VIENNA,AUSTRIA,24.NOV.19 - SOCCER - tipico Bundesliga, SK Rapid Wien vs SK Sturm Graz. Image shows the rejoicing of Taxiarchis Fountas, Christopher Dibon and Kelvin Arase (Rapid). Keywords: Wien Energie. Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Dibon über Fountas: “Ich bin einer, der ihm auf die Finger klopft, wenn mir etwas nicht passt”

via Sky Sport Austria

Christopher Dibon war am Montag bei “Dein Verein -Double Check” zu Gast. Der Rapid-Verteidiger sprach in der Sendung u.a. über seinen Teamkollegen Taxiarchis Fountas. Außerdem gab Dibon ein Update über seinen aktuellen Gesundheitszustand und seinen Weg zurück in die Kampfmannschaft.

Christopher Dibon (SK Rapid Wien):

…über Taxi Fountas: „Der Trainer hat letzte Woche ganz viel über Taxi gesagt. Er hat immer wieder gesagt, dass er ein schwieriger Typ ist, aber ich komme mit Taxi sehr gut aus. Ich bin einer, der ihm auf die Finger klopft, wenn mir etwas nicht passt. Ich vergleiche das immer mit kleinen Hunden, die bellen am lautesten und Taxi ist auch einer, der immer seinen Mund offen hat. Da finde ich es auch richtig, wenn es einen Spieler gibt, der es sagt, wenn ihm das nicht passt. Das hat sich über die letzten Monate nicht verändert. Hin und wieder muss man ihn ein bisschen zügeln, aber man sollte das Thema auch nicht zu groß machen. Taxi ist ein brutal guter Spieler, wenn er mit seinem Kopf am Feld ist und Gas gibt. Wenn er irgendwo umherschwebt mit seinen Gedanken, dann schaut das nicht so gut aus, aber ich glaube, in den letzten Spielen war er immer fleißig unterwegs. Ich bin froh, dass Taxi bei uns ist und ich hoffe, das bleibt auch so.“

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…über die Kommunikation mit Taxi Fountas: „In der Kabine wird mit Händen und Füßen geredet. Da wird Englisch, Deutsch geredet und man kennt von ihm ein paar Ausdrücke, Schimpfwörter meistens, die man auch loswird. So kommt man in einer Mannschaft zurecht. Aber ich verstehe, dass es für ihn schwierig ist, wenn er vor einer Kamera steht und dann kommen deutsche Wörter, die er nicht gut versteht und dann wirkt das vielleicht ein bisschen komisch, wenn er antworten gibt und deswegen macht er das nicht so gerne. Aber ich bin drauf und dran, dass sein Deutsch besser wird.“

…über seinen aktuellen Gesundheitszustand und seinen Weg zurück in die Kampfmannschaft: „Es war schon in der Vorbereitung so, dass es gut gelaufen ist, ich alle Trainingseinheiten mitgemacht habe und auch in den Testspielen die eine oder andere Minute bekommen habe. Es waren jetzt sehr viele Spiele bei uns und das Training ist dementsprechend weniger, weil es brutal um die Regeneration geht, deswegen war letzte Woche der Schritt von mir, wo ich mit dem Trainer gesprochen habe, dass ich wieder einen Trainingsrhythmus haben möchte, wo ich unter der Woche intensiv trainieren und auch Matchpraxis sammeln kann. Darum mache ich jetzt das Spiel bei der zweiten Mannschaft. Ich glaube, dass das im Moment das Richtige ist für mich persönlich. Es ist lang genug her, dass ich ein Pflichtspiel gespielt habe und bin froh, dass das körperlich gut funktioniert hat. Ich bin lange genug Profi, um zu wissen, was mir noch fehlt und dass das noch nicht die 100 Prozent sind. Es ist immer ganz schwierig zu sagen, wie viel es genau ist. Man merkt, bei uns in der Liga und international, da ist Qualität da und da kann ich es mir nicht leisten, nur bei 90 Prozent zu sein.“

“Dein Verein – Double Check” – Runde 4 – die ganze Sendung zum NACHSEHEN

Bild: GEPA