BUDAPEST, HUNGARY - AUGUST 04: Max Verstappen of the Netherlands driving the (33) Aston Martin Red Bull Racing RB15 on track during the F1 Grand Prix of Hungary at Hungaroring on August 04, 2019 in Budapest, Hungary. (Photo by Dan Mullan/Getty Images)

Formel 1-Rennkalender für Saison 2020 veröffentlicht

via Sky Sport Austria

Im kommenden Jahr findet kein Formel-1-Rennen in Deutschland statt. Das geht aus dem Grand-Prix-Kalender hervor, der die Rekordzahl von 22 Rennen umfasst und am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Ferrari-Star Sebastian Vettel und Co. fahren im Formel-1-Rekordjahr 2020 nicht mehr in Deutschland. Der Große Preis auf dem Traditionskurs fehlt in dem Kalender der Königsklasse für die kommende Saison, wie die Rennserie am Donnerstag vor dem Großen Preis von Belgien (Sonntag, 15:10 Uhr LIVE auf Sky) mit einem offiziellen Entwurf bestätigte. Demnach umfasst die Formel-1-WM 2020 erstmals in der Geschichte 22 Rennen.

Die Betreiber des Hockenheimrings hatten das Formel-1-Aus für 2020 erwartet. “Wenn es so kommen sollte, würde es uns nicht überraschen” oder “wahnsinnig schockieren”, hatte der designierte Ring-Geschäftsführer Jorn Teske dem SID am Mittwoch gesagt.

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Vietnam und Niederlande dabei

Für das Rennen in Deutschland rücken Vietnam und die Niederlande ins Programm. Starten soll die Saison traditionell in Australien (15. März 2020), das Finale steigt am 29. November in Abu Dhabi. Der Weltrat des Automobil-Weltverbandes FIA muss den Kalender noch final absegnen, dies gilt allerdings als Formalie. Die laufende Saison umfasst 21 Rennen.

Die Strecken müssen jährlich Millionensummen an die Formel 1 zahlen, um ein Rennen ausrichten zu dürfen. Das wurde in Zeiten sinkenden Zuschauerinteresses nicht nur für Hockenheim zum Problem. Schon der Grand Prix in diesem Jahr kam erst recht kurzfristig zustande, weil Mercedes als Titelsponsor einsprang.

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Teske hofft, dass die Abstinenz von Hockenheim nicht von Dauer sein wird. “Wir wollen die Formel 1 in Deutschland weiter stattfinden lassen und werden weiter die Gespräche suchen”, sagte er. Aber auch unter ihm gilt: “Wir werden keinen Grand Prix mehr durchführen, bei dem wir das wirtschaftliche Risiko tragen.”