Dein Verein Digital – FK Austria Wien – Folge #1

via Sky Sport Austria

Die Wiener Austria und die Meistergruppe

Der Kampf um die Meistergruppe war lange Zeit das Thema bei den Violetten. Mit dem Abschluss der 21. Runde Anfang März und dem 1:1 gegen Sturm Graz war dieses Thema für diese Saison erledigt. Der Plan ab diesem Zeitpunkt war klar, voller Angriff in der Qualifikationsgruppe. Das folgende 0:0 gegen den SKN St.Pölten war sicher nicht das gewünschte Ergebnis und dann folgte die Ligapause auf Grund von Corona.

once-upon-a-time-in-hollywood

INTERVIEW: Christoph Monschein im Gespräch mit Dein Verein-Moderatorin Lisa Insam (geführt am 10.04.).

Video enthält Produktplatzierungen

Die Austria in Zeiten von Corona
Die wirtschaftliche Situation der Wiener Austria ist ja bekanntlich angespannt, viel Spielraum ist nicht vorhanden. Vorstandsvorsitzender Markus Kraetschmer erläuterte die wirtschaftliche Situation vor kurzem so: „Die Ungewissheit ist überall groß. Eine Situation wie jetzt ist existenzbedrohend, da wir alle in einem sehr dunklen Teich fischen“, so der Wirtschaftsexperte und ergänzt: „Niemand weiß, in welcher Form und wann es weitergeht.“

PODCAST: Markus Kraetschmer, Stephan Reiter, Thomas Tebbich und Christoph Längle über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf den österreichischen Fußball

Für die Austria war es ein wichtiger Schritt, das Modell Kurzarbeit anzunehmen und umzusetzen. Kraetschmer dazu:„Wir sind auch in der Pflicht, die Liquidität zu sichern und haben mit dem Mittel der Kurzarbeit auch schon lange die entsprechenden Maßnahmen ergriffen, die uns der Staat und die Institutionen gegeben haben.“

In einer Situation, in der die Planungen für die kommenden Aufgaben schon unter normalen Umständen schwierig wären, ist die Herausforderung rund um Corona für die Austria ungleich größer geworden. Dieser Umstand ist allerdings auf Grund der aktuellen Situation auch ein wenig in den Hintergrund gerückt, denn die Gesundheit der Menschen steht nun im gesellschaftlichen Mittelpunkt.

Sport-Vorstand Peter Stöger: „Bis vor Kurzem war es nicht vorstellbar, dass nahezu alle Mitarbeiter in Richtung der Kurzarbeit gehen müssen. Aber ich möchte nochmals betonen, dass es ganz wichtig ist, dass wir uns an gewisse Regeln halten. So wie jeder beim Verlassen der Wohnung oder des Hauses, ist es unsere Pflicht, gewissenhaft mit unseren Mitarbeitern – unserem wertvollsten Gut – umzugehen. Deswegen war die schnelle Umsetzung der Kurzarbeit unser vorrangigstes Ziel. Wie wir das als Gruppe gemeinsam geschafft haben, ringt mir höchsten Respekt ab.“

pets-2

ZUM LACHEN: Florian Klein und Michael Madl in “Wer weiß mehr…?”

Video enthält Produktplatzierungen

Auch die Fans der Wiener Austria haben die Möglichkeit, den Verein ein wenig zu unterstützen. Ob Cheeseburger, Kaffee oder Bier – am virtuellen Fan-Buffet kann derzeit ganz ohne Gewichtszunahme konsumiert werden. Die Austrianer haben in den ersten 48 Stunden dieses Onlineangebots ordentlich zugeschlagen: 35 Kaffees, 36 Burger, 101 Käsekrainer und 284 virtuelle Biere wurden geordert. Sollte die Bundesliga vor dem 30. Juni 2020 forgesetzt werden können, so kann man seine Bestellbestätigung am ersten öffentlichen Heimspiel-Tag im Fanshop gegen einen Kiosk-Gutschein einlösen.

Abteilung Kampfmannschaft

Wie für jede andere Mannschaft in Österreich, heißt es aktuell für die Profis der Wiener Austria „fit mach mit“, aber zu Hause. Fitnesscoach Marco Angeler hat ein Heimprogramm entworfen, das sogar Cheftrainer Christian Ilzer teilweise durchführt („Ich möchte am eigenen Körper spüren, wie sich das Heimprogramm anfühlt“). Im Austausch mit dem Trainerteam wird versucht, den Spielern konkrete Tagesziele und eine Struktur zu geben. Natürlich kann das aktuelle Programm kein Mannschafts- oder Kleingruppentraining ersetzen, deshalb brennen Christian Ilzer und sein Team schon auf den Tag, an dem die Freigabe für eine Arbeit auf dem Platz erfolgt: „Wenn es wieder losgehen sollte, dann braucht man aber davor schon auch ein Mannschaftstraining – denn wir müssen gewährleisten, dass sich die Spieler nicht verletzen. Wir werden flexibel sein und uns auf die Situation einstellen. Am Ende wollen wir alle diese Saison sportlich zu Ende spielen.“

Auch die Option Geisterspiele ist für den Trainer der Wiener Austria eine Maßnahme, mit der er sich inzwischen anfreunden kann, wie er auf der Vereinshomepage berichtet: „Ich persönlich hätte mich am Anfang gar nicht mit Geisterspielen anfreunden können, weil das Stadionflair einzigartig ist und man von der euphorisierenden Stimmung, die ein Fußballspiel begleitet, lebt. Jetzt muss man sagen: wir müssen wieder in die Medienwelt zurück, unsere Spiele müssen wieder im Fernsehen gezeigt werden, denn dadurch kommt unsere ganze Ernährungskette wieder in Schwung.”

GOLDENE ZEITEN: Die Meisterfeier der Austria 2006 im “Rückpass”

Video enthält Produktplatzierungen

Das mieseste Gras der Liga
Die alljährliche Umfrage der Vereinigung der Fußballer zur Qualität des Rasens in Österreichs Bundesligastadien hat die Austria als Schlusslicht ausgewiesen. Laut dem Verein ist es kein Geheimnis, dass der Rasen in der Generali-Arena heuer kein feiner Teppich war. Als Mitgrund dafür wird ein Pilz angeführt, den man sich im Spätsommer eingefangen hat.
Sport-Vorstand Peter Stöger: „Wir sind uns bewusst, dass unser Platz in den vergangenen Monaten in einem sehr schlechten Zustand war. Der Schaden war vor allem durch einen Pilzbefall entstanden und machte eigentlich einen kompletten Austausch des Bodens notwendig. Mit der Doppelbelastung durch unsere beiden Profiteams war das aber schwierig umzusetzen. Es wurden dennoch unzählige Regenerationsmaßnahmen eingeleitet, leider haben sich unsere Hoffnungen nie erfüllt. Wir haben schon alle Vorkehrungen für einen Tausch getroffen, werden in der Corona-Pause jetzt aber alles daran setzen und die komplette Palette ausschöpfen, um wieder einen Rasen in top Zustand zu haben.“

TORPARADE: Die schönsten Austria-Tore der Saison

Video enthält Produktplatzierungen
kombi-sky-startseite