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Trattnig bringt Salzburg zurück in die Serie

via Sky Sport Austria

Wieder reichten 60 Minuten zwischen den spusu Vienna Capitals und dem EC Red Bull Salzburg nicht. Die Bullen glichen dreimal aus und trugen dank Routinier Matthias Trattnig, der in Minute 66 alles klarmachte, den Sieg davon.

Heiß her ging es in Halbfinale Nummer drei zwischen Wien und Salzburg von Beginn an. Die Bullen kamen mit viel Tempo in Kagran an, schon nach 25 Sekunden tauchte Dominique Heinrich im Slot auf, hämmerte die Scheibe jedoch über das Gehäuse. Wien brauchte ein paar Minuten, um auf Touren zu kommen. Doch nach sechs Minuten wurde Taylor Vause bei Salzburg-Schlussmann Steve Michalek mit einem Flachschuss aus zentraler Position vorstellig. Zwei Minuten später sollte es nach kapitalem Fehlpass von Layne Viveiros erstmals klingeln. Sondre Olden reagierte – in Unterzahl wohlgemerkt – am schnellsten und verwertete das Geschenk des ÖEHV-Verteidigers dankend. Das 2:0 hatte Emil Romig in Minute 13 am Schläger, die Stange verhinderte aus Bullen-Sicht schlimmeres. Salzburgs Antwort ließ nicht lange auf sich warten, Chris VandeVelde schloss einen unwiderstehlichen Sololauf mit einem satten Schlenzer ins lange Eck zum 1:1-Pausenremis ab (16.).

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Bis zur Spielmitte sollten hochprozentige Einschussmöglichkeiten Mangelware bleiben, wenngleich das Treiben am Eis im Norden Wiens ein flottes und höchst intensives und von kleineren Nicklichkeiten geprägtes war. Doch dann hatte Alex Wall eine exzellente Idee: Der Verteidiger setzte Peter Schneider von der blauen Linie mit einem scharfen Pass vor das Gehäuse perfekt in Szene und der Wiener Stürmer lenkte das Spielgerät unter die Latte. Nur drei Minuten später erwischte Heinrich Wiens Keeper JP Lamoureux auf dem falschen Fuß und nagelte den Puck zwischen den Beinen des US-Amerikaners hindurch zum Ausgleich über die Linie. Durch die alleinige Willenskraft des Taylor Vause gingen die Hausherren wenig später abermals in Führung. Der Caps-Center stocherte vor dem Tor im wilden Getümmel so lange mit äußerster Konsequenz nach, bis die schwarze Hartgummischeibe irgendwie im Netz landete (38.). Raphael Herburger sorgte 21 Sekunden vor der Sirene im Konter für den neuerlichen Ausgleich.

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Im Schlussabschnitt schienen die Salzburger dem vierten Treffer näher, wäre da nicht Lamoureux. Der Caps-Schlussmann holte immer wieder die Kohlen aus dem Feuer, speziell in Minute 48, als er sich ohne Schläger in Fußball-Torhütermanier in den Abschluss von Thomas Raffl aus dem Slot wuchtete. Weil auch Lamoureux’ Pendant Michalek in den Schlussminuten bei rollenden Caps-Angriffen Herr der Lage blieb, musste zum zweiten Mal in Folge die Verlängerung her. Und dort dauerte es bis zur 66. Minute, als Routinier Matthias Trattnig die Seinigen zurück in diese Serie brachte. Nach katastrophalem Fehlpass im eigenen Drittel von Mario Fischer war der Bulle am schnellsten und feuerte die Scheibe aufs Tor von Lamoureux, der sie mit der Fanghand nicht bändigen konnte und hinter sich ins Tor kullern ließ.

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Erste Bank Eishockeyliga, 3. Halbfinale:
spusu Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg 3:4 n.V. (1:1, 2:2, 0:0, 0:1)
Referees: BALUSKA, SMETANA, Nagy, Soos, Zuschauer: 5.500
Tore VIC: Olden (8./SH), Schneider (30.), Vause (38.)
Tore RBS: VandeVelde (16.), Heinrich (33./PP1), Herburger (40.), Trattnig (66.)

Stand in der “Best-of-seven”-Serie VIC-RBS: 2:1

Quelle: erstebankliga.at

Die TORE im Video

1:0 – Olden (07:34)

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1:1 – VandeVelde (15:19)

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2:1 – Schneider (29:37)

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2:2 – Heinrich (32:12)

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3:2 – Vause (37:15)

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3:3 – Herburger (39:40)

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4:3 – Trattnig (65:12)

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