Die Neuerungen im FIFA Ultimate Team

via Sky Sport Austria

Seit nun eineinhalb Wochen ‘brennen’ bei Fußball-Fanatikern zu Hause wieder die Controller: FIFA 19 ist endlich da. Speziell im Ultimate Team gibt es einige Neuerungen. Wir haben sie genauer unter die Lupe genommen.

Die größte Neuerung betrifft das Ligasystem im Ultimate Team. Division Rivals ersetzt innerhalb von FUT die Online-Saisons, in denen man bislang von Liga 10 bis Liga 1 aufsteigen konnte, funktioniert aber trotzdem ähnlich. Damit ordnet sich Division Rivals zwischen dem professionell-fokussierten FUT Champions und den Laien orientierten Squad Battles ein.

Auch in den Division Rivals kann man zehn Ligen aufsteigen, allerdings erst nachdem man sich in einigen Einstufungsspielen in eine Division ‘geranked’ hat. Entsprechend des Rangs, sprich der Fähigkeiten im Spiel, tritt man dann im Ligabetrieb vornehmlich gegen Gegner an, die aus einer uns entsprechenden Division stammen und damit auf einem ähnlichen Niveau spielen wie man selbst.

Fifa Reveal inclusive Division Rivals

Aufsteigen in die nächste Division kann man, indem man durch Siege sein Skill Rating verbessert. Auf der anderen Seite steigt man ab wenn durch Niederlagen das Skill Rating sinkt.

In den einzelnen Divisions gibt es 5 Ränge die man erreichen kann um Belohnungen zu bekommen, desto mehr Punkte man sammelt desto höher ist der Rang am Schluss. Dieser wirkt sich wieder auf die Belohnungen aus. Es scheint so als hätte EA auf die Community gehört und die Belohnungen erhöht. Im Gegensatz zu Online Seasons, bei den man nur Geld als Belohnung bekam und noch dazu nicht viel, bekommt man bei Divison Rivals Belohnungen die es in sich haben. Man bekommt nicht nur mehr, sondern hat auch die Möglichkeit zwischen verschiedenen Preisen oder verschiedenen Spielerkarten zu wählen.

Somit können Spieler auch ohne die Weekend-League-Belohnungen oder Echtgeld ihr Team stetig verbessern und kommen so öfter in den Genuss „Packerl“ zu öffnen.

“FIFA Card Quiz” mit Valentino Lazaro

Ebenso sammelt man über Division Rivals die Champions Points. Mit diesen qualifiziert man sich für die Weekend League, wodurch Division Rivals die täglichen Knockout-Turniere ersetzt.

Man kann die Champions Points auch aufbewahren. Habt ihr also in einer Woche genügend Punkte gesammelt, aber am Wochenende keine Zeit für die Weekend League, setzt ihr sie in einer anderen Woche ein. Die wichtigste Neuerung bei der Weekend League ist die Dauer. Nachdem es für die meisten fast unmöglich war 40 Spiele am Wochenende zu spielen, hat EA die Weekend League auf 30 Spiele verkürzt.

Besseres Squad- und Item-Management: In FUT 19 sollt Ihr weniger Zeit dafür verschwenden, um Eure Items zu verwalten, und stattdessen mehr spielen. Daher gibt es einen neuen „Pack Flow Manager“, mit dem die Item-Verwaltung beschleunigt wird. Zieht den rechten Stick nur nach oben oder unten, um die Kartenaktionen auszuführen. Zudem gibt es bessere Filter-Optionen, um gezielt nach Items zu suchen. Der Verwaltungskram geht also schneller von der Hand.

Neue Kartendesigns und Pack-Openings

Das Pack-Opening wird noch effektvoller. „Walk-Outs“ haben neue Animationen, wenn sie den Bildschirm betreten. Zudem wurde das Kartendesign der TOTW-Karten deutlich ‘aufgehübscht’. Fortan ist das Bild des Spielers nicht mehr auf einen Ausschnitt der Karte beschränkt, sondern zieht sich über die gesamte Karte und ist sogar transparent hinter den Spielerwerten zu sehen.

Mit dem Erwerb der Champions League bzw. Europa League-Rechte gibt es nun auch eigene Champions League Cards bzw. Europa League Cards. Des Weiteren hat jetzt auch die Bundesliga einen „Player of the Month“. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit in näherer Zukunft einen Österreicher als POTM Karte zu spielen.

Auch neue Legenden („Icons“) wurden hinzugefügt und das in großer Anzahl. Unter anderem Johan Cruyff, Rivaldo, Frank Lampard, Steven Gerrard und Michael Ballack. Der einzige Kritikpunkt: Wann bekommt denn endlich Sky Experte und „Goleador“ Hans Krankl seine wohlverdiente Legendenkarte?

Kritikpunkt

Es scheint so als hätte EA dazugelernt und die Kritik, dass man nur mit Echtgeld ein gutes Team zu Stande bekommt, ernst genommen. Die Belohnungen wurden in allen Spielmodi erhöht – außer in einem: Der Draft-Mode.

Wie schon in FIFA 18 bekommt man im Vergleich zu den anderen Spielmodi eher bescheidene Preise, obwohl es unseres Erachtens nach der Weekend League der schwierigste Spielmodi ist.

Autoren: Tristan Stolz/Lukas Richter