewechselt hatte, mussten die Hausherren die letzten Minuten in Unterzahl absolvieren.

Beitragsbild: Gettyimages

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