KAPFENBERG,AUSTRIA,31.JAN.17 - BASKETBALL - Alpe Adria Cup, quarterfinal, bulls Kapfenberg vs KK Rogaska. Image shows Kareem Jamar (Kapfenberg). Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Führungs-Quartett qualifiziert sich für Cup Final-Four

via Sky Sport Austria

Die Top-4 Teams der Admiral Basketball Bundesliga setzen sich im Viertelfinale des Basketball Cups durch und qualifizieren sich für das Final-4. Der etwas riskante Pick des WBC Raiffeisen Wels – sie entschieden sich selbst für den BC Hallmann Vienna als Gegner – zahlte sich voll aus: sie feierten vor ihren Heimfans einen knappen 78:74 Erfolg und sicherten sich somit die dritte Final-4 Teilnahme in Folge. Der einzige Vertreter aus der ZWEITEN Basketball Bundesliga war lange Zeit an der nächsten großen Sensation dran. Nachdem die Mistelbach Mustangs bereits im Achtelfinale die Traiskirchen Lions ausschalteten, stellten sie auch die ece bulls Kapfenberg über drei Viertel vor schwere Aufgaben. Doch die bulls eroberten sich durch einen 14:0 Run im letzten Viertel die Führung zurück und gewannen am Ende 85:67. Für das Top-Duo der Liga war das Viertelfinale jeweils eine klare Angelegenheit. Die Redwell Gunners Oberwart setzten sich gegen einen arg dezimierten UBSC Raiffeisen Graz durch und die Swans Gmunden feierten nach einer fulminanten ersten Halbzeit einen deutlichen Erfolg über die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers.

Die Swans Gmunden qualifizieren sich nach drei Jahren wieder für ein Cup-Final 4. Der letzte Cup-Final 4 Auftritt der Swans war die knappe Finalniederlage (70:74) gegen die bulls im Jänner 2014. 2017 melden sich nun die Schwäne nach dem deutlichen Viertelfinal-Erfolg gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers zurück unter den letzten vier. In den ersten fünf Minuten verlief die Begegnung noch ausgeglichen. Dann begann aber der Swans Express so richtig zu laufen. In den nächsten 15 Minuten erspielten sich die Traunstädter eine 30-Punkte-Führung. Eine starke Defensivleistung und ein gutes Händchen von außen waren dafür verantwortlich. In der zweiten Halbzeit verloren die Schwäne etwas die Konzentration, spielten den Sieg dennoch ungefährdet Nachhause.

Der WBC Raiffeisen Wels löst zum dritten Mal in Serie das Final-4 Ticket für den Basketball-Cup. Den leichtesten Weg suchten sie sich aber selbst nicht aus. „Wenn du Cup-Sieger werden möchtest, musst du gegen alle gewinnen können.“ sagte Mike Coffin beim Pick selbstbewusst und schenkte mit dieser Wahl den WBC Fans einen 78:74 Heimsieg über den BC Hallmann Vienna. Die bessere erste Halbzeit hatten die Hausherren. Konsequent suchte der WBC den Abschluss unter dem Korb und erspielte sich somit eine 10-Punkte-Führung. In der zweiten Halbzeit kamen die Wiener dann besser ins Spiel, exekutierten ihre Plays erfolgreicher und eroberten sich die Führung. Das Schlussviertel entwickelte sich zu einem wahren Krimi, die Führung wechselte oft – keines der Team konnte sich um mehr als vier Punkte absetzen. Am Ende trafen allerdings DeJuan Wright (22 Punkte) und sein Team die besseren Entscheidungen und setzten sich mit 78:74 durch.

Die Cinderella-Story der Mistelbach Mustangs endete nach sieben erfolgreichen Vierteln gegen Teams aus der Admiral Basketball Bundesliga. Erst gelang dem Tabellenführer der ZWEITEN Basketball Bundesliga im Achtelfinale die riesen Sensation gegen die Lions, dann stellten sich auch die ece bulls Kapfenberg drei Viertel lang vor schwere Aufgaben. Eine nicht enden wollende Kampfkraft und ein sicheres Händchen von außen kompensierte die deutliche Unterlegenheit am Rebound (27:51). Allen voran Michal Semerad (26 Punkte) war von den bulls in den ersten drei Vierteln nicht zu stoppen, er erspielte für sein Team eine 6-Punkte-Führung nach 30 Minuten. Im letzten Abschnitt setzte sich aber dann die Klasse von Bogic Vujosevic (12 Punkte, 10 Assists, 6 Rebounds) und seinem Team durch. Sie starteten das finale Viertel mit einem 14:0 Run und gewannen letztendlich doch noch deutlich mit 85:67. Somit lösen die ece bulls Kapfenberg bereits zum vierten Mal in Serie das Final-4 Ticket für den Cup-Bewerb.

Der amtierende Cup-Sieger löste problemlos das Ticket für das Final-4. Gegen einen arg dezimierten UBSC Raiffeisen GrazDavid Hasenburger, Anton Maresch und Cameron Naylor konnten nicht eingesetzt werden – hatten die Redwell Gunners Oberwart in keiner Phase des Spiels Schwierigkeiten. Die Südburgenländer nahmen das Spiel, trotz der angespannten Personalsituation der Steirer, nicht auf die leichte Schulter und überzeugten durch Intensität und eine gute Defensivleistung. Vor allem am Rebound gab es für die Grazer an diesem Abend nichts zu holen, dieses Duell entschieden sie mit 46:18 für sich. Lediglich sieben Mann standen Graz Coach Lluis Pino zur Verfügung, scoren konnte lediglich die Starting-5. Die Gunners setzten sich letztendlich mit 116:72 durch und können weiter an der Titelverteidigung arbeiten.

Beitragsbild: GEPA

Quelle: www.oebl.at