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Gerhard Unterluggauer: „Die Jungs laufen von der ersten bis zur letzten Minute“

via Sky Sport Austria
  • Kai Suikkanen: „Die Müdigkeit ist kein Grund für Niederlagen“
  • Michael Blunden: „Wir müssen 60 Minuten spielen“
  • Nikolas Petrik: „Das Tore schießen fällt uns noch schwer“
  • Ulf Wallisch: „Villach macht der eigene Nachwuchs aus, das ist unser Weg“
  • Bernd Brückler: „Spannend, was die beiden Teams aufs Eis zauberten“

 

Der VSV setzt sich nach Penaltyschießen mit 3:2 gegen Meister HC Bozen durch. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

 

EC Panaceo VSV – HCB Südtirol Alperia, 3:2 n. P.
(0:0, 1:1, 1:1; 0:0, 1:0)

 

Gerhard Unterluggauer (Head Coach VSV):

…nach dem Spiel: „Schön zwei Punkte zu holen, irgendwann wird auch der Dreier hoffentlich rausschauen. Bozen ist eine sehr starke Mannschaft, physisch sehr stark, wir haben gut dagegen gehalten und die Scheibe gut bewegt. Die Jungs laufen von der ersten bis zur letzten Minute und das ist mir ganz wichtig, das ist ein Teil der Identität, die wir rüberbringen wollen. Gegen den Meister zu gewinnen, der auch in der CHL gegen sehr gute Klubs gute Leistungen zeigt, bringt Selbstvertrauen. Es ist ein langer steiniger Weg, aber wir versuchen in die richtige Richtung zu gehen.“

 

Kai Suikkanen (Head Coach HC Bozen):

…nach dem Spiel: „Villach hat sehr gut gespielt – sehr aktiv, sehr gut gelaufen, wir haben auch nicht schlecht gespielt. Wir haben zwei schwere Fehler gemacht, als sie die Tore gemacht haben. Wenn ich das Spiel mit dem letzten Spiel vergleiche, war das heute um einiges besser. Der VSV war einfach ein bisschen besser. Die Müdigkeit ist kein Grund für Niederlagen. Die CHL wollen wir nicht als Ausrede hernehmen. Wir haben hier auch ein bisschen was mitgenommen. Wir haben in der Overtime auch noch tolle Chancen gehabt. Auf 60 Minuten gesehen, war es ein gerechtes Unentschieden.“

 

Jerry Pollastrone (VSV):

…nach dem Spiel: „Ein großer Sieg gegen ein wirklich gutes Team, wir haben nach den letzten zwei Spielen was gutzumachen gehabt.“

 

Michael Blunden (HC Bozen):

…nach dem Spiel: „Es war okay, wir müssen aber 60 Minuten spielen. Wir müssen mehr Verkehr vor das Tor bringen. Wir sind nie so richtig ins Spiel gekommen und am Ende hat es knapp nicht gereicht.“

 

Nikolas Petrik (VSV):

…nach dem Spiel: „Den zweiten Punkt haben wir uns verdient. Das Tore schießen fällt uns noch schwer, daran müssen wir noch hart arbeiten. Der Sieg heute bringt nach den letzten zwei Partien Selbstvertrauen. Letztendlich finden wir immer noch einen Weg, dass wir uns den Zusatzpunkt holen. Der Tormann spielt immer sehr stark und glücklicherweise sind wir beim Penaltyschießen relativ kaltschnäuzig.“

 

Ulf Wallisch (Geschäftsführer VSV):

…in der 1. Drittelpause über den VSV: „Ein rundum Neuanfang, der bei der Hallentechnik anfängt und beim Vorstand aufhört. Es läuft, wir sind am Arbeiten, der Arbeitstag hat momentan 14 Stunden. Villach macht der eigene Nachwuchs aus, das ist unser Weg. Der schwierig ist, man sieht es heuer zu Saisonbeginn. Die Integration findet statt, es wird noch das eine oder andere Spiel dauern. Gerhard Unterluggauer hat das dominante Wort in die Kabine gebracht. Ein neuer Weg mit vielen Hindernissen, aber den werden wir nehmen, wir müssen auch beginnen die kleinen Erfolge wertzuschätzen. Wir werden natürlich alles geben um ins Playoff zu kommen. Durch den Faktor Zeit will ich mich aber nicht einschränken. Er hat einen Dreijahresvertrag und den klaren Auftrag eine Mannschaft zu formen. Gerhard Unterluggauer macht eine sehr, sehr gute Arbeit, auch abseits vom Eis.“

 

Bernd Brückler (Sky Experte):

…nach dem 1. Drittel: „Es war kein richtiger Leckerbissen, sie haben beide noch Luft nach oben, das Powerplay ist auf beiden Seiten auch verbesserungsfähig.“

…über den VSV, nach dem 1. Drittel: „Super, diese Jungs müssen eingebaut werden, das neue Feuer von Michael Grabner ist spürbar. Die Fans sind einzigartig, das sogenannte blau-weiße Blut scheint zu fließen. Von der Expertise eines Michi Grabner kann man nur profitieren. Sie gehen diesen Weg und stehen hinter ihrem Trainer Gerhard Unterluggauer. Die ganze Stadt steht hinter dem VSV. Gerhard Unterluggauer lebt Eishockey und das bringt er jetzt auch für die Villacher Mannschaft. Ein toller Weg, den man hier mit jungen österreichischen Spielern geht. Man wird sehen wie weit man sich entwickeln kann, es kann auch über dieses Jahr hinaus dauern.“

…nach dem 2. Drittel: „Jetzt sind beide Teams angekommen. Wir haben gute Chancen erlebt und auch Tore gesehen. Die Füchse sind mit diesem Treffer jetzt auch angekommen in der Partie, der VSV hat es ihnen 20 Sekunden vor Schluss zu leicht gemacht.“

…nach dem 3. Drittel: „Beide Mannschaften haben gezeigt, dass doch was in ihnen steckt, im letzten Drittel ist es auf und ab gegangen. Ich habe schon vor dem Spiel gesagt, dass das der HCB für sich entscheidet und ich bleibe dabei. Aber auch der VSV hätte es sich verdient.“

…nach dem Spiel: „Spannend, was die beiden Teams aufs Eis zauberten. Die Villacher sind am Ende vor den eigenen Fans sehr gut aufgetreten. Man hört, Kai Suikkanen ist (trotz der Niederlage) positiv gestimmt. Ein sehr erfahrener Mann, sehr gelassen. Es wäre mehr drinnen gewesen, aber so war Villach der Sieger. Mike Blunden spielt ein aktives Spiel, man sieht, dass er in der NHL war – ein tolles Tor. Der Kader der Bozener wirkt wieder sehr stark, physisch starke Spieler, die Verteidiger stärker als letzte Saison.“