Ernst Baumeister: „Wenn man so auftritt wie wir, dann hat man keine Berechtigung zu gewinnen“

via Sky Sport Austria
  • Heimo Pfeifenberger: „Der Sieg war heute für den Kopf wichtig“
  • Alfred Tatar: „Für mich sind die Kärntner Teil jener Mannschaften, die den Platz vier ins Visier nehmen“

Alle Stimmen zum 2:0 Auswärtssieg des Wolfsberger AC bei der Admira – exklusiv von Sky Sport Austria.

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: „Wenn man so auftritt wie wir in der ersten Halbzeit, dann hat man keine Berechtigung zu gewinnen. Mich hat alles gestört – fehlender Kampfgeist, Zweikampfverhalten, so kann man nicht auftreten. Die zweite Halbzeit haben wir auf ein Tor gespielt. Es ist in der Kabine lauter geworden, was bei uns selten der Fall ist. Wir müssen über den Kampf ins Spiel kommen. Wir glauben teilweise, dass wir alles spielerisch lösen können und nicht mehr laufen müssen. Wir hätten die Chance nach vorne anzugreifen, aber scheinbar wollen das einige Spieler nicht.“

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: „Das Wichtigste ist, dass wir punkten und das haben wir in der letzten Zeit ganz gut getan. Da sieht man auch was die Mannschaft drauf hat. Der Sieg war heute für den Kopf wichtig.“

 

(Tormann ):

…nach dem Spiel: „Es ist schon sehr, sehr lange her, dass wir das letzte Mal gewonnen haben. Wir waren in den letzten Spielen schon knapp dran. Das Wichtigste ist, dass wir heute gewonnen haben.“

 

(Spieler ):

…nach dem Spiel: „Ich hoffe, dass wir in den nächsten Spielen zwei gute Halbzeiten spielen werden. Wir haben uns heute ein bisschen Luft verschafft und sind fünf Punkte vorne.“

 

(Spieler ):

…nach dem Spiel: „Wir wissen jetzt, dass wir auswärts gegen jede Mannschaft gewinnen können und den Fluch heute beendet. Im Spielerischen haben wir Luft nach oben, die Moral der Mannschaft passt.“

 

(Sky Experte):

…über den WAC: „Für mich sind die Kärntner Teil jener Mannschaften, die den Platz vier ins Visier nehmen. Nächstes Jahr spielen sie vielleicht nicht gegen Dortmund, sondern vielleicht gegen Leverkusen.“

…über die Admira: „Die Admira braucht sich keine Sorgen um den Klassenerhalt zu machen. Die Spieler vergessen aber, dass sie im Verlauf der Meisterschaft als Team gewonnen haben und denken nur mehr an sich selber. Sie müssen wieder als Team denken, die Glocke gehört geläutet und die Spieler aufgeweckt, damit sie wieder verstehen, dass sie nur als Kollektiv gewinnen können.“

 

(Sky Experte):

…nach dem Spiel: „Man darf nicht vergessen, dass die Admira auch Spiele gewonnen hat, die überraschend waren und das dreht sich jetzt ins Umgekehrte. Die Admira hat einen Lauf nach unten, der WAC nach oben.“