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Eishockey

Aktuelle Beiträge

Augsburg, Deutschland, 15.01.2017, Deutsche Eishockey Liga 38.Spieltag, Augsburger Panther - Adler Mannheim, Assistantcoach Steve Walker (MAN) ( DeFodi507

Augsburg Germany 15 01 2017 German Ice hockey League 38 Matchday Augsburg Panther Adler Mannheim Assistant Coach Steve Walker man DeFodi507

Kanadier Walker neuer Cheftrainer von Vizemeister KAC

via Sky Sport Austria

Klagenfurt (APA) – Der KAC hat Steve Walker als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 44-jährige Kanadier folgt beim österreichischen Eishockey-Vizemeister auf Mike Pellegrims, der zum deutschen Spitzenclub Düsseldorfer EG gewechselt ist.

Walker spielte als Stürmer von 2000 bis 2011 bei den Eisbären Berlin und gewann mit dem Hauptstadtclub fünfmal die deutsche Meisterschaft. Nach seinem Karriereende startete er die Trainerlaufbahn in seiner Heimat, ehe er 2015 als Co-Trainer der Adler Mannheim nach Deutschland zurückkehrte. “Steve Walker war als Spieler eine herausragende Persönlichkeit im europäischen Eishockey, ihn zeichneten stets Führungsqualität, Siegermentalität und Einsatz aus”, erklärte KAC-Sportdirektor Dieter Kalt.

EC Red Bull Salzburg holt US-Verteidiger Generous

via Sky Sport Austria

Salzburg/Dornbirn/Klagenfurt (APA) – Verteidiger Matt Generous verstärkt künftig die Defensive von Red Bull Salzburg. Der 32-jährige US-Amerikaner, der zuletzt sechs Jahre in Finnlands Top-Liga spielte und in dieser insgesamt 372 Spiele absolvierte, wurde am Dienstag von den “Bullen” als erster Neuzugang für die kommende Saison bekanntgegeben. Generous’ erklärtes Ziel ist der Meistertitel mit Salzburg.

 

Der Kärntner Thomas Vallant hat sich indes zu einem Wechsel vom Vizemeister KAC nach Dornbirn entschieden. Damit ist der 21-jährige Verteidiger der erste Neuzugang der Bulldogs aus dem “Ländle”.

Bild: Getty Images

NHL: Nashville Predators eliminiern Anaheim Ducks und ziehen ins Finale ein

via Sky Sport Austria

(SID) – Die Anaheim Ducks haben das Finale in den Play-offs der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL verpasst. Das Team aus Kalifornien unterlag den Nashville Predators 3:6 und verlor die best-of-seven-Serie mit 2:4. Die Predators stehen zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte im Finale um den Stanley Cup.

In den Endspielen könnten die Predators auf Titelverteidiger Pittsburgh Penguins treffen. Das Team um Superstar Sidney Crosby führt in der Serie 3:2 gegen die Ottawa Senators und kann mit einem Heimsieg in der Nacht zu Mittwoch (02.00 Uhr) die Halbfinalserie gewinnen.

Ein Dreierpack des Kanadiers Colton Sissons sicherte Nashville den Finaleinzug. Anaheim hatte zwischenzeitlich zum 3:3 ausgeglichen.

Bild: Getty Images

EBEL: Graz 99ers komplettieren mit Buzzeo ihren Kader

via Sky Sport Austria

Graz (APA) – Die Graz 99ers haben den kanadischen Stürmer Justin Buzzeo unter Vertrag genommen und damit ihre Kaderplanungen für die kommende Saison der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) abgeschlossen. Der 27-jährige Buzzeo kommt von den Atlanta Gladiators aus der ECHL. Coach Doug Mason wird mit neun Legionären (ein Torhüter, zwei Verteidiger, sechs Stürmer) in die Saison gehen. Beitragsbild: Screenshot Facebook Graz 99ers EISHOCKEY: NEUE EBEL-SAISON STARTET AM 8. SEPTEMBER
GEPA-0301092203 - SAN JOSE,KALIFORNIEN,USA,03.JAN.09 - SPORT DIVERS, EISHOCKEY - NHL, National Hockey League. San Jose Sharks vs New York Islanders. Bild zeigt Thomas Poeck (Islanders). Foto: GEPA pictures/ US Presswire/ Kyle Terada - Achtung - Nutzungsrechte nur fuer oesterreichische Kunden - Nutzungsrechte nur fuer redaktionelle Nutzung - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY - FOR EDITORIAL USE ONLY

Thomas Pöck beendet Karriere

via Sky Sport Austria

Klagenfurt/Boston (APA) – Thomas Pöck beendet seine Karriere als Spieler und wird Cheftrainer der Frauenmannschaft Boston Pride. “Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, einen Schlussstrich zu ziehen”, gab der Klagenfurter in der “Kleinen Zeitung” bekannt. Pöck ist der bisher einzige österreichische Verteidiger, der es in die National Hockey League (NHL) geschafft hat.

Pöck hat zwischen 2004 und 2009 für die New York Rangers und die New York Islanders 122 NHL-Spiele absolviert. “Nicht viele hatten so ein Glück wie ich”, erklärte der Kärntner, der auch in Schweden, der Schweiz und bei seinem Stammclub KAC gespielt hat. In der vergangenen Saison verteidigte der dreifache Familienvater für die Graz 99ers, nun zieht es ihn mit seiner Familie zurück in die USA in die Nähe von Boston, woher seine Frau kommt.

Pöck bleibt dem Eishockey aber erhalten. Der 35-Jährige wird Cheftrainer von Boston Pride, einem Club der NWHL, dem weiblichen Pendant zur NHL.

Artikelbild: GEPA

Schweden holt sich zehnten Eishockey-Weltmeistertitel

via Sky Sport Austria

(SID) – Dank Startorhüter Henrik Lundqvist hat Schwedens Eishockey-Auswahl Olympiasieger Kanada vom WM-Thron gestoßen und ihren zehnten Weltmeistertitel gewonnen. Die prominent besetzten Tre Kronor besiegten im Finale von Köln den lange überlegenen Titelverteidiger mit 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen, der Goalie der New York Rangers war mit zahlreichen Glanzparaden der Matchwinner. Die Schweden nahmen damit erfolgreich Revanche für die 0:3-Endspielniederlage bei den Olympischen Spielen in Sotschi.

Kanada verpasst Titel-Hattrick

Die Ahornblätter verpassten ohne ihre Superstars nach den Erfolgen in den vergangenen beiden Jahren den WM-Hattrick und ihren insgesamt 27. Titel, mit dem sie mit Rekordweltmeister Russland gleichgezogen wären. Sidney Crosby, Kapitän beim Olympia-Triumph 2014 und beim Erfolg im World Cup im vergangenen September, spielte zeitgleich mit Stanley-Cup-Sieger Pittsburgh Penguins im NHL-Halbfinale.

Die großen Namen fehlten im Team Canada, das in der Vorrunde noch gegen die Schweiz verloren hatte, in den K.o.-Spielen aber zu starker Form auflief. Ein kurioses Unterzahltor von Verteidiger Victor Hedman (40.), bei dem der Puck Torhüter Calvin Pickard durch die Beine sprang, und der entscheidende Treffer von Nicklas Bäckström im Penaltyschießen besiegelten vor 17.363 Zuschauern jedoch die Niederlage.

Die Schweden waren mit Lundqvist, Jungstar William Nylander und Mittelstürmer  Bäckström so prominent wie seit Jahren nicht besetzt. Ryan O’Reilly traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich (42.) für die Kanadier.

In einem Finale mit Hochgeschwindigkeits-Eishockey hatte Kanada vor den Augen des IOC-Präsidenten Thomas Bach im ersten Drittel die besseren Torchancen, konnte Lundqvist aber nicht überwinden. Mark Scheifele hatte Pech mit einem Pfostenschuss. Genauso erging es zu Beginn des zweiten Durchgangs Jeff Skinner. Schweden wurde stärker, ging aber glücklich in Führung. Nach dem Ausgleich sank das Niveau etwas, beide Teams warteten auf Fehler des Gegners.

Russland gewinnt Spiel um Bronze

Mit Bronze musste sich Russland begnügen. “Es ist nicht die Medaille, die wir wollten”, sagte Trainer Oleg Snarok nach dem 5:3 im kleinen Finale gegen Finnland. Die Sbornaja war im Halbfinale nach einer 2:0-Führung noch mit 2:4 an Kanada gescheitert. Nikita Gussew (7./28.), Wladimir Tkatschjow (22.), Bogdan Kisselewitsch (29.) und Nikita Kutscherow (49.) sorgten mit ihren Toren dafür, dass die Russen zum vierten Mal in Folge bei einer WM Edelmetall gewannen.

Finnland ging dagegen nach Silber im vergangenen Jahr leer aus. Die Aufholjagd mit Treffern von Mikko Rantanen (40.), Mikko Lehtonen (42.) und Veli-Matti Savinainen (46.) reichte vor 16.182 Zuschauern nicht zum Sieg.

Eine positive Bilanz zogen die WM-Organisatoren um DEB-Präsident Franz Reindl. Mit mehr als 685.000 Zuschauern in Köln und Paris waren die Erwartungen deutlich übertroffen und der Gesamtetat von 24 Millionen Euro gedeckt worden. Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) kann mit mehr als zwei Millionen Euro rechnen, die in die Nachwuchsarbeit fließen soll.

Bild: Getty Images

Eishockey-WM: Russland holt Bronze

via Sky Sport Austria

Köln (APA/sda) – Russland hat bei der 81. Eishockey-WM so wie im Vorjahr die Bronzemedaille geholt. Die Russen entschieden am Sonntag in Köln das Spiel um Rang 3 gegen Finnland, Vizeweltmeister des Vorjahres, mit 5:3 (1:0,3:1,1:2) für sich. Die “Sbornaja” gewann zum vierten Mal in Folge eine WM-Medaille.

Die Partie schien bereits nach 29 Minuten vorentschieden zu sein. Die Russen führten zu diesem Zeitpunkt durch Tore von Nikita Gusew (7., 28./PP), Wladimir Tkatschjow (22./SH) und Bogdan Kiselewitsch (29.) 4:0. Die Finnen kamen aber bis zur 46. Minute auf 3:4 heran, ehe Nikita Kutscherow mit dem 5:3 (49.) die Partie endgültig entschied.

Bild: Getty Images

COLOGNE, GERMANY - MAY 20:  Team members of Sweden celebrate their 2nd goal during the 2017 IIHF Ice Hockey World Championship semi final game between Sweden and Finland at Lanxess Arena on May 20, 2017 in Cologne, Germany.  (Photo by Martin Rose/Getty Images)

Kanada spielt im WM-Finale gegen Schweden um Titelhattrick

via Sky Sport Austria

Köln (APA) – Nur noch Schweden kann Kanada am ersten Titelhattrick bei einer Eishockey-Weltmeisterschaft seit 16 Jahren hindern. Die Kanadier gewannen am Samstag im WM-Halbfinale in Köln gegen Russland nach 0:2-Rückstand noch 4:2 (0:0,0:2,4:0) und werden im Finale am Sonntag (20.45 Uhr) vom “Tre Kronor”-Team gefordert. Schweden setzte sich gegen Finnland souverän mit 4:1 (1:1,2:0,1:0) durch.

Kanada gewann das Gigantenduell dank eines starken Finish. Russland ging vor 16.469 Zuschauern durch Treffer von Jewgeni Kusnezow (33.) und Nikita Gusew (35.) mit einer 2:0-Führung ins Schlussdrittel. In dem drehten die Kanadier aber mächtig auf (19:5-Torschüsse) und siegten dank Toren von Mark Scheifele (41.), Nate MacKinnon (56.), Ryan O’Reilly (57.) und Sean Couturier (59./empty net). “Das war eines der besten Eishockeyspiele, das ich jemals gesehen habe”, sagte Kanadas Teamchef Jon Cooper nach dem tatsächlich hochklassigen Spiel. “Das sind zwei großartige Eishockey-Nationen.”

Die Kanadier haben damit die Chance, erst als zweite Mannschaft seit dem Zerfall der Sowjetunion dreimal hintereinander WM-Gold zu holen. Zuletzt war das Tschechien von 1999 bis 2001 gelungen. Mit einem Erfolg würde Kanada zudem nach Titeln mit dann je 27 zu Russland aufschließen, wobei bei den Russen auch die 22 Goldenen der Sowjetunion berücksichtigt sind.

Den besseren Start in das Prestigeduell hatte aber die “Sbornaja”. Erst im Mitteldrittel führte ein Geniestreich von Artemi Panarin zur verdienten Führung. Nach herrlicher Kombination bediente der 25-jährige Stürmer der Chicago Blackhawks mit einem Traumpass den völlig freistehenden Kusnezow von den Washington Capitals, der die Scheibe nur noch ins Tor schieben musste. In Überzahl erhöhte Gusew kurz darauf für die immer spektakulärer kombinierenden Russen.

Doch im Schlussdrittel fighteten die Kanadier erfolgreich. Nur 17 Sekunden nach Wiederbeginn fälschte Scheifele im Powerplay einen Schuss von MacKinnon zum Anschlusstreffer ab. MacKinnon (Colorado Avalanche) leitete danach mit seinem sechsten Turniertor zum 2:2 die furiose Schlussphase ein, in der O’Reilly und Couturier den Sieg der Kanadier besiegelten. “Nach dem frühen Gegentor im letzten Drittel war es plötzlich eine andere Partie”, sagte Panarin, der die Scorerwertung mit 16 Punkten anführt. “Wir wurden nervös und deshalb verloren wir.”

Im Abendspiel ging Schweden nach 109 Sekunden durch Alexander Edler in Führung, Finnland gelang durch Joonas Kemppainen (5.) rasch der Ausgleich. Im Mitteldrittel nutzte der neunfache Weltmeister aber die ersten zwei Überzahlspiele zur Vorentscheidung. John Klingberg (25.) und William Nylander (35.) brachten die Schweden im Powerplay 3:1 voran. Joakim Nordström (54.) fixierte den Endstand.

Nun hoffen die Schweden, erstmals in einem WM-Finale auch gegen Kanada reüssieren zu können. 1997 gewannen die Kanadier eine “best of three”-Finalserie mit 2:1, 2003 (3:2 nach Verlängerung) und 2004 (5:3) siegten sie jeweils knapp.

COLOGNE, GERMANY - MAY 20:  Nate Mackinnon #29 of Canada celebrates after he scores the 2nd goal during the 2017 IIHF Ice Hockey World Championship semi final game between Canada and Russia at Lanxess Arena on May 20, 2017 in Cologne, Germany.  (Photo by Martin Rose/Getty Images)

Kanada nach Sieg im Giganten-Duell im WM-Finale

via Sky Sport Austria

Köln (APA) – Kanada hat bei der 81. Eishockey-WM das Gigantenduell mit Russland für sich entschieden und damit die Chance auf den Titel-Hattrick gewahrt. Die Kanadier gewannen am Samstag in Köln das Halbfinale nach 0:2-Rückstand noch mit 4:2 (0:0,0:2,4:0) und können im Finale am Sonntag (20.45 Uhr) ihren 27. Titel holen. Der Gegner wird am Abend (19.15) zwischen Schweden und Finnland ermittelt.

Russland ging vor 16.469 Zuschauern dank Treffern von Jewgeni Kusnezow (33.) und Nikita Gusew (35.) mit einer 2:0-Führung ins Schlussdrittel. In dem drehten die Kanadier aber mächtig auf (19:5-Torschüsse) und dank Toren von Mark Scheifele (41.), Nate MacKinnon (56.), Ryan O’Reilly (57.) und Sean Couturier (59./empty net) das Spiel. Die Kanadier haben damit die Chance, erst als zweite Mannschaft seit dem Zerfall der Sowjetunion dreimal hintereinander WM-Gold zu holen. Zuletzt war das Tschechien von 1999 bis 2001 gelungen.

Die “Sbornaja” startete besser in das Prestigeduell, scheiterte im ersten Drittel aber immer wieder am guten kanadischen Keeper Calvin Pickard von Colorado Avalanche. Im zweiten Abschnitt wurde Kanada besser, es entwickelte sich ein hochklassiges Duell.

Ein Geniestreich von Star Artemi Panarin führte zur verdienten Führung Russlands. Nach herrlicher Kombination bediente der 25-jährige Stürmer der Chicago Blackhawks mit einem Traumpass seinen völlig freistehenden NHL-Kollegen Kusnezow von den Washington Capitals, der die Scheibe nur noch ins Tor schieben musste. In Überzahl erhöhte Gusew mit seinem vierten WM-Tor kurz darauf für die immer spektakulärer kombinierenden Russen.

Doch im Schlussdrittel fighteten die Kanadier erfolgreich. Nur 17 Sekunden nach Wiederbeginn fälschte Scheifele im Powerplay einen Schuss von MacKinnon noch entscheidend zum Anschlusstreffer ab. MacKinnon (Colorado Avalanche) leitete mit seinem sechsten Turniertor zum 2:2 die furiose Schlussphase ein. O’Reilly und Couturier besiegelten den Sieg der Kanadier.

Gewinnt Kanada auch das Finale, schließen sie nach Titeln mit dann je 27 zu Russland auf, wobei bei den Russen auch die 22 Goldenen der Sowjetunion berücksichtigt sind.

Beitragsbild: Gettyimages

VIENNA,AUSTRIA,06.APR.17 - ICE HOCKEY - OEEHV international match, Austria vs Sweden, test match. Image shows head coach Roger Bader (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

ÖEHV verlängert mit Teamchef Bader um zwei Jahre

via Sky Sport Austria

Köln/Wien (APA) – Nach dem Ende April in Kiew geschafften Aufstieg in die A-WM hat der Österreichische Eishockeyverband nun den Vertrag mit Herren-Nationalteamchef Roger Bader verlängert. Der 52-Jährige erhielt einen Zwei-Jahres-Vertrag mit Option auf Verlängerung und wird künftig auch als Direktor aller Nationalmannschaften die Leitung in der Abteilung Sport in der ÖEHV-Geschäftsstelle in Wien übernehmen.

Die Vertragsverhandlungen wurden im Zuge der derzeit laufenden A-WM in Paris und Köln in Deutschland geführt. ÖEHV-Präsident Gernot Mittendorfer und Bader klärten “in zahlreichen Gesprächen die Formalitäten”, wie es in einer Aussendung hieß. “Es freut mich, dass wir eine weitere Zusammenarbeit fixieren konnten. Wir haben eine wichtige Saison vor uns, in der wir uns von Beginn an darauf vorbereiten werden, dass wir im Mai 2018 in Dänemark den Klassenerhalt schaffen”, sagte der Schweizer Bader, der seit Herbst 2016 Teamchef ist.

Mittendorfer erklärte, dass er sich erwarte, dass der eingeschlagene Weg fortgesetzt und der Klassenerhalt im nächsten Jahr geschafft werde. Weitere Personalentscheidungen sollen in den nächsten Wochen getroffen werden. Baders weitere bisherigen Tätigkeitsbereiche, unter anderem als U20-Trainer und Ausbildungschef, werden neu aufgeteilt.

Artikelbild: GEPA

 

NHL: Anaheim Ducks gleichen im Western-Conference-Finale auf 2:2 aus

via Sky Sport Austria

Nashville (Tennessee) (APA/sda) – Die Nashville Predators haben in der “best of seven-“-Serie im Western-Conference-Finale der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL den erneuten Ausgleich hinnehmen müssen. Das Team aus Tennessee verlor am Donnerstagabend Spiel vier gegen die Anaheim Ducks nach Verlängerung 2:3. Nach zuvor sechs Heimsiegen war es die erste Play-off-Niederlage der Predators vor eigenem Publikum.

Saisonübergreifend hatte Nashville sogar zehn Play-off-Heimsiege en suite gefeiert. Eine solche Serie war zuletzt den Detroit Red Wings im Jahr 1998 gelungen.

Das Siegtor für die Gäste aus Kalifornien erzielte vor 17.423 Zuschauern (Rekordbesuch) der kanadische Stürmer Corey Perry in der elften Minute der Verlängerung. Nachdem Rickard Rakell (12.) und Nick Ritchie (31.) Anaheim mit 2:0 in Führung gebracht hatten, verspielte der Stanley-Cup-Sieger von 2007 im Schlussdrittel diesen Zwei-Tore-Vorsprung.

Nach dem Anschlusstreffer von Verteidiger P.K. Subban in der 54. Minute gelang Filip Forsberg nur 34,5 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit der 2:2-Ausgleich. Im Nachschuss bezwang der Schwede Ducks-Goalie John Gibson, der mit 32 Paraden wie Nashvilles finnischer Schlussmann Pekka Rinne mit 34 “saves” eine starke Leistung bot.

Nach je einem Auswärts- und Heimsieg für beide Teams kommt es nun in der Nacht auf Sonntag in Anaheim zum wegweisenden fünften Aufeinandertreffen. Für den Gewinner dieses Matches steht die Türe zum Stanley-Cup-Finale weit offen. Für die Predators wäre es die erste Teilnahme an der NHL-Endspielserie, für die Ducks die bereits dritte nach 2003 und 2007.

Play-off-Ergebnis der National Hockey League (NHL) vom Donnerstagabend – Western-Conference-Finale, Spiel vier der “best of seven”-Serie: Nashville Predators – Anaheim Ducks 2:3. Stand in der Serie 2:2.

Bild: Getty Images

Eishockey-WM: Russland, Kanada, Schweden und Finnland im Halbfinale

via Sky Sport Austria

Paris/Köln (APA/dpa) – Im Halbfinale der WM in Köln und Paris kommt es zum Duell der Eishockey-Großmächte zwischen Russland und Kanada. Die “Sbornaja” gewann am Donnerstag im Viertelfinale von Paris gegen Tschechien mit 3:0 (2:0,0:0,1:0) und kann sich nun am Samstag für die 1:6-Niederlage vom Endspiel 2015 gegen die Kanadier revanchieren, die sich gegen Gastgeber Deutschland 2:1 (1:0,1:0,0:1) durchsetzten.

In der zweiten Vorschlussrundenpartie treffen Vorjahresfinalist Finnland und der neunfache Weltmeister Schweden aufeinander. Die Finnen gewannen gegen die USA mit 2:0 (0:0,1:0,1:0). Mitfavorit Schweden bezwang Außenseiter Schweiz mit 3:1 (1:1,1:0,1:0). Beide Halbfinali werden ebenso wie das Endspiel in Köln ausgetragen.

Die Eidgenossen hielten die Partie gegen die Schweden bis Mitte des zweiten Drittels offen. Doch nach einem zwischenzeitlichen 1:1 entschieden William Nylander und Alexander Edler die Neuauflage des WM-Finales von 2013 für den Favoriten.

Russland ging zwei Tage nach der Vorrunden-Niederlage gegen die USA im ersten Drittel durch Treffer der NHL-Profis Dimitri Orlow und Nikita Kutscherow in Führung. Vor 6.209 Zuschauern legte Stürmer Artemi Panarin von den Chicago Blackhawks im Schussabschnitt nach.

Finnland stoppte in Köln die Siegesserie der US-Auswahl. Der 20-jährige NHL-Stürmer Mikko Rantanen nutzte zu Beginn des zweiten Drittels eine Überzahlsituation. Der Treffer von Joonas Kemppainen besiegelte die zweite Niederlage und das Turnier-Aus für die USA. Zuvor hatte der WM-Dritte von 2013 und 2015 nur zum Auftakt überraschend mit 1:2 gegen Deutschland den Kürzeren gezogen.

Für die Deutschen wiederum hieß es gegen Kanada Abschied nehmen. Mark Scheifele (18.) und Jeff Skinner (39.) schossen die Nordamerikaner mit 2:0 in Führung, das Anschlusstor von Yannic Seidenberg (54.) war für die Hausherren zu wenig.

Viertelfinal-Ergebnisse von der Eishockey-Weltmeisterschaft am Donnerstag in Köln und Paris:

USA – Finnland 0:2 (0:0,0:1,0:1)
Köln, 8.968 Zuschauer
Tore: Rantanen (22.), Kemppainen (47.)
Stafminuten: 12 bzw. 4.

Russland – Tschechien 3:0 (2:0,0:0,1:0)
Paris, 6.209 Zuschauer
Tore: Orlow (9.), Kutscherow (14./PP), Panarin (54.)
Strafminuten: 10 bzw. 6.

Schweiz – Schweden 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)
Paris, 8.417
Tore: Haas (13.) bzw. Bäckström (5.), Nylander (34.), Edler (44.)
Strafminuten: 2 bzw. 6

Kanada – Deutschland 2:1 (1:0,1:0,0:1)
Köln, 16.653
Tore: Scheifele (18.), Skinner (39.) bzw. Seidenberg (54.)
Strafminuten: 8 bzw. 8 + 10 Disziplinar Wolf

Das weitere Programm:

Halbfinale am Samstag (15.15 und 19.15 Uhr) in Köln: Finnland – Schweden, Kanada – Russland

Sonntag in Köln: Spiel um Platz 3 (16.15 Uhr) und Finale (20.45 Uhr)

Bild: Getty Images

OTTAWA, ON - MAY 17:  Craig Anderson #41 of the Ottawa Senators celebrates with his teammates Derick Brassard #19 and Dion Phaneuf #2 after defeating the Pittsburgh Penguins with a score of 5 to 1 in Game Three of the Eastern Conference Final during the 2017 NHL Stanley Cup Playoffs at Canadian Tire Centre on May 17, 2017 in Ottawa, Canada.  (Photo by Jana Chytilova/Freestyle Photo/Getty Images)

NHL: Ottawa im Conference-Finale wieder in Führung

via Sky Sport Austria

Ottawa (APA) – Die Ottawa Senators sind im Conference Finale der National Hockey League (NHL) wieder in Führung gegangen. Die Kanadier fertigten am Mittwoch Titelverteidiger Pittsburgh Penguins in der eigenen Arena dank eines Blitzstarts mit 5:1 ab und liegen in der “best of seven”-Serie mit 2:1 voran. Die Senators können am Freitag neuerlich mit Heimvorteil den nächsten Schritt Richtung NHL-Finale machen.

Mike Hoffman brachte Ottawa nach 48 Sekunden in Führung, Mitte des ersten Drittels erhöhten Marc Methot (11.) sowie Derick Brassard und Zack Smith mit einem Doppelschlag innerhalb von 24 Sekunden (13.) auf 4:0. Kyle Turris gelang das 5:0 (39.), Pittsburgh-Superstar Sidney Crosby im Powerplay der Ehrentreffer (47.). “Du kannst nicht erwarten, dass du mit so einem Star gewinnst, besonders nicht im Play-off”, meinte Crosby.

Die Penguins müssen sich kräftig steigern, wollen sie ihre Chance wahren, als erste Mannschaft seit den Detroit Red Wings 1998 den Titel erfolgreich zu verteidigen. Die Senators dagegen könnten endlich wieder den Stanley Cup ins Mutterland des Eishockey holen. Seit den Montreal Canadiens 1993 hat kein kanadischer Club die NHL gewonnen.

NHL-Ergebnis vom Mittwoch – Finale Eastern Conference (“best of seven”, 3. Spiel): Ottawa Senators – Pittsburgh Penguins 5:1. Stand in der Serie: 2:1.

Beitragsbild: Getty Images

MUNICH,GERMANY,12.MAR.17 - ICE HOCKEY - DEL, Deutsche Eishockey Liga, play off quarterfinal, EHC Red Bull Muenchen vs Fischtown Pinguins Bremerhaven. Image shows Richie Regehr (RB Muenchen). Photo: GEPA pictures/ Marcel Engelbrecht

EBEL: KAC fixiert ersten Neuzugang

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Klagenfurt/Innsbruck (APA) – Vize-Meister KAC hat den ersten neuen Spieler für die kommende Saison der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) geholt. Die Klagenfurter verpflichteten den 34-jährigen Verteidiger Richie Regehr. Der Kanadier hat 20 Spiele in der NHL für die Calgary Flames absolviert und in acht Jahren in der DEL fünfmal den deutschen Meistertitel gewonnen, zuletzt zweimal mit EHC Red Bull München.

Der KAC hat damit schon 21 Spieler für die am 8. September beginnende EBEL-Saison unter Vertrag, mit Regehr den fünften Legionär.

Die Innsbrucker Haie holten Stürmer Andrew Yogan von HCB Südtirol. Dem 25-jährigen US-Amerikaner sollen in Innsbruck noch zwei weitere Importspieler folgen.

Beitragsbild: GEPA

 

GOTHENBURG, SWEDEN - FEBRUARY 07: The trophy is pictured before the Champions Hockey League Final between Frolunda Gothenburg and Sparta Prague at Frolundaborgs Isstadion on February 7, 2017 in Gothenburg, Sweden. (Photo by Anders Ylander/Ombrello/Getty Images)

Attraktive Gegner für Capitals, Salzburg und KAC in CHL-Gruppenphase

via Sky Sport Austria

Meister UPC Vienna Capitals, Vizemeister EC-KAC und der EC Red Bull Salzburg dürfen sich ab 24. August mit den besten Teams Europas messen: Die Auslosung der Gruppenphase der Champions Hockey League in Köln bescherte den drei Erste Bank Eishockey Liga-Klubs am Mittwoch wahrlich klingende Namen, u.a. kommt Titelverteidiger Frölunda HC nach Klagenfurt.

Meister UPC Vienna Capitals darf ab 24. August wieder die Eishockey-Elite in Kagran begrüßen: Die Wiener, die in Topf 1 gesetzt waren, wurden in die Gruppe C zum Weißrussischen Meister Neman Grodno, zum Schweizer Vizemeister EV Zug und zum Finnischen Top-Klub JYP Jyväskylä gelost. Der EV Zug war bisher einmal  (1998) Meister in der Schweiz, JYP gelang dieses Kunststück in Finnland bereits zwei Mal (2009 und 2012).

Duell mit dem Titelverteidiger wartet

Eine Hammergruppe erwischte der EC-KAC. Der Rekordmeister darf sich in Gruppe H mit Titelverteidiger Frölunda Gothenburg aus Schweden messen. Vier Mal waren die Indianer auch schon Schwedischer Meister, zuletzt 2016. Weiters treffen die Rotjacken auf den Schweizer Top-Klub ZSC Lions Zürich. Die Lions waren acht Mal Schweizer Meister, zuletzt 2014 oder 2009  Champions Hockey League Sieger. Komplettiert wird die Gruppe H vom Französischen Meister GAP Rapaces.

Ein Länderduell Österreich gegen Deutschland bescherte die Auslosung dem EC Red Bull Salzburg. Die Mozartstädter treffen in Gruppe A auf den DEL-Finalisten der letzten beiden Jahre, Wolfsburg Grizzlies. Weiters warten auf die Red Bulls in der Königsklasse des Europäischen Klub-Eishockeys die Duelle mit dem HC Banska Bystrica, der heuer seinen Premierentitel in der Slowakei holte und dem Finnischen Meister der letzten beiden Jahre Tappara Tampere.

Modus in der CHL

Die Gruppenspiele beginnen am 24. August und enden am 11. Oktober 2017. Es wird in acht Gruppen mit je vier Teams eine Hin- und Rückrunde gespielt, so dass jede Mannschaft sechs Gruppenspiele hat. Die zwei erstplatzierten Teams jeder Gruppe sind für das Playoff, beginnend mit dem Achtelfinale, qualifiziert. In den ersten drei Playoff-Runden, beginnend mit 31. Oktober, gibt es wie in der letzten Saison ein Hin- und Rückspiel, wobei bei Punktegleichheit die Gesamtanzahl der Tore entscheidend ist. Das Finalspiel findet am 6. Februar 2018 statt.

Beitragsbild: Getty Images

Quellen: UPC Vienna Capitals, EC Red Bull Salzburg, www.erstebankliga.at

Aktuelle Beiträge

Augsburg, Deutschland, 15.01.2017, Deutsche Eishockey Liga 38.Spieltag, Augsburger Panther - Adler Mannheim, Assistantcoach Steve Walker (MAN) ( DeFodi507

Augsburg Germany 15 01 2017 German Ice hockey League 38 Matchday Augsburg Panther Adler Mannheim Assistant Coach Steve Walker man DeFodi507

Kanadier Walker neuer Cheftrainer von Vizemeister KAC

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Klagenfurt (APA) – Der KAC hat Steve Walker als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 44-jährige Kanadier folgt beim österreichischen Eishockey-Vizemeister auf Mike Pellegrims, der zum deutschen Spitzenclub Düsseldorfer EG gewechselt ist.

Walker spielte als Stürmer von 2000 bis 2011 bei den Eisbären Berlin und gewann mit dem Hauptstadtclub fünfmal die deutsche Meisterschaft. Nach seinem Karriereende startete er die Trainerlaufbahn in seiner Heimat, ehe er 2015 als Co-Trainer der Adler Mannheim nach Deutschland zurückkehrte. “Steve Walker war als Spieler eine herausragende Persönlichkeit im europäischen Eishockey, ihn zeichneten stets Führungsqualität, Siegermentalität und Einsatz aus”, erklärte KAC-Sportdirektor Dieter Kalt.

EC Red Bull Salzburg holt US-Verteidiger Generous

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Salzburg/Dornbirn/Klagenfurt (APA) – Verteidiger Matt Generous verstärkt künftig die Defensive von Red Bull Salzburg. Der 32-jährige US-Amerikaner, der zuletzt sechs Jahre in Finnlands Top-Liga spielte und in dieser insgesamt 372 Spiele absolvierte, wurde am Dienstag von den “Bullen” als erster Neuzugang für die kommende Saison bekanntgegeben. Generous’ erklärtes Ziel ist der Meistertitel mit Salzburg.

 

Der Kärntner Thomas Vallant hat sich indes zu einem Wechsel vom Vizemeister KAC nach Dornbirn entschieden. Damit ist der 21-jährige Verteidiger der erste Neuzugang der Bulldogs aus dem “Ländle”.

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NHL: Nashville Predators eliminiern Anaheim Ducks und ziehen ins Finale ein

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(SID) – Die Anaheim Ducks haben das Finale in den Play-offs der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL verpasst. Das Team aus Kalifornien unterlag den Nashville Predators 3:6 und verlor die best-of-seven-Serie mit 2:4. Die Predators stehen zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte im Finale um den Stanley Cup.

In den Endspielen könnten die Predators auf Titelverteidiger Pittsburgh Penguins treffen. Das Team um Superstar Sidney Crosby führt in der Serie 3:2 gegen die Ottawa Senators und kann mit einem Heimsieg in der Nacht zu Mittwoch (02.00 Uhr) die Halbfinalserie gewinnen.

Ein Dreierpack des Kanadiers Colton Sissons sicherte Nashville den Finaleinzug. Anaheim hatte zwischenzeitlich zum 3:3 ausgeglichen.

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EBEL: Graz 99ers komplettieren mit Buzzeo ihren Kader

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Graz (APA) – Die Graz 99ers haben den kanadischen Stürmer Justin Buzzeo unter Vertrag genommen und damit ihre Kaderplanungen für die kommende Saison der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) abgeschlossen. Der 27-jährige Buzzeo kommt von den Atlanta Gladiators aus der ECHL. Coach Doug Mason wird mit neun Legionären (ein Torhüter, zwei Verteidiger, sechs Stürmer) in die Saison gehen. Beitragsbild: Screenshot Facebook Graz 99ers EISHOCKEY: NEUE EBEL-SAISON STARTET AM 8. SEPTEMBER
GEPA-0301092203 - SAN JOSE,KALIFORNIEN,USA,03.JAN.09 - SPORT DIVERS, EISHOCKEY - NHL, National Hockey League. San Jose Sharks vs New York Islanders. Bild zeigt Thomas Poeck (Islanders). Foto: GEPA pictures/ US Presswire/ Kyle Terada - Achtung - Nutzungsrechte nur fuer oesterreichische Kunden - Nutzungsrechte nur fuer redaktionelle Nutzung - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY - FOR EDITORIAL USE ONLY

Thomas Pöck beendet Karriere

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Klagenfurt/Boston (APA) – Thomas Pöck beendet seine Karriere als Spieler und wird Cheftrainer der Frauenmannschaft Boston Pride. “Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, einen Schlussstrich zu ziehen”, gab der Klagenfurter in der “Kleinen Zeitung” bekannt. Pöck ist der bisher einzige österreichische Verteidiger, der es in die National Hockey League (NHL) geschafft hat.

Pöck hat zwischen 2004 und 2009 für die New York Rangers und die New York Islanders 122 NHL-Spiele absolviert. “Nicht viele hatten so ein Glück wie ich”, erklärte der Kärntner, der auch in Schweden, der Schweiz und bei seinem Stammclub KAC gespielt hat. In der vergangenen Saison verteidigte der dreifache Familienvater für die Graz 99ers, nun zieht es ihn mit seiner Familie zurück in die USA in die Nähe von Boston, woher seine Frau kommt.

Pöck bleibt dem Eishockey aber erhalten. Der 35-Jährige wird Cheftrainer von Boston Pride, einem Club der NWHL, dem weiblichen Pendant zur NHL.

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Schweden holt sich zehnten Eishockey-Weltmeistertitel

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(SID) – Dank Startorhüter Henrik Lundqvist hat Schwedens Eishockey-Auswahl Olympiasieger Kanada vom WM-Thron gestoßen und ihren zehnten Weltmeistertitel gewonnen. Die prominent besetzten Tre Kronor besiegten im Finale von Köln den lange überlegenen Titelverteidiger mit 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen, der Goalie der New York Rangers war mit zahlreichen Glanzparaden der Matchwinner. Die Schweden nahmen damit erfolgreich Revanche für die 0:3-Endspielniederlage bei den Olympischen Spielen in Sotschi.

Kanada verpasst Titel-Hattrick

Die Ahornblätter verpassten ohne ihre Superstars nach den Erfolgen in den vergangenen beiden Jahren den WM-Hattrick und ihren insgesamt 27. Titel, mit dem sie mit Rekordweltmeister Russland gleichgezogen wären. Sidney Crosby, Kapitän beim Olympia-Triumph 2014 und beim Erfolg im World Cup im vergangenen September, spielte zeitgleich mit Stanley-Cup-Sieger Pittsburgh Penguins im NHL-Halbfinale.

Die großen Namen fehlten im Team Canada, das in der Vorrunde noch gegen die Schweiz verloren hatte, in den K.o.-Spielen aber zu starker Form auflief. Ein kurioses Unterzahltor von Verteidiger Victor Hedman (40.), bei dem der Puck Torhüter Calvin Pickard durch die Beine sprang, und der entscheidende Treffer von Nicklas Bäckström im Penaltyschießen besiegelten vor 17.363 Zuschauern jedoch die Niederlage.

Die Schweden waren mit Lundqvist, Jungstar William Nylander und Mittelstürmer  Bäckström so prominent wie seit Jahren nicht besetzt. Ryan O’Reilly traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich (42.) für die Kanadier.

In einem Finale mit Hochgeschwindigkeits-Eishockey hatte Kanada vor den Augen des IOC-Präsidenten Thomas Bach im ersten Drittel die besseren Torchancen, konnte Lundqvist aber nicht überwinden. Mark Scheifele hatte Pech mit einem Pfostenschuss. Genauso erging es zu Beginn des zweiten Durchgangs Jeff Skinner. Schweden wurde stärker, ging aber glücklich in Führung. Nach dem Ausgleich sank das Niveau etwas, beide Teams warteten auf Fehler des Gegners.

Russland gewinnt Spiel um Bronze

Mit Bronze musste sich Russland begnügen. “Es ist nicht die Medaille, die wir wollten”, sagte Trainer Oleg Snarok nach dem 5:3 im kleinen Finale gegen Finnland. Die Sbornaja war im Halbfinale nach einer 2:0-Führung noch mit 2:4 an Kanada gescheitert. Nikita Gussew (7./28.), Wladimir Tkatschjow (22.), Bogdan Kisselewitsch (29.) und Nikita Kutscherow (49.) sorgten mit ihren Toren dafür, dass die Russen zum vierten Mal in Folge bei einer WM Edelmetall gewannen.

Finnland ging dagegen nach Silber im vergangenen Jahr leer aus. Die Aufholjagd mit Treffern von Mikko Rantanen (40.), Mikko Lehtonen (42.) und Veli-Matti Savinainen (46.) reichte vor 16.182 Zuschauern nicht zum Sieg.

Eine positive Bilanz zogen die WM-Organisatoren um DEB-Präsident Franz Reindl. Mit mehr als 685.000 Zuschauern in Köln und Paris waren die Erwartungen deutlich übertroffen und der Gesamtetat von 24 Millionen Euro gedeckt worden. Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) kann mit mehr als zwei Millionen Euro rechnen, die in die Nachwuchsarbeit fließen soll.

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Eishockey-WM: Russland holt Bronze

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Köln (APA/sda) – Russland hat bei der 81. Eishockey-WM so wie im Vorjahr die Bronzemedaille geholt. Die Russen entschieden am Sonntag in Köln das Spiel um Rang 3 gegen Finnland, Vizeweltmeister des Vorjahres, mit 5:3 (1:0,3:1,1:2) für sich. Die “Sbornaja” gewann zum vierten Mal in Folge eine WM-Medaille.

Die Partie schien bereits nach 29 Minuten vorentschieden zu sein. Die Russen führten zu diesem Zeitpunkt durch Tore von Nikita Gusew (7., 28./PP), Wladimir Tkatschjow (22./SH) und Bogdan Kiselewitsch (29.) 4:0. Die Finnen kamen aber bis zur 46. Minute auf 3:4 heran, ehe Nikita Kutscherow mit dem 5:3 (49.) die Partie endgültig entschied.

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COLOGNE, GERMANY - MAY 20:  Team members of Sweden celebrate their 2nd goal during the 2017 IIHF Ice Hockey World Championship semi final game between Sweden and Finland at Lanxess Arena on May 20, 2017 in Cologne, Germany.  (Photo by Martin Rose/Getty Images)

Kanada spielt im WM-Finale gegen Schweden um Titelhattrick

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Köln (APA) – Nur noch Schweden kann Kanada am ersten Titelhattrick bei einer Eishockey-Weltmeisterschaft seit 16 Jahren hindern. Die Kanadier gewannen am Samstag im WM-Halbfinale in Köln gegen Russland nach 0:2-Rückstand noch 4:2 (0:0,0:2,4:0) und werden im Finale am Sonntag (20.45 Uhr) vom “Tre Kronor”-Team gefordert. Schweden setzte sich gegen Finnland souverän mit 4:1 (1:1,2:0,1:0) durch.

Kanada gewann das Gigantenduell dank eines starken Finish. Russland ging vor 16.469 Zuschauern durch Treffer von Jewgeni Kusnezow (33.) und Nikita Gusew (35.) mit einer 2:0-Führung ins Schlussdrittel. In dem drehten die Kanadier aber mächtig auf (19:5-Torschüsse) und siegten dank Toren von Mark Scheifele (41.), Nate MacKinnon (56.), Ryan O’Reilly (57.) und Sean Couturier (59./empty net). “Das war eines der besten Eishockeyspiele, das ich jemals gesehen habe”, sagte Kanadas Teamchef Jon Cooper nach dem tatsächlich hochklassigen Spiel. “Das sind zwei großartige Eishockey-Nationen.”

Die Kanadier haben damit die Chance, erst als zweite Mannschaft seit dem Zerfall der Sowjetunion dreimal hintereinander WM-Gold zu holen. Zuletzt war das Tschechien von 1999 bis 2001 gelungen. Mit einem Erfolg würde Kanada zudem nach Titeln mit dann je 27 zu Russland aufschließen, wobei bei den Russen auch die 22 Goldenen der Sowjetunion berücksichtigt sind.

Den besseren Start in das Prestigeduell hatte aber die “Sbornaja”. Erst im Mitteldrittel führte ein Geniestreich von Artemi Panarin zur verdienten Führung. Nach herrlicher Kombination bediente der 25-jährige Stürmer der Chicago Blackhawks mit einem Traumpass den völlig freistehenden Kusnezow von den Washington Capitals, der die Scheibe nur noch ins Tor schieben musste. In Überzahl erhöhte Gusew kurz darauf für die immer spektakulärer kombinierenden Russen.

Doch im Schlussdrittel fighteten die Kanadier erfolgreich. Nur 17 Sekunden nach Wiederbeginn fälschte Scheifele im Powerplay einen Schuss von MacKinnon zum Anschlusstreffer ab. MacKinnon (Colorado Avalanche) leitete danach mit seinem sechsten Turniertor zum 2:2 die furiose Schlussphase ein, in der O’Reilly und Couturier den Sieg der Kanadier besiegelten. “Nach dem frühen Gegentor im letzten Drittel war es plötzlich eine andere Partie”, sagte Panarin, der die Scorerwertung mit 16 Punkten anführt. “Wir wurden nervös und deshalb verloren wir.”

Im Abendspiel ging Schweden nach 109 Sekunden durch Alexander Edler in Führung, Finnland gelang durch Joonas Kemppainen (5.) rasch der Ausgleich. Im Mitteldrittel nutzte der neunfache Weltmeister aber die ersten zwei Überzahlspiele zur Vorentscheidung. John Klingberg (25.) und William Nylander (35.) brachten die Schweden im Powerplay 3:1 voran. Joakim Nordström (54.) fixierte den Endstand.

Nun hoffen die Schweden, erstmals in einem WM-Finale auch gegen Kanada reüssieren zu können. 1997 gewannen die Kanadier eine “best of three”-Finalserie mit 2:1, 2003 (3:2 nach Verlängerung) und 2004 (5:3) siegten sie jeweils knapp.

COLOGNE, GERMANY - MAY 20:  Nate Mackinnon #29 of Canada celebrates after he scores the 2nd goal during the 2017 IIHF Ice Hockey World Championship semi final game between Canada and Russia at Lanxess Arena on May 20, 2017 in Cologne, Germany.  (Photo by Martin Rose/Getty Images)

Kanada nach Sieg im Giganten-Duell im WM-Finale

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Köln (APA) – Kanada hat bei der 81. Eishockey-WM das Gigantenduell mit Russland für sich entschieden und damit die Chance auf den Titel-Hattrick gewahrt. Die Kanadier gewannen am Samstag in Köln das Halbfinale nach 0:2-Rückstand noch mit 4:2 (0:0,0:2,4:0) und können im Finale am Sonntag (20.45 Uhr) ihren 27. Titel holen. Der Gegner wird am Abend (19.15) zwischen Schweden und Finnland ermittelt.

Russland ging vor 16.469 Zuschauern dank Treffern von Jewgeni Kusnezow (33.) und Nikita Gusew (35.) mit einer 2:0-Führung ins Schlussdrittel. In dem drehten die Kanadier aber mächtig auf (19:5-Torschüsse) und dank Toren von Mark Scheifele (41.), Nate MacKinnon (56.), Ryan O’Reilly (57.) und Sean Couturier (59./empty net) das Spiel. Die Kanadier haben damit die Chance, erst als zweite Mannschaft seit dem Zerfall der Sowjetunion dreimal hintereinander WM-Gold zu holen. Zuletzt war das Tschechien von 1999 bis 2001 gelungen.

Die “Sbornaja” startete besser in das Prestigeduell, scheiterte im ersten Drittel aber immer wieder am guten kanadischen Keeper Calvin Pickard von Colorado Avalanche. Im zweiten Abschnitt wurde Kanada besser, es entwickelte sich ein hochklassiges Duell.

Ein Geniestreich von Star Artemi Panarin führte zur verdienten Führung Russlands. Nach herrlicher Kombination bediente der 25-jährige Stürmer der Chicago Blackhawks mit einem Traumpass seinen völlig freistehenden NHL-Kollegen Kusnezow von den Washington Capitals, der die Scheibe nur noch ins Tor schieben musste. In Überzahl erhöhte Gusew mit seinem vierten WM-Tor kurz darauf für die immer spektakulärer kombinierenden Russen.

Doch im Schlussdrittel fighteten die Kanadier erfolgreich. Nur 17 Sekunden nach Wiederbeginn fälschte Scheifele im Powerplay einen Schuss von MacKinnon noch entscheidend zum Anschlusstreffer ab. MacKinnon (Colorado Avalanche) leitete mit seinem sechsten Turniertor zum 2:2 die furiose Schlussphase ein. O’Reilly und Couturier besiegelten den Sieg der Kanadier.

Gewinnt Kanada auch das Finale, schließen sie nach Titeln mit dann je 27 zu Russland auf, wobei bei den Russen auch die 22 Goldenen der Sowjetunion berücksichtigt sind.

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VIENNA,AUSTRIA,06.APR.17 - ICE HOCKEY - OEEHV international match, Austria vs Sweden, test match. Image shows head coach Roger Bader (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

ÖEHV verlängert mit Teamchef Bader um zwei Jahre

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Köln/Wien (APA) – Nach dem Ende April in Kiew geschafften Aufstieg in die A-WM hat der Österreichische Eishockeyverband nun den Vertrag mit Herren-Nationalteamchef Roger Bader verlängert. Der 52-Jährige erhielt einen Zwei-Jahres-Vertrag mit Option auf Verlängerung und wird künftig auch als Direktor aller Nationalmannschaften die Leitung in der Abteilung Sport in der ÖEHV-Geschäftsstelle in Wien übernehmen.

Die Vertragsverhandlungen wurden im Zuge der derzeit laufenden A-WM in Paris und Köln in Deutschland geführt. ÖEHV-Präsident Gernot Mittendorfer und Bader klärten “in zahlreichen Gesprächen die Formalitäten”, wie es in einer Aussendung hieß. “Es freut mich, dass wir eine weitere Zusammenarbeit fixieren konnten. Wir haben eine wichtige Saison vor uns, in der wir uns von Beginn an darauf vorbereiten werden, dass wir im Mai 2018 in Dänemark den Klassenerhalt schaffen”, sagte der Schweizer Bader, der seit Herbst 2016 Teamchef ist.

Mittendorfer erklärte, dass er sich erwarte, dass der eingeschlagene Weg fortgesetzt und der Klassenerhalt im nächsten Jahr geschafft werde. Weitere Personalentscheidungen sollen in den nächsten Wochen getroffen werden. Baders weitere bisherigen Tätigkeitsbereiche, unter anderem als U20-Trainer und Ausbildungschef, werden neu aufgeteilt.

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NHL: Anaheim Ducks gleichen im Western-Conference-Finale auf 2:2 aus

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Nashville (Tennessee) (APA/sda) – Die Nashville Predators haben in der “best of seven-“-Serie im Western-Conference-Finale der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL den erneuten Ausgleich hinnehmen müssen. Das Team aus Tennessee verlor am Donnerstagabend Spiel vier gegen die Anaheim Ducks nach Verlängerung 2:3. Nach zuvor sechs Heimsiegen war es die erste Play-off-Niederlage der Predators vor eigenem Publikum.

Saisonübergreifend hatte Nashville sogar zehn Play-off-Heimsiege en suite gefeiert. Eine solche Serie war zuletzt den Detroit Red Wings im Jahr 1998 gelungen.

Das Siegtor für die Gäste aus Kalifornien erzielte vor 17.423 Zuschauern (Rekordbesuch) der kanadische Stürmer Corey Perry in der elften Minute der Verlängerung. Nachdem Rickard Rakell (12.) und Nick Ritchie (31.) Anaheim mit 2:0 in Führung gebracht hatten, verspielte der Stanley-Cup-Sieger von 2007 im Schlussdrittel diesen Zwei-Tore-Vorsprung.

Nach dem Anschlusstreffer von Verteidiger P.K. Subban in der 54. Minute gelang Filip Forsberg nur 34,5 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit der 2:2-Ausgleich. Im Nachschuss bezwang der Schwede Ducks-Goalie John Gibson, der mit 32 Paraden wie Nashvilles finnischer Schlussmann Pekka Rinne mit 34 “saves” eine starke Leistung bot.

Nach je einem Auswärts- und Heimsieg für beide Teams kommt es nun in der Nacht auf Sonntag in Anaheim zum wegweisenden fünften Aufeinandertreffen. Für den Gewinner dieses Matches steht die Türe zum Stanley-Cup-Finale weit offen. Für die Predators wäre es die erste Teilnahme an der NHL-Endspielserie, für die Ducks die bereits dritte nach 2003 und 2007.

Play-off-Ergebnis der National Hockey League (NHL) vom Donnerstagabend – Western-Conference-Finale, Spiel vier der “best of seven”-Serie: Nashville Predators – Anaheim Ducks 2:3. Stand in der Serie 2:2.

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Eishockey-WM: Russland, Kanada, Schweden und Finnland im Halbfinale

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Paris/Köln (APA/dpa) – Im Halbfinale der WM in Köln und Paris kommt es zum Duell der Eishockey-Großmächte zwischen Russland und Kanada. Die “Sbornaja” gewann am Donnerstag im Viertelfinale von Paris gegen Tschechien mit 3:0 (2:0,0:0,1:0) und kann sich nun am Samstag für die 1:6-Niederlage vom Endspiel 2015 gegen die Kanadier revanchieren, die sich gegen Gastgeber Deutschland 2:1 (1:0,1:0,0:1) durchsetzten.

In der zweiten Vorschlussrundenpartie treffen Vorjahresfinalist Finnland und der neunfache Weltmeister Schweden aufeinander. Die Finnen gewannen gegen die USA mit 2:0 (0:0,1:0,1:0). Mitfavorit Schweden bezwang Außenseiter Schweiz mit 3:1 (1:1,1:0,1:0). Beide Halbfinali werden ebenso wie das Endspiel in Köln ausgetragen.

Die Eidgenossen hielten die Partie gegen die Schweden bis Mitte des zweiten Drittels offen. Doch nach einem zwischenzeitlichen 1:1 entschieden William Nylander und Alexander Edler die Neuauflage des WM-Finales von 2013 für den Favoriten.

Russland ging zwei Tage nach der Vorrunden-Niederlage gegen die USA im ersten Drittel durch Treffer der NHL-Profis Dimitri Orlow und Nikita Kutscherow in Führung. Vor 6.209 Zuschauern legte Stürmer Artemi Panarin von den Chicago Blackhawks im Schussabschnitt nach.

Finnland stoppte in Köln die Siegesserie der US-Auswahl. Der 20-jährige NHL-Stürmer Mikko Rantanen nutzte zu Beginn des zweiten Drittels eine Überzahlsituation. Der Treffer von Joonas Kemppainen besiegelte die zweite Niederlage und das Turnier-Aus für die USA. Zuvor hatte der WM-Dritte von 2013 und 2015 nur zum Auftakt überraschend mit 1:2 gegen Deutschland den Kürzeren gezogen.

Für die Deutschen wiederum hieß es gegen Kanada Abschied nehmen. Mark Scheifele (18.) und Jeff Skinner (39.) schossen die Nordamerikaner mit 2:0 in Führung, das Anschlusstor von Yannic Seidenberg (54.) war für die Hausherren zu wenig.

Viertelfinal-Ergebnisse von der Eishockey-Weltmeisterschaft am Donnerstag in Köln und Paris:

USA – Finnland 0:2 (0:0,0:1,0:1)
Köln, 8.968 Zuschauer
Tore: Rantanen (22.), Kemppainen (47.)
Stafminuten: 12 bzw. 4.

Russland – Tschechien 3:0 (2:0,0:0,1:0)
Paris, 6.209 Zuschauer
Tore: Orlow (9.), Kutscherow (14./PP), Panarin (54.)
Strafminuten: 10 bzw. 6.

Schweiz – Schweden 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)
Paris, 8.417
Tore: Haas (13.) bzw. Bäckström (5.), Nylander (34.), Edler (44.)
Strafminuten: 2 bzw. 6

Kanada – Deutschland 2:1 (1:0,1:0,0:1)
Köln, 16.653
Tore: Scheifele (18.), Skinner (39.) bzw. Seidenberg (54.)
Strafminuten: 8 bzw. 8 + 10 Disziplinar Wolf

Das weitere Programm:

Halbfinale am Samstag (15.15 und 19.15 Uhr) in Köln: Finnland – Schweden, Kanada – Russland

Sonntag in Köln: Spiel um Platz 3 (16.15 Uhr) und Finale (20.45 Uhr)

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OTTAWA, ON - MAY 17:  Craig Anderson #41 of the Ottawa Senators celebrates with his teammates Derick Brassard #19 and Dion Phaneuf #2 after defeating the Pittsburgh Penguins with a score of 5 to 1 in Game Three of the Eastern Conference Final during the 2017 NHL Stanley Cup Playoffs at Canadian Tire Centre on May 17, 2017 in Ottawa, Canada.  (Photo by Jana Chytilova/Freestyle Photo/Getty Images)

NHL: Ottawa im Conference-Finale wieder in Führung

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Ottawa (APA) – Die Ottawa Senators sind im Conference Finale der National Hockey League (NHL) wieder in Führung gegangen. Die Kanadier fertigten am Mittwoch Titelverteidiger Pittsburgh Penguins in der eigenen Arena dank eines Blitzstarts mit 5:1 ab und liegen in der “best of seven”-Serie mit 2:1 voran. Die Senators können am Freitag neuerlich mit Heimvorteil den nächsten Schritt Richtung NHL-Finale machen.

Mike Hoffman brachte Ottawa nach 48 Sekunden in Führung, Mitte des ersten Drittels erhöhten Marc Methot (11.) sowie Derick Brassard und Zack Smith mit einem Doppelschlag innerhalb von 24 Sekunden (13.) auf 4:0. Kyle Turris gelang das 5:0 (39.), Pittsburgh-Superstar Sidney Crosby im Powerplay der Ehrentreffer (47.). “Du kannst nicht erwarten, dass du mit so einem Star gewinnst, besonders nicht im Play-off”, meinte Crosby.

Die Penguins müssen sich kräftig steigern, wollen sie ihre Chance wahren, als erste Mannschaft seit den Detroit Red Wings 1998 den Titel erfolgreich zu verteidigen. Die Senators dagegen könnten endlich wieder den Stanley Cup ins Mutterland des Eishockey holen. Seit den Montreal Canadiens 1993 hat kein kanadischer Club die NHL gewonnen.

NHL-Ergebnis vom Mittwoch – Finale Eastern Conference (“best of seven”, 3. Spiel): Ottawa Senators – Pittsburgh Penguins 5:1. Stand in der Serie: 2:1.

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MUNICH,GERMANY,12.MAR.17 - ICE HOCKEY - DEL, Deutsche Eishockey Liga, play off quarterfinal, EHC Red Bull Muenchen vs Fischtown Pinguins Bremerhaven. Image shows Richie Regehr (RB Muenchen). Photo: GEPA pictures/ Marcel Engelbrecht

EBEL: KAC fixiert ersten Neuzugang

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Klagenfurt/Innsbruck (APA) – Vize-Meister KAC hat den ersten neuen Spieler für die kommende Saison der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) geholt. Die Klagenfurter verpflichteten den 34-jährigen Verteidiger Richie Regehr. Der Kanadier hat 20 Spiele in der NHL für die Calgary Flames absolviert und in acht Jahren in der DEL fünfmal den deutschen Meistertitel gewonnen, zuletzt zweimal mit EHC Red Bull München.

Der KAC hat damit schon 21 Spieler für die am 8. September beginnende EBEL-Saison unter Vertrag, mit Regehr den fünften Legionär.

Die Innsbrucker Haie holten Stürmer Andrew Yogan von HCB Südtirol. Dem 25-jährigen US-Amerikaner sollen in Innsbruck noch zwei weitere Importspieler folgen.

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GOTHENBURG, SWEDEN - FEBRUARY 07: The trophy is pictured before the Champions Hockey League Final between Frolunda Gothenburg and Sparta Prague at Frolundaborgs Isstadion on February 7, 2017 in Gothenburg, Sweden. (Photo by Anders Ylander/Ombrello/Getty Images)

Attraktive Gegner für Capitals, Salzburg und KAC in CHL-Gruppenphase

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Meister UPC Vienna Capitals, Vizemeister EC-KAC und der EC Red Bull Salzburg dürfen sich ab 24. August mit den besten Teams Europas messen: Die Auslosung der Gruppenphase der Champions Hockey League in Köln bescherte den drei Erste Bank Eishockey Liga-Klubs am Mittwoch wahrlich klingende Namen, u.a. kommt Titelverteidiger Frölunda HC nach Klagenfurt.

Meister UPC Vienna Capitals darf ab 24. August wieder die Eishockey-Elite in Kagran begrüßen: Die Wiener, die in Topf 1 gesetzt waren, wurden in die Gruppe C zum Weißrussischen Meister Neman Grodno, zum Schweizer Vizemeister EV Zug und zum Finnischen Top-Klub JYP Jyväskylä gelost. Der EV Zug war bisher einmal  (1998) Meister in der Schweiz, JYP gelang dieses Kunststück in Finnland bereits zwei Mal (2009 und 2012).

Duell mit dem Titelverteidiger wartet

Eine Hammergruppe erwischte der EC-KAC. Der Rekordmeister darf sich in Gruppe H mit Titelverteidiger Frölunda Gothenburg aus Schweden messen. Vier Mal waren die Indianer auch schon Schwedischer Meister, zuletzt 2016. Weiters treffen die Rotjacken auf den Schweizer Top-Klub ZSC Lions Zürich. Die Lions waren acht Mal Schweizer Meister, zuletzt 2014 oder 2009  Champions Hockey League Sieger. Komplettiert wird die Gruppe H vom Französischen Meister GAP Rapaces.

Ein Länderduell Österreich gegen Deutschland bescherte die Auslosung dem EC Red Bull Salzburg. Die Mozartstädter treffen in Gruppe A auf den DEL-Finalisten der letzten beiden Jahre, Wolfsburg Grizzlies. Weiters warten auf die Red Bulls in der Königsklasse des Europäischen Klub-Eishockeys die Duelle mit dem HC Banska Bystrica, der heuer seinen Premierentitel in der Slowakei holte und dem Finnischen Meister der letzten beiden Jahre Tappara Tampere.

Modus in der CHL

Die Gruppenspiele beginnen am 24. August und enden am 11. Oktober 2017. Es wird in acht Gruppen mit je vier Teams eine Hin- und Rückrunde gespielt, so dass jede Mannschaft sechs Gruppenspiele hat. Die zwei erstplatzierten Teams jeder Gruppe sind für das Playoff, beginnend mit dem Achtelfinale, qualifiziert. In den ersten drei Playoff-Runden, beginnend mit 31. Oktober, gibt es wie in der letzten Saison ein Hin- und Rückspiel, wobei bei Punktegleichheit die Gesamtanzahl der Tore entscheidend ist. Das Finalspiel findet am 6. Februar 2018 statt.

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Quellen: UPC Vienna Capitals, EC Red Bull Salzburg, www.erstebankliga.at

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