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Dein Verein Digital – FC Red Bull Salzburg – Folge #1

via Sky Sport Austria
INTERVIEW: Zlatko Junzovic im Gespräch mit Dein Verein-Moderator Michael Ganhör (geführt am 03.04.)
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Meister in der Coronakrise: Reiseverbot, Heimtraining, Gehaltsverzicht

Salzburg – Die Sportstättensperre der Regierung sorgte auch bei Serienmeister Red Bull Salzburg für ein abruptes Ende des Mannschaftstrainings im Trainingszentrum Taxham. Seit Mitte März und dem Ende des Grunddurchganges heißt es auch für die Spieler des Tabellenzweiten „Home-Office“.

GPS-Überwachung für Kraft- und Laufeinheiten

Das bedeutet in der Praxis: Jeder bekommt von Athletik-Trainer Sebastian Kirchner extra auf ihn abgestimmte Übungen übermittelt, die sich in erster Linie in Kraft- und Laufeinheiten aufteilen.

„Wir haben gute Möglichkeiten. Jeder hat Trainingsutensilien und eine Pulsuhr mit nach Hause bekommen“, sagt Kirchner, der auf die bei Fußballern typischen Anfälligkeiten im Hüft- und Oberschenkelbereich verweist und diesen mit speziellem Stabilisations- und Kräftigungstraining begegnet. Dazu gibt es Intervall-Läufe.

GPS-Uhren sorgen dafür, dass die Durchführung überwacht und die Daten online übermittelt werden. Zwecks Auflockerung und Gemeinschaftsgefühl gibt es seit geraumer Zeit mittels Video-App die Möglichkeit, sich Vormittags beim Krafttraining virtuell zusammenzuschalten, um das anstrengende Programm gemeinsam abzuspulen. In Salzburg hofft man auch, dass demnächst zumindest Trainings in Kleingruppen auf dem Platz möglich werden.

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Keine Reisen – kein Corona

Sämtliche Spieler wurden außerdem vom Verein angehalten, keine Reisetätigkeiten zu unternehmen und in Salzburg zu bleiben. So wollte man bei den vielen ausländischen Spielern auf eventuelle Probleme in Sachen Rück- und Einreise vorbauen.

Trainer Jesse Marsch, selbst als US-Amerikaner fern der Heimat, hat sich speziell den jungen Legionären, die sich weit weg von der Familie um deren Gesundheit Sorgen machen, mittels Telefonaten angenommen.

Vom Corona-Virus selbst blieben die Salzburger Spieler und Betreuer bislang verschont.

Alle Verletzten wieder fit

Dafür sind all jene Spieler, die an unterschiedlich schweren Muskelverletzungen laboriert haben, mittlerweile wieder fit. Das betrifft mit Hee-Chan Hwang, Zlatko Junuzovic, Rasmus Kristensen, Sekou Koita und Jungstar Karim Adeyemi namhafte Spieler. Ein großes Plus, sollte die Saison zu Ende gespielt werden können.

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Quelle: Red Bull Salzburg

Keine Kurzarbeit, aber Gehaltsverzicht

Das Thema Kurzarbeit wurde intern behandelt, aufgrund der tollen finanziellen Situation mit den Einnahmen aus Champions League und lukrativen Transfers aber darauf verzichtet. Die Vereinsmitarbeiter wurden auf „Teleworking“ umgestellt.

Alle Spieler inklusive Betreuerstab haben sich darauf verständigt, auf einen Teil des Gehaltes zu verzichten. Für den daraus resultierenden, monatlichen sechsstelligen Betrag, wurde eigens ein Fonds eingerichtet. Die Mittel gehen an Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen im Umfeld des Vereins, die durch Corona in finanzielle Notlage geraten sind. Stephan Reiter, der kaufmännische Leiter des Vereins, betont: „Das zeigt Verantwortungsbewusstsein.“

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