Dave MacQueen: „Es ist ein sehr zerbrechliches Team“

via Sky Sport Austria
  • Greg Holst: „Wenn du positiv bleibst, bekommst du das Glück zurück“
  • Alexander Kutzer: „Wenn wir einen tieferen Kader hätten, könnten wir routinierte Spieler unter Druck setzen“
  • Dustin Johner: „Es ist immer schön dem Team beim Gewinnen helfen zu können“
  • Nikolas Petrik: „Eine 3:1-Führung zuhause herzuschenken ist nicht akzeptabel“
  • Rick Nasheim: „Dornbirn hat wieder einen Weg gefunden um zu verlieren“

 

Im Sky Live-Match der 22. Runde der zwischen dem Dornbirner EC und dem VSV setzen sich die Villacher mit 4:3 durch. Die Stimmen zum Spiel exklusiv von Sky Sport Austria.

 

(Trainer ):

…nach der siebenten Niederlage in Folge: „Wir hatten so viele Torschüsse, aber die Defensive ist zusammengebrochen, Villach hat zwar viel Druck gemacht, wir das Spiel kontrolliert und müssen einen besseren Job machen. Die Spieler wirkten nervös, wir liegen vorne und werden wieder nervös. Es ist ein sehr zerbrechliches Team. Es war genug Zeit um das Spiel zu gewinnen, die Spieler müssen daran glauben. Es ist ein mentales Problem. Wenn der Gegner das 2:3 macht, werden sie nervös. Wir dürfen da nicht zusammenbrechen. Wir werden versuchen den Ausweg zu finden. Ich als Trainer spüre es auch. Das Traurige ist, dass du gut genug spielst um zu gewinnen und dann doch verlierst.“

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: „In Dornbirn ist es nie einfach zu spielen, meine Mannschaft hat enormen Kampfgeist und Charakter gezeigt. Wir hatten schon in früheren Spielphasen viele Möglichkeiten gehabt und wenn du positiv bleibst, bekommst du das Glück zurück. Es war ein enorm wichtiger Sieg für uns gegen eine sehr gute Dornbirner Mannschaft. Die Schiedsrichter haben heute ziemlich kleinlich gepfiffen, aber gut. Es ist enorm wichtig Patz sechs im Blick zu haben. Heuer ist die Liga sehr ausgeglichen. Wir haben ein paar Mal in Spielen verloren, in denen wir gut gespielt haben. Du musst positiv bleiben und jeden Tag arbeiten, wenn du negativ bist, hast du keine Chance.“

 

(Manager ) während der Drittelpause:

…zum abgesagten Spiel zwischen dem HCB Südtirol Alperia und EC Red Bull Salzburg: „ Ich bin gespannt wie die Liga das löst, sie sollte die Durchführungsbestimmungen lesen.“

…über die  aktuelle Situation des Dornbirner EC: „Mental ist das Team gekräftigt, aber man weicht in kritischen Phasen vom System ab. Wie schaffen wir es, dass alle Spieler das abrufen, was sie können? Manchmal rufen es alle ab und manchmal nur drei oder vier. Der Trainer und ich und auch die Spieler sitzen viel zusammen. Wenn wir einen tieferen Kader hätten, könnten wir routinierte Spieler unter Druck setzen, so müssen sie auch spielen, wenn sie nur 70 Prozent der Leistung abrufen.“

 

(zweifacher Torschütze ):

…nach dem Spiel: „Es ist immer schön dem Team beim Gewinnen helfen zu können und auch schön, dass ich zwei Tore gemacht habe. Der Unterschied war, dass wir am Schluss Chancen reingemacht haben. In den letzten Partien ist der Puck nicht ins Netz gegangen, es war heute ein wichtiger Comeback-Sieg. Bei der langen Busfahrt ist es angenehm mit einem Sieg hier wegzufahren.“

 

(Torschütze ):

…nach dem Spiel: „Das letzte Drittel war überragend von uns, ein extrem wichtiger Sieg. Mitleid mit dem Bruder habe ich nicht, vielleicht tut er mir ein bisschen Leid, aber wir brauchen die Punkte genauso.“

 

():

…nach dem Spiel: „Phasenweise haben wir gutes Eishockey gespielt, im letzten Drittel aber beschissen gespielt. Das ist nicht akzeptabel – eine 3:1-Führung zuhause herzuschenken. Sechsmal hintereinander zu verlieren steckt natürlich in den Köpfen, aber wir müssen über 60 Minuten konzentriertes Eishockey spielen. Ich weiß nicht mehr was ich sagen soll, es ist langsam zum Verzweifeln. Wir müssen uns langsam alle den Arsch aufreißen, damit wir da unten herauskommen.“

 

(Sky Experte):

…über die schwierige Situation des Dornbirner EC: „Ich weiß nicht was mit Dornbirn los ist, sie haben wieder einen Weg gefunden um zu verlieren. Dornbirn hat ein paar Chancen gehabt in Überzahl und wenn das 4:1 gelungen wäre, wäre das Spiel aus gewesen. Es ist schwer, ich weiß, aber das Beste was du in der Dornbirner Situation machen kannst, ist positiv aufs nächste Spiel zu schauen und alles zu geben was du kannst.“