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Bulldogs feiern ersten Playoff-Sieg gegen Salzburg

via Sky Sport Austria

Im vierten Playoff-Spiel gelang den Dornbirn Bulldogs der erste Sieg gegen den EC Red Bull Salzburg. Mit einem am Ende hauchdünnen 3:2-Erfolg wahren die Vorarlberger ihre Chance und stellen die „best-of-seven“-Serie auf 1:3.

Die Gäste des EC Red Bull Salzburg waren zu Umstellungen gezwungen, da Raphael Herburger und Brent Harris ausfielen. Die Hausherren konnten komplett antreten. Das Spiel begann zwar intensiv, dennoch versuchten beide Teams ihre defensiven Aufgaben zu erledigen. Mit Fortdauer des Startdrittels nahmen die Torchancen auf beiden Seiten zu. Thomas Raffl verpasste nach einem Solo seinen eigenen Rebound nur knapp, Olivier Magnan rettete in höchster Not vor dem leeren Tor. Die Cracks von Dave MacQueen suchten angetrieben von den Fans den Weg zum ersten Tor. Im Mitteldrittel sollten schnelle Breaks den Hausherren ihren harten Weg zum Erfolg ebnen. Dornbirn fand nach der ersten Pause hochkarätige Chancen beinahe im Minutentakt vor, aber entweder rettete Bernhard Starkbaum gegen Martin Grabher Meier und Jamie Arniel oder zweimal die Stange gegen Matt Fraser und Raphael Wolf.

Sylvester bricht den Bann

Die Bulldogs hatten deutlich mehr vom Spiel und es war Dustin Sylvester (28.) vorbehalten für das 1:0 zu sorgen, indem er Starkbaum aus spitzem Winkel bezwang. Matt Fraser arbeitete zuvor akribisch und konnte die Scheibe nicht nur im Angriffsdrittel halten, sondern auch für die notwendige Ruhe sorgen. Danach folgte ein Traumtor von Kevin Macierzynski (32.), der auf der Seite durchbrach und die Scheibe perfekt in die linke Kreuzecke versenkte. Dornbirn war im Spielrausch und Jerome Leduc (37.) musste nach Pass von Macierzynski nur mehr den Schläger hinhalten und erhöhte auf 3:0. Die Red Bulls wollten dennoch irgendwie den Sack zumachen und reagierten mit einem Torhüterwechsel für den Schlussabschnitt. Für Spannung sorgte eine Unachtsamkeit der Vorarlberger. In Unterzahl konnte Alexander Cijan (47./sh1) für die Gäste verkürzen. Raffl und Co. warfen fortan mit Erfolg alles nach vorne und brachten die kompakte Abwehr der MacQueen-Schützlinge ordentlich ins Wanken. Als Peter Hochkofler (53.) auf 2:3 aus Sicht der Mozartstädter verkürzte, sollte den Vorarlbergern das Fürchten gelehrt werden. Ein Timeout von Head Coach Greg Poss und die Einwechslung eines sechsten Feldspielers für Schlussmann Gracner zeigte in der Schlussphase ebenfalls Wirkung und Peter Mueller riss seine Hände jubelnd in die Höhe, als sein wuchtiger Schuss zum vermeintlichen 3:3-Ausgleich in den Maschen landete. Nach minutenlangem Videostudium verweigerten die Referees dem Treffer auf Grund eines Torraumabseits die Gültigkeit. Dornbirn nahm selbst ein Timeout und rettete den knappen 3:2-Sieg über die Zeit. Ihre Fortsetzung findet die „best-of-seven“-Viertelfinalserie, in der die Red Bulls weiter einen Sieg vom Halbfinaleinzug entfernt bleiben, am Sonntag in Salzburg.

Erste Bank Eishockey Liga, 4. Viertelfinale:
Fr, 16.03.2018: Dornbirn Bulldogs (7) vs. EC Red Bull Salzburg (2) 3:2 (0:0, 3:0, 0:2)
Referees: KINCSES, LEMELIN, Nemeth, Soos; 3.454 Zuschauer
Tore DEC: 1:0 Sylvester (28.), 2:0 Macierzynski (32.), 3:0 Leduc (37.)
Tore RBS: 3:1 Cijan (47./sh1), 3:2 Hochkofler (53.)
Stand in der best-of-seven-Viertelfinalserie, RBS – DEC: 3:1
Quelle: erstebankliga.at
Artikelbild: GEPA