LONDON, ENGLAND - JULY 04:  Roger Federer of Switzerland acknowledges the crowd as he walks onto court prior to the during the Gentlemen's Singles first round match against Alexandr Dolgopolov of Ukraine on day two of the Wimbledon Lawn Tennis Championships at the All England Lawn Tennis and Croquet Club on July 4, 2017 in London, England.  (Photo by Michael Steele/Getty Images)

Das war Tag zwei in Wimbledon

via Sky Sport Austria

Österreich durfte am zweiten Tag des  Tennis-Grand-Slam in Wimbledon gleich zwei Mal jubeln: Sowohl Dominik Thiem als auch Sebastian Ofner durften sich über Siege bei ihren Auftaktpartien freuen. Vor allem der 6:2, 6:3 und 6:2-Sieg von Ofner über Thomaz Bellucci war nicht nur überraschend, sondern auch noch sensationell eindeutig.

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APA – Roger Federer und Novak Djokovic haben am Dienstag jeweils nach Aufgaben ihrer Gegner die zweite Runde erreicht und nur Kurzarbeit geleistet. Der Schweizer Federer überholte mit seinem 85. Sieg bei dem Rasen-Turnier in London den Amerikaner Jimmy Connors, der 84 Matches in Wimbledon gewonnen hat, und ist alleinige Nummer eins.

Federer führte beim dritten Grand-Slam-Turnier der Saison gegen Alexander Dolgopolow 6:3,3:0, als der Ukrainer wegen einer Knöchelblessur nicht mehr weiterspielen konnte. “Es gab Gerüchte, dass er nicht ganz fit ist. Ich spielte offensiv und zog mein Spiel durch”, sagte Federer, der in der zweiten Runde am Donnerstag erstmals auf den Serben Dusan Lajovic (ATP 79) trifft.

Da bereits die Partie zwischen dem Serben Djokovic und Martin Klizan einen ähnlichen Verlauf genommen hatte – der slowakische Außenseiter gab ebenfalls zu Beginn des zweiten Satzes beim Stand von 3:6,0:2 auf – kamen die Zuschauer auf dem Centre Court am Dienstag nur für kurze Dauer in den Genuss von Weltklasse-Tennis der Herren.

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Den Auftakt am Centre Court hatte die deutsche Weltranglistenerste Angelique Kerber gemacht. Fünf Wochen nach ihrem enttäuschenden Erstrunden-Aus bei den French Open besiegte sie die Qualifikantin Irina Falconi aus den USA mit 6:4,6:4 und zog nach 87 Minuten in die zweite Runde ein. “Ich bin froh, dass ich es so gemeistert habe”, meinte sie. Karolina Pliskova (CZE-3) setze sich gegen Jewgenija Rodina (RUS) 6:1,6:4 durch.

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